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	<title>Immunhistochemie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:55:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Immunhistochemie&amp;diff=243539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ghilt: /* Prinzip der immunhistochemischen Färbung */ + Herausforderungen</title>
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		<updated>2025-11-23T17:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Prinzip der immunhistochemischen Färbung: &lt;/span&gt; + Herausforderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WildtypTS.jpg|miniatur|Antikörperfärbung an einem Embryo von [[Drosophila melanogaster]] (Schwarzbäuchige Taufliege). Der Antikörper erkennt ein unbekanntes [[Antigen]] im Lumen des [[Tracheensystem]]s.]] &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Immunhistochemie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IHC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Immunhistologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine in der [[Biologie]] und [[Medizin]] verwendete Methode, mit der [[Protein]]e oder andere Strukturen mit Hilfe von markierten [[Antikörper]]n sichtbar gemacht werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Lang: &amp;#039;&amp;#039;Histotechnik&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, 2013. ISBN 9783709111901. S. 271&amp;lt;/ref&amp;gt; Sind die Antikörper mit [[Fluoreszenzfarbstoff]]en [[Fluoreszenzmarkierung|markiert]], spricht man von [[Immunfluoreszenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Methode kann beispielsweise bestimmt werden, in welchem [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]] das Protein vorhanden ist und auch, in welchem [[Zellkompartiment|Kompartiment]] der [[Zelle (Biologie)|Zelle]] es lokalisiert ist. Beispielsweise können [[Transkriptionsfaktor]]en, die im [[Zellkern]] lokalisiert sind, nur im Zellkern angefärbt werden, membranständige Proteine nur in Teilen der [[Zellmembran]] usw. Für Antikörperfärbungen wird [[Fixierung (Präparationsmethode)|fixiertes]] Gewebe verwendet, das entweder aus vollständigen Tieren (Embryonen von [[Zebrabärbling]], &amp;#039;&amp;#039;[[Drosophila melanogaster]]&amp;#039;&amp;#039; etc.) oder aus Gewebeschnitten bestehen kann (zum Beispiel [[Mikrotom]]schnitte von Organen der Maus oder des Menschen). Zellen aus Körperflüssigkeiten oder Punktaten u.&amp;amp;nbsp;Ä., die mittels Zentrifugation auf einen Objektträger aufgebracht wurden, oder auf einem Objektträger gewachsen sind ([[Zellkultur]]technik), können ebenfalls immunhistochemisch untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der medizinischen Histologie dient die IHC in der Regel der Identifikation und Klassifizierung von [[Tumor]]zellen, die bestimmte [[Antigen]]e [[Genexpression|exprimieren]]. So können morphologisch gleich erscheinende Tumoren, die sich aber in ihrem Wachstums- oder Absiedelungsverhalten (Aggressivität, Metastasen) oder in ihrer Therapieantwort unterscheiden, zugeordnet werden. Durch neuere Forschungen können bestimmte Zelleigenschaften direkt in Zusammenhang mit der Wirksamkeit von therapeutischen Molekülen (targeted therapy, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Herceptin]] bei best. [[Brustkrebs]]) gebracht werden. Die Forschung arbeitet intensiv an solchen &amp;quot;Tumorantikörpern&amp;quot;, die direkt gegen Krebszellen gerichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der immunhistochemischen Färbung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Immunmarkierung}}&lt;br /&gt;
Der Nachweis beruht auf der Affinität von Antikörpern zu einer bestimmten Gewebeeigenschaft ([[Epitop]]) als [[Antigen-Antikörper-Reaktion]]. Im Idealfall kommt es zu einer spezifischen und starken Bindung zwischen Antikörper und Epitop. Der Antikörper ist mit einem Detektionssystem gekoppelt, das sein Vorhandensein im Präparat sichtbar macht. Mittels verschiedener Detektionssysteme können schon geringe Mengen an Epitop verstärkt dargestellt werden. Das Ziel ist es, ein Signal am Ort des Epitops (und nur dort) in ausreichender Stärke zu erkennen. Typische Herausforderungen bei der Immunhistochemie sind eine unspezifische Färbung, [[Artefakt (Diagnostik)|Artefakte]] aus dem Gewebe, unvollständige Inaktivierung endogener Varianten der [[Reporterenzym]]e und [[Kreuzreaktivität]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mebratie&amp;quot;&amp;gt;D. Y. Mebratie, G. G. Dagnaw: &amp;#039;&amp;#039;Review of immunohistochemistry techniques: Applications, current status, and future perspectives.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Seminars in diagnostic pathology.&amp;#039;&amp;#039; Band 41, Nummer 3, Mai 2024, S.&amp;amp;nbsp;154–160, {{DOI|10.1053/j.semdp.2024.05.001}}, PMID 38744555.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{commons|Immunohistochemistry}}&lt;br /&gt;
* [[In-situ-Hybridisierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologische Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunchemisches Testverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ghilt</name></author>
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