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	<title>Indische Platte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Indische_Platte&amp;diff=703183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julizwiebel am 18. Oktober 2025 um 20:01 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-18T20:01:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tectonic plates de.svg|mini|hochkant=1.5|Übersicht [[Lithosphärenplatte]]n]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indische Platte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mittelgroße [[Lithosphäre|Kontinentalplatte]]. Zusammen mit einigen großen, mehreren mittleren und vielen kleinen Kontinentalplatten fügen sich diese Platten, gemäß der Theorie der [[Plattentektonik]], zur [[Erdkruste]] zusammen. Der eine Teil der indischen Kontinentalplatte besteht aus [[Ozeanische Kruste|ozeanischer Kruste]], dem nördlichen Teil des [[Indischer Ozean|Indischen Ozeans]], und der andere Teil aus [[Kontinentale Kruste|kontinentaler Kruste]], dem [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]]. Teilweise wird die Indische Platte mit der [[Australische Platte|Australischen Platte]], die den gesamten australischen Kontinent, die Insel [[Neuguinea]], einen Teil [[Neuseeland]]s sowie den östlichen [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] und einen Teil des [[Pazifik]]s trägt, zur [[Indo-Australische Platte|Indo-Australischen Platte]] zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Indische Platte grenzt im Norden im [[Himalaya]] und [[Hindukusch]] sowie im Osten in [[Burma]] an die [[Eurasische Platte]], wo auch am [[Sundagraben]] die kleine [[Burma-Platte]] zwischen Eurasischer und Indischer Platte liegt, im Süd-Osten an die [[Australische Platte]], im Süd-Westen an die [[Afrikanische Platte]] sowie im Westen an die [[Arabische Platte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem festen bis zäh-plastischen [[Erdmantel]] „schwimmende“ Lithosphärenplatte bewegt sich durchschnittlich mit rund 5,4&amp;amp;nbsp;cm im Jahr nach Nordosten, wobei die örtliche Geschwindigkeit um mehrere Zentimeter im Jahr abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattenrand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Indian Plate map-fr.png|mini|Die Indische Lithosphärenplatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indische Platte ist im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] von einer [[Plattentektonik#Konstruktive (Divergierende) Plattengrenzen|divergenten Plattengrenze]] (auseinanderstrebend) umgeben, gegenüber der afrikanischen Platte ist das der nördliche Teil des [[Zentralindischer Rücken|Zentralindischen Rückens]], der auch als Nordwest-Indischer Rücken oder auch Carlsbergrücken bekannt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Plattentektonik#Destruktive (Konvergierende) Plattengrenzen|Konvergente Plattengrenze]] (zusammenstoßend) ist der nördliche [[Sundagraben]] im östlichen Indischen Ozean, der durch die [[Subduktion]] der Indo-Australischen Lithosphärenplatte entsteht und der den nördlichen [[Sundabogen]], einen 6.000 Kilometer langen [[Inselbogen]], entstehen lässt. Eine weitere konvergente Plattengrenze befindet sich im Norden der Indischen Platte. Hier kommt es zur Kollision mit der eurasischen Landmasse, wodurch der Himalaya und das [[Hochland von Tibet]] sich auffaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Indischen und der Australischen Platte gibt es in großen Abschnitten keine eindeutige Abgrenzung, so dass die Indische Platte manchmal mit der Australischen Platte zur Indo-Australischen Platte zusammengefasst wird. Allerdings glauben einige Wissenschaftler, dass seit einigen Millionen Jahren beide Platten beginnen, sich voneinander zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|url=http://www.columbia.edu/cu/pr/95/18688.html&lt;br /&gt;
|title=Geologists Find: An Earth Plate Is Breaking in Two&lt;br /&gt;
|language=en&lt;br /&gt;
|author=Laurence Lippsett&lt;br /&gt;
|publisher=Columbia University, Office of Public Information&lt;br /&gt;
|date=7. Juli 1995&lt;br /&gt;
|accessdate=14. Mai 2008&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Plattentektonik#Konservative Plattengrenzen (Transform-Störungen)|konservative Plattengrenze]] (aneinander vorbeigleitend) befindet sich gegenüber der [[Arabische Platte|Arabischen Platte]], die sogenannte [[Owen-Bruchzone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattenoberfläche ==&lt;br /&gt;
Im Indischen Ozean liegt das 4000&amp;amp;nbsp;km lange untermeerische Gebirge des [[Neunzig-Grad-Ost-Rücken|Ninety-East-]] oder Ostindischen Rückens, der von einem [[Plume (Geologie)|Plume]] erzeugt wurde. Der Chagos-Lakkadiven-Rücken ist ebenfalls durch [[Hotspot (Geologie)|Hotspot]]-Vulkanismus entstanden. Er reicht stellenweise bis an die Meeresoberfläche, wodurch er die Atolle und Korallenriffe der [[Malediven]], des [[Chagos-Archipel]]s, die Inselgruppen der [[Lakkadiven]] und [[Amindiven]] sowie die Insel [[Minicoy]] aufbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologische Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:100 global.png|mini|links|Kontinente vor 100 Millionen Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Indian subcontinent drift-de.svg|mini|hochkant|Die Nordbewegung der Indischen Platte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 130 bis 125 Millionen Jahren trennte sich ein Kontinent, zu dem damals der indische Subkontinent, die heutige Insel Madagaskar und die Inseln der Seychellen gehörten, von der [[Antarktis]] und [[Australien (Kontinent)|Australien]], die damals Bestandteil des [[Superkontinent]]s [[Gondwana]] waren. Vor 90 Millionen Jahren trennte sich auch Madagaskar von der Indischen Platte, während der verbleibende Teil begann, mit der geologisch hohen Geschwindigkeit von bis zu 20&amp;amp;nbsp;cm/Jahr nordwärts zu wandern. Als Ursache für diese außergewöhnlich hohe Geschwindigkeit wird von einigen Wissenschaftlern angenommen, dass die [[Lithosphäre]] der Indischen Platte mit 100&amp;amp;nbsp;km nur etwa halb so dick ist wie die Lithosphäre der anderen Bruchstücke Gondwanas.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|url=https://idw-online.de/en/news230440&lt;br /&gt;
|title=&amp;#039;&amp;#039;Der schnellste Kontinent - Indien besonders schnell wegen halbierter Lithosphärenwurzel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|author=GeoForschungsZentrum Potsdam&lt;br /&gt;
|date=17. Oktober 2007&lt;br /&gt;
|accessdate=27. April 2015&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor etwa 65 Millionen Jahren trennten sich auch die Inseln der Seychellen von der Indischen Platte, wobei die neue Nahtstelle heute Carlsbergrücken genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etwa 65 Millionen Jahren überfuhr die Indische Platte einen [[Hotspot (Geologie)|Hotspot]]. Zeugen dieses Ereignisses sind die [[Dekkan-Trapp]]s im heutigen westlichen Indien. Diese an manchen Stellen über 2000&amp;amp;nbsp;m [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtige]] [[Basalt]]schicht, welche die indische Landschaft des [[Dekkan]] formt, erstreckt sich heute über eine Fläche von mehr als 500.000 Quadratkilometern. Der Hot-Spot verursachte nach der Passage des Indischen Subkontinents anschließend die Bildung des Chagos-Lakkadiven-Rückens und liegt heute im Gebiet der Vulkaninsel von [[Réunion]], unterhalb der afrikanischen Platte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |author=Hetu C. Sheth |title=&amp;#039;&amp;#039;The Deccan beyond the plume hypothesis&amp;#039;&amp;#039;, Karte mit dem Weg des Réunion Hot-Spots |language=en |date=2006-08-29 |url=http://www.mantleplumes.org/images2/Deccan1Fig3_800.gif |accessdate=2008-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 40 Millionen Jahren begann die Kollision des indischen Subkontinents mit Asien. Seitdem wird die kontinentale Erdkruste der Indischen Platte unter die Eurasische Platte geschoben ([[Überschiebung]]). Des Weiteren wird die Eurasische Platte verdickt, so dass die [[Erdkruste]] unterhalb des Himalayas und des [[Hochland von Tibet|Hochlandes von Tibet]] heute eine Dicke von 60&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.geology.wisc.edu/courses/g112/mtn_roots.html|titel = Archivversion|autor = |hrsg = |werk = |datum = |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090208090115/http://www.geology.wisc.edu/courses/g112/mtn_roots.html |archiv-datum=2009-02-08 |sprache = |abruf=2015-05-01}} {{cite web&lt;br /&gt;
|url = http://www.geology.wisc.edu/courses/g112/mtn_roots.html|title = &amp;#039;&amp;#039;Underneath the mountains&amp;#039;&amp;#039;|language = en|author = Department of Geology and Geophysics|accessdate = 14. Mai 2008|archiveurl=https://web.archive.org/web/20090208090115/http://www.geology.wisc.edu/courses/g112/mtn_roots.html|archivedate=2009-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erreicht. Der weltweite Durchschnitt der Dicke der Erdkruste beträgt 35 km. Der Subkontinent stößt heute immer noch mit 5&amp;amp;nbsp;cm und mehr im Jahr nach Nordosten in Asien hinein, wobei das [[Gebirgsbildung|aufsteigende Gebirge]] gleichzeitig durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] abgetragen und geformt wird. Die durchschnittliche Höhe des Himalayas und des Hochlandes von Tibet liegt bei etwas unter 5&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|url=http://www.see.leeds.ac.uk/structure/dynamicearth/himalayas/deformation/index.htm&lt;br /&gt;
|title=&amp;#039;&amp;#039;Where and How Do the Continents Deform?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|language=en&lt;br /&gt;
|author=Rob Butler&lt;br /&gt;
|date=Oktober 2001&lt;br /&gt;
|publisher=School of Earth Sciences, Leeds&lt;br /&gt;
|accessdate=14. Mai 2008&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, obwohl im Himalaya einzelne Gebirge weit über die durchschnittliche Höhe hinaus ragen. In den vergangenen Millionen Jahren wurden aus den Gebirgen große Mengen Gesteins verfrachtet. Berechnungen zeigen, dass sich vor dem Himalaya und im [[Gangesdelta]] etwa 8,5 Millionen Kubikkilometer Gestein abgelagert haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|url=http://www.geologie.uni-freiburg.de/root/projekte/bhutan/text/erosion.html&lt;br /&gt;
|title=Geologische Expedition in das Königreich Bhutan. Feldbeobachtungen und Modellvorstellungen zur Entstehung des Himalaya - Das Zusammenspiel von Erosion und Klima&lt;br /&gt;
|author=Djordje Grujic&lt;br /&gt;
|publisher=Geologisches Institut Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
|date=14. Dezember 1999&lt;br /&gt;
|accessdate=14. Mai 2008&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erdbeben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Indischer Ozean Beben2004.png|mini|Seebeben im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vordringen der Indischen Platte gegen die Eurasische Platte erzeugt Spannungen in der Erdkruste, die nicht nur zur Auffaltung des Himalayas, der Hebung des Tibetischen Plateaus und dem Ausweichen von Krustenmaterial nach Osten führen, sondern auch zahlreiche starke Erdbeben verursachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 erreichte ein Erdbeben im Kathmandutal (Nepal) eine Stärke von 8,3 auf der [[Richterskala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2004 kam es im Gebiet zwischen der Indischen, der Australischen und der Burma-Platte zum [[Seebeben im Indischen Ozean 2004|Seebeben im Indischen Ozean]]. Das Erdbeben in der Burma-Platte hatte eine Stärke von über 9,0 auf der [[Richterskala]] mit [[Hypozentrum]] vor der Nordwestküste [[Sumatra]]s ({{Coordinate|text=DM|NS=3.316|EW=95.854|type=landmark|region=XI|name=Hypozentrum des Seebebens im Indischen Ozean 2004}}). Es verursachte durch mehrere [[Tsunami|Flutwellen]] verheerende Schäden in Küstenregionen am [[Golf von Bengalen]], der [[Andamanensee]], in weiten Teilen [[Südasien]]s und auch an der Küste [[Ostafrika]]s. Es wird geschätzt, dass das Beben etwa 230.000 Menschenleben forderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache dieses Bebens war eine plötzliche Verschiebung der Erdkruste. So wurde die dem Epizentrum am nächsten gelegene Insel [[Simeuluë]] um etwa 15 Meter in südwestliche Richtung verschoben. Eine weitere Folge ist das Versinken von 15 kleineren der 572 Inseln der [[Andamanen]] und [[Nikobaren]] unter den Meeresspiegel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Seebeben vor Sumatra 2005|Seebeben vor Sumatra]] ereignete sich im März 2005, neben vielen kleineren Nachbeben, ein großes Nachbeben in der Region ({{Coordinate|text=DM|NS=2/04/35/N|EW=97/00/58/E|type=landmark|region=XI|name=Hypozentrum des Seebebens vor Sumatra 2005}}), welches eine Stärke von 8,7 auf der Richterskala erreichte und etwa 1300 Menschenleben forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Oktober 2005 ereignete sich das [[Erdbeben in Kaschmir 2005|Erdbeben in Kaschmir]] in der Nähe von [[Muzaffarabad]] ({{Coordinate|text=DM|NS=34/25/55/N|EW=73/32/13/E|type=landmark|region=PK|name=Epizentrum des Erdbebens in Kaschmir 2005}}). Fast 85.000 Menschen kamen vor allem in Pakistan, aber auch in Indien ums Leben und zahlreiche Dörfer wurden zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das schwere [[Erdbeben in Sichuan 2008]] ging auf das Vordringen der Indischen Platte gegen die Eurasische zurück. Das zwischen dem starren Innern der Eurasischen und der Indischen Platte zusammengepresste Gestein des Tibetischen Hochlandes und seiner Umgebung weicht nach Osten aus und überfährt dabei das [[Sichuan-Becken]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
 |url         = http://web.mit.edu/~hjyao/www/research.html&lt;br /&gt;
 |title       = Modeling crustal channel flow, crustal deformation and anisotropy with application to the Tibetan Plateau&lt;br /&gt;
 |author      = H. Yao&lt;br /&gt;
 |language    = en&lt;br /&gt;
 |accessdate  = 14. Mai 2008&lt;br /&gt;
 |offline     = yes&lt;br /&gt;
 |archiveurl  = https://web.archive.org/web/20080517132910/http://web.mit.edu/~hjyao/www/research.html&lt;br /&gt;
 |archivedate = 2008-05-17&lt;br /&gt;
 |archivebot  = 2018-04-15 23:15:05 InternetArchiveBot&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An den dort bestehenden [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfung]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;szonen ereignen sich ebenfalls immer wieder schwere Erdbeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
2011 wurde bekannt, dass es im Bereich des Hochlands von Tibet eine [[Mikroplatte]] gibt, die sogenannte [[Tibetanische Platte]]. Sowohl die Eurasische Platte als auch die Indische Platte schieben sich unter die neu entdeckte Tibetanische Platte, die sich mit fünf Zentimetern pro Jahr nach Norden bis Nordosten bewegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14064-2011-11-03.html scinexx.de: Neue Erdplatte unter Tibet entdeckt, November 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grenze zwischen der Indischen und der Tibetanischen bzw. Eurasischen Platte konnte durch Isotopenanalysen in heißen Quellen genauer bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Dönges: [https://www.spektrum.de/news/kontinentaldrift-heisse-quellen-verraten-wo-die-indische-platte-endet/1999525#Echobox=1647341025 &amp;#039;&amp;#039;Heiße Quellen verraten, wo die Indische Platte endet&amp;#039;&amp;#039;] auf www.spektrum.de, 15. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Studie der [[University of Illinois]] erklärt die Form der sich nach Osten hin (bis nach [[Sichuan]] und in den Norden [[Myanmar]]s) verbreiternden Tibetanischen Platte mit der dort im Vergleich zum Westen geringeren Mächtigkeit der Eurasischen Platte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lin Chen, Fabio A. Capitanio, Lijun Liu, Taras V. Gerya: &amp;#039;&amp;#039;Crustal rheology controls on the Tibetan plateau formation during India-Asia convergence.&amp;#039;&amp;#039; In: Nature Communications 2017, 8. 15992. [[DOI:10.1038/ncomms15992]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der tektonischen Platten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Prakash Kumar et al. |Titel=The rapid drift of the Indian tectonic plate |Sammelwerk=[[Nature]] |Band=449 |Datum=2007 |Seiten=894–897 |DOI=10.1038/nature06214 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Indian tectonic plate|Indische Platte}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scotese.com/earth.htm Karten mit der Lage der Kontinente vor Millionen von Jahren]&lt;br /&gt;
* [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12465-2010-10-26.html 50 Millionen Jahre alte Bernsteinfunde aus dem Nordwesten Indiens enthüllen Indiens Urzeit-Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4273748-5|VIAF=245763045}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Lithosphärenplatten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithosphärenplatte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julizwiebel</name></author>
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