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	<title>Imia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Imia&amp;diff=643557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)</title>
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		<updated>2026-04-14T09:07:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Imia (Ίμια) / Kardak&lt;br /&gt;
|BILD1=&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Mittelmeer&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Dodekanes]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=37.048324&lt;br /&gt;
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|EINWOHNER=0&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Imia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Ίμια}} [{{IPA|ˈimja}}] {{N.Pl.}}) ist die griechische Bezeichnung für zwei kleine unbewohnte [[Insel]]n in der östlichen [[Ägäis]], die im Jahre 1996 Gegenstand eines Territorialstreits zwischen [[Griechenland]] und der [[Türkei]] waren. Der türkische Name der Inseln ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kardak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Alternative Bezeichnungen sind Limnia (griechisch), İkizce (türkisch) sowie Heipethes auf einigen älteren Karten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Imia liegt rund 4,5&amp;amp;nbsp;km östlich der zu den südlichen [[Sporaden]] ([[Dodekanes]]) zählenden Insel [[Kalymnos]] und 7&amp;amp;nbsp;km westlich der türkischen Küste bei [[Bodrum]]. Es handelt sich um zwei Inseln&amp;amp;nbsp;– eine etwas größere, westlich gelegene Insel und eine etwas kleinere, die sich etwa einen halben Kilometer östlich befindet. Die Fläche beider Inseln beträgt etwa 4&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit um Imia ist Teil eines umfassenderen Konflikts, der sich um die Nutzung des ägäischen Kontinentalschelfs und die Definition der Seegrenzen, aber auch um die Grenzen des jeweiligen Luftraums dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Historische Grenzregelungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Imia delimitation 1932.svg|mini|220px|Politische Karte der Region um die Inseln Imia/Kardak mit der Grenze entsprechend dem Ankara-Protokoll von 1932. Die Imia-Inseln sind mit „G“ und als unter italienischer Souveränität stehend (blau) gekennzeichnet.]]&lt;br /&gt;
Die Südlichen Sporaden gehörten bis zum [[Italienisch-Türkischer Krieg|italienisch-türkischen Krieg]] zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]], das 1912 den [[Dodekanes]] an [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] abtreten musste. Eine endgültige Regelung über den Besitz der Inseln traf dann der [[Vertrag von Lausanne|Friedensvertrag von Lausanne]] am 24. Juli 1923. Darin stimmte die Türkei der Abtretung des Dodekanes an Italien zu. Nach der Niederlage Italiens im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gingen dessen Rechte an den Inseln auf Griechenland über ([[Pariser Friedenskonferenz 1946]]). Weder der Vertrag von Lausanne noch der von Paris zählen aber alle betroffenen Inseln auf, sodass nicht eindeutig geklärt ist, inwieweit auch Imia unter den Souveränitätsverzicht der Türkei auf den Dodekanes fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Artikel 12 des Vertrags von Lausanne heißt es, die Souveränität für einen Streifen von 3 (Land-)Meilen vor der türkischen Küste verbleibe bei der Türkei, soweit anderweitig keine davon abweichenden Regelungen bestehen. Artikel 15 hält fest, dass die Türkei auf die 13 größten namentlich aufgezählten Dodekanes-Inseln verzichtet, sowie „auf die diesen benachbarten Inseln“. Imia liegt knapp außerhalb der 3-Meilen-Zone, ist allerdings auch nicht offensichtlich anderen Dodekanes-Inseln „benachbart“ im Sinne des Artikels 15 – die türkische Seite verweist darauf, dass sich Imia näher an der türkischen Küste als an Kalymnos, der nächsten Insel, die explizit im Vertrag erwähnt wird, befinde und dass Imia daher, wenn schon nicht explizit als Besitz der Türkei, so doch zumindest als eine Insel zu betrachten sei, zu der der Vertrag keine endgültige Regelung getroffen habe. Griechenland dagegen argumentiert, dass aus dem Kontext heraus klar sei, dass die Türkei keinen Anspruch jenseits der 3&amp;amp;nbsp;Meilen erheben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des Lausanner Vertrages kam es vereinzelt zu unterschiedlichen Interpretationen zwischen Italien und der Türkei (die aber nicht direkt Imia betrafen). Um dies zu bereinigen, unterzeichneten beide Seiten im Jahre 1932 in [[Ankara]] ein Protokoll, das von Vertretern der beiden Außenministerien unterzeichnet wurde. Es legte die Grenze&amp;amp;nbsp;– dokumentiert durch entsprechende kartographische Darstellungen&amp;amp;nbsp;– genau fest; Imia wurde dabei Italien zugesprochen. Die Türkei wies im späteren Imia-Konflikt darauf hin, dass das Protokoll nicht den Status eines völkerrechtlichen Vertrags gehabt habe, die griechische Seite sieht darin dennoch eine bindende Vereinbarung und das damalige Eingeständnis der türkischen Seite, dass auf Imia verzichtet werde. Im Jahre 1950 waren außerdem die Grenzen des Luftraumes für den Flugverkehr vereinbart worden. Im entsprechenden Abkommen wird auf die gegenseitig anerkannten Meeresgrenzen hingewiesen; für die griechische Seite ein Hinweis darauf, dass von vertraglich nicht festgelegten Hoheitsrechten über einzelne Inseln keine Rede sein könne. Karten zum Abkommen zeigen Imia als zu Griechenland gehörig. Die Türkei hat behauptet, es sei 1950 nicht um Souveränitätsfragen gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächliche Akte der Souveränitätsausübung des griechischen Staates hat es in Bezug auf Imia vor 1996 kaum gegeben, da die Inseln als zu unbedeutend angesehen wurden, zwischen 1984 und 2004 wurden sie jedoch regelmäßig von einem [[Hirte]]n aus [[Kalymnos]] als [[Weide (Grünland)|Weidegrund]] benutzt. Der Hirte hörte im April 2004 auf, die Inseln aufzusuchen, nachdem ihm 2002 der Fahrtkostenzuschuss für sein Boot von der Gemeinde Kalymnos gestrichen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NEWSROOM IEFIMERIDA.GR |url=https://www.iefimerida.gr/news/348637/prostimo-50000-eyro-ston-proin-dimarho-kalymnoy-giati-plirone-vosko-na-pigainei-sta-imia |titel=Πρόστιμο 50.000 ευρώ στον πρώην δήμαρχο Καλύμνου γιατί πλήρωνε βοσκό να πηγαίνει στα Ιμια &amp;amp;#91;βίντεο&amp;amp;#93; |datum=2017-07-05 |sprache=el |abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auch mehrere andere Ägäis-Inseln, auf die die Türkei Anspruch erhebt, sind bewohnt, andere haben [[Leuchtturm|Leuchttürme]] u.&amp;amp;nbsp;ä., wobei die Nutzung stets auf griechische Zugehörigkeit hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kartographische Darstellungen vor 1995 angeht, so zeigen die meisten (auch türkischen) Karten Imia als griechischen Besitz. Im Jahr 2004 reklamierte die Türkei, dass es griechische topographische Karten gäbe, auf denen die nahegelegene Insel &amp;#039;&amp;#039;Zouka&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Topan Adası&amp;#039;&amp;#039; als griechischer Besitz markiert war, obwohl diese innerhalb der türkischen 3-Meilen-Zone liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hri.org/docs/imia-hri/ |titel=Various Maps of the Imia islets |werk=Hri.org |abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen zeigten die Karten der griechischen Marine Zouka stets als türkisches Territorium an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mfagrmaps&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://www.hri.org/MFA/foreign/bilateral/imiamap.htm |title=Imia Rocks Maps |publisher=Hri.org |date= |accessdate=2015-08-25 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die griechische Seite gestand dies als technischen Fehler in den topografischen Karten ein und erklärte, dass Zouka in der Tat zur Türkei gehöre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritte Staaten haben sich aus der rechtlichen Bewertung der Hoheitsfrage bislang weitgehend herausgehalten. Die US-amerikanische Behörde [[National Geospatial-Intelligence Agency|National Imagery and Mapping Agency]] (NIMA), die am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1996 gegründet wurde, markiert die Inseln in ihren am 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 1996 veröffentlichten Karten und in allen im Folgenden veröffentlichten Karten als „Vrakhoi Imia“ (Imia-Felsen) unter griechischer Souveränität, ohne Erwähnung des türkischen Namens „Kardak“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hri.org/forum/intpol/sitil1.html |titel=State Dept. to Pentagon : Imia is Greek |werk=Hri.org |abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikt von 1995/96 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Imia-Kardak dispute.jpg|mini|220px|Die durchgezogene Linie rechts kennzeichnet die Grenzziehung gemäß Ankara-Protokoll von 1932. Die gestrichelte Linie links zeigt die Grenze der türkischen Gebietsansprüche.]]&lt;br /&gt;
Die Lage um Imia blieb bis Ende 1995 weitgehend ruhig; dagegen hatte es um andere Aspekte des Ägäis-Streits seit längerem Konflikte gegeben.&lt;br /&gt;
Am 25. Dezember 1995 lief das türkische Frachtschiff &amp;#039;&amp;#039;Figen Akat&amp;#039;&amp;#039; vor Imia auf Grund und musste geborgen werden. 3 griechische Kampfschiffe hatten sich in die Nähe des türkischen Frachters begeben. Ein Soldat begab sich auf das Schiff und wies den Kapitän an, die Bergung zu unterlassen. Am 26. Dezember 1995 stellte Griechenland der Türkei eine [[Diplomatische Note|Verbalnote]] zu, in der argumentiert wurde, die Imia-Felseninseln seien Teil des Griechischen Territoriums und die Bergungsarbeiten sollten eingestellt werden. Nachdem die Figen Akat von einem griechischen Bergungsschiff befreit wurde, verhedderte sich das Stahlseil am Bug. Die Mannschaft schnitt das Stahlseil mit einem Sauerstoff-Schweißgerät durch und fuhr aus eigener Kraft an die türkische Küste. Am 28. Dezember 1995 beorderte die griechische Regierung Kampfschiffe in die Nähe der Inseln und ein bewaffnetes Spezialteam wurde auf den Inseln ausgesetzt. Am 29. Dezember stellte die Türkei Griechenland eine [[Diplomatische Note|Verbalnote]] zu, in der argumentiert wurde, die Imia-Felseninseln seien Teil des türkischen Territoriums und gehörten zur Provinz Bodrum. Am 9.&amp;amp;nbsp;Januar übermittelte Griechenland über seine Botschaft in Ankara eine Verbalnote, in der das Vorgebrachte zurückgewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorfall fand zunächst kaum Beachtung in der Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bericht über den Austausch der Verbalnoten anlässlich der Havarie in der griechischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Gramma&amp;#039;&amp;#039; am 20. Januar 1996, einen Tag nach der Vereidigung des neuen griechischen Premierministers [[Konstantinos Simitis]] ([[PASOK]]), brachte den Stein ins Rollen. Der Sachverhalt wurde intensiv in den Medien diskutiert und der Bürgermeister von Kalymnos und ein Priester begaben sich am 26. Januar nach Imia, um dort eine griechische Flagge zu setzen. Am 27. Januar ließen sich einige Journalisten der türkischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Hürriyet&amp;#039;&amp;#039; mit einem Hubschrauber nach Imia fliegen, entfernten die griechische Flagge und setzten an ihre Stelle eine türkische; dies wurde live von einem türkischen Fernsehsender ausgestrahlt. Die griechische Regierung ([[Kabinett Konstantinos Simitis I|Kabinett Simitis I]]) beorderte daraufhin ein Schiff [[Griechische Marine|ihrer Kriegsmarine]] nach Imia und ließ die türkische Flagge am 28. Januar wieder entfernen und an deren Stelle die griechische Flagge setzen. Ferner ließ Simitis die auf der östlichen Insel angebrachte griechische Flagge durch einige Marinetaucher bewachen, auf der westlichen Insel wurden hingegen keine griechischen Soldaten stationiert. Es kam zu einem heftigen verbalen Schlagabtausch zwischen der türkischen Regierungschefin [[Tansu Çiller]] und Simitis. Während seiner ersten Regierungserklärung als griechischer Ministerpräsident am 29. Januar wies Simitis die Forderung Çillers, dass um den Status der Inseln verhandelt werden müsse, zurück. Die Flotten beider Staaten wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Ein Schlichtungsversuch des US-Präsidenten [[Bill Clinton]], der am Morgen des 30. Januar begann, blieb ergebnislos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 14:30 Uhr des 30. Januar waren laut den Aufzeichnungen des griechischen Generalstabs&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift defencenet vom 7. Januar 2011: &amp;#039;&amp;#039;Imia 15 Jahre später.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; im Großraum um die Imia-Inseln bis zur Zentral-Ägäis 33 Kriegsschiffe anwesend, davon 15 griechische und 18 türkische. Gegen 18:00 Uhr versuchten ein Schnellboot und gleichzeitig ein Schlauchboot der [[Türkische Marine|türkischen Marine]], Einheiten auf Imia anzulanden, beide wurden jedoch von griechischen Schnellbooten abgedrängt. In einer nächtlichen Kommandooperation ließ die Türkei am 31. Januar um 1:40 Uhr die unbewachte westliche der beiden Imia-Inseln durch eine militärische Einheit besetzen. Ein Hubschrauber der griechischen Marine stürzte um 4:50 Uhr bei einem Beobachtungsflug nahe der westlichen Imia ab; alle drei Insassen starben, wobei inoffiziell von griechischer Seite türkischer Beschuss dafür verantwortlich gemacht wurde; offiziell wurde dieser Vorfall aber nicht weiter kommentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Hadjidimos:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;The Role of the Media in Greek-Turkish Relations.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.greekhelsinki.gr/pdf/Greek-Turkish-Media.PDF |wayback=20150924023644 }} (PDF; 131&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--- 404, https://books.google.de/books/about/The_Role_of_the_Media_in_Greek_Turkish_R.html?id=1IoEtAEACAAJ&amp;amp;redir_esc=y ----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-Präsident Clinton sowie US-Diplomat [[Richard Holbrooke]] und [[NATO]]-Generalsekretär [[Javier Solana]] führten erneut Vermittlungsgespräche. Die türkischen und griechischen Kriegsschiffe zogen sich&amp;lt;!--- nach wieviel Tagen / wann ? ---&amp;gt; aus dem Gebiet um Imia zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;handelsblatt.com / [[Gerd Höhler]] 10. April 2018: [https://www.handelsblatt.com/politik/international/kalter-krieg-in-der-aegaeis-griechenland-und-die-tuerkei-ruesten-auf/21150948.html &amp;#039;&amp;#039;Griechenland und die Türkei rüsten auf&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebietsstreit wurde nicht beigelegt; Ministerpräsident Simitis nannte das Vorgehen der Türkei aggressiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Simons, Dieter Bednarz |Titel=»Unser Nachbar ist aggressiv« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1997-11-02 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/unser-nachbar-ist-aggressiv-a-449ae48c-0002-0001-0000-000008812876 |Abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Griechenland und die Türkei waren seit Jahrzehnten in einen kostspieligen Rüstungswettlauf verstrickt. 1999 begann ein Dialog, mit dem Athen die Hoffnung verband, dieses Wettrüsten beenden zu können. Als sich diese&amp;amp;nbsp;– etwa 2008&amp;amp;nbsp;– zerschlug, begann Griechenland Verhandlungen mit Waffenlieferanten, um unter anderem 6&amp;amp;nbsp;[[Fregatte]]n, 17 [[Hubschrauber]] (geschätzte Kosten einschließlich Bewaffnung: rund 3,7&amp;amp;nbsp;Mrd. Euro) und 5&amp;amp;nbsp;[[Aufklärungsflugzeug]]e für die Marine (250 Mio. Euro) zu kaufen. Zudem verhandelten Athen und Russland über die Lieferung von 415 [[Schützenpanzer]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Griechenland rüstet auf – gegen die Türkei.&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2009-01-28 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=[https://www.tagesspiegel.de/politik/griechenland-rustet-auf--gegen-die-turkei-4258306.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[BMP-3]] ist ein Mix aus Schützenpanzer und leichtem [[Kampfpanzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rechtsextremismus|rechtsextreme]] [[Neonazismus|neonazistische]] [[Griechenland|griechische]] Partei [[Chrysi Avgi]] verwendet (Stand 2013) die Thematik des Hubschrauberabsturzes jährlich, um Stimmung für territoriale Ansprüche gegenüber der Türkei zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hurriyetdailynews.com/golden-dawn-vows-to-put-a-greek-flag-on-disputed-kardak-islets-40373 &amp;#039;&amp;#039;Golden dawn vows to put a Greek flag on disputed Kardak islets.&amp;#039;&amp;#039;] hurriyetdailynews.com vom 3. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://greekreporter.com/2013/02/03/golden-dawn-marks-1996-imia-crisis/ &amp;#039;&amp;#039;Golden Dawn Marks 1996 Imia Crisis.&amp;#039;&amp;#039;] greece.greekreporter.com vom 3. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2013 entließ [[Synaspismos Rizospastikis Aristeras|SYRIZA]] Nassos Theodoridis als ihren Vertreter in der Menschenrechtskommission des griechischen Parlaments. Dieser hatte zuvor geäußert, die Imia-Inseln gehörten zur [[Türkei]] und Griechenland solle die internationale [[Küstenmeer|12-Seemeilen]]-Zone der Türkei respektieren. Außerdem nannte er die Inseln beim türkischen Namen „Kardak“ und bezeichnete die nationale Souveränität Griechenlands als eine Erfindung, die dazu diene, „die unterdrückten Massen zu ködern“. SYRIZA distanzierte sich von den Äußerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://greekreporter.com/2013/02/07/syriza-sacks-mp-for-backing-turkey/ &amp;#039;&amp;#039;SYRIZA Sacks MP For Backing Turkey.&amp;#039;&amp;#039;] Greek Greece Reporter, 7. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tovima.gr/2013/02/07/international/syriza-distances-itself-from-nasos-theodoridis/ &amp;#039;&amp;#039;SYRIZA distances itself from Nasos Theodoridis.&amp;#039;&amp;#039;] [[To Vima]], 7. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ekathimerini.com/news/148327/leftist-mp-sacked-from-parliamentary-commission-following-controversial-imia-comments/ &amp;#039;&amp;#039;Leftist MP sacked from parliamentary commission following controversial Imia comments.&amp;#039;&amp;#039;] [[Kathimerini|Ekathimerini]], 7. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedenken an den 19. Jahrestag des Hubschrauberabsturzes löste der drei Tage zuvor vereidigte griechische Verteidigungsminister [[Panos Kammenos]] ([[Anexartiti Ellines|ANEL]]) am 30. Januar 2015 in Begleitung hochrangiger Militärs mit einem Überflug der Inselgruppe und Abwurf von [[Trauerkranz|Trauerkränzen]] einen [[Luftstreitkräfte|Einsatz]] [[Türkische Luftstreitkräfte|türkischer]] und [[Griechische Luftstreitkräfte|griechischer]] [[Kampfflugzeug]]e aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/panos-kammenos-tuerkei-griechenland zeit.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de: [https://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-verteidigungsminister-provoziert-tuerkischen-kampfjet-einsatz-a-1016023.html &amp;#039;&amp;#039;Nationalistischer Stunt: Griechischer Verteidigungsminister löst türkischen Kampfjet-Einsatz aus.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 2018 kollidierten ein Boot der [[Türkische Küstenwache|türkischen Küstenwache]] und das [[Kanonenboot]] &amp;#039;&amp;#039;Nikiforos&amp;#039;&amp;#039; der griechischen Kriegsmarine in unmittelbarer Nähe zu den Imia-Inseln. Es kam zu keinen Beschädigungen an den Schiffen.&amp;lt;ref&amp;gt;enikos.gr: [https://www.enikos.gr/society/video-ntokoumento-to-epeisodio-sta-imia-me-tin-kanonioforo-nikifo/1099583/ &amp;#039;&amp;#039;Video-Dokument: Das Vorkommnis bei Imia zwischen den Kanonenboot Nikiforos und dem türkischen Boot (griech.)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Februar 2018 rammte kurz nach Mitternacht ein Schiff der türkischen Küstenwache das [[Patrouillenboot]] der [[Limeniko Soma|griechischen Küstenwache]] &amp;#039;&amp;#039;Gavdos&amp;#039;&amp;#039;, das in unmittelbarer Nähe der Insel Imia patrouillierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=n-tv Nachrichten |url=https://www.n-tv.de/politik/Tuerkei-riskiert-Eskalation-im-Mittelmeer-article20283972.html |titel=Türkei riskiert Eskalation im Mittelmeer |sprache=de |abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Angaben der griechischen Küstenwache konnte das leichtere griechische Boot aufgrund seiner Wendigkeit dem wesentlich größeren türkischen Schiff gerade noch ausweichen und einen schwerwiegenden senkrechten Aufprall auf der linken Seite vermeiden, es wurde jedoch dennoch am Heck gestreift und schwer beschädigt. Der Vorfall wird allgemein als der schwerwiegendste Zwischenfall vor Imia seit 1996 angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Territorialstreitigkeiten]]&lt;br /&gt;
* [[Grenze zwischen Griechenland und der Türkei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hri.org/news/special/imia.html Darstellung der Hintergründe einschl. Karten (engl.)]&lt;br /&gt;
* Athanasios Manis: {{Webarchiv |url=http://www.lse.ac.uk/europeanInstitute/research/hellenicObservatory/pdf/4th_%20Symposium/PAPERS_PPS/FOREIGN_SECURITY_POLICY/MANIS.pdf| text=&amp;#039;&amp;#039;The Role of Media in the Imia/Kardak Crisis: The Importance of Media Influence and Its Limitations?&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20110428093210 }} (PDF, Juni 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4592656-6|VIAF=1451148269723105230001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Ägäisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umstrittenes Territorium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel der Region Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Südliche Sporaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechisch-türkische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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