<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=In_Acht_und_Bann</id>
	<title>In Acht und Bann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=In_Acht_und_Bann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=In_Acht_und_Bann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T18:58:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=In_Acht_und_Bann&amp;diff=2302808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert. #IABot (v2.0beta14)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=In_Acht_und_Bann&amp;diff=2302808&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-04-18T18:24:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert. #IABot (v2.0beta14)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Acht und Bann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Komödie in einem Akt von [[Christoph Hein]], die am 29. April 1999 im [[Deutsches Nationaltheater Weimar|Deutschen Nationaltheater Weimar]] unter der Regie von [[Katja Paryla]] uraufgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.henschel-schauspiel.de/de/theater/autor/178/christoph-hein |wayback=20140306003221 |text=Henschel/Schauspiel/Theater/Stücke |archiv-bot=2019-04-18 18:24:37 InternetArchiveBot }} Eintrag zu „In Acht und Bann“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Text erschien im selben Jahr innerhalb der Sammlung „Christoph Hein. Stücke“ im Aufbau-Verlag Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zuschauer erlebt eine [[Hofgang|Freistunde]] im Gefängnishof. Das Stück ist die Fortsetzung von „[[Die Ritter der Tafelrunde (Christoph Hein)|Die Ritter der Tafelrunde]]“, einer Komödie Heins aus dem Jahr 1989.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--versteckte Kommentare verweisen auf Stellen (seite,zeile) in der verwendeten Ausgabe; u bedeutet Zeile von unten gezählt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Handlung ===&lt;br /&gt;
Das [[Artus]]-Reich ist nicht mehr. Ministerpräsident&amp;lt;!--109,1u--&amp;gt; [[Mordred|Mordret]], diese Marionette [[Klingsor]]s&amp;lt;!--104,5--&amp;gt;, regiert das Nachfolgereich, eine Demokratie. Der neue Herrscher hat die Ritter der [[Tafelrunde]] – Repräsentanten der abgelebten Diktatur – eingesperrt. Für ihre Verbrechen haben alle Inhaftierten lebenslänglich bekommen und sitzen seit mindestens über einem Jahr&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 108, 7. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nur [[Parzival (Artussage)|Parzival]], dieser Verräter&amp;lt;!--87,3u--&amp;gt;, hat vor Gericht nicht dichtgehalten&amp;lt;!--99--&amp;gt; und ist mit zwanzig Jahren davongekommen.&amp;lt;!--101,4--&amp;gt; [[Cei fab Cynyr|Keie]], [[Lancelot]] und [[Jeschute|Orilus]] tun hinter den unüberwindlichen Mauern der [[Zitadelle]] so, als wäre nichts gewesen. Man fühlt sich nicht schuldig&amp;lt;!--93,12u--&amp;gt;. In einer Sitzung ihrer hinter Gittern selbst ernannten „Regierung“ beantragen die drei Häftlinge bei der Gefängnisleitung einen Dienstwagen&amp;lt;!--119 unten--&amp;gt; für ihr Drei-Mann-Rumpfkabinett. Die drei Gefangenen bereiten sich verbissen auf die neuerliche Machtübernahme im Lande vor. Artus hingegen, der Hauptschuldige&amp;lt;!--98 Mitte--&amp;gt;, ist über den Untergang seines Reichs heilfroh. Als ihm Uta, eine nette Krankenschwester, die den Gefangenen täglich den Blutdruck misst, eine Botschaft ihres Sohnes Ekkehard&amp;lt;!--113,7u--&amp;gt; überbringt, will er das Angekündigte nicht mehr erleben und verlangt eine größere Menge Schlaftabletten&amp;lt;!--114 unten--&amp;gt;. Denn das Befreiungskommando ‚Artus‘ der Jungen Ritter stellt eine Unternehmung in Aussicht.&amp;lt;!--113 unten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parzival züchtet täglich in der Freistunde im sehr schattigen Innenhof der Zitadelle hübsche Blumen; legt ein Beet an, auf dem es übers ganze Jahr blühen soll.&amp;lt;!--90;124 unten--&amp;gt; Artus wendet sich von der demokratische Tugenden übenden „Regierung“ ab und ist mit honetter Geste dem stillen Blumenzüchter behilflich. Die Frauen erfreuen sich draußen der Freiheit. Orilus hat [[Jeschute]]&amp;lt;!--107 mitte--&amp;gt; ausrichten lassen, dass er gläubiger Christ geworden ist. Er will sich mit Jeschute im Nachhinein kirchlich trauen lassen.&amp;lt;!--117--&amp;gt; Artus liebt [[Guinevere (Artussage)|Ginevra]] immer noch. Diese lebt in Merveille, dem Schloss der hundert Frauen.&amp;lt;!--111 mitte--&amp;gt; Parzival hofft, eher herauszukommen. Er ist schon für drei Aufsichtsratsposten nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tägliche Freistunde im Innenhof der Zitadelle neigt sich ihrem Ende zu. Die fünf Häftlinge werden in ihre Zellen zurückmüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form ==&lt;br /&gt;
Die drei garstigen alten Männer Keie, Lancelot und Orilus geifern unausgesetzt über die Demokratie draußen in der Freiheit. Das Schimpfen über die Medien, denen man leider nicht den Mund verbieten kann und die Diskussion über „das Elend des Volkes“&amp;lt;!--97,19--&amp;gt; klingen mit der Zeit wie verspätete bittere [[Wende (DDR)|Wende]]polemik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannten Heinschen Anachronismen dürfen auch in dieser Geschichte aus dem Mittelalter nicht fehlen: Zeitung, Aktenordner, Kabinett, Klingelzeichen&amp;lt;!--87--&amp;gt;, Café&amp;lt;!--94--&amp;gt;, Gefängnisleitung&amp;lt;!--97,4--&amp;gt;, Ministerium&amp;lt;!--98 mitte--&amp;gt;, [[Weltbank]], [[Internationaler Währungsfonds]]&amp;lt;!--103--&amp;gt;, Konzern&amp;lt;!--107--&amp;gt;, Regierungsprogramm, [[Staatsschutz]]&amp;lt;!--113--&amp;gt;, Medien, Film und Fernsehen&amp;lt;!--117--&amp;gt;. Dazu kommen komische Verdrehungen. Als sich zum Beispiel das kleine „Kabinett“ in ungewohnten demokratischen Prozeduren übt, klammert es sich an das „Kleine Handbuch für Volksvertreter“ von Immanuel Morus. Den gibt es nicht. Vermutlich soll der Zuschauer [[Immanuel Kant|Kant]] und [[Thomas Morus|Morus]] assoziieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Fremdwörter schreibt Hein mit leichter Hand hin, wie zum Beispiel Katastrofe, [[Blasphemie|Blasfemie]]&amp;lt;!--91--&amp;gt; und [[Philanthropie|filantropisch]]&amp;lt;!--103--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation ==&lt;br /&gt;
Klingsor aus dem Westen: Wurden die Ritter der Tafelrunde bereits 1989 von manchem Zuschauer als Abbild der Mächtigen in der DDR gesehen, so spricht sich Hein zehn Jahre danach ein wenig deutlicher zu dem Betreff aus. Im Artus-Reich (sei es einmal so etwas wie die DDR) habe es 23 Minister gegeben&amp;lt;!--91,10--&amp;gt;. Der erklärte Feind der Gralsritter war schon immer Klingsor. Aus allem bisher Gesagten fällt das Zusammenreimen jenem Zuschauer nicht sehr schwer. Klingsor steht in beiden zusammengehörigen Komödien für den „Herrscher“ in der bösen [[BRD]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Personen ===&lt;br /&gt;
=== Weltbild ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Stellung in der Literaturgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Einordnung ins Werk des Autors ===&lt;br /&gt;
=== Stellung in der Literaturgeschichte ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Textausgaben ===&lt;br /&gt;
;Verwendete Ausgabe&lt;br /&gt;
*„In Acht und Bann“. S. 85–127 in: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Hein: Stücke: [[Bruch (Hein)|Bruch]]. In Acht und Bann. [[Zaungäste]]. [[Himmel auf Erden]].&amp;#039;&amp;#039; 192 Seiten. Aufbau-Verlag, Berlin 1999 (1. Aufl.), ISBN 3-351-02891-1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Weblinks ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:In Acht Und Bann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Christoph Hein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komödie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>