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	<title>Indian Institute of Astrophysics - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T22:43:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Indian_Institute_of_Astrophysics&amp;diff=964546&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kolja21: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-04-30T10:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indian Institute of Astrophysics&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein astrophysikalisches [[Institut (Organisation)|Institut]] in [[Indien]]. Der Hauptsitz liegt im Stadtteil Koramangala in [[Bengaluru]]. Eine Einrichtung des Instituts, das &amp;#039;&amp;#039;Centre for Research and Education in Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; (CREST), befindet sich im Ort Hosakote ({{Coordinate|text=/|NS=14/16/47/N|EW=77/10/48/E|type=landmark|region=IN|name=Hosakote}}). Das  Institut wird durch das Department of Science and Technology des indischen Staates verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael-Topping.png|mini|Michael Topping (1747–96)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Instituts kann auf ein privates Observatorium zurückgeführt werden, gegründet durch William Petrie (gest. 1816), ein Offizier der [[Britische Ostindien-Kompanie|Britischen Ostindien-Kompanie]]. Er errichtete das Observatorium in [[Egmore]], Madras (heute [[Chennai]]). Dieses Observatorium wurde 1790 unter der wissenschaftlichen Führung des Astronomen Michael Topping von der Ostindien-Kompanie übernommen. Kurz darauf (1792) fand eine Erweiterung und Verlagerung nach [[Nungambakkam]], Madras statt. Damit entstand das erste moderne Observatorium außerhalb Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Institut werden mehrere astronomische [[Observatorium|Observatorien]] in Indien betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodaikanal-Observatorium ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kodaikanal Solar Observatory-a.jpg|mini|Kodaikanal-Observatorium]]&lt;br /&gt;
Das [[Kodaikanal]]-Observatorium liegt in den [[Palani-Berge]]n im südlichen Indien. Es wurde 1899 als Sonnenphysik-Observatorium gegründet, und alle Aktivitäten von Madras wurden dorthin verlagert. Der 20-cm-[[Fernrohr|Refraktor]] dient heute noch gelegentlich der Beobachtung von Kometen und [[Okkultation]]en, zu anderen Zeiten ist er Besuchern zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Observatorium hat ein Astronomie-Museum, in dem unter anderem ein aktuelles Sonnenbild und das zugehörige [[Fraunhoferlinie|Fraunhoferspektrum]] gezeigt wird. Des Weiteren besitzt es eine [[Bibliothek]] mit historisch wertvollen Büchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vainu-Bappu-Observatorium ==&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=12/34/4.8/N|EW=78/50/0.6/E|type=landmark|region=IN|name=Vainu-Bappu-Observatorium|map=right}}&lt;br /&gt;
Das Vainu-Bappu-Observatorium, kurz „VBO“, liegt in den [[Javadi-Berge]]n auf 700 m Höhe nahe dem Dorf [[Kavalur]] in dem  [[Indien|indischen]] Bundesstaat [[Tamil Nadu]], 175 km südöstlich von [[Bengaluru]]. Es ist benannt zu Ehren von [[Vainu Bappu]] (1927–1982), Präsident der [[Internationale Astronomische Union|Internationalen Astronomischen Union]], der sich für die Astronomie in Indien engagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instrumente ===&lt;br /&gt;
[[Datei:93-inch telescope seen from the 40-inch telescope at Vainu Bappu Observatory.JPG|mini|Das Gebäude des 2,34-m-Teleskops]]&lt;br /&gt;
Das größte Teleskop des Instituts ist seit 1986 das Vainu-Bappu-Teleskop, welches zu den [[Liste der größten optischen Teleskope|größten Teleskopen]] Asiens zählt. Es handelt sich um ein [[Spiegelteleskop]] mit einem Durchmesser des [[Primärspiegel]]s von 2,34&amp;amp;nbsp;m und einer [[Brennweite]] von 7,6&amp;amp;nbsp;m, das gesamte Teleskop hat eine effektive Brennweite von 30,42&amp;amp;nbsp;m. Für das Teleskop sind eine Reihe von Instrumenten verfügbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bildsensor]] mit dreielementigen [[Korrektor (Teleskop)|Wynne-Korrektor]] für den Primärfokus&lt;br /&gt;
* [[Spektropolarimeter]], für den [[Cassegrain-Teleskop|Cassegrainfokus]],&lt;br /&gt;
* OMRS, ein [[Spektrograf]] mittlerer Auflösung der Firma Optometrics Research, ebenfalls für den Cassegrainfokus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* Detector&lt;br /&gt;
** 1024x1024 pixels TEK CCD, with a pixel size of 24microns&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Teleskope des Observatoriums sind ein 1-m-[[Carl Zeiss (Unternehmen)|Zeiss]]-Spiegelteleskop und ein 0,75-m-Spiegelteleskop. Das Observatorium verfügt des Weiteren über ein [[Fabry-Pérot-Interferometer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung ===&lt;br /&gt;
Ein fortwährendes Forschungsziel ist die Beobachtung von [[Stern]]en, [[Sternhaufen]], [[Nova (Stern)|Novae]], [[Supernova]]e, [[Blazar]]en, [[Galaxie]]n, die Abbildung von [[Gammablitz]]en, [[Population (Astronomie)|Sternpopulationen]], Objekten im [[Sonnensystem]] und diversen anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1-m-Teleskop gelangen zwei besondere Entdeckungen in unserem Sonnensystem. Im Jahr 1972 konnte festgestellt werden, dass [[Jupiter (Planet)|Jupiters]] [[Satellit (Astronomie)|Mond]] [[Ganymed (Mond)|Ganymed]] eine [[Atmosphäre (Astronomie)|Atmosphäre]] besitzt, und 1977 wurden erstmals [[Ringe des Uranus|Ringe]] am Planeten [[Uranus (Planet)|Uranus]] beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 1988 wurde ein [[Planetoid]] mit einem 45-cm-[[Schmidt-Teleskop]] entdeckt. Er wurde „[[Alphabetische Liste der Asteroiden/R|4130 Ramanujan]]“ genannt, nach dem herausragenden indischen [[Mathematiker]] [[S. Ramanujan]]. Das [[Minor Planet Center]] hat dem VBO den [[Liste der Sternwarten-Codes|Sternwarten-Code]] 220 vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Sterne der [[Große Magellansche Wolke|Großen Magellanschen Wolke]] konnten mit extrem geringer [[Dispersion (Physik)|Dispersion]] spektroskopiert werden. Dabei wurden zehn Novae untersucht sowie die [[Supernova 1987A]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gauribidanur-Observatorium ==&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=13/36/12/N|EW=77/26/7/E|type=landmark|region=IN|name=Gauribidanur-Observatorium|map=right}}&lt;br /&gt;
Das Gauribidanur-Observatorium  verfügt über eine Reihe von Instrumenten zur Radioastronomie:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gauribandur Telescope&amp;#039;&amp;#039; (GEETEE), ein Teleskop zur Beobachtung im Decameterbereich. Es besteht aus 1000 Dipolantennen, die in einer T-Konfiguration angeordnet sind. Die Ost-West-Ausdehnung beträgt 1,4&amp;amp;nbsp;km der Südarm ist 0,5&amp;amp;nbsp;km lang.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gauribandur Radioheliograph&amp;#039;&amp;#039; (GRH), zur zweidimensionalen Abbildung der Sonnenkorona im Frequenzbereich 40–150&amp;amp;nbsp;MHz. Es besteht aus 192 logarithmisch-periodischen Dipolen, die sich ebenfalls in einer T-Anordnung befinden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;High Resolution Radio Spectrograph&amp;#039;&amp;#039;, er besteht aus 8 logarithmisch-periodischen Dipolen und dient in Verbindung mit dem GRH zur Erfassung kurzzeitiger Ereignisse.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polarization Interferometer&amp;#039;&amp;#039;, es besteht aus 32 logarithmisch-periodischen Dipolen in vier Gruppen, gegenüber der Nord-Süd-Richtung um 0°, 45°, 90° und 135° gedreht. Es dient der Untersuchung des Magnetfeldes der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist es an Projekten außerhalb Indiens beteiligt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mauritius Radio Telescope&amp;#039;&amp;#039; (MRT) und&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brazilian Decimeter Array&amp;#039;&amp;#039; (BDA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indian Astronomical Observatory ==&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=32/46/46/N|EW=78/57/51/E|region=IN|type=landmark|map=right|name=Indian Astronomical Observatory}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Indian Astronomical Observatory&amp;#039;&amp;#039; liegt auf 4500&amp;amp;nbsp;m Höhe und gehört damit zu den höchstgelegenen Observatorien dieser Welt. Es befindet sich in [[Hanle (Ladakh)|Hanle]], [[Changthang]], [[Ladakh]], nördlichen des westlichen [[Himalaya]]s. Die hohe Lage und der durch das Klima der Region bedingte geringe Wassergehalt der Atmosphäre erlauben hervorragende Beobachtungsmöglichkeit im optischen, im infraroten, im Submillimeter- und Millimeterbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Observatorium verfügt seit 2001 über ein fernsteuerbares 2-m-Spiegelteleskop, das &amp;#039;&amp;#039;Himalayan Chandra Telescope&amp;#039;&amp;#039; (HCT), für Beobachtungen im sichtbaren und infrarotem Spektralbereich. Die Fernsteuerung des Teleskops erfolgt von CREST über eine eigene Satellitenverbindung.&lt;br /&gt;
* In Zusammenarbeit mit der [[University of Washington]] befindet sich auf dem Gelände ein 0,5-m-Teleskop zur kontinuierlichen Beobachtung von aktiven Galaxiezentren. Das Teleskop ist Teil des &amp;#039;&amp;#039;Antipodal Transient Observatory&amp;#039;&amp;#039;, das zweite Teleskop befindet sich in [[Sonoita (Arizona)]].&lt;br /&gt;
* ein 0,3-m-Teleskop zur Differenzbild-Bewegungsbeobachtung&lt;br /&gt;
* ein 220-GHz-Radiometer&lt;br /&gt;
* Das HAGAR-Teleskop zur Beobachtung von [[Gammastrahlung|astronomischen Gammastrahlungsquellen]]. Das Teleskop besteht aus sieben Stationen, die jeweils mit 7 Spiegeln ausgestattet sind. Insgesamt ergibt sich eine Spiegelfläche von 31 Quadratmetern für Beobachtungen ab 50 [[GeV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.iiap.res.in/ Homepage des Indian Institute of Astrophysics mit Informationen zu den Observatorien] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.space.com/SpaceReportersNetworkAstronomyDiscoveries/Rao_Indianastronomy_012202.html Geschichte] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://jelley.wustl.edu/Pages/ato.html |text=Antipodal Transient Observatory (englisch) |wayback=20140701032437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=12/55/35/N |EW=77/37/16/E |region=IN-KA |type=landmark}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5233696-7|LCCN=n85020031|VIAF=134554708}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Karnataka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in Karnataka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternwarte in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bengaluru]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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