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	<title>Inđija - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:04:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=In%C4%91ija&amp;diff=1019039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter der Stadt */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-03-12T13:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Serbien&lt;br /&gt;
  |NameLateinisch       = Inđija&lt;br /&gt;
  |NameKyrillisch       = Инђија&lt;br /&gt;
  |NameUngarisch        = India&lt;br /&gt;
  |Wappen               = Grb Opštine Inđija.svg&lt;br /&gt;
  |lat_deg    = 45 | lat_min =  2 | lat_sec = 57&lt;br /&gt;
  |lon_deg    = 20 | lon_min =  4 | lon_sec = 45&lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
  |Provinz              = Vojvodina&lt;br /&gt;
  |Bezirk               = Srem &lt;br /&gt;
  |Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
  |Höhe                 = 113&lt;br /&gt;
  |Fläche               = 384&lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Einwohner            = 24450&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2022&lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = 22320&lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = 022&lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = IN&lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = Vladimir Gak&lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = Srpska Napredna Stranka&lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = Grad Inđija&amp;lt;br /&amp;gt;Cara Dušana 1&lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = 22320 Inđija&lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = www.indjija.net&lt;br /&gt;
  |Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
  |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inđija&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{SrS|Инђија}}, veraltet {{deS}} und {{huS|India}}) ist eine Stadt im [[Okrug Srem|Bezirk Srem]] in der [[Serbien|serbischen]] Provinz [[Vojvodina]], die etwa 30 Kilometer nordwestlich von [[Belgrad]], abseits der [[Europastraße 75]] liegt. Sie hat rund 24.500 Einwohner. In der Stadt Inđija leben laut Volkszählung von 2002 87,6 % [[Serbe]]n, je 2,0 % [[Kroate]]n und [[Jugoslawen]] und 1,4 % [[Ukrainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cara Dušana street in Inđija.jpg|miniatur|hochkant|Hauptstraße im Stadtzentrum mit der katholischen Kirche]]Die erste urkundliche Erwähnung Inđijas datiert von 1455.&amp;lt;ref&amp;gt;Слободан Ђуриц: Населја Срема - Гәографске карактеристике. S. 129. Матица Српска, Institut za Geografiju, Novi Sad 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch lag der Ort nördlich der heutigen Siedlung. Inđija findet sich danach in der Charta des [[Despot (Titel)|Despoten]] [[Jovan Branković]] aus dem Jahr 1496. Während der [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Herrschaft (16. bis 18. Jahrhundert) war Inđija vor allem von [[Serben]] bewohnt und Teil des osmanischen [[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschaks]] [[Syrmien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1718 gehörte Inđija zur [[Habsburgermonarchie]], später [[Österreich-Ungarn]] und war mit den Regionen des westlichen Syrmiens als Lehen 1728 an Graf [[Colloredo (Adelsgeschlecht)|Johann Baptist von Colloredo und Waldsee]] gefallen. Nachdem der kroatische Baron Marko Pejačević dieses Gut in Pacht übernommen hatte, begann mit der Gründung der [[Militärgrenze]] und dem Ankauf des Gutes Mitrowitz durch Baron Pejačević 1745 von den [[Rudolph Joseph von Colloredo]] die moderne Entwicklung Inđijas. Das heutige Inđija wurde 1746 von serbischen Aussiedlern aus der Gegend um [[Beška]] und [[Krčedin]] neugegründet. Aus der Beschreibung von 1746 hatte es damals 60 Haushalte. 1791 waren bereits 122 Haushalte und 1054 Einwohnern verzeichnet. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Inđija meist von ethnischen Serben bevölkert. [[Deutsche]] und [[Tschechen]] begannen sich in Inđija am Anfang des 19. Jahrhunderts anzusiedeln, während die [[Magyaren|Ungarn]], die nach den Serben die größte Mehrheit in Inđija bildeten, nach und nach abwanderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beginn des 19. Jahrhunderts wurden erstmals Messen in Inđija abgehalten. Zu dieser Zeit wurde auch die erste Poststelle in Inđija eröffnet. Der erste [[Telegrafie#Entwicklung der elektrischen Telegrafie|Telegraf]] wurde in Inđija 1850 in Betrieb genommen, während die erste Post-Überweisungen im Jahre 1886 begann. Die erste Bank wurde im Jahre 1897 eröffnet und die erste [[Handelsschule]] im Jahre 1897. Das erste elektrische Kraftwerk der Stadt wurde 1911 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der industrielle Fortschritt begann in Inđija mit der Einrichtung von Mühlen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, später der ersten größeren dampfbetriebenen Mühle, die von einer [[Budapest]]er Firma im Jahre 1890 erbaut wurde. Nach den Mühlen folgten [[Ziegelei]]-Fabriken, während die erste Schreinerei für die Möbelproduktion im Jahre 1876 gegründet wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Inđija eine später bekannte Pelz-Fabrik gegründet.&lt;br /&gt;
[[Datei:TQ City.jpg|mini|Fußgängerzone mit TQ City]]&lt;br /&gt;
Die industrielle Entwicklung Inđijas hing maßgeblich von der Entwicklung der [[Eisenbahn]]-Infrastruktur ab. Der erste Bahnhof wurde 1883 errichtet. Damals wie heute ist Inđija ein bedeutender [[Eisenbahnknoten]]. Hier verzweigen sich die Gleise in drei Richtungen: [[Subotica]] und [[Zagreb]] im Norden und Westen bzw. [[Belgrad]] in Richtung Südosten. Diese Lage macht Inđija zu einem wichtigen Drehkreuz der beiden wichtigsten Strecken von [[Mitteleuropa]] zur [[Balkanhalbinsel]]. Der Eisenbahner-Sportverein &amp;quot;ZRK Zeleznicar 1950&amp;quot; gehört mit seiner Frauen-Handballmannschaft zur Spitzenklasse in Serbien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handball-base.com/zrk-zeleznicar ŽRK Železničar], auf handball-base.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 war Inđija Teil des [[Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen|Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen]] (ab 1929 in [[Königreich Jugoslawien]] umbenannt). Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] entstanden erste Fabriken für Kinderwagen, Nägel, Marmelade, [[Eipulver]] und Fallschirme. Textilien und Metall verarbeitende Fabriken folgten direkt nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Inđija zu einem traditionellen Handelsort und Sitz mancher erfolgreichen Handels-Unternehmen im damaligen [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|sozialistischen Jugoslawien]]. Die erste Autobahn in Serbien, die sogenannte „International Road“ ([[Novi Sad]]–[[Belgrad]]), die 1939 gebaut wurde, durchlief Inđija. Die Stadt war damals eine der am weitesten entwickelten Siedlungen in der Region. Heute stellen die absolute Mehrheit in der Stadt mit 87,61 % der Bevölkerung die Serben. Inđija ist auch eine der am weitesten fortgeschrittenen serbischen Gemeinden und ein wichtiges Investitionsziel.&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-right:2em; text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;color:lightyellow; background:darkslategray;&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;color:lightpink;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zensusjahr !! Einwohner !! Beleg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 7758 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Република Србија, Републички завод за статистику |Titel=УПОРЕДНИ ПРЕГЛЕД БРОЈА СТАНОВНИКА: 1948, 1953, 1961, 1971, 1981, 1991, 2002. И 2011 |Verlag=Република Србија Републички завод за статистику |Ort=Belgrad |Datum=2014 |ISBN=978-86-6161-109-4 |Seiten=43 |Sprache=sr |Online=[https://pod2.stat.gov.rs/ObjavljenePublikacije/Popis2011/Knjiga20.pdf#page=44 Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1953 || 8566 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 13525|| &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||  17892 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 21843 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || 23061 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 26247 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 26025 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;popis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW| x=1948,1953,1961,1971,1981,1991,2002,2011|y=7758, 8566, 13525, 17892, 21843, 23061, 26247, 26025}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{ITA|Ziel=Paderno Dugnano}}, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* {{MKD|Ziel=Ohrid}}, [[Nordmazedonien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stefan Kraft (Politiker)|Stefan Kraft]] (1884–1959), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Oskar Sommerfeld]] (1885–1973), Maler&lt;br /&gt;
* [[Oskar Feldtänzer]] (1922–2009), österreichischer Historiker&lt;br /&gt;
* [[Zoran Janković (Fußballspieler)|Zoran Janković]] (* 1974), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Miroslav Raduljica]] (* 1988), Basketballspieler&lt;br /&gt;
* [[Nemanja Ilić (Fußballspieler)|Nemanja Ilić]] (* 1992), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Marko Šarić]] (* 1998), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.indjija.net Offizielle Homepage der Stadt Inđija] (&amp;#039;&amp;#039;serb. / engl.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4207296-7|LCCN=no00070519|VIAF=145691678}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Indjija}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Opština Inđija]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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