<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Impliziter_Autor</id>
	<title>Impliziter Autor - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Impliziter_Autor"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Impliziter_Autor&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T02:59:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Impliziter_Autor&amp;diff=270435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Neologismus der 1960er-Jahre entfernt: laut Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2023/Juni/4#Kategorie%3ANeologismus_(gelöscht)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Impliziter_Autor&amp;diff=270435&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-11T13:19:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Neologismus_der_1960er-Jahre&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Neologismus der 1960er-Jahre (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Neologismus der 1960er-Jahre&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2023/Juni/4&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2023/Juni/4 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2023/Juni/4#Kategorie:Neologismus_(gelöscht)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;implizite Autor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|implied author}}) ist ein Begriff aus der [[Literaturwissenschaft]], der von [[Wayne C. Booth]] im Jahre 1961 eingeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brian Richardson]]: &amp;#039;&amp;#039;Reale und implizite Autoren.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;117–126 In: [[Martin Huber (Literaturwissenschaftler)|Martin Huber]], [[Wolf Schmid]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundthemen der Literaturwissenschaft: Erzählen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/Boston 2020, ISBN 978-3-11-070915-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wayne C. Booth]]: &amp;#039;&amp;#039;The Rhetoric of Fiction&amp;#039;&amp;#039;. University of Chicago Press, Chicago/London 1991 [1961] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Die Rhetorik der Erzählkunst&amp;#039;&amp;#039;. Quelle und Meyer, Heidelberg 1974, [[Uni-Taschenbücher|UTB]], ISBN 3-494-02040-X), S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Booth bezeichnet der Terminus das Bild, das sich der Leser durch die Lektüre dieses Textes vom Autor machen kann. Er stellt somit eine vermittelnde Instanz zwischen dem tatsächlichen [[Autor]] und dem [[Erzähler]] dar. [[Wolf Schmid]] spricht in diesem Zusammenhang von einem „abstrakten Autor“ und zeigt die Entstehung des Begriffs im Zusammenhang zu [[Viktor Vladimirovich Vinogradov|Wiktor Wladimirowitsch Winogradow]]s Entsprechung des „Autorbildes“ ({{ruS|образ автора|obraz avtora}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Narratologie.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2008; 3., erw. u. überarb. Aufl. 2014, ISBN 978-3-11-020264-9, S.&amp;amp;nbsp;50–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der implizierte oder abstrakte Autor ist die während des Prozess der Rezeption [[Hypostase#Philosophischer Fachbegriff|hypostasierte]] Quelle eines [[Text]]es. Der [[Begriff]] lässt sich weder mit dem empirischen Autor noch mit dem textimmanenten Erzähler ([[Erzählinstanz]]) gleichsetzen. Während der textimmanente Erzähler die „Stimme“ im Text repräsentiert, setzt der implizierte Autor den Erzähler als „Stimme“ ein. Der abstrakte Autor wird Teil der von ihm geschaffenen [[Bedeutung]]sstruktur, die nicht nur die Oberfläche des Textes (&amp;#039;&amp;#039;text surface&amp;#039;&amp;#039;), sondern auch dessen [[Konnotation]]en und [[Implikation]]en umfasst. &lt;br /&gt;
Der implizite Autor ist die Autorfigur, die der Leser beim [[Lesen]] oder [[Hören]] eines Werkes konstruiert, dabei weicht der implizite Autor immer vom realen Autor ab. Ferner wird der abstrakte Autor in den unterschiedlichen Textproduktionen als differenter impliziter Autor konstruiert. Auch ist der implizite Autor vom [[Erzähler]] eines [[fiktion]]alen Textes zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Huber (Germanist)|Martin Huber]], [[Wolf Schmid]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundthemen der Literaturwissenschaft: Erzählen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/Boston 2009, ISBN 978-3-11-041074-7, S.&amp;amp;nbsp;117–126&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der implizite oder abstrakte Autor obzwar in einem erzählenden Text immanent vorhanden, ist aber nur implizit, virtuell, angezeigt durch die Spuren, die die schöpferischen Akte der Verschriftlichung hinterlassen haben rekonstruierbar, das bedeutet die aktive Partizipation oder Konkretisation durch den Leser. Dadurch mündet jeder Leseakt in ein Ergebnis eines jeweils anderen abstrakten Autors. Damit wird der abstrakte Autor zu einem werkimmanenten Repräsentanten des realen Autors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem steht der [[Fiktiver Leser|fiktive oder abstrakte Leser]] oppositionell Gegenüber.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Narratologie.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2008; 3., erw. u. überarb. Aufl. 2014, ISBN 978-3-11-020264-9, S.&amp;amp;nbsp;48 (Textauszug [https://www.icn.uni-hamburg.de/sites/default/files/download/publications/ws_abstrautorleser030325.pdf] auf icn.uni-hamburg.de) hier S.&amp;amp;nbsp;2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzeption ==&lt;br /&gt;
Der Begriff des impliziten Autors umfasst nach Booth dabei sowohl die Struktur und Bedeutung eines literarischen Textes als auch dessen Werte- und Normensystem (&amp;#039;&amp;#039;„the core of norms and choices“&amp;#039;&amp;#039;, S. 74) und fungiert als [[Heuristik|heuristisches]] Konzept zur [[Interpretation]] insbesondere von [[Erzählung|narrativen Texten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ansgar Nünning]]: &amp;#039;&amp;#039;Autor, impliziter&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ansgar Nünning]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Literaturtheorie.&amp;#039;&amp;#039; [[J. B. Metzler’sche Verlagsbuchhandlung|Metzler Verlag]], Stuttgart und Weimar 2004, ISBN 3-476-10347-1, S. 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der implizite Autor bezeichnet dabei die Größe, die aus dem Text selbst heraus, aber auch aus dessen Bezügen auf andere Texte bzw. aus dessen Kontext heraus abzuleiten ist und vom Leser als ordnende Instanz des literarischen Bedeutungsgeschehens begriffen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrea Polaschegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Autor&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Lauer]], [[Christine Ruhrberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Literaturwissenschaft · Hundert Grundbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. [[Reclam-Verlag|Philipp Reclam jun. Verlag]], Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&amp;amp;nbsp;35–39, hier S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Booths Konzeption einer „[[normativ]]en [[Rhetorik]] der Erzählkunst“ zufolge sind literarische Werke „intentional strukturierte normative Welten“; demgemäß ist dieser ebenso einflussreiche wie kontroverse Begriff „integraler Bestandteil einer ethisch orientierten rhetorischen Analyse“ (&amp;#039;&amp;#039;ethical criticism&amp;#039;&amp;#039;), die in der &amp;#039;&amp;#039;Rhetorik der Erzählkunst&amp;#039;&amp;#039; einen Schlüssel zum Verständnis der [[Intention (Literatur)|Textintention]] (&amp;#039;&amp;#039;text intent&amp;#039;&amp;#039;) und des Wertesystems des Autors liefern will.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ansgar Nünning: &amp;#039;&amp;#039;Autor, impliziter&amp;#039;&amp;#039;. In: Ansgar Nünning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Literaturtheorie.&amp;#039;&amp;#039; Metzler Verlag, Stuttgart und Weimar 2004, ISBN 3-476-10347-1, S. 8f. Siehe auch Tom Kindt, Hans-Harald Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der implizite Autor: Zur Explikation und Verwendung eines umstrittenen Begriffs&amp;#039;&amp;#039;. In: Fotis Jannidis et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs&amp;#039;&amp;#039;. [[Max Niemeyer Verlag|Niemeyer Verlag]], Tübingen 1999, ISBN 3-484-35071-7, S. 273–288, hier v.&amp;amp;nbsp;a. S. 279f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung dieses Terminus ermöglicht es den primär [[Werkimmanente Interpretation|werkimmanent]] ausgerichteten literaturwissenschaftlichen Ansätzen in der Nachfolge des &amp;#039;&amp;#039;[[New Criticism|new criticism]]&amp;#039;&amp;#039;, zumindest wieder „implizit“ den Autor und seine Intentionen in die Werkanalyse einzubeziehen, ohne sich dem Einwand eines [[Biografismus]] auszusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ansgar Nünning: &amp;#039;&amp;#039;Autor, impliziter&amp;#039;&amp;#039;. In: Ansgar Nünning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Literaturtheorie.&amp;#039;&amp;#039; Metzler Verlag, Stuttgart und Weimar 2004, ISBN 3-476-10347-1, S. 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Booth lässt bei seiner Definition allerdings einige Fragen offen, da er den impliziten Autor nicht einheitlich bestimmt. Einerseits spricht er davon, dass der implizite Autor ein vom realen Autor beim [[Schreiben]] entworfenes Selbstbildnis ist, andererseits zählt für ihn auch das lesergenerierte Bild vom Autor ebenfalls dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befürworter des Konzepts heben trotz der Unbestimmtheitsstellen in Booths Konzept dessen interpretatorische Nützlichkeit hervor, beispielsweise zur Analyse [[Unzuverlässiges Erzählen|erzählerischer Unzuverlässigkeit]], und nutzen die Vorstellung eines impliziten Autors für [[synonym]] verwendete Begriffe wie „Subjekt des Werkganzen“ oder „abstrakter Autor“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Begrifflichkeiten bezeichnen allesamt im [[Kommunikationsmodell literarischer Texte]] eine „stimmenlose“ [[Sender-Empfänger-Modell|Sendeinstanz]], die zwischen den Kommunikationsebenen des realen historischen Autors und denen des [[Fiktion|fiktiven]] [[Erzählperspektive|Erzählers]] bzw. der fiktiven [[Literarische Figur|Figuren]] angesiedelt ist und sich nicht explizit äußert, sondern vom Leser erschlossen werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;Ansgar Nünning: &amp;#039;&amp;#039;Autor, impliziter&amp;#039;&amp;#039;. In: Ansgar Nünning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Literaturtheorie.&amp;#039;&amp;#039; [[J. B. Metzler’sche Verlagsbuchhandlung|Metzler Verlag]], Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 3-476-10347-1, S. 8f. Siehe auch z.&amp;amp;nbsp;B. Manfred Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Das Drama. Theorie und Analyse&amp;#039;&amp;#039;. Fink Verlag, (8. Auflage, München 2000 [1988], ISBN 3-8252-0580-0 ([[Uni-Taschenbücher|UTB]]), S. 21).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pendant zum impliziten Autor auf der Seite des [[Lesen|Lesers]] ist der [[Impliziter Leser|implizite Leser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezension und kritische Würdigung == &lt;br /&gt;
Konzeptuell ist der implizite Autor in der neueren Literaturwissenschaft und [[Literaturtheorie]], wie oben erwähnt, durchaus nicht unumstritten. So ist z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gérard Genette]] der Auffassung, dass mit dem impliziten Autor in Wahrheit entweder der reale [[Empirie|empirische]] Autor, oder aber die Gesamtbedeutung des Werkes gemeint ist. In beiden Fällen sei es unnötig, eine zusätzliche Instanz wie den impliziten Autor einzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fotis Jannidis]], Gerhard Lauer, [[Matías Martínez]], Simone Winko (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Texte zur Theorie der Autorschaft.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2000, ISBN 978-3-15-018058-7. S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der kritischen Auseinandersetzung mit dem Konstrukt des impliziten Autors wird darüber hinaus neben dessen begrifflicher Vagheit vor allem der unbestimmte Status im Kommunikationsmodell der literarischen Texte moniert. Bei dem impliziten Autor und seinem abstrakten Korrelat auf der Empfängerseite, dem impliziten Leser, handele es sich nicht um personalisierbare und [[Pragmatik (Linguistik)|pragmatisch]] bzw. [[Deixis|deiktisch]] fassbare Sprecherinstanzen, sondern um [[Semantik|semantische]] Kategorien in der Gesamtbedeutung bzw. dem Werte- und Normensystem des literarischen Textes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die literaturtheoretischen Widersprüche in dem Konzept hinausgehend, rügen Kritiker wie [[Mieke Bal]] und Genette ebenfalls die „theoretisch und methodisch bedenkenlose“ Verwendung dieses Begriffs und plädieren dafür, im Rahmen einer auf die Beschreibung von Textmerkmalen ausgerichteten [[Erzähltheorie]] auf ein solches „[[Anthropomorphismus|anthropomorphisierte[s]]]“ Konzept zu verzichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ansgar Nünning: &amp;#039;&amp;#039;Autor, impliziter&amp;#039;&amp;#039;. In: Ansgar Nünning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Literaturtheorie.&amp;#039;&amp;#039; [[J. B. Metzler’sche Verlagsbuchhandlung|Metzler Verlag]], Stuttgart und Weimar 2004, ISBN 3-476-10347-1, S. 9. Siehe auch Tom Kindt, Hans-Harald Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der implizite Autor: Zur Explikation und Verwendung eines umstrittenen Begriffs&amp;#039;&amp;#039;. In: Fotis Jannidis et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs&amp;#039;&amp;#039;. [[Max Niemeyer Verlag|Niemeyer Verlag]], Tübingen 1999, ISBN 3-484-35071-7, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Ausgangs des 20. Jahrhunderts in der neueren literaturwissenschaftlichen bzw. literaturtheoretischen Diskussion proklamierten &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr des Autors&amp;#039;&amp;#039; hat allerdings ungeachtet der Entwicklung von Alternativkonzepten Booths Begriff des impliziten Autors eine Renaissance erlebt und eine erneute Bedeutung in der Praxis der Literaturinterpretation erfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Andrea Polaschegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Autor&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Lauer]], [[Christine Ruhrberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Literaturwissenschaft · Hundert Grundbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. [[Reclam-Verlag|Philipp Reclam jun. Verlag]], Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&amp;amp;nbsp;35–39, hier S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Erzähltheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Rezeptionsästhetik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wayne C. Booth]]: &amp;#039;&amp;#039;The Rhetoric of Fiction.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, Chicago/London 1991 [1961] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Die Rhetorik der Erzählkunst.&amp;#039;&amp;#039; [[Quelle &amp;amp; Meyer|Quelle und Meyer]], Heidelberg 1974, [[Uni-Taschenbücher|UTB]], ISBN 3-494-02040-X).&lt;br /&gt;
* [[Tom Kindt]], [[Hans-Harald Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;The Implied Author. Concept and Controversy (Narratologia/Contributions To Narrative Theory).&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] 2006. ISBN 3-11-018948-8.&lt;br /&gt;
* Tom Kindt, Hans-Harald Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der implizite Autor: Zur Explikation und Verwendung eines umstrittenen Begriffs.&amp;#039;&amp;#039; In: Fotis Jannidis et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs&amp;#039;&amp;#039;. [[Max Niemeyer Verlag|Niemeyer Verlag]], Tübingen 1999, ISBN 3-484-35071-7, S. 273–288.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.icn.uni-hamburg.de/webfm_send/40 &amp;#039;&amp;#039;Jörg Schönert – Forschergruppe Narratologie, Hamburg: Empirischer Autor, Impliziter Autor und Lyrisches Ich&amp;#039;&amp;#039;] Auf: [[Universität Hamburg]]. Abgerufen am 15. April 2014. ([[Portable Document Format|PDF]])&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20140413131538/http://www.uni-erfurt.de/fileadmin/user-docs/BA_Slawistik/Sitzungsprotokoll_11.12.2012_Bogdahn.pdf &amp;#039;&amp;#039;Narratologie II: Autor – Erzähler – Leser&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: [[Universität Erfurt]]. Abgerufen am 10. April 2014. ([[Portable Document Format|PDF-Datei]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1028022123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
	</entry>
</feed>