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	<title>Immanuel Friedlaender - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:56:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Immanuel_Friedlaender&amp;diff=1376521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chattus: Typo</title>
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		<updated>2025-06-26T18:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Immanuel Friedlaender Portrait - ETH-Bibliothek Portr 11672 .jpeg|mini|Immanuel Friedlaender (ca. 1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Immanuel Friedlaender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1871]] in [[Berlin]]; † [[3. Januar]] [[1948]] in [[Zürich]]) war ein deutsch-schweizerischer [[Vulkanologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Friedlaender war der Sohn von [[Carl Friedlaender]] (* 1817; † 1876), Professor der Nationalökonomie in Berlin, und der Marie Therese &amp;#039;&amp;#039;Anna&amp;#039;&amp;#039; Friedlaender, geb. Nuglisch (16. Juli 1827; † 1909), Tochter des Fabrikanten [[Adolf Nuglisch]]. Immanuel Friedlaenders Großvater war der Berliner Arzt [[Nathan Friedlaender]] (1776–1830). Zu seinen Geschwistern gehörte der Zoologe [[Benedict Friedlaender]], mit dem er als junger Mann unter anderem nach [[Königreich Hawaiʻi|Hawaii]] und Südostasien reiste. Später heiratete er Hertha Meyer (* 1876; † 1958), eine der jüngeren Schwestern des Physikers [[Stefan Meyer (Physiker)|Stefan Meyer]] und des Chemikers [[Hans Leopold Meyer]]. Das Ehepaar hatte mit Clara Anna Hertha, Olga Beatrice Hertha, Carl Gotthelf Immanuel und Irmgard Elizabeth Hertha vier Kinder. Ab 1916 wohnte er an der Dolderstrasse 90&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Studinka |Titel=Dolder – Ein Haus und sein Quartier |Verlag=Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte |Ort=Zürich |Datum=2023 |ISBN=978-3-03919-594-7 |Seiten=178 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Zürich, danach war sein Wohnsitz die Zürichbergstrasse 118.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1922 erhielt Friedländer das [[Schweizer Bürgerrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Leistung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Matavanu 1907 1.jpg|mini|Aufnahme von Friedlaender: Krater des [[Matavanu]], Samoa (1907)]]&lt;br /&gt;
Er promovierte in Physik, sein Interesse galt aber bald durch Einfluss seines Bruders der Vulkanologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Internationalen Geologen-Kongress 1910 in [[Stockholm]] regte er die Gründung eines internationalen Vulkaninstituts in [[Neapel]] an und erhielt zahlreiche positive Reaktionen. Diese veranlassten ihn, im Folgejahr 1911 einen entsprechenden Aufruf zu veröffentlichen. Dem Aufruf beigefügt war eine Unterschriftenliste, die von zahlreichen Wissenschaftlern unterzeichnet wurde. Er schuf mit der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Vulkanologie&amp;#039;&amp;#039; 1914 die erste auf [[Vulkanologie]] spezialisierte Zeitschrift – sie sollte zukünftig als Sprachrohr des Instituts dienen. Eine der ersten über dieses Medium verkündeten Nachrichten war jedoch negativer Form: Da die letztendlich tatsächlich zugesagten finanziellen Beiträge zum Bau und Betrieb des Instituts wesentlich geringer ausfielen als erhofft, teilte Friedlaender über einen Artikel 1914 mit, das öffentliche Projekt aufzugeben. Stattdessen verwirklichte er es in privatem Rahmen. Noch 1914 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen und mit der Ausstattung der Laboratorien begonnen. Die Hauptaufgabe des Instituts bestand in einer dauerhaften und systematischen Untersuchung der vulkanischen Aktivitäten am [[Golf von Neapel]] sowie in der Registrierung und Aufzeichnung der [[Erdbeben]] in der Region des [[Vesuv]]. Aus diesem Grund wurde eine [[Seismologie|seismologische]] Station in Betrieb genommen. Weitere Einrichtungen des mehrheitlich auf privater Basis geführten &amp;#039;&amp;#039;Vulkaninstituts Immanuel Friedlaender&amp;#039;&amp;#039; waren eine Bibliothek sowie eine umfangreiche vulkanologische Gesteinssammlung. Das Institut musste auf Grund der [[Faschismus|politischen Situation in Italien]] 1934 geschlossen werden. Die Messinstrumente wurden dem neapolitanischen [[Vulkanobservatorium]] des Seminario Arcivescovile übergeben und die Bibliothek, die Foto-, die Grafik- sowie die Mineraliensammlung 1935 im Zuge einer Schenkung an die [[ETH Zürich]] überführt. 1936 stellte Friedlaender schließlich auch die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Vulkanologie&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam unter anderem mit [[Karl Erich Andrée]], [[Gustav Angenheister (Geophysiker, 1878)|Gustav Angenheister]], [[Beno Gutenberg]], [[Franz Kossmat]], [[Gerhard Krumbach]], [[Karl Mack (Physiker)|Karl Mack]], [[Ludger Mintrop]], [[Peter Polis]], [[August Heinrich Sieberg]] und [[Emil Wiechert]] rief Friedlaender zudem am 19. September 1922 in [[Leipzig]] die Deutsche Seismologische Gesellschaft ins Leben. Sie war der Vorläufer der heutigen [[Deutsche Geophysikalische Gesellschaft|Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft]]. Heutzutage hat die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Vulkaninstitut Immanuel Friedlaender&amp;#039;&amp;#039; ihren Sitz an der ETH Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moneyhouse.ch/u/stiftung_vulkan-institut_immanuel_friedlaender_CH-020.7.904.576-9.htm Stiftung in Friedlaenders Namen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als der bedeutendste Nachlass des Geologen gilt noch heute seine umfangreiche Fotosammlung mit über 8900 Fotos vulkanischer Formationen. Sie lagert im [[Bildarchiv der ETH-Bibliothek]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis &amp;#039;&amp;#039;Photosammlung Immanuel Friedlaender 1871–1948&amp;#039;&amp;#039;. {{doi|10.3929/ethz-a-001602395}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Digitalisierte Bilder auf: {{Internetquelle |url=https://ba.e-pics.ethz.ch/catalog/ETHBIB.Bildarchiv/c/7495 |titel=E-Pics Bildarchiv, Immanuel Friedländer|hrsg=ETH-Bibliothek |abruf=2024-05-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch mit seinem Bruder Benedict &amp;#039;&amp;#039;Absolute oder relative Bewegung&amp;#039;&amp;#039; behandelt das [[Machsches Prinzip|Machsche Prinzip]] im Rahmen der klassischen Physik und ist durch Behandlung des Effekts rotierender Massen in einer Erweiterung der Newtonschen Gravitationstheorie ein Vorläufer der Behandlung des [[Lense-Thirring-Effekt]]s der Allgemeinen Relativitätstheorie.&amp;lt;ref&amp;gt; Herbert Pfister: &amp;#039;&amp;#039;On the history of the so-called Lense-Thirring effect, General Relativity and Gravitation.&amp;#039;&amp;#039; Band 39, 2007, S. 1735–1748.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[August Föppl]] führte 1904 einen Test durch, in dem die Wirkung der rotierenden Erde auf ein schnell rotierendes Gyroskop untersucht wurde, ohne feststellbaren Effekt (innerhalb der Messgenauigkeitsgrenzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Absolute oder relative Bewegung?&amp;#039;&amp;#039;, mit Benedict Friedlaender. Berlin: Leonhard Simion, 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karten des Eruptionskegels des Vesuv und des Vesuvkraters&amp;#039;&amp;#039;, Napoli: Detken &amp;amp; Rocholl, 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der Kapverdischen Inseln&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: D. Reimer, 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Vesuv&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: D. Reimer, 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physics of the Earth I: Volcanology&amp;#039;&amp;#039;, Arthur L. Day, Immanuel Friedlaender, TA Jagger, Karl Sapper, Februar 1931, National Research Council Bulletin No. 77, 77 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Börngen, Franz Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Immanuel Friedlaender (1871–1948) – Mitgründer der DGG&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft DGG&amp;#039;&amp;#039;, 1/2021, S. 28–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://archivdatenbank-online.ethz.ch/hsa/#/content/ef136f93cc20418a9d0fdc3a0da25a2d Nachlass] im [[Hochschularchiv der ETH Zürich]]&lt;br /&gt;
* [http://ba.e-pics.ethz.ch/link.jsp?category=7495 Bildnachlass] im [[Bildarchiv der ETH-Bibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139793763|LCCN=n/82/046967|VIAF=269790562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedlaender, Immanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedlaender, Immanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Friedlaender, Gottfried Immanuel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Vulkanologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chattus</name></author>
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