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	<title>Impakt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Impakt&amp;diff=22359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stauffen: Kleinere Änderungen/Anpassungen</title>
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		<updated>2025-12-24T17:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinere Änderungen/Anpassungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Impakt&lt;br /&gt;
|4=Einschlagkrater|12=f|2=April 2018|1=[[Benutzer:Rainald62|Rainald62]] ([[Benutzer Diskussion:Rainald62|Diskussion]]) 18:53, 23. Apr. 2018 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Planetoid crashing into primordial Earth.jpg|hochkant=1.4|mini|Künstlerische Darstellung des Einschlags eines 1000&amp;amp;nbsp;km großen Asteroiden auf der Erde im [[Präkambrium]]. Zum dargestellten Auswurf käme es allerdings erst, wenn der Körper tiefer eingedrungen ist.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impakt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Einschlag, Aufprall, von lat. &amp;#039;&amp;#039;impactus&amp;#039;&amp;#039; = eingeschlagen) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einschlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Kollision zweier [[Astronomisches Objekt|Himmelskörper]] mit sehr hoher Geschwindigkeit. Zahlreiche Einschläge von [[Kleinkörper (Astronomie)|Kleinkörpern]] ([[Meteoroid]]e, [[Asteroid]]en und [[Komet]]en) sind auf der Erde, dem Mond und anderen Himmelskörpern belegt. Auf dem Festland bildet sich ein [[Einschlagkrater]] (Impaktkrater), bei einem Einschlag ins Meer können [[Tsunami|Tsunamis]] entstehen. Die Gesteinsreste des eingeschlagenen Kleinkörpers sind die [[Meteorit]]e.&lt;br /&gt;
== Impaktwirkungen in der Erdgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die zirka 4,6 Milliarden Jahre alte [[Erdgeschichte]] ist wesentlich durch Einwirkung von Meteoriteneinschlägen geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;W. F. Bottke u. a.: &amp;#039;&amp;#039;The Asteroid and Comet Impact Flux in the Terrestrial Planet Region: A Brief History of the Last 4.6 Gy.&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.lpi.usra.edu/meetings/chron2006/pdf/6019.pdf lpi.usra.edu] PDF), abgerufen am 19. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entstehung der Erde und ihrer heutigen Gestalt ist ohne die anfänglichen Kollisionen mit Asteroiden jeder Größe nicht denkbar, denn diese Ereignisse sorgten nicht nur möglicherweise für die [[Herkunft des irdischen Wassers]] in Form der [[Ozean]]e, sondern könnten bis vor etwa 3,9 Milliarden Jahren – durch das [[Hypothese|hypothetische]] [[Spätes schweres Bombardement|„Late Heavy Bombardement“]] – auch die Bildung einer stabilen [[Erdkruste]] verhindert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der [[Materie (Physik)|Materie]] des [[Sonnensystem]]s wurde bereits in dieser Frühzeit durch die [[Gravitation]] der Erde und der anderen Planeten eingefangen. Jährlich fallen jedoch noch etwa 20.000 [[Meteorit]]e zur Erde, meist ohne in der Landschaft deutliche Spuren zu hinterlassen. Die von den größten Impaktoren ausgelösten [[Naturkatastrophe]]n der Vergangenheit lassen sich oft nur noch indirekt, zum Beispiel durch ein von ihnen ausgelöstes [[Massenaussterben]] oder einen globalen [[Klimawandel]] nachweisen,&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas J. Crowley et al.: &amp;#039;&amp;#039;Abrupt Climate Change and Extinction Events in Earth History.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 240, Nr. 4855, 20. Mai 1988, S. 996–1002, [[doi:10.1126/science.240.4855.996]]&amp;lt;/ref&amp;gt; da auf der Erde – anders als beispielsweise auf dem Mond – die [[Erosion (Geologie)|Erosionswirkung]] von Wind und Wasser die eigentlichen Impaktkrater innerhalb geologisch kurzer Zeiträume wieder abträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Nachweismethode besteht in der geochemischen und mineralogischen Untersuchung entsprechender Gesteinsschichten und des darin eingebundenen [[Meteorstaub]]s. Große Einschläge hinterlassen unter geeigneten Bedingungen typische Ablagerungen, die neben [[Metalle der Seltenen Erden|Seltenen Erden]] außerirdischen Ursprungs mit charakteristischen Isotopensignaturen ([[Iridium]], [[Platin]], [[Osmium]]) auch [[Geschockter Quarz|geschockte Quarzminerale]] oder [[Impaktglas|Impaktgläser]] (Tektite) enthalten können. Da sich diese [[Mineral]]e aufgrund der großen Energiemengen, die ein Impakt freisetzt, weiträumig über Landflächen und Ozeanböden verteilten, sind diese Spuren oftmals der einzige Hinweis auf einen stattgefundenen Einschlag, während der eigentliche Krater bereits abgetragen oder von [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] bedeckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einschlagsspuren auf der Erde ==&lt;br /&gt;
Alle kleinen Körper, die auf dem Mond, dem Mars oder anderen (nahezu) atmosphärelosen Himmelskörpern sichtbare Spuren in Form von Kratern hinterlassen würden, verglühen wegen der Reibung mit den Teilchen der Erdatmosphäre in dieser, bevor sie die Erdoberfläche erreichen können. Größere Körper hingegen können auf die Oberfläche aufschlagen, doch würden sie mit 71 % Wahrscheinlichkeit in einen der Ozeane stürzen, die den Großteil der Erde bedecken. Da Meeresböden durch den [[Plattentektonik|plattentektonischen]] Prozess der [[Subduktion]] ständig in die Tiefen des Erdmantels „abtauchen“, andererseits an den [[Ozeanbodenspreizung|Spreizungszonen]] permanent neu gebildet werden, beträgt das Durchschnittsalter der [[Ozeanische Erdkruste|ozeanischen Kruste]] etwa 80 Millionen Jahre. Somit sind [[Einschlagskrater]] in den Meeren im Regelfall nur aus jüngerer erdgeschichtlicher Zeit nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spuren der auf Festland treffenden Himmelskörper werden über kurz oder lang ebenfalls getilgt:&lt;br /&gt;
Krater größerer Meteoriten werden im Verlauf von wenigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten durch Pflanzenbewuchs unkenntlich gemacht und durch atmosphärisch bedingte [[Verwitterung]] in Jahrtausenden ([[Geologie|geologisch]] eine kurze Zeit) bis zur Unkenntlichkeit verformt. Im Verlauf von mehreren hundert Jahrmillionen bis Milliarden Jahren bewirken [[Plattentektonik|tektonische Prozesse]] eine Erneuerung nahezu der gesamten Erdoberfläche. Auch terrassenartige Absenkungen, wie sie in manchen [[Einbruchsbecken]] auftreten, können Impaktspuren verwischen. Allerdings konnte in den letzten Jahrzehnten eine Reihe weitgehend [[Erosion (Geologie)|erodierter]] Impaktstrukturen mit Hilfe von Satelliten als solche identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur die Einschlagkrater der größten und damit folgenschwersten Einschläge der letzten Jahrmillionen sind heute noch im Landschaftsbild sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.passc.net/EarthImpactDatabase/New%20website_05-2018/Index.html |titel=Earth Impact Database |archiv-url=http://web.archive.org/web/20251002025757/http://www.passc.net/EarthImpactDatabase/New%20website_05-2018/Index.html |archiv-datum=2025-10-02 |abruf=2025-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Faustregel für das Verhältnis des Durchmessers des Einschlagkörpers zum Durchmesser des resultierenden Kraters gilt 1:20 für [[Steinmeteorit]]en und 1:40 für Eisenmeteoriten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Impakt-Lage}}&lt;br /&gt;
Wird durch einen großen Einschlag beim Impakt ausgeworfenes Material weiträumig verteilt, so kann dieses Material in der geologischen Schichtfolge der betreffenden Gebiete über sehr lange Zeiträume nachgewiesen werden. Ein bekanntes Beispiel ist der Nachweis des durch den [[Chicxulub-Krater|Chicxulub-Impakt]] ausgeworfenen und global verteilten Materials anhand von dessen [[Iridium]]-Gehalt. Eine solche Schicht wird als &amp;#039;&amp;#039;Impakt-Lage&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, im Hinblick auf den Chicxulub-Einschlag, der sich vor 66 Millionen Jahren an der geologischen „Nahtstelle“ von [[Mesozoikum]] und [[Känozoikum]] beziehungsweise von [[Kreide (Geologie)|Kreide]] und [[Paläogen]] ereignete, auch als &amp;#039;&amp;#039;Grenzton&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Einschlagkrater der Erde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren durch Einschläge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gosses Bluff Northern Territory Australia.jpg|mini|Krater „[[Gosses-Bluff-Krater|Gosses Bluff]]“ in Australien. [[Satellitenfotografie|Satellitenaufnahme]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Global&amp;#039;&amp;#039; gefährlich sind Objekte mit einem Durchmesser von mehr als 500&amp;amp;nbsp;m. Wissenschaftler in [[New Mexico]] ([[Vereinigte Staaten|USA]]) zählten mehr als 1.100 [[Asteroid]]en mit einem Durchmesser von mehr als 1&amp;amp;nbsp;km, die sich auf einer Umlaufbahn befinden, die sie der [[Erde]] gefährlich nahe bringen könnten. Einschläge von Objekten dieser Größe würden verheerende Auswirkungen haben: Vermutlich wären Milliarden von Menschen von den Primär- und Sekundärfolgen einer derartigen Katastrophe betroffen, wie Druck- und Hitzewellen, einer sich anschließenden rapiden Abkühlung infolge einer starken [[Trübung der Atmosphäre]] durch Aerosole („Impaktwinter“, vergleichbar einem [[Nuklearer Winter|nuklearen Winter]]), verbunden mit [[Saurer Regen|saurem Regen]] und gravierenden Ernteausfällen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[John S. Lewis]]: &amp;#039;&amp;#039;Comet and Asteroid Impact Hazards on a Populated Earth: Computer Modeling.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, San Diego 2000, ISBN 0-12-446760-1 ([http://books.google.com/books?id=0xMZITJqidcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false google books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Asteroideneinschlag in den Ozean hätte ebenfalls weitreichende Folgen,&amp;lt;ref&amp;gt;Victoria Garshnek et al.: &amp;#039;&amp;#039;The mitigation, management, and survivability of asteroid/cometimpact with Earth.&amp;#039;&amp;#039; Space Policy, Band 16, Nr. 3, 16. Juli 2000, S. 213–222; David Morrison: &amp;#039;&amp;#039;Asteroid and comet impacts: the ultimate environmental catastrophe.&amp;#039;&amp;#039; [[doi:10.1098/rsta.2006.1812]] Phil. Trans. R. Soc. A 15 August 2006 Band 364, Nr. 1845, S. 2041–2054, [http://rsta.royalsocietypublishing.org/content/364/1845/2041.abstract rsta.royalsocietypublishing.org], abgerufen am 13. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem durch die Entstehung eines [[Megatsunami]]s mit einer Wellenhöhe von über 100 m am Entstehungsort, der ganze Küstenlandschaften und deren Hinterland weiträumig [[Überschwemmung|überschwemmen]] würde.&amp;lt;ref&amp;gt;J.G. Hills et al.: &amp;#039;&amp;#039;Down-to-Earth Astronomy: Tsunami from Asteroid-Comet Impacts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the American Astronomical Society.&amp;#039;&amp;#039; Band 29, S. 1260, 12/1997, {{bibcode|1997AAS...191.3307H}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Yabushita et al.: &amp;#039;&amp;#039;On the possible hazard on the major cities caused by asteroid impact in the Pacific Ocean.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Earth, Moon, and Planets.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, Nr. 1, S. 7–13, {{bibcode|1994EM&amp;amp;P...65....7Y}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;10.1016/j.margeo.2014.03.013&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | author=James Goff | coauthors=James P. Terry, Catherine Chagué-Goff, Kazuhisa Goto | year=2014 | month=Dezember | title=What is a mega-tsunami? | journal=Marine Geology (Elsevier) | volume=358 | issue= | pages=12–17 | doi=10.1016/j.margeo.2014.03.013 | url = https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0025322714000759?via%3Dihub | format=PDF | language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Impakt könnte auch Einfluss auf [[Ionosphäre]] und [[Magnetosphäre]] des [[Planet]]en haben.&amp;lt;ref&amp;gt;I. V. Nemchinov et al.: &amp;#039;&amp;#039;Ionospheric and magnetospheric disturbances caused by impacts of asteroids and comets.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Geophysical Union.&amp;#039;&amp;#039; 2005, {{bibcode|2005AGUFMNG23C0106N}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein statistisch gesehen muss man mit einem derartigen Einschlag alle 500.000 bis 10 Millionen Jahre rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Clark R. Chapman: &amp;#039;&amp;#039;Impacts on the Earth by asteroids and comets – assessing the hazard.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; 367, 6. Januar 1994, S. 33–40, [[doi:10.1038/367033a0]], {{bibcode|1994Natur.367...33C}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ereignisse wie der Impakt an der [[Kreide-Paläogen-Grenze]] sollen etwa alle 100 Millionen Jahre stattfinden. Der Impaktor des [[Chicxulub-Krater]]s (ein Asteroid oder Komet) wird im Durchmesser auf etwa 10 bis 15&amp;amp;nbsp;km geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian Koeberl&amp;quot;&amp;gt;Christian Koeberl: &amp;#039;&amp;#039;Massensterben und Impaktereignisse in der Erdgeschichte: Ein kurzer Überblick.&amp;#039;&amp;#039; Ursprünglich in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt (Österreich)&amp;#039;&amp;#039;, Band 147/Heft 1+2, Festschrift zum 65. Geburtstag von HR Univ.-Prof. Dr. [[Hans Peter Schönlaub]], Direktor der Geologischen Bundesanstalt ({{ZOBODAT |pfad=pdf/DENISIA_0020_0097-0114.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vergleichsweise kleinere Einschläge ereignen sich häufiger. So verwüstete der Einschlag im [[Nördlinger Ries]] (mit einem Impaktor-Durchmesser von etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km), eventuell begleitet von einem [[Nördlinger Ries#Nachbarereignis|zweiten Einschlag im Steinheimer Becken]], vor etwa 14,6 Millionen Jahren weite Teile Europas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;10.1111/j.1945-5100.2010.01046.x&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | author=Elmar Buchner | coauthors=Winfried H. Schwarz, Martin Schmieder, Mario Trieloff | year=2010 | month=Juli | title=Establishing a 14.6 ±0.2 Ma age for the Nördlinger Ries impact (Germany) — A prime example for concordant isotopic ages from various dating materials | journal=Meteoritics &amp;amp; Planetary Science | volume=45 | issue=4 | pages=662–674 | doi=10.1111/j.1945-5100.2010.01046.x | url= | format= | language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitunter kam es in der Erdgeschichte zu einer Häufung von großen Impaktereignissen innerhalb weniger Jahrmillionen, wie im [[Oberdevon]] mit dem australischen [[Woodleigh-Krater]], dem [[Alamo-Einschlag]] im heutigen [[Nevada]] und der schwedischen [[Siljan|Siljan-Impaktstruktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch kleinere Meteoriten können lokal oder regional immensen Schaden anrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clemens M. Rumpf, Hugh G. Lewis, Peter M. Atkinson |Titel=Asteroid impact effects and their immediate hazards for human populations |Sammelwerk=Geophysical Research Letters |Band=44 |Nummer=8 |Datum=2017-04-19 |ISSN=0094-8276 |DOI=10.1002/2017gl073191 |Seiten=3433–3440}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So sollen nach historischen Berichten im Jahr 1490 in [[Kaiserreich China|China]] bei einem Meteoriteneinschlag mehr als 10.000 Menschen getötet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;David Jewitt: &amp;#039;&amp;#039;Astronomy: Eyes wide shut.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; 403, London 13. Januar 2000, S. 145–148. [[doi:10.1038/35003077]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das [[Tunguska-Ereignis]], das 1908 eine Fläche von etwa 2.000&amp;amp;nbsp;km² in Sibirien verwüstete, wird häufig einem Meteoriten zugeschrieben, der in der Atmosphäre explodierte. Ferner wird auf der Grundlage einer kontrovers diskutierten Hypothese vermutet, dass die prähistorische nordamerikanische [[Clovis-Kultur]] infolge der Detonation eines Himmelskörpers unmittelbar vor dem Kälterückfall der [[Jüngere Dryaszeit|Jüngeren Dryaszeit]] (vor etwa 12.800 Jahren) vernichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rex Dalton: &amp;#039;&amp;#039;Blast in the past?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; 447, Nr. 7142, London 17. Mai 2007, S. 256–257. [[doi:10.1038/447256a]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;10.1086/695704&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | author=Wendy S. Wolbach | coauthors=Joanne P. Ballard, Paul A. Mayewski, Andrew C. Parnell, Niamh Cahill, Victor Adedeji, Ted E. Bunch, Gabriela Domínguez-Vázquez, Jon M. Erlandson, Richard B. Firestone, Timothy A. French, George Howard, Isabel Israde-Alcántara, John R. Johnson, David Kimbel, Charles R. Kinzie, Andrei Kurbatov, Gunther Kletetschka, Malcolm A. LeCompte, William C. Mahaney, Adrian L. Melott, Siddhartha Mitra, Abigail Maiorana-Boutilier, Christopher R. Moore, William M. Napier, Jennifer Parlier, Kenneth B. Tankersley, Brian C. Thomas, James H. Wittke, Allen West, James P. Kennett | year=2018 | month=Februar | title=Extraordinary Biomass-Burning Episode and Impact Winter Triggered by the Younger Dryas Cosmic Impact ∼12,800 Years Ago. 2. Lake, Marine, and Terrestrial Sediments | journal=The Journal of Geology | volume=126 | issue=  | pages= | doi=10.1086/695704 | url=https://www.researchgate.net/publication/322875340_Extraordinary_Biomass-Burning_Episode_and_Impact_Winter_Triggered_by_the_Younger_Dryas_Cosmic_Impact_12800_Years_Ago_1_Ice_Cores_and_Glaciers | format=PDF | language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Abwehrmethoden ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Planetare Verteidigung}}&lt;br /&gt;
Ab etwa den 1990er Jahren werden unter dem Begriff planetare Verteidigung (englisch &amp;#039;&amp;#039;planetary defense&amp;#039;&amp;#039;) Pläne bezeichnet, durch technische Methoden und Maßnahmen die Erde vor einem Impakt zu schützen. Die Abwehr der Bedrohung durch den Einschlag eines [[Erdnahes Objekt|erdnahen Objekts]] erfordert frühzeitige Kenntnis und die Fähigkeit, ihn abzulenken. Um einer solchen Bedrohung zu begegnen, müssen potenziell gefährliche Objekte frühzeitig identifiziert werden, ihre Flugbahnen präzise bestimmt und sie regelmäßig überwacht werden, da ihre Bahnen sich unter dem Einfluss anderer Himmelskörper verändern. Zudem müssen Abwehrmethoden getestet und schließlich wirkungsvolle Abwehrmethoden entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Durchschlagskraft]] von Meteoriten, Geschossen und anderen Impaktoren nach Newton&lt;br /&gt;
* [[Global Killer]]&lt;br /&gt;
* [[Datenbanken irdischer Impaktstrukturen]]&lt;br /&gt;
* [[Asteroid#Einschlagwahrscheinlichkeit und -wirkung]]&lt;br /&gt;
* [[Asteroid Day]]&lt;br /&gt;
* [[Impaktmetamorphose]]&lt;br /&gt;
* [[Regentropfeneinschlagkrater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Koeberl: &amp;#039;&amp;#039;Katastrophen aus dem All – Impaktereignisse in der Erdgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; in: Thomas Myrach: &amp;#039;&amp;#039;Science &amp;amp; Fiction – Imagination und Realität des Weltraums.&amp;#039;&amp;#039; Haupt Verlag, Bern 2009, ISBN 978-3-258-07560-0, S. 91–132.&lt;br /&gt;
* Vitaly Adushkin: &amp;#039;&amp;#039;Catastrophic events caused by cosmic objects.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Dordrecht 2007, ISBN 978-1-4020-6451-7.&lt;br /&gt;
* Charles Cockell: &amp;#039;&amp;#039;Biological processes associated with impact events.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2006, ISBN 3-540-25735-7.&lt;br /&gt;
* Christian Köberl: &amp;#039;&amp;#039;Impact tectonics.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-24181-7.&lt;br /&gt;
* Peter T. Bobrowsky, Hans Rickman: &amp;#039;&amp;#039;Comet/Asteroid Impacts and Human Society – An Interdisciplinary Approach.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, ISBN 978-3-540-32709-7.&lt;br /&gt;
* Toon et al.: &amp;#039;&amp;#039;Environmental perturbations caused by the impacts of asteroids and comets.&amp;#039;&amp;#039; Reviews of Geophysics, AGU 1997, {{DOI|10.1029/96RG03038}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bevan M. French&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Lunar and Planetary Inst.&lt;br /&gt;
   |Titel=Traces of Catastrophe – A Handbook of Shock-Metamorphic Effects in Terrestrial Meteorite Impact Structures&lt;br /&gt;
   |Ort=Houston&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.lpi.usra.edu/publications/books/CB-954/CB-954.pdf lpi.usra.edu]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=20000&lt;br /&gt;
   |Abruf=2009-05-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Impact events|Impakte}}&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/geochemistry/koeberl/impact/ &amp;#039;&amp;#039;Impact Cratering: An Overview of mineralogical and geochemical Aspects&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.purdue.edu/IMPACTEARTH/ Onlineprogramm zur Berechnung der Auswirkungen von Einschlägen] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://simulator.down2earth.eu/index.html Grafisches Onlineprogramm zur Berechnung der Auswirkungen von Einschlägen] (mehrsprachig)&lt;br /&gt;
* [[Mineralienatlas:Impakt]] – Geologie, Auswirkungen, bekannte Krater etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive=&amp;quot;&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4212114-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomisches Ereignis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteoriten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Impaktgestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stauffen</name></author>
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