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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Impasto</id>
	<title>Impasto - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:16:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Impasto&amp;diff=301120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hahnenkleer: format</title>
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		<updated>2025-12-12T06:37:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Maltechnik, für den Keramikstil siehe [[Impasto (Keramikstil)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Detail of Jacob van Ruisdael - Cornelis de Graeff with his Wife and Sons (ca.1660).png|mini|Impasto. Jacob van Ruisdael: &amp;#039;&amp;#039;Cornelis de Graeff mit seiner Frau und Söhnen&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1660. Detail.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impasto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;pastose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Farbauftrag]] in der Malerei ist eine [[Maltechnik]], bei der die Farben deckend und mehr oder weniger dick aufgetragen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Impasto.&amp;#039;&amp;#039; In: {{Literatur |Herausgeber=Angela Weyer et al. |Titel=EwaGlos. European Illustrated Glossary Of Conservation Terms For Wall Paintings And Architectural Surfaces |TitelErg=English Definitions with translations into Bulgarian, Croatian, French, German, Hungarian, Italian, Polish, Romanian, Spanish and Turkish |Verlag= Michael Imhof |Ort=Petersberg |Jahr=2015 |Seiten=100 |ISBN=978-3-7319-0260-7 |Online=[http://elearn.hawk-hhg.de/projekte/ewaglos/pages/download.php Download] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird vor allem [[Ölfarbe]] verwendet, da sie eine eher dickere Konsistenz besitzt und eine lange Trocknungszeit benötigt, die durch Hinzufügen von [[Leinöl]] noch verlängert werden kann. Auch [[Acrylfarbe]] kann verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernd Klimmer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Bernd Klimmer | Titel=Praxiswissen Acrylmalerei | Verlag=TOPP | ISBN=978-3-7358-0954-4 | Datum=2016 | Online={{Google Buch | BuchID=MxV4DwAAQBAJ | Seite=189 }} | Seiten=189 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird die kurze Trocknungszeit der Farbe häufig durch entsprechende Malmittel verlängert. [[Aquarell|Wasser]]- oder [[Tempera]]farben können wegen ihrer flüssigen Konsistenz nicht verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht selten werden die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Impasto&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;pastose Malweise&amp;#039;&amp;#039; synonym verwendet. Allerdings gibt es Unterschiede, auch wenn die Übergänge fließend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastos ==&lt;br /&gt;
Der pastose (von italienisch pasta: Brei, Nudeln, Paste, Teig, Teigwaren) Farbauftrag ist ein modellierend-reliefierender Farbauftrag, bei dem die Malenden die [[Anstrichmittel|Malfarbe]] (Ölfarbe oder Acrylfarbe) deckend, verdickt mit Füllstoff und mit wenig Malmittel auftragen. Das wichtigste Kennzeichen ist, dass ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;plastisches Relief&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Farbe auf dem Bildträger entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der Kunst |Hrsg=Ludger Alscher u. a. |Band=Band 3, Stichwort: pastos |Auflage=1. |Verlag=VEB E. A. Seemann, Buch- und Kunstverlag |Ort=Leipzig |Datum=1975 |Seiten=761}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Malwerkzeug]] verwenden die Künstler Borstenpinsel und [[Malmesser]] oder drücken die Farbe unmittelbar aus der Tube auf den [[Bildträger]]. Dabei können einzelne Farben auch direkt auf dem Malgrund und nicht auf der Palette gemischt werden. Ziel der Kunstschaffenden ist es, einen Eindruck von Bewegung, Dynamik, Kraft und Spontaneität zu vermitteln und die Geschwindigkeit und Stärke des Farbauftrags zu verdeutlichen. Außerdem wird das Licht durch die Oberflächentextur reflektiert, wodurch die Malenden die Lichteinfälle gezielt beeinflussen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in früheren Jahrhunderten gab es immer wieder Künstler, die ihre Farbe pastos auftrugen. Dies geschah vor allem in ihren Spätwerken. Dazu gehören Maler wie [[Tizian]] († 1576), [[Jusepe de Ribera]] (1591–1652) oder [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]] Harmenszoon van Rijn (1606–1669).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Krüger |Titel=Das Relief der Farbe. Pastose Malerei in der französischen Kunstkritik 1850–1890 |Verlag=Deutscher Kunstverlag |Ort=München, Berlin |Datum=2007 |ISBN=978-3-422-06636-6 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso im Barock oder Realismus benutzten Kunstschaffende immer wieder den pastosen Farbauftrag. Aber besonders typisch ist er für die [[Impressionismus|Impressionisten]], für [[Vincent van Gogh]], die [[Expressionismus|Expressionisten]] und die Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Jahn |Titel=Wörterbuch der Kunst |Auflage=7., durchgesehene und erweiterte Auflage |Verlag=Stichwort: pastos. Alfred Kröner Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1966 |Seiten=523}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als modernes Beispiel können die Arbeiten des englischen Malers [[Frank Auerbach]] dienen, der mit seinem pastosen Farbauftrag beinahe dreidimensionale Bilder schafft. Nicht zuletzt hängt die großzügige Verwendung des pastosen Farbauftrags mit der Erfindung der Farbtuben 1841 zusammen. Die Farben waren zähflüssig, leicht zu beschaffen und in vielen verschiedenen Farben verfügbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rembrandt Harmensz. van Rijn 142.jpg|Pastoser Farbauftrag im Spätwerk von Rembrandt Harmenszoon van Rijn. &amp;#039;&amp;#039;Selbstporträt als (lachender) Zeuxis&amp;#039;&amp;#039;, um 1663/64.&lt;br /&gt;
 Vincent van Gogh - Mulberry Tree - Norton Simon.jpg|Das Detail zeigt deutlich den pastosen Farbauftrag. Vincent van Gogh: &amp;#039;&amp;#039;Maulbeerbaum&amp;#039;&amp;#039;, 1889. Detail.&lt;br /&gt;
 Van Gogh Sternennacht Ausschnitt.jpg|Pastoser Farbauftrag. Vincent van Gogh: Sternenlicht, 1889. Detail.&lt;br /&gt;
 Slevogt View of Landau (detail).jpg|Max Slevogt: L&amp;#039;&amp;#039;andschaft mit Blick auf Landau&amp;#039;&amp;#039;, 1909. Detail.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impasto ==&lt;br /&gt;
Das Impasto (von italienisch impasto: Kneten, Mischen, Mischung, dicker Farbauftrag, Teig, Masse) ist ein Farbauftrag, bei dem die Malenden die Farbe deckend (undurchsichtig) und im Allgemeinen nur wenig dick auftragen. Das wichtigste Kennzeichen ist, dass der Farbauftrag &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deckend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in einem Gemälde, das ansonsten mit transparenter Farbe in mehreren Schichten gemalt ist. Die &amp;#039;&amp;#039;impastierten&amp;#039;&amp;#039; Partien sind meist Glanzlichter, besonders helle Bereiche oder andere Farbakzente. Sie bilden wichtige Stellen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der Kunst in zwölf Bänden. Malerei, Architektur, Bildhauerkunst |Hrsg=Wolf Stadler |Band=Band 6. Stichwort: Impasto |Verlag=Edition Dörfler im Nebel Verlag GmbH |Ort=Eggolsheim |Datum=1987 |ISBN=978-3-89555-386-8 |Seiten=129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Impasto-Bereiche können auf dem im Übrigen ebenen Gemälde mehr oder weniger stark plastisch hervortreten, aber auch vollkommen geglättet sein, also überhaupt nicht hervorspringen. Daher impliziert das &amp;#039;&amp;#039;Impastieren&amp;#039;&amp;#039; nicht zwangsläufig einen pastosen, das heißt modellierend-reliefierenden Farbauftrag. Eine große Erhebung würde zwar die Wirkung des Glanzlichtes erhöhen, gleichzeitig jedoch auf der Gemäldeoberfläche Schatten erzeugen und dadurch der Illusion abträglich sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Krüger |Titel=Das Relief der Farbe. Pastose Malerei in der französischen Kunstkritik 1850–1890 |Verlag=Deutscher Kunstverlag |Ort=München, Berlin |Datum=2007 |ISBN=978-3-422-06636-6 |Seiten=12 und 288}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Lucas Cranach d.Ä. - Porträt, Detail (cropped).jpg|Die weiße Farbe bei den feinen Haaren ist deckend und kaum erhaben aufgetragen. Lucas Cranach d.&amp;amp;nbsp;Ä.: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis eines jungen Mädchens&amp;#039;&amp;#039;, vor 1537. Detail.&lt;br /&gt;
 Rembrandt - De Nachtwacht (Detail Speer).jpg|Besonders typische Verwendung des Impastos: Glanzlichter sind mit weißer Farbe relativ dick aufgetragen. Rembrandt: &amp;#039;&amp;#039;Die Nachtwache&amp;#039;&amp;#039;, 1642. Detail&lt;br /&gt;
 Johannes Vermeer - The Lacemaker (detail) - WGA24692.jpg|Die Farbe ist bei den roten und weißen Fäden leicht erhaben aufgetragen. Jan Vermeer van Delft: &amp;#039;&amp;#039;Die Spitzenklöpplerin&amp;#039;&amp;#039;, 1669. Detail.&lt;br /&gt;
 Violinist player.jpg|Durch das Impasto sind vor allem die Saiten betont. Senga Robert: Violinenspieler, 2022.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Matthias Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Das Relief der Farbe. Pastose Malerei in der französischen Kunstkritik 1850–1890&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München Berlin 2007, ISBN 978-3-422-06636-6, S. 12, 13, 287 und 288.&lt;br /&gt;
# Wolf Stadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst in zwölf Bänden. Malerei, Architektur, Bildhauerkunst. Band 6&amp;#039;&amp;#039;. Stichwort: Impasto. Edition Dörfler im Nebel Verlag GmbH, Eggolsheim 1987, ISBN 978-3-89555-386-8, S. 129.&lt;br /&gt;
# Jonathan Janson: Details of Vermeer&amp;#039;s Painting Technique. Impasto. Essential Vermeer 4.0 Newsletter. URL: http://www.essentialvermeer.com/details/details_open.html. Abgerufen am 9. Juni 2024 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Impasto (painting)|Impasto}}&lt;br /&gt;
*[http://www.kunst-malerei.info/impasto-technik-oelmalerei.html Impasto-Technik Ölmalerei, pastos, deckende Malweise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maltechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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