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	<title>Inanga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:00:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: typos</title>
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		<updated>2026-04-01T08:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inanga Torobeka.jpg|mini|Professioneller &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039;-Spieler und Sänger Joseph Torobeka aus Burundi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inanga,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;enanga, ennanga, ikivuvu, indimbagazo,&amp;#039;&amp;#039; ist eine griffbrettlose Trog[[zither]] oder Schalenzither, deren Saiten über einen bootsförmigen Holz[[Korpus (Musikinstrument)|korpus]] gespannt werden. Sie ist das bekannteste Musikinstrument von [[Burundi]] und ist auch in den umgebenden Gebieten – in [[Ruanda]], in der [[Kivu]]-Region im Osten [[Demokratische Republik Kongo|Kongos]] und im Süden des [[Victoriasee]]s auf der Insel [[Ukerewe]] – verbreitet. Eine einzigartige musikalische Gattung heißt „geflüsterte &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039;“: Der Musiker flüstert einen Text in einem Rhythmus, der dem sich wiederholenden melodischen Motiv der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; entspricht. Für den Zuhörer ergänzen sich der geflüsterte Text und die gespielte Melodie zu einem einheitlichen Gesangsvortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Bei einer Zither verlaufen die Saiten parallel zum Saitenträger und bei manchen über ein Griffbrett, bei einer [[Harfe]] gehen sie meist senkrecht davon ab. Eine Vorform von beiden Instrumenten, die vom Bauprinzip der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; am nächsten kommt, ist das mittelalterliche europäische [[Psalterium]]. Die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den Trog- oder Schalenzithern; ein Instrumententyp, der nur in der ostafrikanischen Region der [[Afrikanische Große Seen|Großen Seen]] vorkommt. Trogzithern besitzen wie die europäischen Kastenzithern einen Saitenträger, der zugleich als [[Resonanzkörper]] fungiert. Im Unterschied zu Brett- und Kastenzithern verlaufen die Saiten bei Trogzithern nicht über einen [[Steg (Saiteninstrument)|Steg]]. Einen leiseren Ton produzieren Brettzithern wie die sechssaitige &amp;#039;&amp;#039;kipango&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten Tansanias. Die sieben bis 14-saitige Brettzither &amp;#039;&amp;#039;[[bangwe]]&amp;#039;&amp;#039; in Malawi wird daher zur Resonanzverstärkung beim Spielen in einen aufgeschnittenen Blechkanister oder eine [[Kalebasse]]nschale gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korpus der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; wird aus einem langrechteckigen Holzblock geschnitzt und in eine dünnwandige Bootsform gebracht. Die äußere Abmessung beträgt in der Länge 75 bis 115 Zentimeter und in der Breite 25 bis 30 Zentimeter. Die Öffnung der Schale ist durch breite, sich nach innen wölbende Ränder an den beiden Schmalseiten etwas geringer. Durch diese Schmalseiten sind in gleichen Abständen bis zu jeweils zwölf Löcher gebohrt. Eine einzelne Saite, die aus Darm oder Pflanzenfasern besteht, wird längs über das Instrument durch die Löcher gezogen und an den Enden an hölzernen Wirbeln verknotet, sodass sich mehrere parallel gespannte Saiten ergeben, die durch Einstellen der Spannung gestimmt werden können. Es gibt Trogzithern mit sechs und zwölf Saiten, am gebräuchlichsten sind acht Saiten. &amp;#039;&amp;#039;Inanga&amp;#039;&amp;#039; sind durch eingebrannte geometrische Motive an den Seiten und durch kreuzförmige Einschnitte in der Mitte des Bodens verziert. Traditionell werden &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; und andere Musikinstrumente von den [[Twa]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Im Westen des [[Victoriasee]]s sind im Gebiet der früheren Reiche [[Königreich Ankole|Ankole]] und [[Buhaya]] mehrere ähnliche Schalenzithern bekannt, die nach der jeweiligen Ethnie &amp;#039;&amp;#039;enanga mpima&amp;#039;&amp;#039; (bei den [[Hima]]) oder &amp;#039;&amp;#039;enanga ziba&amp;#039;&amp;#039; (bei den [[Haya]]) genannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jos Gansemans: [http://music.africamuseum.be/instruments/english/uganda/enanga.html &amp;#039;&amp;#039;Enanga.&amp;#039;&amp;#039;] music.africamuseum.be&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Osten des Kongo heißt die achtsaitige Trogzither bei den Bashi am [[Kiwusee]] &amp;#039;&amp;#039;lulanga&amp;#039;&amp;#039; und bei den unmittelbar nördlich siedelnden Bahavu &amp;#039;&amp;#039;lunanga&amp;#039;&amp;#039;. In Tansania ist das Instrument auch in der Grundform des Wortes als &amp;#039;&amp;#039;nanga&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Allan P. Merriam: &amp;#039;&amp;#039;Musical Instruments and Techniques of Performance among the Bashi.&amp;#039;&amp;#039; (1955) In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;African Music in Perspective.&amp;#039;&amp;#039; (Critical Studies on Black Life and Culture, Band 6) Garland, New York 1982, S. 173&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Bantusprachen|bantusprachige]] Wortstamm &amp;#039;&amp;#039;-nanga&amp;#039;&amp;#039;, der ursprünglich wohl allgemein für „Saiteninstrument“ stand, bezeichnet im Zwischenseengebiet außer Schalenzithern auch Bogenharfen wie die achtsaitige &amp;#039;&amp;#039;[[ennanga]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Baganda]] im Süden von Uganda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Instrumententyp der gezupften Schalenzither ist nur in Ostafrika bekannt. Eine andere Form mit einer langen, schmalen Schale als Saitenträger ist die &amp;#039;&amp;#039;[[ligombo]]&amp;#039;&amp;#039; in Zentraltansania (zur Typologie der Schalenzithern siehe dort).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Busongora trough zither.jpg|mini|Eine Songora-Frau singt und spielt &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; in Westuganda.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inanga,traditional Rwandan instrument during the introduction wedding in Kigali, Rwanda.jpg|mini|Eine &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; auf einer Hochzeitsfeier in [[Kigali]], Ruanda]]&lt;br /&gt;
Beim Spielen ruht das Instrument mit einer Längskante am Boden und der dahinter sitzende Musiker hält es aufrecht oder legt es über seine Knie. Die Saiten werden mit den Fingerspitzen beider Hände gezupft. Eine Verkürzung der Saiten ist nicht üblich, somit wird nur ein Ton je Saite erzielt. Durch leichtes Berühren mit einem Finger der anderen Hand an entsprechenden Stellen lassen sich [[Oberton|Obertöne]] erzeugen. Durch Trommeln mit den Fingernägeln auf den Korpus kann ein Rhythmus hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Inanga&amp;#039;&amp;#039; werden fast ausschließlich von Männern als Begleitung von Liedern gespielt, die sie für sich allein oder zur Unterhaltung vor einem Publikum zum Vergnügen vortragen. Das Instrument kann von allen Bevölkerungsgruppen und Klassen gespielt werden, nur von Twa wird es selten verwendet. Im Orchester mit anderen Instrumenten wird die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; nicht gespielt. Ihre Musik wurde ursprünglich am Königshof gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zusammen mit der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; gibt es in Burundi die besondere musikalische Form der Flüsterlieder (englisch &amp;#039;&amp;#039;whispered inanga&amp;#039;&amp;#039;), bei der die Texte als eine akustische Angleichung an das Instrument sehr leise gesungen oder geflüstert werden. Das in Burundi gesprochene [[Kirundi]] und das [[Kinyarwanda]] von Ruanda sind [[Tonsprache]]n, in denen die Bedeutung eines Wortes von der Tonhöhe abhängt. In der Vokalmusik beider Länder kommt fast immer die sprachliche Tonhöhe in der Melodie zum Ausdruck, mit der ein Text gesungen wird. Dies gilt für [[a cappella|a-cappella]]-Gesang und für instrumental begleitete Lieder. Beim [[Flüstern]] wird ohne eine hörbare Tonhöhe gesprochen, weshalb die für die Verständigung notwendigen tonalen Unterschiede fehlen und der Sänger nicht dem Melodieverlauf seines Musikinstruments folgen kann. Im Musikgenre „geflüsterte &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039;“ liefert die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; zur Flüsterstimme die Tonhöhenbewegungen des Textes, welche die Stimme nicht ausdrücken kann, und stellt sogar mit großer Präzision die Unterscheidung zwischen kurzen und langen Vokalen dar. Es ergibt sich auf der sprachlichen Bedeutungsebene ein enges Abhängigkeitsverhältnis von Stimme und Instrument. Für den vertrauten Zuhörer klingt es, als ob der Musiker zur Melodie der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; „singt“, obwohl er tatsächlich keine Tonhöhen hervorbringt. Beim Zuhörer entsteht die Illusion einer in Tonhöhen vorgetragenen Sprache. Ohne dieses Wahrnehmungsphänomen würde der Sänger dem Eindruck der Zuhörer nach die Sprache falsch oder unverständlich sprechen. Das vom Zuhörer erkannte Resultat in Form eines melodieangereicherten Geflüsters basiert auf einem komplexen Wahrnehmungsmuster zweier Elemente, die in der bildhaften Darstellung wechselweise als [[Figur-Grund-Wahrnehmung|Figur oder Hintergrund]] gesehen werden können. Die Töne der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; stehen hierbei für die Figur, die mit ihrem Umriss in den Vordergrund getreten ist, während das eher diffuse Flüstern den Wahrnehmungshintergrund abgibt. Die so entstandene Illusion wird regelmäßig durch instrumentale Zwischenspiele unterbrochen, bei denen die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; gänzlich anders wahrgenommen wird als mit Flüstern zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Fales, 1995, S. 6–8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgetragenen Geschichten handeln von historischen Ereignissen, loben einen früheren Helden oder einen lebenden Wohltäter und sind häufig moralisierend. Ein gewisser König Yuhi III. Mazimpaka (regierte 1642–1675) wird als bedeutender Dichter und Komponist von Inanga-Liedern beschrieben, die das Entstehen des [[Tutsi]]-Reiches und seine eigenen Heldentaten zum Inhalt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius O. Adekunle: &amp;#039;&amp;#039;Culture and Customs of Rwanda.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood Publishing Group, Westport (Connecticut) 2007, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieselben Themen tauchen auch in Liedern auf, die in Ruanda und Burundi von dem [[Lamellophon]] &amp;#039;&amp;#039;ikembe&amp;#039;&amp;#039; oder einem [[Musikbogen]] mit einer [[Kalebasse]] als Resonator (&amp;#039;&amp;#039;umuduri&amp;#039;&amp;#039;) begleitet, gesungen (nicht geflüstert) werden. Das zweite nationale Musikinstrument in Burundi ist neben der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; die Trommel &amp;#039;&amp;#039;[[Ngoma (Trommel)|ngoma]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rituelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Ebenso charakteristisch für die Region wie einige der Musikinstrumente ist der Glaube an machtvolle, in ihrer Eigenart nur hier vorkommende Geister, die in einem [[Ahnenkult]] verehrt werden. Die Geister verfügen über magische Fähigkeiten, mit denen die ungewöhnlichen Taten erklärt werden, die sie zu Lebzeiten begangen haben. Zu ihnen gehören Biheko, eine Prinzessin, die wundersamerweise die Ermordung ihrer gesamten Familie überlebte,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://omeka-s.grinnell.edu/s/MusicalInstruments/item/2127 &amp;#039;&amp;#039;Inanga.&amp;#039;&amp;#039;] Grinnell College Musical Instrument Collection&amp;lt;/ref&amp;gt; ferner die legendäre Königin Nyabingi und Ryangombe. Letzterer ist ein Totengeist der [[Hutu]], ein Krieger, der unter besonderen Umständen starb. Ein Büffel tötete ihn, indem er ihn mit seinem Horn gegen einen speziellen Baum warf. Durch einen traditionellen Vermittler (Mugirwa), der in [[Trance]] gerät und vom Geist besessen wird, können Bürger Fragen an den Geist stellen. Die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; gilt dabei als ideales Instrument, um durch ihre Musik die Aufmerksamkeit des Geistes zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jos Gansemans: &amp;#039;&amp;#039;Les Instruments de Musique Du Rwanda.&amp;#039;&amp;#039; Leuven University Press, Leuven 1988, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung, dass die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; „spricht“ (&amp;#039;&amp;#039;inanga ivuga&amp;#039;&amp;#039;), machte sich der Burunder Pierre Bashahu zunutze, der 1947 einen Kult um ein Heilungsritual etablierte, bis der Kult 1962 verboten und rund 30 Mitglieder dieser Gruppe gehängt wurden. Die Anklage lautete auf Kannibalismus, rituelle Sexpraktiken und Einnahme giftiger Substanzen. Zu den Kultpraktiken ist wenig bekannt, sie werden als Besessenheitskult und ihre Anhänger als [[Synkretismus|synkretistische]] Sekte eingeordnet. Der Kultgründer nahm sich 1955 das Leben. Zuvor wurde er &amp;#039;&amp;#039;Nangayivuza&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das Wort ist aus &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;yivuza&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;kuvuza&amp;#039;&amp;#039; („das sich selbst zum Sprechen bringt“), zusammengesetzt. Die Kultmitglieder hießen &amp;#039;&amp;#039;abananga&amp;#039;&amp;#039;, „die Leute der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039;“. Bashahu war als &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039;-Spieler berühmt und verwendete das Musikinstrument teilweise in seinen Heilungsritualen. Dabei spielte er auf der &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; eine Melodie und sprach – angeblich ließ er die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; sprechen: „Sei geheilt, sei geheilt. Gott will es so.“ Nach seinem Tod soll die &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; weitergesprochen haben. Dieser Glaube hängt vermutlich mit einem Brauch zusammen, wonach dem Sterbenden von seinen Angehörigen ein besonders vertrauter Gegenstand in die Hand gegeben werden muss, der damit die Erlaubnis zum Sterben erhält. Bashaga gab man seine &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039; in die Hand. Allgemein trägt die „sprechende &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039;“ vermenschlichte Züge und beinhaltet eine magische Kraft wie ansonsten früher nur die verehrten Königstrommeln. Beim Namen Nangayivuza fürchten Schulkinder einen [[Kinderschreckfigur|Kinderschreck]], der sie fressen will. Musiker verbinden mit Nangayivuza die Idealvorstellung einer &amp;#039;&amp;#039;inanga&amp;#039;&amp;#039;, die so machtvoll ist, dass sie praktisch aus sich heraus Musik macht und spricht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Fales, 1995, S. 31–32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cornelia Fales: &amp;#039;&amp;#039;Acoustic Intuition of Complex Auditory Phenomena by “Whispered inanga” Musicians of Burundi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The World of Music. Journal of the International Institute for Traditional Music (IITM).&amp;#039;&amp;#039; Band 37(3), 1995&lt;br /&gt;
* Cornelia Fales: &amp;#039;&amp;#039;Issues of Timbre: The Inanga Chuchotée.&amp;#039;&amp;#039; In: Ruth M. Stone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Garland Encyclopedia of World Music,&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Routledge, New York 1997, S. 164–207&lt;br /&gt;
* K. A. Gourlay, Ferdinand J. de Hen: &amp;#039;&amp;#039;Inanga.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online,&amp;#039;&amp;#039; 26. Oktober 2011&lt;br /&gt;
* Charlotte M. Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Music in Kerebe Culture&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anthropos&amp;#039;&amp;#039;, Band 67, Heft 3/4, 1972, S. 449–464&lt;br /&gt;
* Rachel Rosalie Muehrer: [https://central.bac-lac.gc.ca/.item?id=NR88693&amp;amp;op=pdf&amp;amp;app=Library&amp;amp;oclc_number=910984274 &amp;#039;&amp;#039;Revisiting the Ennanga: Continuity and Change in the Performance Practice and Repertoire of the Royal Harp of the Baganda.&amp;#039;&amp;#039;] (Dissertation) York University, Toronto, August 2011&lt;br /&gt;
* Josh Rosenfeld: [http://www.arts.cornell.edu/Knight_Institute/publicationsprizes/discoveries/discoveriesfall2002/03joshrosenfeld.pdf &amp;#039;&amp;#039;Some Physics of Whispered Inanga.&amp;#039;&amp;#039;] Cornell University, 2002, S. 1–7&lt;br /&gt;
* [[Curt Sachs]]: &amp;#039;&amp;#039;Inanga, Ikivuvu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Real-Lexikon der Musikinstrumente. Zugleich ein Polyglossar für das gesamte Instrumentengebiet.&amp;#039;&amp;#039; Julius Bard, Berlin 1913, S. 195 f (Nachdruck: Georg Olms, Hildesheim 1972, ISBN 3-487-00205-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Enanga (trough zither)|Inanga}}&lt;br /&gt;
* Jos Gansemans: [http://music.africamuseum.be/instruments/english/burundi/inanga.html &amp;#039;&amp;#039;Inanga.&amp;#039;&amp;#039;] music.africamuseum.be&lt;br /&gt;
* R. Raine-Reusch: [http://www.asza.com/iinanga.shtml &amp;#039;&amp;#039;Inanga.&amp;#039;&amp;#039;] World Instrument Gallery&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Tybdy4gLjhA &amp;#039;&amp;#039;RUKARA by Nsengiyumva.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitherinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Burundi)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Ruanda)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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