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	<title>Immanuel Herrmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:55:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Immanuel_Herrmann&amp;diff=1302211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erastophanes: Rommelshausen hat inzwischen einen eigenen Artikel</title>
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		<updated>2025-10-20T11:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rommelshausen hat inzwischen einen eigenen Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Immanuel Gottlob Herrmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1870]] in [[Rommelshausen]]; † [[22. Mai]] [[1945]] in [[Falkensee|Neu-Finkenkrug]]) war ein deutscher Hochschullehrer und sozialdemokratischer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Lehrers Johann Jakob Herrmann (* 1836; † 1889) und seiner Frau Christiane wuchs mit sieben Geschwistern auf. Er besuchte das Gymnasium in [[Stuttgart]] und belegte nach bestandenem Landesexamen die [[Evangelische Seminare Maulbronn und Blaubeuren|evangelisch-theologischen Seminare]] in [[Schöntal]] und [[Bad Urach|Urach]]. Als Angehöriger des [[Evangelisches Stift Tübingen|Tübinger Stifts]] studierte er anschließend evangelische Theologie an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. Seit dem Wintersemester 1888/89 war er Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Lichtenstein Tübingen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtenstein e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Der Tübinger Lichtenstein 1873–1933, 1933, Seite 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1892 bis 1893 absolvierte Herrmann ein einjähriges freiwilliges Militärdienstjahr, welches er mit dem Rang eines Vizefeldwebels der Reserve abschloss. Im Jahre 1894 nahm er ein Studium des [[Maschinenbau]]s und der [[Elektrotechnik]] an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] auf. 1898 bestand er die erste Staatsprüfung für Maschineningenieure und war dann bis Mai 1899 Assistent am elektrotechnischen Institut der TH Stuttgart. Von 1899 bis 1901 arbeitete er als Ingenieur an der [[Zentralstelle für wissenschaftlich-technische Untersuchungen]] in [[Neubabelsberg]] und wurde danach zunächst Hilfslehrer und ab 1902 außerordentlicher Professor für Elektrotechnik an der TH Stuttgart. Seine Vorlesungen behandelten beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Telegraphie und Telephonie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elektrotechnische Messkunde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Wechselströme&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Elektrizitätswerke einschließlich der Leitungen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorlesungen&amp;quot;&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Universität Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Johannes H. Voigt, DVA, Stuttgart 1979, 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Herrmann als technischer Offizier überwiegend in [[Flandern]] teil. 1916 erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] I. Klasse. Seit dem Jahre 1921 war Herrmann wieder außerordentlicher Professor in Stuttgart. Ab 1927 nahm er die &amp;#039;&amp;#039;[[Funktechnik|Radiotechnik]]&amp;#039;&amp;#039; in sein Lehrprogramm auf. 1929 wurde Herrmann zum ordentlichen Professor ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Universität Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Johannes H. Voigt, DVA, Stuttgart 1979, 350.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1919 bis 1933 war er Vorsitzender des Württembergischen Freidenker- und Monistenbundes, von 1929 bis 1933 Vorsitzender des [[Deutscher Monistenbund|Deutschen Monistenbundes]]. Im März 1933 wurde Herrmann aus dem Universitätsdienst entlassen und von den neuen nationalsozialistischen Machthabern wegen seiner politischen Rolle in der Revolutionszeit der Jahre 1918 und 1919 in so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]&amp;#039;&amp;#039; genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Immanuel Herrmann war Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und besaß von 1919 bis 1920 ein Mandat in der [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg|Verfassunggebenden Landesversammlung]] des neuen [[Volksstaat Württemberg|Volksstaates Württemberg]]. Vom 15. Januar 1919 bis zum 28. Juni desselben Jahres war er außerdem der letzte [[Württembergisches Kriegsministerium|württembergische Kriegsminister]] vor der Auflösung der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]] gemäß den Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] und der Überführung der neuen [[Württembergische Sicherheitstruppen|Sicherheitstruppen]] in die vorläufige [[Reichswehr]] gemäß Artikel 79 der [[Weimarer Verfassung|Verfassung]] der [[Weimarer Republik]]. Herrmann war ausgesprochen pazifistisch eingestellt und widmete sich mit großem Idealismus dem Abbau des Militärwesens in Württemberg. Die eigentlichen militärischen Entscheidungen wie etwa den Einsatz württembergischer Truppen zur Niederwerfung der [[Münchner Räterepublik]] traf der Regierungschef [[Wilhelm Blos]] beziehungsweise das gesamte [[Kabinett Blos II|Kabinett]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Kolb]], Klaus Schönhoven: &amp;#039;&amp;#039;Regionale und lokale Räteorganisationen in Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Droste Verlag, Düsseldorf 1976, Seiten 146 bis 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Immanuel Herrmann heiratete 1901 Else König. Das Paar hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektrotechnik. Einführung in die Starkstromtechnik.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Sammlung Göschen, 1. Auflage 1906, 7. Auflage 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die elektrotechnischen Meßinstrumente.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. Leipzig 1910, 4. Aufl. Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Vaterunser. Kein hilfloses Gebet, sondern ein Vorsatz zur tätigen Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Jena: Volksbuchhandlung 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Radiotechnik.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl.1924, 3. Aufl. Leipzig 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!-- Raberg--&amp;gt;{{BibISBN|3170166042|Seite=349 f}}&lt;br /&gt;
* Katja Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Immanuel Gottlob Herrmann.&amp;#039;&amp;#039; In: Norbert Becker / Katja Nagel: Verfolgung und Entrechtung an der Technischen Hochschule Stuttgart während der NS-Zeit, Stuttgart: Belser 2017, S. 269–276.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Findbuch [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]], [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-3063 Q 1/38 Immanuel Herrmann]&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117520705|VIAF=18002004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herrmann, Immanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herrmann, Immanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Herrmann, Immanuel Gottlob (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sozialdemokratischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kernen im Remstal|Rommelshausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Falkensee|Neu-Finkenkrug]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erastophanes</name></author>
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