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	<title>Independent-Film - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Independent-Film&amp;diff=347907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Deirdre: /* Festivals und Preise */korrekte  Typos</title>
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		<updated>2026-01-19T18:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Festivals und Preise: &lt;/span&gt;korrekte  Typos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Independent-Filme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indie-Filme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch für „unabhängige Filme“) bezeichnen Filmproduktionen, die außerhalb etablierter Strukturen umgesetzt werden. Ursprünglich war mit diesen Strukturen das amerikanische [[Studiosystem]] gemeint, inzwischen hat das Phänomen &amp;#039;&amp;#039;Indie&amp;#039;&amp;#039; jedoch weltweite Bedeutung erlangt. Viele Independent-Werke werden mit kleinen Budgets realisiert, jedoch handelt es sich auch bei einigen großen Produktionen – wie der &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Herr-der-Ringe-Filmtrilogie]]&amp;#039;&amp;#039; – um Independent-Filme.&amp;lt;ref name=&amp;quot;independent2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der Finanzierung über Eigenkapital und Kredite wird ein Großteil der Produktionskosten über den Vorverkauf ausländischer Verwertungsrechte abgedeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;independent&amp;quot;&amp;gt;Kristin Thompson: &amp;#039;&amp;#039;The Frodo Franchise: The Lord of the Rings and Modern Hollywood&amp;#039;&amp;#039;, University of California Press, Berkeley 2007, ISBN 978-0-520-24774-1, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb sind internationale Filmmärkte wie die [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Internationalen Filmfestspiele von Cannes]], der [[American Film Market]] und der [[MIFED]] wichtig für Independent-Produktionen. Die [[Independent Film &amp;amp; Television Alliance]] klassifiziert jeden Film, dessen Finanzierung zu 51&amp;amp;nbsp;Prozent außerhalb der großen Studios erfolgt, als Independent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;independent2&amp;quot;&amp;gt;Kristin Thompson: &amp;#039;&amp;#039;The Frodo Franchise: The Lord of the Rings and Modern Hollywood&amp;#039;&amp;#039;, University of California Press, Berkeley 2007, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Obwohl es sich in erster Linie um ein Phänomen der Finanzierung und Distribution handelt, werden dem Independent-Film oft auch künstlerische Eigenheiten zugeschrieben. Im Gegensatz zu [[Spielfilm]]en werden die meisten [[Kurzfilm]]e bereits von Natur aus unabhängig produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Bereits 1919 gründeten die damals führenden Filmschaffenden [[Charlie Chaplin]], [[David Wark Griffith|D. W. Griffith]], [[Mary Pickford]] und [[Douglas Fairbanks senior|Douglas Fairbanks Sr.]] die Filmgesellschaft [[United Artists]]. Diese sollte den Vertrieb unabhängiger Filmproduktionen abseits der strikten Regeln der großen Filmstudios ermöglichen. Bekannte Regisseure, die ihre künstlerischen Visionen unabhängig vom Einfluss anderer umsetzen wollten, waren [[Orson Welles]], [[Samuel Fuller]] und [[Nicholas Ray]]. Sie wurden für diese Bemühungen häufig von [[Hollywood]] geschnitten und mussten auf Finanziers in Europa zurückgreifen, um ihre Projekte verwirklichen zu können. Welles übernahm auch Rollen in zahlreichen Filmen oder arbeitete seine Schulden ab, indem er etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Die Lady von Shanghai]]&amp;#039;&amp;#039; für [[Columbia Pictures]] inszenierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wegbereiter der Independent-Film-Bewegung finden sich in den ab 1945 entstandenen [[Underground (Kultur)|Underground]]-Filmen von innovativen Filmschaffenden wie [[Maya Deren]], [[Kenneth Anger]] oder [[Jack Smith (Regisseur)|Jack Smith]], die oft einen experimentellen Charakter aufwiesen und der sogenannten [[Gegenkultur]] zugeschrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vater des modernen Independent-Films gilt [[John Cassavetes]]. Er beeinflusste vor allem die Arbeitsweise der Filmemacher während des [[New Hollywood]]s in den 1970ern, in dessen Ära sehr viele Filme nach heutigen Maßstäben einem Independent-Film entsprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Inspirationsquelle war das Konzept der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Autorenfilm|auteurs]]&amp;#039;&amp;#039; in Frankreich, die – wie etwa [[Jean-Luc Godard]] – sowohl die Drehbücher verfassten und Regie führten. Ebenfalls beeindruckend erschien den Filmemachern die Kompromisslosigkeit des [[Italienischer Neorealismus|italienischen Neorealismus]], für dessen Vision Regisseure wie [[Roberto Rossellini]] auch große finanzielle Folgen hinnahmen. So gründeten [[Francis Ford Coppola]] und [[George Lucas]] eigene [[Filmstudio|Studios]] und Firmen, um sich die größtmögliche Unabhängigkeit zu sichern. Während dies Lucas auch gelang und er die Produktion aller &amp;#039;&amp;#039;[[Star Wars|Star-Wars]]&amp;#039;&amp;#039;-Filme alleine kontrollierte, musste Coppolas &amp;#039;&amp;#039;[[American Zoetrope]]&amp;#039;&amp;#039; später verkauft werden und der Regisseur sich bis heute mit Auftragsarbeiten über Wasser halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hollywood-Studios durch den Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;[[Rocky]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der weiße Hai]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Krieg der Sterne]]&amp;#039;&amp;#039; am Ende der 1970er wieder sicheren Boden unter sich gespürt und sich daran gemacht hatten, mittels [[Blockbuster]]n, [[Fortsetzung (Film)|Fortsetzungen]] und [[Camp (Kunst)|Camp]]-Filmen ein ganz auf den kommerziellen Erfolg hin ausgerichtetes Kino zu produzieren, erlebte das künstlerisch orientierte New Hollywood-Kino einen Niedergang. Symbolisch hierfür stehen die kommerziellen Desaster des [[Boxerfilm]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Wie ein wilder Stier]]&amp;#039;&amp;#039; – im Gegensatz zum wesentlich glatteren &amp;#039;&amp;#039;Rocky&amp;#039;&amp;#039; – sowie des Western &amp;#039;&amp;#039;[[Heaven’s Gate (Film)|Heaven’s Gate]]&amp;#039;&amp;#039;, der zum Konkurs von [[United Artists]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Independent-Filme ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Indie&amp;#039;&amp;#039; entstand im englischsprachigen Raum in den 1980ern, als die nächste Generation junger Regisseure begann, abseits der Studios ihre Filme zu realisieren, die sich als inhaltlich und formal eigenständig erwiesen und eine explizite Gegenbewegung auslösten: [[John Sayles]] „&amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr nach Secaucus&amp;#039;&amp;#039;“ kostete 1980 60.000&amp;amp;nbsp;Dollar und erzielte Bruttoeinnahmen von zwei Millionen Dollar. [[Jim Jarmusch]] spielte 1984 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Stranger than Paradise]]&amp;#039;&amp;#039; zweieinhalb Millionen Dollar ein, [[Spike Lee]]s „&amp;#039;&amp;#039;She&amp;#039;s Gotta Have It&amp;#039;&amp;#039;“ sogar über sieben Millionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Grundstein für den Erfolg unabhängiger Filmproduktionen wurde im Jahr 1989 gelegt. Mit [[Steven Soderbergh]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sex, Lügen und Video]]&amp;#039;&amp;#039; wurden die Art und Weise revolutioniert, wie diese Filme hergestellt und vermarktet werden konnten. Gleichzeitig mit dem Erfolg dieses Films wuchsen die Popularität des von [[Robert Redford]] gegründeten [[Sundance Film Festival]]s – welches bis heute als das Festival für auf breitere Rezeption bedachte, unabhängig produzierte Filme gilt –, als auch der Erfolg der Firma [[Miramax]], gegründet von den Brüdern Bob und Harvey Weinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Steven Soderbergh schaffen es heute erfolgreiche Regisseure wie [[Spike Jonze]], [[Wes Anderson]] und [[Paul Thomas Anderson]], [[David O. Russell]] oder [[Alexander Payne]], eine Brücke zwischen kommerziellem und vom Independent Spirit beflügeltem Film zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Moore]] verhalf 1989 mit seinem Debütfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Roger and Me]]&amp;#039;&amp;#039; dem [[Dokumentarfilm]] zu einer bis dato unbekannten Popularität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert durch die Filme von Jim Jarmusch und Soderbergh (Sex, Lügen und Video; Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Sex, lies and videotape&amp;#039;&amp;#039;) entstanden in der Folge Meilensteine des Independent Films wie &amp;#039;&amp;#039;[[Slacker]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Linklater]], der berüchtigterweise mit Kreditkarten finanzierte &amp;#039;&amp;#039;[[Clerks – Die Ladenhüter]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Kevin Smith]], sowie Robert Rodriguez’ &amp;#039;&amp;#039;[[El Mariachi]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 setzte [[Quentin Tarantino]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[Reservoir Dogs – Wilde Hunde|Reservoir Dogs]]&amp;#039;&amp;#039; ein erstes Zeichen, bevor er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Pulp Fiction]]&amp;#039;&amp;#039; (1994) zu Weltruhm gelangte. Der Erfolg dieses Filmes für Miramax weckte auch bei anderen Studios Interesse, wodurch immer mehr Filme an der Grenze zwischen Mainstream und Sub- beziehungsweise Gegenkultur entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutenden Regisseurinnen des Independent-Films gehört [[Julie Dash]], deren Film &amp;#039;&amp;#039;[[Daughters of the Dust]]&amp;#039;&amp;#039; (1991) als eines der bedeutendsten Werke des unabhängigen Films des 20. Jahrhunderts gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;academia-2645714&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dash, Julie.&amp;#039;&amp;#039; In: Darlene Clark Hine (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Black Women in America.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Oxford University Press, 2005, [https://www.academia.edu/2645714/Julie_Dash S.&amp;amp;nbsp;334&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermischung mit Hollywood ==&lt;br /&gt;
Nach dem großen künstlerischen und finanziellen Erfolg einiger Independent-Filme begannen die großen Hollywoodstudios Anfang der 1990er Jahre, Independentproduktionen aufzukaufen beziehungsweise eigene Abteilungen für die Produktion von Filmen dieser Machart zu gründen. So kaufte [[The Walt Disney Company]] 1994 das Independentstudio Miramax auf. Deren umstrittene Gründer Harvey und Bob Weinstein, die mit ihrer auf aggressive Vermarktung setzenden Firmenpolitik die Indie-Szene wesentlich veränderten, verließen ihre eigene Firma mittlerweile und gründeten 2005 das Filmstudio [[The Weinstein Company]]. [[20th Century Fox]] gründete das Label [[Fox Searchlight Pictures]]. Seit 1999 engagierte sich [[Metro-Goldwyn-Mayer]]s (MGM) Tochterunternehmen United Artists ebenfalls auf dem unabhängigen Filmmarkt. MGM gehört mittlerweile zu 20 % [[Sony]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise verwischte die Grenze zwischen den in Hollywood angesiedelten großen [[Filmstudio]]s und den [[alternativ]]en Filmproduzenten immer mehr. Gehobene [[Mainstream]]-Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Shakespeare in Love]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der englische Patient (Film)|Der englische Patient]]&amp;#039;&amp;#039; wurden von Miramax vertrieben. Klassische &amp;#039;&amp;#039;Indies&amp;#039;&amp;#039; haben es insbesondere nach dem durch Miramax ausgelösten Boom immer schwerer, unabhängig zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Sideways]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alexander Payne]], &amp;#039;&amp;#039;[[Lost in Translation]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Sofia Coppola]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Vergiss mein nicht!]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Michel Gondry]] nach einem Drehbuch von [[Charlie Kaufman]] zählen zur Kategorie der &amp;#039;&amp;#039;Indiewood Filme&amp;#039;&amp;#039;, da sie zwar mit Geldern der Studios und teilweise mit Hollywood-Stars gedreht wurden, dabei jedoch einer etwas anderen und dem Mainstream unangepassten Erzählkultur angehören. Einen seiner größten Erfolge feierte dieses Genre 2005 mit [[Ang Lee]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Brokeback Mountain]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Jake Gyllenhaal]] und dem früh verstorbenen [[Heath Ledger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die digitale Revolution ===&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der digitalen Videokameras und Schnittsysteme sank die Überwindungsschwelle einen Film zu drehen drastisch, da Produzenten nicht mehr auf viel Geld angewiesen waren, um Filme herstellen zu können. Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Tarnation (Film)|Tarnation]]&amp;#039;&amp;#039; kostete angeblich nicht mehr als 500&amp;amp;nbsp;$ und wurde auf einem [[iMac]] geschnitten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/title/tt0390538/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;Tarnation (2003) – Box office / business&amp;#039;&amp;#039; |werk=imdb.com |sprache=en |abruf=2013-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren die ersten mit Digitalkamera hergestellten Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Chuck and Buck]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Miguel Arteta]] noch klar von den auf analogem 16&amp;amp;nbsp;mm- oder 35&amp;amp;nbsp;mm-Material hergestellten Filmen zu unterscheiden, bieten die von einigen Anbietern inzwischen entwickelten Kameras mit bis zu 4K-Auflösung angehenden und unabhängig arbeitenden Filmemachern bisweilen ungeahnte Möglichkeiten, die selbst für Hollywood-Produktionen wie &amp;#039;&amp;#039;[[The Social Network]]&amp;#039;&amp;#039; von David Fincher genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mumblecore ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mumblecore}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 2008 war jenes Jahr beim [[SXSW|South by Southwest Film Festival (SXSW)]], bei dem sich die Mumblecore-Bewegung durchgesetzt hat. Mumblecore beschreibt Filme wie &amp;#039;&amp;#039;Hannah Takes The Stairs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Quiet City&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Funny Ha Ha&amp;#039;&amp;#039;, die von der College-gebildeten weißen Mittelschicht um die 30 handeln, und mit geringen finanziellen Mitteln auf sehr dialoglastige Weise und meist mit einer Videokamera und kleiner Crew gedrehte Filme. Die von der Presse zu einer Gruppe zusammengefassten Filmemacher wie [[Joe Swanberg]], [[Andrew Bujalski]] oder [[Greta Gerwig]] haben beim SXSW Film Festival Freundschaft geschlossen, ihre Kontakte vertieft und in weiterer Folge bei den Filmen der Anderen als Crewmitglied oder Schauspieler ausgeholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen haben sich die meisten Mitglieder dieser Bewegung weiter entwickelt. Greta Gerwig spielte mit [[Ben Stiller]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Greenberg (Film)|Greenberg]]&amp;#039;&amp;#039; und die Duplass Brüder haben mit [[Marisa Tomei]], [[John C. Reilly]] und [[Jonah Hill]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cyrus (Film)|Cyrus]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht – ohne dabei von ihrer Arbeitsweise, die unter anderem viel Improvisation beinhaltet, abweichen zu müssen. Da viele dieser Filmemacher den Schritt in eine breitere Öffentlichkeit geschafft haben und die Produktionsbedingungen immer professioneller werden – gerade die holprige Inszenierung war ein markantes Merkmal der Filme dieser Gruppe – sprechen viele Kritiker und Blogger vom Tod der Mumblecore-Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außerhalb der USA ==&lt;br /&gt;
Inzwischen werden alle Filme als „independent“ bezeichnet, die mit kleinem Budget künstlerisch ambitionierte Ideen umsetzen, unabhängig davon, aus welchem Land sie kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] begann mit dem [[Neuer Deutscher Film|Jungen Deutschen Film]] und dem [[Oberhausener Manifest]] ab Beginn der 1960er eine Neuorientierung des Films, die um eine realistische Darstellung der Gegenwart und Gesellschaft bemüht war. Deren Filmemacher bemühten sich um eine finanzielle und geistige Unabhängigkeit und setzten sich bewusst in Gegensatz zum damaligen [[Mainstream]]. Hierzu gehören vor allem [[Rainer Werner Fassbinder]], [[Wim Wenders]], [[Volker Schlöndorff]], [[Werner Herzog]], [[Jean-Marie Straub]], [[Alexander Kluge]], [[Rosa von Praunheim]] und [[Eberhard Fechner]]. Diese Hochzeit des deutschen Films fand ihr Ende etwa zeitgleich wie ihre amerikanischen (New Hollywood) und britischen ([[Free Cinema Movement]]) Pendants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch noch heute bietet &amp;#039;&amp;#039;[[Das kleine Fernsehspiel]]&amp;#039;&amp;#039; vor allem jungen Filmemachern im Fernsehen eine Plattform für günstige, engagierte Filme. Aber auch schon früher bot es jungen Filmemachern die Möglichkeit, sich mit verhältnismäßig kleinen Produktionsbudgets, aber mehr künstlerischer Freiheit vor einem Fernsehpublikum auszuprobieren, so entstanden z. B. [[Kultfilm]]e  wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bettwurst]]&amp;#039;&amp;#039; (1971) von [[Rosa von Praunheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmportal.de/person/rosa-von-praunheim_6b40d30b6be34bf1a80dd7875e85deb9 |titel=Rosa von Praunheim |hrsg=[[filmportal.de]] |abruf=2022-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine herausragende Rolle für den deutschen &amp;#039;&amp;#039;Independent-Film&amp;#039;&amp;#039; spielt der [[X-Filme Creative Pool]], eine deutsche Film- und Fernsehproduktionsfirma, die ursprünglich von den Regisseuren [[Tom Tykwer]], [[Dani Levy]] und [[Wolfgang Becker (Regisseur, 1954)|Wolfgang Becker]] sowie dem Produzenten [[Stefan Arndt]] gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der finanziellen Ausstattung deutscher [[Filmfestival]]s konzentrieren sich die meisten auf &amp;#039;&amp;#039;Indies&amp;#039;&amp;#039;. Die bekanntesten sind die [[Independent Days]] in Karlsruhe, die [[Internationale Hofer Filmtage|Internationalen Hofer Filmtage]], das [[Internationales Filmfest Oldenburg|Internationale Filmfest Oldenburg]] sowie das in [[Saarbrücken]] beheimatete &amp;#039;&amp;#039;Filmfestival für Nachwuchsfilmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Rahmen jährlich der renommierte [[Max-Ophüls-Preis]] vergeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in [[Skandinavien|skandinavischen]] Kinos propagierte [[Dogma 95]] ein Kino fernab der auf Effekten bedachten, wirklichkeitsfernen Realitätsfluchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festivals und Preise ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Festivals für Independent-Filme sind das &amp;#039;&amp;#039;[[Sundance Festival]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Cannes Film Festival]]&amp;#039;&amp;#039;. Als international bedeutendste Filmpreise in diesem Bereich gelten der amerikanische [[Independent Spirit Awards|Independent Spirit Award]] sowie die British Independent Film Awards. In Deutschland fand von 2005 bis 2006 die &amp;#039;&amp;#039;[[Tromanale]]&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Biskind]]: &amp;#039;&amp;#039;Sex, Lies &amp;amp; Pulp Fiction. Hinter den Kulissen des neuen amerikanischen Films. &amp;#039;&amp;#039; Rogner &amp;amp; Bernhard bei Zweitausendeins, Berlin 2005, ISBN 3-8077-1004-3.&lt;br /&gt;
* Jim Hiller: &amp;#039;&amp;#039;Independent Cinema. A Sight and Sound Reader. &amp;#039;&amp;#039; BFI Publishing, London 2001, ISBN 0-85170-759-9.&lt;br /&gt;
* James Mottram: &amp;#039;&amp;#039;The Sundance Kids. How the Mavericks took back Hollywood. &amp;#039;&amp;#039; Faber &amp;amp; Faber, New York NY 2007, ISBN 978-0-86547-967-8.&lt;br /&gt;
* Jason Wood: &amp;#039;&amp;#039;100 American Independent Films. &amp;#039;&amp;#039; 2nd edition. Palgrave Macmillan, Basingstoke u. a. 2009, ISBN 978-1-84457-290-8 (&amp;#039;&amp;#039;BFI Screen Guides&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://filmmakermagazine.com/ Filmmaker Magazine] New York (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4485045-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Independent-Film| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgattung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Deirdre</name></author>
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