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	<title>Indianerblässhuhn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:40:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Indianerbl%C3%A4sshuhn&amp;diff=2581011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-29T22:08:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Indianerblässhuhn&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fulica americana&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Johann Friedrich Gmelin|Gmelin, JF]], 1789&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Blässhühner&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fulica&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rallen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Rallidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kranichvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Gruiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Coot 5145 cropped.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kopfporträt eines Indianerblässhuhns (&amp;#039;&amp;#039;Fulica americana&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fulica americana Gmelin.jpg|mini|Indianerblässhuhn]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indianerblässhuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fulica americana&amp;#039;&amp;#039;) auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amerikanisches Blässhuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mittelgroße [[Art (Biologie)|Art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Rallen]], die in großen Teilen [[Nordamerika]]s vom [[Großer Sklavensee|Großen Sklavensee]] südwärts, in [[Mittelamerika]] und zerstreut in den nördlichen [[Anden]] vorkommt. Es ist mit dem eurasischen [[Blässhuhn]] recht eng verwandt und zählt in Nordamerika zu den häufigsten Wasservögeln. Die größten Bestände dieser Art finden sich in der [[Prairie Pothole Region]] im südwestlichen Kanada und der nördlichen Mitte der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Indianerblässhuhn ähnelt dem eurasischen Blässhuhn. Es ist eine 32–43&amp;amp;nbsp;cm große, rundliche Ralle, die hervorragend ans Schwimmen angepasst ist, mit kräftigen Beinen, langen Zehen und breiten Schwimmlappen. Das Gewicht beträgt 427–848&amp;amp;nbsp;g. Die Geschlechter unterscheiden sich bis auf einen leichten Größenunterschied nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_desc&amp;quot;&amp;gt;Brisbin et al., 2002, Abschnitte &amp;#039;&amp;#039;Distinguishing Characteristics&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Appearance&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei adulten Vögeln ist der Kopf samtschwarz, die Oberseite schiefergrau, die Unterseite bräunlich grau. Die seitlichen Unterschwanzdecken sind weiß. Auf dem vorderen Rücken findet sich manchmal eine olivfarbene Tönung, auf der Brust im frisch vermauserten Gefieder sichtbare, feine weiße Spitzensäume. Die Armschwingen tragen weiße Spitzen, die auf dem Hinterflügel einen weißen Rand bilden. Der weiße Schnabel zeigt eine dunkle [[Subterminalbinde]] und geht in einen weißen Stirnschild über, der am oberen Ende eine rotbraune Schwiele aufweist. Diese kann bei einigen Vögeln fehlen oder gelblich gefärbt, der Hornschild zur Brutzeit deutlich vorgewölbt sein. Der Schnabel und der Stirnschild können eine rötliche oder gelblich grüne Tönung zeigen. Der Übergang zwischen Schnabel und Hornschild ist nur schwach eingebuchtet – bei anderen Arten der Gattung ist er deutlich anders ausgeformt. Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist dunkel rot bis rotbraun. Die Farbe der Beine variiert zwischen grüngelb und orangegelb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_desc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vögel im Jugendkleid sind oberseits graubraun. Die Unterseite ist wesentlich heller. Der obere Teil des Kopfes ist recht dunkel gefärbt und setzt sich von der weißlichen Kehle ab, deren Färbung in das Grau von Brust und Bauch ausläuft. Die seitlichen Unterschwanzdecken sind weiß, die Füße und Beine graugrün.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_desc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunenjunge sind überwiegend schwarz mit feuerrotem bis dunkel orangefarbenem Dunengefieder an Stirn, Kinn und Zügeln und einem intensiv roten Schnabel. Der nackte Oberkopf ist rot und zeigt blau verfärbte Partien über den Augen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_desc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
Die Lautäußerungen des Indianerblässhuhns sind recht vielfältig, die Art ist sehr ruffreudig, was zweifellos darauf zurückzuführen ist,  dass die Vögel im unübersichtlichen, von Uferpflanzen dominierten Lebensraum auf diese Art am besten miteinander kommunizieren können. Die Rufe von Männchen und Weibchen unterscheiden sich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_sound&amp;quot;&amp;gt;Brisbin et al., 2002, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Sounds&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontaktruf des Männchens ist ein hohes, klares &amp;#039;&amp;#039;puck&amp;#039;&amp;#039;, der des Weibchens ein tieferes, nasales &amp;#039;&amp;#039;pank&amp;#039;&amp;#039;. Als Alarmruf gibt das Männchen ein &amp;#039;&amp;#039;puhlk&amp;#039;&amp;#039;, das Weibchen &amp;#039;&amp;#039;puhnk&amp;#039;&amp;#039; von sich. Als Erregungsruf bei der Revierverteidigung ist ein klagend-krähendes, etwas pfauenähnliches &amp;#039;&amp;#039;puk-kuwah&amp;#039;&amp;#039;, vom Weibchen ein einfacheres &amp;#039;&amp;#039;kuwah&amp;#039;&amp;#039; zu vernehmen. Die Warnrufe, die gegenüber potentiellen Eindringlingen abgegeben werden, sind sehr variabel. Vom Männchen ist ein schnell gereihtes &amp;#039;&amp;#039;puk-ut&amp;#039;&amp;#039;, vom Weibchen ein eher nasales &amp;#039;&amp;#039;punk-unk&amp;#039;&amp;#039; zu hören. Der Drohruf des Männchens ist ein lautes &amp;#039;&amp;#039;puhk-kuh-kuk&amp;#039;&amp;#039;, der des Weibchens ein hohl krähendes &amp;#039;&amp;#039;kau-pow&amp;#039;&amp;#039;. Der Balzruf des Männchens ist ein hustenartiger Laut, der sich bei der Verfolgung des Weibchens zu einem scharfen &amp;#039;&amp;#039;pörk&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;körk&amp;#039;&amp;#039; steigern kann. Ist dieses nicht paarungsbereit, antwortet es mit einem gackernden &amp;#039;&amp;#039;teck-teck&amp;#039;&amp;#039;. Versucht es hingegen, das Männchen herbeizulocken, lässt es ein nasales &amp;#039;&amp;#039;punt&amp;#039;&amp;#039; oder ein scharfes &amp;#039;&amp;#039;put-put&amp;#039;&amp;#039; hören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_sound&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Brutverbreitung des Indianerblässhuhns umfasst große Teile Nordamerikas. In den hocharktischen Gebieten, im größten Teil der [[Südstaaten]] und vielen südlichen Wüstenregionen fehlt es jedoch. Im Nordwesten des Kontinents konzentriert sich die Verbreitung um die [[Prairie Pothole Region]] herum, im Nordosten im südlichen Bereich der [[Große Seen|Großen Seen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot;&amp;gt;Brisbin et al., 2002, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Distribution&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[British Columbia]] kommt die Art nur im Süden und Nordwesten regelmäßig vor. Nach Norden reichen zerstreute Vorkommen jedoch bis nach [[Mackenzie-Distrikt (Kanada)|Mackenzie]] hinein. Zwei isolierte Populationen gibt es in der östlichen Mitte [[Alaska]]s bei [[Tetlin (Alaska)|Tetlin]] und in der südlichen Mitte [[Yukon (Territorium)|Yukons]] im Bereich des [[Pelly River]]. In [[Alberta]] reicht die Verbreitung relativ weit in den Norden, in [[Saskatchewan]] und [[Manitoba]] bis in Höhe des [[Reindeer Lake]], wobei sie sich in Manitoba auf den Südwesten beschränkt. Im Bereich der Großen Seen brütet die Art im südlicheren Teil in teils zergliederten Vorkommen ostwärts den [[Sankt-Lorenz-Strom]] hinauf im Süden [[Québec]]s und südwärts bis ins südöstliche [[Indiana]]. Isolierte Vorkommen gibt aber auch bis in die südlichen Mitte [[Ontario]]s, bis [[Nova Scotia]], in [[Maine]] und [[Massachusetts]]. Einzelne Brutnachweise stammen aus vielen Südstaaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der westlichen Hälfte der USA reicht die Verbreitung von Kanada südwärts bis an die mexikanische Grenze sowie von der [[Pazifik]]küste bis jeweils in den Osten von [[North Dakota|North]] und [[South Dakota]], [[Nebraska]], [[Kansas]], [[Oklahoma]] und [[Texas]]. In den Wüstengebieten fehlt die Art jedoch, in höheren Lagen ist sie selten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner brütet das Indianerblässhuhn in den USA auf der [[Florida]]-Halbinsel unter Auslassung des Südwestens, zerstreut an der Küste des [[Golf von Mexiko|Golfs von Mexiko]] bis [[Louisiana]] und an der Atlantikküste bis [[North Carolina]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Mexiko]] kommt die Art im größten Teil des Landes vor, sie fehlt aber in der Mitte [[Niederkalifornien]]s, im Bereich der [[Sierra Madre Occidental]], der [[Sierra Madre del Sur]] und der Halbinsel [[Yucatán (Halbinsel)|Yucatán]]. In Mittelamerika brütet das Indianerblässhuhn im Süden [[Guatemala]]s sowie zerstreut im Südwesten von  [[Honduras]], in [[El Salvador]] und im Nordwesten [[Costa Rica]]s. Auf den Westindischen Inseln kommt es als seltener Brutvogel auf den [[Bahamas]], [[Kuba]], [[Jamaika]] und [[Hispaniola]] vor, gelegentlich auch auf den [[Kaimaninseln|Kaiman-]] und den [[Jungferninseln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südamerika gibt es eine kleine Verbreitungsinsel in den [[Kolumbien|kolumbianischen]] Provinzen [[Cundinamarca]] und [[Departamento de Boyacá|Boyacá]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;fjeldså&amp;quot;&amp;gt;[[Jon Fjeldså]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographic variation in the Andean Coot Fulica ardesiaca.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin  of the British Ornithologist’s Club.&amp;#039;&amp;#039; Band 103, Nr. 1, 1983, S. 18–21 ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/40055837#page/26/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Variation ==&lt;br /&gt;
Es werden zwei Unterarten anerkannt. Die Vögel Nordamerikas variieren kaum, allerdings wurde ein durchschnittlich größerer Stirnschild bei den östlichen Populationen festgestellt. Die südamerikanische Unterart ist größer, weist längere Zehen und [[Tibiotarsus|Tibiotarsi]] sowie einen längeren Stirnschild auf. Während die nordamerikanische Unterart sehr breite weiße Spitzen auf den inneren Armschwingen zeigt, sind die der südamerikanischen Vögel kleiner oder sogar nur auf die Innenfahne begrenzt. Nach Meinung einiger Autoren stellt &amp;#039;&amp;#039;F. a. columbiana&amp;#039;&amp;#039; eine Übergangsform zum [[Andenblässhuhn]] (&amp;#039;&amp;#039;Fulica ardesiaca&amp;#039;&amp;#039;) dar. Stimmliche und ethologische Merkmale sowie Ausprägung von Dunenkleid und Stirnschild legen jedoch eine nähere Verwandtschaft mit &amp;#039;&amp;#039;F. a. americana&amp;#039;&amp;#039; nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Brisbin et al., 2002, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Systematics&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. a. americana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Gmelin, JF}}, 1789 – südöstliches [[Alaska]] ostwärts bis [[Nova Scotia]], südwärts bis zu den [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]], [[Nicaragua]] und [[Costa Rica]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. a. columbiana&amp;#039;&amp;#039; [[Frank Michler Chapman|{{Person|Chapman}}]], 1914 – zentralkolumbianische Anden und möglicherweise nördliches [[Ecuador]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurde eine weitere, in den südamerikanischen Anden beheimatete Unterart &amp;#039;&amp;#039;F. a. peruviana&amp;#039;&amp;#039; [[Alastair Robin Gwynne  Morrison|{{Person|Morrison}}]], 1939 beschrieben. Nach Untersuchungen [[Jon Fjeldså]]s von 1982 handelt es sich bei dieser Population aber um eine Unterart des [[Andenblässhuhn]]s (&amp;#039;&amp;#039;Fulica ardesiaca&amp;#039;&amp;#039;), für die er den Namen &amp;#039;&amp;#039;F. a. atrura&amp;#039;&amp;#039; vorschlägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fjeldså&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karibenblässhuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einst als eigenständige Art &amp;#039;&amp;#039;Fulica caribaea&amp;#039;&amp;#039; aufgefasst, gilt nach gegenwärtiger Betrachtung als Farbmorphe des Indianerblässhuhns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Indianerblässhuhn brütet in einem breiten Spektrum an Binnengewässern und Feuchtgebieten wie Seen, Teichen, Kanälen, Klärbecken, Sumpflöchern, Überschwemmungsflächen oder langsam fließenden Flüssen. Voraussetzung sind mit Sumpf- oder Uferpflanzen dicht bewachsene Stellen, die zumindest eingestreute, freie Wasserflächen aufweisen. Diese Voraussetzungen müssen mindestens über die Brutzeit hinweg gegeben sein. Periodisch überschwemmtes Feuchtgrünland kann daher auch in Jahren mit hohen Wasserständen als Brutplatz genutzt werden. Auch Brackwasserlebensräume werden angenommen, Gewässer mit hohem Salzgehalt jedoch nicht. Die optimalen Habitate liegen in Feuchtgebieten und bieten ein kleinräumiges Mosaik aus offenen Wasserflächen und dichter Sumpfvegetation. Die Höhenverbreitung reicht teils bis 2500&amp;amp;nbsp;m, jedoch ist die Art in Gebirgslagen meist selten und das Vorkommen auf mit [[Rohrkolben]] und [[Teichsimse]] bestandene Gewässer begrenzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_habitat&amp;quot;&amp;gt;Brisbin et al., 2002, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Habitat&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:American coot feeding at Gray Lodge Wildlife Area-0101.jpg|mini|Indianerblässhuhn bei der Nahrungsaufnahme. [[Gray Lodge Wildlife Area]] in Nordkalifornien.]]&lt;br /&gt;
Das Indianerblässhuhn ernährt sich vorrangig von [[Wasserpflanze]]n und [[Algen]], gelegentlich auch von [[Gräser]]n und anderen Landpflanzen oder deren Samen. Ergänzend kommt tierische Nahrung hinzu. Dazu zählen aquatisch lebende [[Wirbellose]] wie [[Weichtiere|Weich-]] und [[Krustentiere]], [[Insekten]] und ihre Larven, seltener auch Wirbeltiere wie kleine Fische, [[Kaulquappen]] und gelegentlich Aas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_food&amp;quot;&amp;gt;Brisbin et al., 2002, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Food Habits&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung wird meist im flacheren Wasser an Stellen gesucht, wo es reiche Nahrungsvorkommen wie beispielsweise eine dichte Unterwasservegetation gibt. Sie wird schwimmend, eintauchend oder in kurzen Tauchgängen aufgenommen. Meist wird sie dann erst an die Oberfläche gebracht und dann verzehrt. Bisweilen trifft man das Indianerblässhuhn auch grasend an Land an. Gelegentlich kann es bei [[Kleptoparasitismus|kleptoparasitischem]] Verhalten beobachtet werden, wenn es beispielsweise Artgenossen oder Enten die Nahrung abjagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_food&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter H. Barthel, Christine Barthel, [[Einhard Bezzel]], Pascal Eckhoff, [[Renate van den Elzen]], [[Christoph Hinkelmann]], [[Frank Dieter Steinheimer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutsche Ornithologen-Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Radolfzell&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.do-g.de/fileadmin/Die_Vo%CC%88gel_der_Erde__DO-G_2021_doi.pdf}}&lt;br /&gt;
* I. Lehr Jr. Brisbin, Thomas B. Mowbray: &amp;#039;&amp;#039;[http://bna.birds.cornell.edu/bna/species/697a American Coot (Fulica americana)].&amp;#039;&amp;#039; In: A. Poole (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Birds of North America Online.&amp;#039;&amp;#039; Cornell Lab of Ornithology, Ithaca 2002, [[doi:10.2173/bna.697a]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fulica americana|Indianerblässhuhn (&amp;#039;&amp;#039;Fulica americana&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| ID             = 62169677&lt;br /&gt;
| ScientificName = Fulica americana&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2009&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 16. März 2012&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=4FB248BAEFEC2868|ScientificName=Fulica americana|CommonName=Indianerblässhuhn}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= y00475 |Name= Indianerblässhuhn (&amp;#039;&amp;#039;Fulica americana&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Fulica-americana|ScientificName=Fulica americana|Name=Indianerblässhuhn}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45509133|Name=American Coot|Wissenschaftlich=Fulica americana}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Indianerblasshuhn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rallenvögel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
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