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	<title>Im Thurn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:57:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Im_Thurn&amp;diff=2207369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: doppelte Klammern entf</title>
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		<updated>2026-02-22T17:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Klammern entf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ImThurn-Wappen Pus.PNG|mini|hochkant|Wappen der Im Thurn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Thurn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Im-Thurn&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Imthurn&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines schweizerischen [[Adel]]s- und [[Patriziat (Alte Eidgenossenschaft)|Patriziergeschlechts]] der Stadt [[Schaffhausen]] im gleichnamigen [[Kanton (Schweiz)|Kanton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde die Familie im Jahr 1106,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stumpf_2&amp;quot; /&amp;gt; eine gesicherte Quelle nennt sie erstmals 1299.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinsrodel_1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ursprünglich soll die Familie auf die Stammlinien der [[Brümsi]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Brymsi&amp;#039;&amp;#039;) zurückzuführen sein, welche aus [[Maienfeld]] im Kanton [[Graubünden]] zugewandert sein soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stumpf_1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Nennungen in Urkunden nach 1300 bezeugen die große Verbreitung der Familie. In der [[Schlacht bei Sempach]] 1386 fielen Wilhelm (der Bannerträger der Schaffhauser) und Eberhard (Vater und Sohn) nebst vielen anderen aus Schaffhausen und Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Im Thurn, [[Hans Wilhelm Harder]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Schaffhausen&amp;#039;&amp;#039;, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter Wilhelm im Thurn (* 1390), Sohn Eberhards, wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1409 genannt, welche den Kauf der [[Gutenburg (Hochrhein)|Gutenburg]] bei [[Waldshut]] bezeugt. Die Burg blieb 32 Jahre im Besitz der Familie. Sie hatten Güter und Rechte in [[Ühlingen]] (1329), [[Dettighofen]], [[Bettmaringen]], und [[Jestetten]]. 1323 wird Hans Im Thurn Abt des [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Klosters Allerheiligen in Schaffhausen]], er verstarb 1333. Wilhelm im Thurn, Ritter, Herr zu Gutenburg, vergab dem Kloster Allerheiligen etliche Stücke von seinem Grosszehnten zu [[Bachenbülach]] im Zürichgau 1394. Derselbe empfängt wieder etliche Lehen und Freiheiten von Graf Johann von [[Lupfen]] 1399. Er hatte zur Gemahlin erstlich Frau Anna, eine Freifrau von Uzingen (Ühlingen), die ihm einen Sohn namens Eberhard gebar; nach dieser nahm er Elisabetha Schnewelin [[Schnewlin]] von Landeck zur Frau. Margaretha im Thurn war 1418 Priorin des [[Kloster Berau|Klosters Berau]], Clara im Thurn war Meisterin ebendort 1464 und 1774 wird Anna im Thurn als Meisterin genannt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert Kürzel]], &amp;#039;&amp;#039;Der Amts-Bezirk oder die ehemalige sanktblasische Reichsherrschaft Bonndorf&amp;#039;&amp;#039;, 1861, S. 95–131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Chronik des [[Ulrich Richental]] werden als Teilnehmer am [[Konstanzer Konzil]] (1414–1418) unter der Abteilung, &amp;#039;&amp;#039;Ritter und Knecht und edel Dienstlüt us Swaben&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Wilhalm, Eberhart, in Turn, Ritter&amp;#039;&amp;#039;, genannt. Es finden sich zwei Wappenabbildungen in der Konstanzer Ausgabe, eines hat den Löwenkopf in rot mit blauer Zunge, ein zweites 3 rote übereinanderliegende Löwentatzen. Dieses findet sich -leicht abgewandelt- wieder im Ortswappen von [[Binningen (Hilzingen)|Binningen]], einer Nachbargemeinde von Thayngen. Es war ursprünglich das alte Wappen derer von [[Hohenstoffeln|Stoffeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ingeram-Codex]] (um 1440) zeigt mit der Abbildung 133 das Wappen der Im Thurn (der Hilfsherold Ingeram hat dort die Beschriftung offensichtlich verwechselt mit dem Wappen derer vom Thurn), die Im Thurn waren damit Mitglied in der [[Turniergesellschaft]] im Leitbracken von Schwaben, einer [[Adelsgesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Osterfingen]] wurde 1451 von den [[Grafen von Lupfen]] zu einem Lehen des Hans Wilhelm Im Thurn, Gerichtsherren von Jestetten, und nächstem Erbe derer von Randenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1454 erhält er in einem Rechtsstreit mit den Grafen von Tengen als Erbe der Nellenburger vom Hofgericht die Herrschaft über die [[Landgrafschaft Nellenburg]], Stockach, sowie Stadt und [[Schloss Eglisau]] zugesprochen, welche er aber freiwillig gegen Entschädigung an die Tengener übergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 fällt in der [[Schlacht von Marignano]] Hans Im Thurn zur Haselstauden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Thayngen neu.jpg|mini|[[Schloss Thayngen]], erbaut 1593 von [[Hans Im Thurn-Stokar]]]]&lt;br /&gt;
Beat Wilhelm im Thurn (* 1532), Sohn von Hans im Thurn zur Haselstauden, war bald &amp;lt;!-- 1515 kann nicht sein --&amp;gt; einziger männlicher Nachkomme der Familie Im Thurn. Er wurde zum Begründer einer Linie, die bis ins 19. Jahrhundert weiterführte. Unter seinen Nachkommen waren der [[Bannerherr]], [[Landvogt#Schweiz|Landvogt]], [[Säckelmeister|Stadtsäckelmeister]] und Schulherr [[Hans Im Thurn-Stokar]]. Er war verheiratet mit Margarethe [[Stokar]] (1544–1598), Tochter des [[Benedikt Stokar]]. Sie hatten fünf Söhne (Bat Wilhelm, Benedikt, Rüeger, Hans, Joachim) und drei Töchter (Ursula, Margarethe, Elisabeth). Hans Im Thurn-Stockar war Mitglied des kleinen Rats von [[Schaffhausen]] und Erbauer von [[Schloss Thayngen]] (1593). Er erwarb auch die Herrschaft über [[Altikon]]. In Schaffhausen bewohnte er das von ihm und seiner Frau 1567 erbaute [[Haus zum Süssen Winkel]] am [[Fronwagplatz]]. Hans Im Thurn-Stockar war ein Zeitgenosse und Freund des Chronikschreibers von Schaffhausen, [[Johann Jakob Rüeger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn [[Hans Im Thurn-Peyer]], verheiratet mit Barbara Peyer zum Weinberg, war von 1632 bis 1648 Bürgermeister von Schaffhausen. Von ihm stammt ein beeindruckendes Zeugnis jener Tage: sein Tagebuch von 1590 bis 1648, aufbewahrt im [[Staatsarchiv Schaffhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major [[Heinrich Im Thurn]] (* 1621) starb 1659 bei einem Ehrenduell gengen den ebenfalls aus Schaffhausen stammenden Hauptmann Christoph Ziegler (1616–1661).&amp;lt;ref&amp;gt;Adrian Baschung: [https://blog.nationalmuseum.ch/2021/01/duell-in-solothurn/ &amp;#039;&amp;#039;Pistolen pfeifen das Lied vom Tod.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 15. Januar 2021, abgerufen am 16. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard Im Thurn]] war [[Vogt]] zu [[Büsingen]], er wirkte entscheidend auf die Geschichte dieser Ortschaft. Bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] waren die Im Thurn Vögte und Gerichtsherren zu [[Thayngen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonhard Alexander Im Thurn]] war 1837 bis 1843 [[Schaffhausen #Bürgermeister von 1803 bis 1852|Bürgermeister von Schaffhausen]] und [[Tagsatzungsgesandter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Conrad im Thurn]] (1809–1882) wurde Kaufmann in England, brachte es zu Reichtum und stiftete der Stadt Schaffhausen das Theatergebäude [[Imthurneum]], woraus sich das [[Stadttheater Schaffhausen]] entwickelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biografien_1&amp;quot; /&amp;gt; Sein Sohn Sir [[Everard Im Thurn]] wurde ein Entdecker und Forscher und [[Gouverneur]] auf [[Fidschi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junker [[Johann Heinrich im Thurn]] († 1884) kaufte am 12. März 1867 das [[Schloss Kattenhorn]]. Er war ein versierter Landwirt und Winzer und schrieb viel Fachliteratur dazu. In Kattenhorn wollte er ebenfalls die Landwirtschaft und den [[Weinbau|Rebbau]] erneuern, hauptsächlich befasste er sich jedoch mit dem Umbau der ehemaligen Wasserburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berner_1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Im Thurn.jpg|mini|hochkant|Wappen der Im Thurn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau einen goldenen Löwenkopf. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit blau-goldenen [[Helmdecke|Decken]] der Löwenkopf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Erhaltene Wappen ===&lt;br /&gt;
Zwei Wappenscheiben befinden sich im [[Victoria and Albert Museum]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://collections.vam.ac.uk/item/O301061/panel/] und [https://vitrosearch.ch/de/objects/2704905]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=J. J. Rüeger&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik von Schaffhausen&lt;br /&gt;
   |Datum=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Wilhelm Ziegler&lt;br /&gt;
   |Titel=Hansen Im Thurn, Lebens und Sterbens, derer uralt Herkommen, etc&lt;br /&gt;
   |Datum=1611}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Landkreis Waldshut&lt;br /&gt;
   |Titel=Heimat am Hochrhein: Jahrbuch des Landkreises Waldshut&lt;br /&gt;
   |Verlag=Isele-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Eggingen&lt;br /&gt;
   |Datum=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=J. Winzeler&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte von Thayngen&lt;br /&gt;
   |Datum=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eduard Im-Thurn&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Kanton Schaffhausen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ed. Slatkine&lt;br /&gt;
   |Ort=Genéve&lt;br /&gt;
   |Datum=1978&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachdruck der Ausgabe St. Gallen/Bern, Huber und Co., 1840}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johann Heinrich Im Thurn&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Brymsi Im Thurn&lt;br /&gt;
   |Datum=1865}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eduard Im Thurn, [[Hans Wilhelm Harder]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik der Stadt Schaffhausen&lt;br /&gt;
   |Datum=1844}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stumpf_1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Stumpf, Bruschius, Tschudi&lt;br /&gt;
 |Titel=Schweizer Chroniken&lt;br /&gt;
 |Datum=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stumpf_2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stumpf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinsrodel_1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zinsrodel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biografien_1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Ferdinand Jezler&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Historischer Verein des Kantons Schaffhausen&lt;br /&gt;
 |Titel=Johann Conrad Im Thurn&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Schaffhauser Beiträge zur Geschichte&lt;br /&gt;
 |Band=I. Band 33&lt;br /&gt;
 |Datum=1956&lt;br /&gt;
 |Seiten=311–316&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente/Im_Thurn_Johann_Conrad.pdf stadtarchiv-schaffhausen.ch]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=66}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berner_1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Herbert Berner&lt;br /&gt;
 |Titel=Dorf und Stift Öhningen&lt;br /&gt;
 |Ort=Singen&lt;br /&gt;
 |Datum=1966}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerisches Patriziergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Schaffhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patriziat (Schaffhausen)]]&lt;/div&gt;</summary>
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