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	<title>Immingerode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T13:23:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Immingerode&amp;diff=387676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-27T09:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Duderstadt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Immingerode.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/29/14/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/13/57/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 195&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 473&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreisgoettingen.de/PDF/Bev%C3%B6lkerungsfortschreibung.PDF?ObjSvrID=4093&amp;amp;ObjID=5565&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1744889299 |titel=Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025 |hrsg=Landkreis Göttingen |format=PDF; 229 kB |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37115&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05527&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Immingerode 002.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme (2013)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Immingerode 01.jpg|mini|Blick vom Fuß des Pferdeberges auf Immingerode]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Immingerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein südlich gelegener Stadtteil der Stadt [[Duderstadt]] im [[Landkreis Göttingen]] in Süd[[niedersachsen]]. Der zum [[Untereichsfeld]] gehörende Ort wurde am 1. Januar 1973 eingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=206}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat rund 460 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Immingerode liegt drei Kilometer südwestlich der [[Duderstadt|Duderstädter]] Innenstadt dicht an der Landesgrenze zu [[Thüringen]]. Der Ortskern befindet sich am Zusammenfluss von Großer Ike und Bruche zur Muse, einem linken Nebenarm der [[Hahle (Rhume)|Hahle]].{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Höchste Erhebung in der Umgebung ist der [[Pferdeberg (Eichsfeld)|Pferdeberg]] (279 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrsmäßig ist Immingerode über die Kreisstraßen 112 und 120 angeschlossen. Nachbarorte sind [[Nesselröden (Duderstadt)|Nesselröden]] im Westen, [[Tiftlingerode]] im Norden, [[Gerblingerode]] im Osten und die Thüringer Orte [[Teistungen]] im Südosten und [[Böseckendorf]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Immingerode wurde in einer undatierten Urkunde der [[Agnes II. von Meißen|Äbtissin Agnes II.]] von [[Stift Quedlinburg|Quedlinburg]] (1184–1203) erstmals als „Ymmingeroth“ erwähnt. Wahrscheinlich wurde der Ort im 10. Jahrhundert als Rodung der Leute des Immo angelegt. Seit dem 15. Jahrhundert war der Ort eines der Ratsdörfer der Stadt Duderstadt. Erwähnt wird Immingerode in einem &amp;#039;&amp;#039;Rechnungsbuch&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Duderstadt aus dem Jahre 1432. In der Folgezeit entwickelte sich der Ort dahingehend, dass die ansässigen Ritter, im Gegensatz zu den Kaufleuten, zunehmend verarmten und ihren Besitz dem Rat der Stadt verpfänden mussten. Dieser setzte Verwalter, sogenannte [[Meier]], zur Bewirtschaftung der adligen Güter ein. Für das Jahr 1670 werden in Immingerode fünf Meiergüter genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung der adligen Güter kam hinzu, dass der Rat der Stadt Duderstadt in Immingerode die untere Gerichtsbarkeit ausübte. Dies hatte zur Folge, dass die Bauern [[Hand- und Spanndienste]] leisten mussten sowie Abgaben an die Stadt in Form von Getreidezahlungen zu leisten hatten. Die Ablösung erfolgte erst im 19. Jahrhundert. Abgeschafft wurden 1852 der [[Zehnt]], 1861 die Hand- und Spanndienste. Im Jahr 1905 erfolgte auch die Abschaffung der Salzhafer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie andere Ratsdörfer zu der Zeit hatte auch Immingerode schwer unter dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und der [[Pest]] zu leiden. Dies betraf in erster Linie die Einwohnerzahlen. Lebten 1609 160 und 1620 sogar noch 180 Personen im Ort, so nahm ihre Zahl am Ende des Krieges auf 75 ab. Durch Geburtenzuwachs und die Rückkehr vieler ehemaliger Bewohner erholten sich die Einwohnerzahlen wieder allmählich. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bewohnten 379 Menschen den Ort. Der Höhepunkt an Einwohnerzahlen war im Jahre 1946 durch die Aufnahme von 233 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlingen, Heimatvertriebenen]] und Evakuierten. Man zählte damals 524 Einwohner. Durch Abwanderungen fiel die Zahl im Jahre 1960 auf 460, die bis in die heutige Zeit relativ konstant blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Der Ortsrat setzt sich aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kdo.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159010/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2591 |titel=Ortsratswahl 12.09.2021 - Stadt Duderstadt - Immingerode |werk=kdo.de |datum=2021-09-20 |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 5 Sitze&lt;br /&gt;
* Freie Wähler [[Wählergemeinschaft]] Immingerode (FWWI): 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister|Ortsbürgermeister]] ist Stefan Stollberg (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tammo Kohlwes |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Duderstadt/Ortsrat-Immingerode-Stollberg-bleibt-Ortsbuergermeister-Klingebiel-wird-Jugendbeauftragter |titel=Ortsrat Immingerode: Stollberg bleibt Ortsbürgermeister, Klingebiel wird Jugendbeauftragter |werk=goettinger-tageblatt.de |datum=2021-11-15 |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 27. Dezember 1950 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es basiert auf einem Siegel derer von Immingerode datiert auf 1266.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Johannes Baptist ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StJohannes Baptist Immingerode.jpg|mini|Katholische Kirche St. Johannes Baptist]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Immingerode, St Johannes Baptist.jpg|mini|Luftaufnahme Immingerode, St. Johannes Baptist (2013)]]&lt;br /&gt;
In die Amtszeit des erzbischöflichen Kommissarius Herwig Böning (1666–1721) fiel der Bau der Immingeröder [[Pfarrkirche]] St. Johannes Baptist, die in den Jahren 1718 bis 1721 errichtet wurde. Am 14. Oktober 1724 erfolgte die [[Kirchweihe]] durch den in Erfurt residierenden [[Weihbischof]] [[Johann Joachim Hahn]] des [[Bistum Mainz|Bistums Mainz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Broermann: &amp;#039;&amp;#039;615 Reichstaler, ein Fass Bier.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KirchenZeitung – Die Woche im Bistum Hildesheim|KirchenZeitung]], Ausgabe 16/2017 vom 23. April 2017, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Böning beauftragte für den Kirchbau die beiden Duderstädter Baumeister Markus und Christoph G. Frankenberg. Durch seine Massigkeit nimmt der [[Kirchturm]] die gesamte Breite der Westfassade auf, im südlichen Teil der Kirche befindet sich ein Portal, das oben mit einer Nischenarchitektur aus [[Pilaster]]n, Fruchtgehängen und einem bogenförmigen Segmentgiebel abschließt. Auf diesem Giebel befindet sich eine überlebensgroße Sandsteinfigur des Patrons der Kirche, des heiligen [[Johannes der Täufer|Johannes]]. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] ist einschiffig, erstreckt sich über fünf [[Joch (Architektur)|Joche]] und schließt im Chorbereich polygonal ab. [[Gurtbogen|Gurtbögen]] unterteilen das mit Schlusssteinen ausgestattete [[Kreuzrippengewölbe]]. Es bildet damit einen Gegensatz zu den rundbogigen Fensteröffnungen. Der dreistöckige [[Altar]] im Chor stammt aus dem Jahre 1745. Zwischen den gewundenen Säulen, dem verkröpften Gebälk, Segmentgiebeln, Fruchtbündeln, [[Putto|Putten]], Strahlenkränzen und Kartuschen stehen Zeit- und Heiligenfiguren. Sie sind in einem dunkelrot-grünen, marmorisierenden Ton gehalten. Eine 81&amp;amp;nbsp;cm hohe  [[Maria (Mutter Jesu)|Marienfigur]] in Goldfassung mit Krone und Zepter dem Kind zählt ebenfalls zum Inventar der Kirche. Im Kirchturm hängt eine kleine [[Glocke|Zuckerhutglocke]] (Evangelienglocke) aus dem 13. Jahrhundert, eine der ältesten Kirchenglocken des [[Eichsfeld]]s. Seit dem 1. November 2014 gehört die Kirche zur Pfarrei St. Georg in [[Nesselröden (Duderstadt)|Nesselröden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg und Kluskapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klus Immingerode.jpg|mini|Die Klus]]&lt;br /&gt;
Als einer der ausgedehntesten Kreuzwege [[Niedersachsen]]s gilt derjenige, der von Immingerode auf den [[Pferdeberg (Eichsfeld)|Pferdeberg]] führt. Er wurde 1884 errichtet und zeigt 14 [[Sandstein]]gehäuse mit kolorierten Reliefs, auf dessen [[Piedestal|Postament]] ein sandsteinernes Kruzifix zu sehen ist. Durch ihre Beschaffenheit aus ebendiesem empfindlichen Material, sind diese Flurdenkmale erheblicher Verwitterung ausgesetzt. In Erinnerung an die Pest im Jahre 1682 wurde am Ortsausgang in Richtung [[Böseckendorf]] eine [[Klus (Kapelle)|Kluskapelle]] errichtet. Ihr jetziger Nachbau stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstein zur Erinnerung an die Massenfluchten aus dem Grenzgebiet ===&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die [[Böseckendorf#Massenflucht|Flucht von Bewohnern aus Böseckendorf]] über die ehemalige [[Innerdeutsche Grenze]] errichtete man, Anfang der neunziger Jahre, an der Straße nach Böseckendorf zwei Gedenksteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Lehne: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte von Immingerode&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immingerode.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe, [[Hansjörg Küster]], [[Torsten W. Müller]], [[Haik Thomas Porada]], [[Gerold Wucherpfennig]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 79). [[Verlag Böhlau]], Wien, Köln, Weimar 2018, S. 225 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Immingerode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Duderstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Duderstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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