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	<title>In Sachen Kaminski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:22:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=In_Sachen_Kaminski&amp;diff=985716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oshakati City: Die 3 letzten Textänderungen von ~2026-16340-13 wurden verworfen und die Version 265202424 von Nolispanmo wiederhergestellt. Unbegründete Löschung eines Abschnitts und unsinnige Weiterleitungen.</title>
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		<updated>2026-03-15T15:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die 3 letzten Textänderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16340-13&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16340-13&quot;&gt;~2026-16340-13&lt;/a&gt; wurden verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/265202424&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/265202424&quot;&gt;265202424&lt;/a&gt; von Nolispanmo wiederhergestellt. Unbegründete Löschung eines Abschnitts und unsinnige Weiterleitungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| OT      = In Sachen Kaminski&lt;br /&gt;
| PL      = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| EJ      = 2005&lt;br /&gt;
| LEN     = 88&lt;br /&gt;
| FSK     = 12&lt;br /&gt;
| OS      = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| REG     = [[Stephan Wagner (Regisseur)|Stephan Wagner]]&lt;br /&gt;
| DRB     = [[Holger Karsten Schmidt]]&lt;br /&gt;
| PRO     = [[Martin Bach]]&lt;br /&gt;
| MUSIK   = [[Irmin Schmidt]]&lt;br /&gt;
| KAMERA  = [[Andreas Bein]]&lt;br /&gt;
| SCHNITT = [[Susanne Heller]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gunnar Wanne-Eickel]]&lt;br /&gt;
| DS      = &lt;br /&gt;
* [[Juliane Köhler (Schauspielerin)|Juliane Köhler]]: Petra Kaminski&lt;br /&gt;
* [[Matthias Brandt]]: Martin Kaminski&lt;br /&gt;
* [[Amber Bongard]]: Lona Kaminski&lt;br /&gt;
* [[Anneke Kim Sarnau]]: Annett Fink&lt;br /&gt;
* [[Lena Stolze]]: Gabriele Lohse&lt;br /&gt;
* [[Heikko Deutschmann]]: Kai Gerber&lt;br /&gt;
* [[Aglaia Szyszkowitz]]: Julia Gerber&lt;br /&gt;
* [[Dietz-Werner Steck]]: Dr. Wente&lt;br /&gt;
* [[Alexandra von Schwerin]]: Kindergärtnerin&lt;br /&gt;
* [[Astrid M. Fünderich]]: Iris Lehmann&lt;br /&gt;
* [[Matthias Brenner]]: Markus Lehmann&lt;br /&gt;
* [[Simon Licht]]: Jürgen Vogt&lt;br /&gt;
* [[Christine Prayon]]: Frau vom Amt&lt;br /&gt;
* [[Axel Gottschick]]: Herr Beck&lt;br /&gt;
* [[Rainer Furch]]: Polizist&lt;br /&gt;
* [[Fritz Roth (Schauspieler)|Fritz Roth]]: Martins älterer Arbeitskollege&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Volle]]: Richter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Sachen Kaminski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher [[Fernsehfilm]] aus dem Jahr 2005, der den Entzug des [[Elterliche Sorge (Deutschland)|Sorgerechts]] bei Eltern mit einer [[Lernbehinderung]] thematisiert. Die Handlung folgt einem authentischen Fall, der 2002 vor dem [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte]] letztinstanzlich verhandelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmjv&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte]] |url=http://www.bmjv.de/SharedDocs/EGMR/DE/20020226_46544-99.html |titel=26/02/02 – Fall K. gegen DEUTSCHLAND (Beschwerde Nr. 46544/99) |abruf=2016-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die fünfjährige Lona wächst bei ihren Eltern in einem Einfamilienhaus auf. Der Vater, Martin Kaminski, arbeitet auf einem Schrottplatz, die Mutter, Petra Kaminski, arbeitet als Hausfrau. Ihren wissbegierigen Fragen begegnen die Eltern, wenn ihnen selbst die Antworten fehlen, mit Phantasie und Liebe. Ihr Hausarzt, Dr. Wente, stellt fest, dass Lona im Vergleich zu anderen gleichaltrigen Kindern Defizite bezüglich ihrer Lernkenntnisse hat. Auf seine Empfehlung hin stellen die Eltern einen Antrag auf [[Frühförderung]], dem stattgegeben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Sichtermann |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/uebermut-der-aemter/624688.html |titel=Übermut der Ämter |werk=Der Tagesspiegel |datum=2005-07-15 |abruf=2019-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Wochen bekommen sie regelmäßigen Besuch einer [[Sozialpädagogische Familienhilfe|Familienhelferin]] des [[Jugendamt]]es, Gabriele Lohse. Ihr anfänglicher Wunsch, die Eltern in die Förderung Lonas einzubeziehen, zeigt nach und nach bevormundende Tendenzen: Sie konfrontiert die Tochter mit den intellektuellen Schwierigkeiten der Eltern, führt diese beim [[Memory (Spiel)|Memory]]-Spielen oder beim Lesen einer Speisekarte vor. Immer wieder stellt sie auch deren Erziehungskompetenzen in Frage und macht ihnen deutlich, dass sie ihrer Tochter keine angemessene [[Erziehung]] geben könnten. Letztendlich initiiert die Familienhelferin einen Beschluss des [[Amtsgericht]]es auf Entzug des Sorgerechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lona wird in einen [[Betreuungsverein]] gebracht, der sie an die [[Pflegeeltern]] Julia und Kai Gerber weitervermittelt. Den Eltern wird jeglicher Kontakt zu ihrem Kind untersagt; Ortstermine finden nur im Beisein von Jugendamt und Gutachtern statt, die darauf achten, dass die Eltern keinen emotionalen Kontakt zur Tochter aufnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese behördlichen Maßnahmen regt sich Widerstand bei den Eltern. Sie nehmen Kontakt zu einer [[Rechtsanwalt|Rechtsanwältin]], Annett Fink, auf und versuchen, Besuchs- und Sorgerecht für ihre Tochter Lona einzuklagen. Dieses wird in zwei [[Instanz (Recht)|Instanzen]] abschlägig entschieden. Daraufhin rät die engagierte Anwältin zum Gang an das [[Bundesverfassungsgericht]]. Doch auch diesen [[Prozess (Recht)|Prozess]] verlieren die Eltern, und sie versuchen sich damit abzufinden, ihre Tochter endgültig verloren zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese baut indes eine – auf Gegenseitigkeit beruhende – emotionale Beziehung zu ihren Pflegeeltern auf und scheint sie als &amp;#039;neue Eltern&amp;#039; zu akzeptieren. Die Gerbers bemühen sich aber nicht nur um das Wohl ihrer Pflegetochter. Sie sind auch um einen gütlichen Umgang mit den Kaminskis bemüht und laden sie zu Lonas Geburtstag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Hoffnung nutzend, ziehen die leiblichen Eltern vor den [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte]] nach [[Straßburg]] – und gewinnen dort gegen die [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] als [[Beklagter|Beklagte]] und bekommen ihre Tochter zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergründe ==&lt;br /&gt;
Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmjv&amp;quot; /&amp;gt; 1993 beantragte eine Familie auf Anraten ihres Hausarztes eine Unterstützung für ihre ein- und dreijährigen Töchter. Die Frühförderung stellte liebevolle Familienbeziehungen fest und involvierte zugleich das [[Jugendamt]]; dieses empfahl ebenso wie der vom Jugendamt hinzugezogene &amp;#039;&amp;#039;Verein für familienorientierte Sozialpädagogik&amp;#039;&amp;#039; eine Trennung der Eltern von den Kindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;peters-2006-12-10&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Freia Peters |url=https://www.welt.de/vermischtes/article701223/In-Sachen-Kutzner.html |titel=In Sachen Kutzner |werk=Welt |datum=2006-12-10 |abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vormundschaftsgericht beschloss im Wege der einstweiligen Anordnung, den Beschwerdeführern das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Recht zur Bestimmung über ärztliche Maßnahmen zu entziehen: Die Eltern seien, so das Amtsgericht, „intellektuell nicht in der Lage […], ihre Kinder ordnungsgemäß zu erziehen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmjv&amp;quot; /&amp;gt; Die Kinder wurden im Februar 1997 im Verein für familienorientierte Sozialpädagogik abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern berichteten später gegenüber Medien, sie hätten ihren Kindern zu diesem Zeitpunkt gesagt, dass es ein Urlaub sei, und die Kinder hätten sich gefreut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;peters-2006-12-10&amp;quot; /&amp;gt; Mit Beschluss des Vormundschaftsgerichts vom 27. Mai 1997 entzog das Vormundschaftsgericht den Eltern das Sorgerecht für ihre beiden Kinder, basierend vor allem auf einem Gutachten, das befand, die Eltern seien unverschuldet, jedoch mangels intellektueller Fähigkeiten erziehungsunfähig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmjv&amp;quot; /&amp;gt; Die Eltern sahen ihre Kinder erst nach zehn Monaten wieder, und in den folgenden sechs Jahren monatlich eine Stunde. Die Mädchen wurden nach einem halben Jahr in getrennte Pflegefamilien gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Gegengutachten von Ärzten und Professoren, die vom Verein „Aktion Rechte für Kinder“ in Auftrag gegeben wurden, blieben Vormundschafts- und Amtsgericht bei der Fremdunterbringung. Letztendlich kehrten die Mädchen Ende 2003 infolge des EGMR-Urteils vom 26. Februar 2002, das eine Verletzung von [[Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens|Artikel 8]] der [[Europäische Menschenrechtskonvention|Europäischen Menschenrechtskonvention]] feststellte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmjv&amp;quot; /&amp;gt; nach fast sieben Jahren von den Pflegefamilien zu ihren Eltern zurück. Sie besuchten später ein [[Internat]] und lebten teils bei den Eltern, teils bei den ehemaligen Pflegefamilien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;peters-2006-12-10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Sichtermann]] schreibt im &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;: „Es spricht nicht gegen diesen gradlinig erzählten, sensibel inszenierten Film, […] dass man seine fiktive Handlung für wahre Münze nimmt und an den „echten“ Fall denkt, der ihm zugrunde liegt. […] Die schauspielerischen Leistungen von Matthias Brandt als Vater und Juliane Köhler als Mutter Kaminski sind außerordentlich. Weit entfernt davon, die schlichten Gemüter, die sie darzustellen haben, an die Karikatur zu verraten, verleihen beide ihren von Demütigungen gezeichneten Figuren tragische Dimension. Anneke Kim Sarnau hält die tapfere Anwältin frei von plakativem Heldentum; auch sie schüttelt immer wieder den Kopf über die Umtriebe der Sozialbürokratie.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/medien/uebermut-der-aemter/624688.html Übermut der Ämter – Tatsachen-Film, passend zu Pisa: Wenn Sozialarbeiter Familien trennen], [[Der Tagesspiegel]] vom 15. Juli 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für Ottmar Miles-Paul von &amp;#039;&amp;#039;kobinet-nachrichten.org&amp;#039;&amp;#039; ist der Film ein „ausgezeichnetes Dokument dafür, wie schwer es behinderte Eltern hierzulande häufig noch haben und wie schmal der Grat zwischen Unterstützung und Bevormundung […] oftmals ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,11465 |titel=In Sachen Kaminski – kobinet |offline=1 |archiv-bot=2018-04-15 22:16:01 InternetArchiveBot |abruf=2009-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Fernsehpreis]] [[2006]]: Blauer Panther (Bester Darsteller) für Matthias Brandt im Bereich Fernsehspiel&lt;br /&gt;
* [[VFF TV-Movie Award]] 2005 auf dem [[Filmfest München]] als beste deutsche Fernseh-Produktion&lt;br /&gt;
* Nominierung [[Adolf-Grimme-Preis]] 2006 in der Kategorie Fiktion &amp;amp; Unterhaltung&lt;br /&gt;
* [[Bobby (Preis)|Bobby]] 2006 der [[Lebenshilfe Deutschland|Bundesvereinigung Lebenshilfe]]&lt;br /&gt;
* [[ver.di-Fernsehpreis]] 2006 für Holger Karsten Schmidt (Drehbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0472107}}&lt;br /&gt;
* [http://www.arte.tv/de/film/Fernsehfilme-auf-ARTE/Interviews/908074.html In Sachen Kaminski] bei [[ARTE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehfilm (Arte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stephan Wagner (Regisseur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oshakati City</name></author>
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