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	<title>Im Angesicht des Verbrechens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Im_Angesicht_des_Verbrechens&amp;diff=1960199&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Kritik */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-09T13:20:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kritik: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fernsehsendung&lt;br /&gt;
| Bild                     = &lt;br /&gt;
| Originaltitel            = Im Angesicht des Verbrechens&lt;br /&gt;
| Produktionsland          = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache          = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen   = &lt;br /&gt;
| Länge                    = 50&lt;br /&gt;
| Episoden                 = 10&lt;br /&gt;
| Staffeln                 = &lt;br /&gt;
| Idee                     = &lt;br /&gt;
| Regie                    = [[Dominik Graf]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch                 = [[Rolf Basedow]]&lt;br /&gt;
| Produzent                = [[Marc Conrad]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wolfgang Delhaes]]&lt;br /&gt;
| Musik                    = [[Florian van Volxem]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sven Rossenbach]]&lt;br /&gt;
| Kamera                   = [[Michael Wiesweg]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                  = [[Claudia Wolscht]]&lt;br /&gt;
| Genre                    = &lt;br /&gt;
| Premiere                 = 2010 &lt;br /&gt;
| Sender                   = &lt;br /&gt;
| Besetzung                = * [[Max Riemelt]]: Marek Gorsky&lt;br /&gt;
* [[Ronald Zehrfeld]]: Sven Lottner&lt;br /&gt;
* [[Marie Bäumer]]: Stella&lt;br /&gt;
* [[Mišel Matičević]]: Mischa&lt;br /&gt;
* [[Alina Levshin]]: Jelena&lt;br /&gt;
* [[Katharina Nesytowa|Katja Nesytowa]]: Swetlana&lt;br /&gt;
* [[Uwe Preuss]]: Bruno Hollmann&lt;br /&gt;
* [[Ulrike C. Tscharre]]: Sabine Jaschke&lt;br /&gt;
* [[Mark Ivanir]]: Andrej&lt;br /&gt;
* [[Marko Mandić]]: Joska Bodrov&lt;br /&gt;
* [[Karolina Lodyga]]: Katarina&lt;br /&gt;
* [[Arved Birnbaum]]: Nico Roeber&lt;br /&gt;
* [[Carmen Birk]]: Anja Kirchner&lt;br /&gt;
* [[Klara Manzel]]: Eva Padelski&lt;br /&gt;
* [[Ryszard Ronczewski]]: Onkel Sascha&lt;br /&gt;
* [[Bernd Stegemann (Schauspieler)|Bernd Stegemann]]: Heinrich Lenz&lt;br /&gt;
* [[Georgii Povolotskyi]]: Sergej Sokolov&lt;br /&gt;
* [[Vladimir Burlakov]]: Nikolai&lt;br /&gt;
* [[Ioana Iacob]]: Larissa&lt;br /&gt;
* [[Sascha Alexander Geršak|Sascha Gersak]]: Kolja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-07-06 Dominik Graf 2937.jpg|mini|hochkant|Regisseur Dominik Graf (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wir sind die Nacht (Österreichpremiere 2010.10.27) Max Riemelt.jpg|mini|hochkant|Schauspieler Max Riemelt (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marie Bäumer o.jpg|mini|hochkant|Schauspielerin Marie Bäumer (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grimme-Preis 2011 - Mišel Matičević 1.JPG|mini|hochkant|Schauspieler Mišel Matičević (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zehnteilige deutsche [[Krimiserie]] von Drehbuchautor [[Rolf Basedow]] und Regisseur [[Dominik Graf]] aus dem Jahr 2010. [[Max Riemelt]] und [[Ronald Zehrfeld]] spielen zwei [[Berlin]]er Polizisten, die im [[Mafia]]milieu ermitteln. Die Serie mit ihrer zum Teil recht drastischen Darstellungsweise erhielt zahlreiche positive Kritiken. Sie wurde auf der [[Berlinale 2010]] und im Fernsehen bei [[Arte]] uraufgeführt. Da die Zuschauerzahlen bei der späteren Ausstrahlung im [[Das Erste|Ersten]] hinter den Erwartungen zurückblieben, löste die Serie eine Debatte darüber aus, inwieweit anspruchsvolle Qualitätsproduktionen im deutschen Fernsehen noch möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte von &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039; besteht aus mehreren Handlungssträngen, die ineinander verwoben sind und sich zum Finale hin verdichten. Der Berliner Polizist Marek Gorsky, Sohn lettisch-jüdischer Einwanderer, und sein aus [[Ost-Berlin]] stammender Kollege Sven Lottner ermitteln im Milieu der [[Organisierte Kriminalität|Russenmafia]]. Gorsky kann nicht vergessen, dass sein Bruder vor zehn Jahren ermordet und der Täter nie gefasst wurde. Als Polizist ist Gorsky in seiner Familie schlecht angesehen und gerät in Gewissensnöte, da seine Schwester Stella mit dem Kriminellen Mischa verheiratet ist. Mischa, einer der arrivierten [[Pate]]n im russischen Milieu der Hauptstadt, hat sich der Konkurrenz von Andrej zu erwehren – einem Aufsteiger, der Mischa und seiner Gruppe zunehmend das Terrain streitig macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den beiden Clans und ihren jeweiligen Brigaden sind ein grundlegendes Handlungselement. Ein weiterer wichtiger Hauptstrang widmet sich den Geschicken von Jelena und Swetlana, zwei [[Ukraine|ukrainischen]] Frauen, die nach Berlin gelockt und dort in die [[Prostitution]] gezwungen werden. Als Gorsky und Lottner versuchen, den flüchtigen Mafioso Sokolov zu finden, geraten sie nicht nur zwei korrupten Berliner [[Landeskriminalamt (Deutschland)|LKA]]-Beamten in die Quere, sondern kreuzen auch die Wege der beiden Ukrainerinnen. Das sich anbahnende und im Verlauf der Handlung enger werdende Verhältnis zwischen Gorsky und Jelena wird bereits im Vorspann der Serie, einer traumartigen Unterwasser-Sequenz, angedeutet. Roter Faden des immer wieder von Figurenzeichnungen und ausführlichen Milieudarstellungen vertieften [[Handlung (Erzählkunst)|Plots]] ist Gorskys Suche nach dem Mörder seines Bruders. Ebenso die [[Kriminalpolizei|Polizeiarbeit]], deren Ziel es ist, die Banden sowie ihre Hintermänner dingfest zu machen. Als Gorsky und Lottner schließlich eine illegale Zigarettenfabrik in der [[Brandenburg|brandenburgischen]] Provinz ausfindig machen, kommt es am Ende zum Showdown zwischen Polizei und Gangstern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sievert&amp;quot;&amp;gt;[[Johannes F. Sievert]], [[Dominik Graf]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens. Fernseharbeit am Beispiel einer Serie.&amp;#039;&amp;#039; Alexander Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-89581-221-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art der Darstellung ==&lt;br /&gt;
Obwohl als [[Miniserie]] konzipiert, folgt &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039; der Dramaturgie konventioneller Spielfilme beziehungsweise klassischer TV-Mehrteiler. Es gibt keine serientypischen Einzelepisoden; die Handlung wird aufgebaut, weiterentwickelt und endet schließlich im Finale. Als ungewöhnlich wurde die [[Epik|epische Form]] der Inszenierung gewertet – etwa die langen Milieuzeichnungen wie eine über 20-minütige Sequenz mit einer russischen Geburtstagsfeier in Mischas Lokal „Odessa“. Um die unterschiedlichen Milieus – hier das der osteuropäischen Banden, dort das der ermittelnden LKA-Fahnder – möglichst realistisch zu zeichnen, sind viele Dialoge in [[Russische Sprache|Russisch]] oder [[Jiddisch]] gehalten und werden mittels Untertitel übersetzt. Die Milieuzeichnungen betreffen auch die Orte, an denen die Serie spielt – das russische Neureichen-Milieu in den Berliner Stadtteilen Charlottenburg (Spitzname seit der russischen [[Emigration]]swelle Anfang der [[1920er]]-Jahre: [[Charlottengrad|Charlottengrad 1918 bis 1941 Synonym für Charlottenburg]]), [[Berlin-Westend|Westend]] und [[Berlin-Halensee|Halensee]], die kleinbürgerlich geprägten Wohnviertel der Fahnder und schließlich die ukrainische und [[belarus]]sische Landschaft. Als Reminiszenz an die von Graf favorisierten [[1970er]]-Jahre gelten einige stilistische Eigenheiten: im [[Split Screen|Splitscreen]]-Verfahren nebeneinander montierte Szenen, der Verzicht auf modische Farbeffekte und verwackelte [[Steadicam|Handkamera]]-Schwenks, eingebaute Rückblicke mit harten, zum Teil irreal wirkenden Kontrasten, rasante Zoomeinstellungen sowie dumpfe, treibende [[Beat (Rhythmus)|Beats]] zur musikalischen Untermalung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sievert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Merkmale, die in vielen Kritiken herausgestellt wurden, sind das ungewöhnlich realistisch gezeichnete Milieu der organisierten Bandenkriminalität sowie die damit verbundene Drastik einzelner Szenen. Die Polizisten etwa reden durchweg berlinerisch eingefärbten Straßenjargon. Die Drastik wird unter anderem auch durch Szenen befördert, die mehr der Stimmungszeichnung dienen als dem Vorantreiben der Handlung. Typisch ist etwa eine Szene in einer Berliner Großraumdisko, in der sich Besucherinnen Wodka verabreichen lassen und anschließend geschüttelt werden – eine Praxis, die die Wirkung des Alkohols verstärken soll. Andere Szenen werfen explizit ein Schlaglicht auf die Welt der russischen Banden, oder auch der Familie, aus der Gorsky und seine Schwester stammen. In der ersten Folge etwa beschreibt Stella ihrem Bruder den Kontroll-Auftritt, den sie als nominelle Besitzerin des „Odessa“ regelmäßig absolviert. Andere Szenen rücken die kleinbürgerlichen Familienvorstellungen der Banditen in den Vordergrund – etwa, als ein Mitglied aus einer der Brigaden den Polizisten das Versprechen gibt auszusagen, wenn diese im Gegenzug ein Treffen mit seiner Freundin arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dreharbeiten und Produktion ==&lt;br /&gt;
Der Urheber der Idee steht nicht zweifelsfrei fest. Rolf Basedow, der das Drehbuch schrieb, nannte in einem Interview Marc Conrad, den Geschäftsführer der Produktionsfirma &amp;#039;&amp;#039;Typhoon AG&amp;#039;&amp;#039;, als Urheber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Junklewitz |url=http://www.serienjunkies.de/news/angesicht-des-29032.html |titel=„Im Angesicht des Verbrechens“: Interview mit Basedow und Graf |werk=serienjunkies.de |datum=2010-10-22 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seinen einjährigen Recherchen zum Hintergrund osteuropäischer Bandenkriminalität konnte Basedow stark auf dem Material aufbauen, das er für eine frühere Graf-Produktion zusammengetragen hatte &amp;#039;&amp;#039;([[Hotte im Paradies]])&amp;#039;&amp;#039; und das seinerseits stark auf den Milieukenntnissen der Charlottenburger Kiezgröße Steffen Jacob beruhte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Starnberg |url=http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11922208/63369/Rolf-Basedow-Drehbuchautor-recherchiert-das-Innenleben-von-Mafia.html |titel=Der Alles-Wissen-Woller |titelerg=Rolf Basedow, Drehbuchautor, recherchiert das Innenleben von Mafia und Polizei wie kein Zweiter |werk=[[Märkische Allgemeine]] Online |datum=2010-10-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101028141624/http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11922208/63369/Rolf-Basedow-Drehbuchautor-recherchiert-das-Innenleben-von-Mafia.html |offline=1 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Serie wurde vom [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] in Auftrag gegeben; als Anstalt zusätzlich mitbeteiligt waren die Sender Bayerischer Rundfunk BR, [[ARTE]], SWR, NDR und ORF. Laut Aussage von Dominik Graf war die Realisierung des Projekts nur aufgrund der engagierten Unterstützung aller beteiligter [[Fernsehen|TV]]-Redakteure und Sender-Funktionsträger möglich. Nichtsdestotrotz traten während der Produktion massive Probleme auf. So erschien während der Dreharbeiten die Gewerbeaufsicht am Set. Vermuteter Grund: einige Mitarbeiter, die sich über die zu häufigen 18-Stunden-Drehtage beschwert hatten. Die von [[Marc Conrad]] geführte Produktionsfirma Typhoon AG musste während der [[Postproduktion]] schließlich in Insolvenz gehen. Am Ende erfolgte die Fertigstellung mit Mitteln der [[ARD]]-Sender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Christian Buß]] |url=http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,691483,00.html |titel=Von Bullen und anderen Schweinen |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2010-04-27 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ursachen dieser Entwicklung liegen nach Sichtweise der Beteiligten in den unterschiedlichen Interessen. Während Regisseur Graf sich aus Qualitätsgründen weigerte, auf vereinbarte Drehbuchszenen zu verzichten, betonte die Produktionsfirma die Sach- und Finanzzwänge, denen sie unterliege – dass ohne Überstunden etwa aufwändige Projekte generell nicht zu realisieren seien. Nach der Premiere wurden die Produktions-Turbulenzen der Serie auch seitens der Presse problematisiert. In Anspielung auf den an der Kasse gefloppten Monumentalwestern &amp;#039;&amp;#039;[[Heaven’s Gate (Film)|Heaven&amp;#039;s Gate]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Michael Cimino]] bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039; die Serie als das &amp;#039;&amp;#039;„Heaven’s Gate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Buß |url=http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,724635,00.html |titel=Himmelspforte und Höllentor |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2010-10-22 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zahlen beinhaltete &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039; nach Fertigstellung 10 Folgen, rund 500 Minuten Gesamtlänge, fast zwei Jahre Produktionszeit, rund 150 Sprechrollen, rund 30 Charakterrollen sowie ein multiethnisches Figuren- und Schauspielerensemble.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julian Hanich |url=http://www.tagesspiegel.de/medien/eine-stadt-sucht-ein-paar-moerder/1688788.html |titel=Eine Stadt sucht ein paar Mörder&amp;#039; |werk=[[Der Tagesspiegel]] Online |datum=2010-02-23 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kosten beliefen sich auf rund 10 Millionen Euro. Die Hauptrollen wurden zum Teil mit bekannten Darstellern besetzt; Max Riemelt als Polizist Marek Gorsky, Ronald Zehrfeld als Gorskys Kollege Sven Lottner, [[Marie Bäumer]] als Gorskys Schwester und Mischas Frau sowie [[Mišel Matičević]] als Clanpate Mischa. Hinzu kamen weniger bekannte, teilweise aus osteuropäischen Ländern stammende Schauspieler wie [[Alina Levshin]], [[Katja Nesytowa]], [[Georgii Povolotskyi]], [[Marko Mandić]] und [[Vladimir Burlakov]]. Dialogcoach für russische Sprache war [[Olga Volha Aliseichyk]]; beteiligte Redakteure waren Wolf Brücker und Stephanie Heckner, Producerin von Seiten der Produktionsfirma Kathrin Bullemer. Kameramann war Michael Wiesweg; die Filmmusik stammte von Florian von Volxem und Sven Rossenbach, mit denen Graf bereits bei &amp;#039;&amp;#039;Hotte im Paradies&amp;#039;&amp;#039; zusammengearbeitet hatte. Die Dokumentation der Dreharbeiten, die ARTE am 11. Mai 2010 erstmals ausstrahlte, wurde von dem Regisseur und ehemaligen Studenten Dominik Grafs [[Johannes F. Sievert]] gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.arte.tv/de/film/Im-Angesicht-des-Verbrechens/3155406,CmC=3160456.html |titel=Im Angesicht des Verbrechens: Das Making-Of |titelerg=Offizielle Webseite der Dokumentation |werk=Arte.de |datum=2010-05-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100515140344/http://www.arte.tv/de/film/Im-Angesicht-des-Verbrechens/3155406,CmC=3160456.html |offline=1 |abruf=2010-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufführungen ==&lt;br /&gt;
Die Serie wurde erstmals im Rahmen der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2010|Berlinale 2010]] aufgeführt. Die Erstaufführung erfolgte im Berliner Delphi-Kino anlässlich einer Sondervorführung im Rahmen des Internationalen Forums des jungen Films in zwei Blöcken à vier Stunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.n-tv.de/panorama/Fernsehserie-feiert-Kinopremiere-article731266.html |titel=Fernsehserie feiert Kinopremiere |werk=[[N-tv|n-tv.de]] |datum=2010-02-16 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erstausstrahlung auf ARTE lief im April und Mai 2010. Im Oktober und November 2010 sendete das [[Das Erste|Erste]] die zehn Folgen der Serie. Nachdem die Einschaltquoten der ersten fünf Folgen dabei mit durchschnittlich 2,11 Mio. Zuschauern und einem Marktanteil von 8,1 Prozent enttäuscht hatten, änderte die ARD den Sendeplan und platzierte die letzte Folge nicht einzeln, sondern im Anschluss an die Folgen acht und neun. Die Vorgehensweise wurde von einigen Medien stark kritisiert. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; etwa schrieb: &amp;#039;&amp;#039;„Beim Blick auf die Reflexe, die das gebührenfinanzierte deutsche Fernsehen zeigt, offenbart sich immer wieder Einfallsarmut. Frage: Was machen beispielsweise ARD-Manager, wenn eine sehr gute, besondere, eine selten kompromisslose Serie nicht so viele Zuschauer bindet? Antwort: Sie wechseln entweder den Sendeplatz oder sorgen dafür, dass das Ende schneller als geplant kommt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christopher Keil |url=http://www.sueddeutsche.de/medien/ard-einknicken-vor-der-quote-schnelles-ende-fuer-im-angesicht-des-verbrechens-1.1022679 |titel=Schnelles Ende für „Im Angesicht des Verbrechens“ |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] (sueddeutsche.de) |datum=2010-11-11 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ARD-[[Programmdirektor]] [[Volker Herres]] hingegen verteidigte die Entscheidung und bezeichnete die Serie als herausragend – auch wenn sie nicht die Quote gebracht habe, die man sich gewünscht hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quotenmeter&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manuel Weis |url=http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&amp;amp;p2=46043&amp;amp;p3= |titel=Graf Serie: Fortsetzung doch möglich? |werk=[[Quotenmeter.de]] |datum=2010-11-25 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzend zu dem bei ARTE ausgestrahlten circa halbstündigen [[Making-of]]-Dokumentarfilm erschien im [[Alexander Verlag]] ein knapp 400 Seiten starkes Werkstattbuch, welches ebenfalls von Johannes F. Sievert herausgegeben wurde und das neben zahlreichen Interviews und sonstigen Texten auch Bilder vom Dreh enthält. Ungefähr gleichzeitig erschien im November 2010 die DVD zur Serie, die als Bonusmaterial das Making-of enthält. Zu einer möglichen Fortsetzung der Geschichte gab es nach Beendung der Ausstrahlung lediglich vage Aussagen. ARD-Programmdirektor Herres hielt eine solche zwar grundsätzlich nicht für ausgeschlossen. Allerdings meinte er, dass es dafür Bedingungen gebe; als sendeplatzrelevante Probleme führte er unter anderem die unterschiedlichen [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft|FSK]]-Freigaben der ersten Staffel auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quotenmeter&amp;quot; /&amp;gt; Positiv im Hinblick auf eine Fortsetzung von Im Angesicht des Verbrechens äußerten sich auch Drehbuchautor Rolf Basedow sowie Regisseur Dominik Graf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Bereits während der Premiere auf der Berlinale im Februar 2010 erfuhr die Miniserie eine sehr gute Presseresonanz. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|F.A.Z.]]&amp;#039;&amp;#039; hob die ungewöhnlichen Dimensionen der Produktion hervor und lobte neben der Story das stimmige Spiel der beteiligten Schauspieler. In den Sendemonaten April (Ausstrahlung ARTE) und Oktober 2010 (Ausstrahlung ARD) verdichtete sich die Berichterstattung. Fast alle großen Zeitungen und Wochenmagazine thematisierten &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039; auf die ein oder andere Weise. Der Online-Informationsdienst [[Perlentaucher]] resümierte in einer Zusammenfassung, dass selten so viel über eine deutsche Serie geschrieben worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Groh |url=http://www.perlentaucher.de/blog/141_found_footage%3A_im_angesicht_des_verbrechens |titel=„Im Angesicht des Verbrechens“ |werk=[[Perlentaucher]] |datum=2010-04-28 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele der Kritiken zogen Vergleiche mit anderen Serien. Neben den US-Serien &amp;#039;&amp;#039;[[The Wire]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sopranos]]&amp;#039;&amp;#039; wurde als gleichwertige Referenz immer wieder die preisgekrönte [[ZDF]]-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[KDD – Kriminaldauerdienst]]&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ester Buss |url=https://jungle.world/artikel/2010/15/die-sopranos-von-berlin |titel=Die Sopranos von Berlin |titelerg=Dominik Graf erzählt im deutschen Fernsehen ein Mafia-Epos aus der Hauptstadt – und macht alles richtig. |werk=[[Jungle World]] Ausgabe 15 |datum=2010-04-15 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Rezensenten verglichen Im Angesicht des Verbrechens gar mit [[Francis Ford Coppola]]s Filmepos &amp;#039;&amp;#039;[[Der Pate (Film)|Der Pate]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sophie Albers |url=http://www.stern.de/kultur/tv/2-ard-epos-im-angesicht-des-verbrechens-der-pate-von-berlin-1561814.html |titel=„Im Angesicht des Verbrechens“ |titelerg=ARD-Epos: „Der Pate“ von Berlin |werk=[[stern.de]] |datum=2010-10-22 |abruf=2012-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv, zum Teil herausragend gewertet wurde &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039; unter anderem in der &amp;#039;&amp;#039;F.A.Z.,&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]],&amp;#039;&amp;#039; dem &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]],&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; dem &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]],&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;amp;dig=2010%2F04%2F27%2Fa0010&amp;amp;cHash=ea825f90a2 &amp;#039;&amp;#039;Krasse statt Masse&amp;#039;&amp;#039;], David Denk, [[Die Tageszeitung|taz.de]], 27. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]],&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]],&amp;#039;&amp;#039; dem &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag|Freitag]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Jungle World]]&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Online-Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Telepolis]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/tp/news/Russen-Juden-Mafia-und-die-Gewalt-in-Berlin-2113909.html Russen, Juden, Mafia und die Gewalt in Berlin], Rüdiger Suchsland, [[Telepolis]], 27. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die F.A.Z. nannte die Serie &amp;#039;&amp;#039;„spannendes Kino, gedreht fürs Fernsehen“,&amp;#039;&amp;#039; einen &amp;#039;&amp;#039;„Glücksfall fürs Publikum“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/berlinale-2010/dominik-grafs-im-angesicht-des-verbrechens-berlin-das-ist-das-paradies-1942066.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin, das ist das Paradies&amp;#039;&amp;#039;], Verena Lueken, [[FAZ.net]] vom 19. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein &amp;#039;&amp;#039;„Bravourstück“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/2.1756/im-fernsehen-dominik-grafs-krimi-epos-reine-gefuehle-pure-gewalt-1969095.html &amp;#039;&amp;#039;Reine Gefühle, pure Gewalt&amp;#039;&amp;#039;], Jochen Hieber, [[FAZ.net]] vom 27. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeit sprach von einem &amp;#039;&amp;#039;„Meilenstein der deutschen TV-Geschichte“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2010/16/Dominik-Graf &amp;#039;&amp;#039;Bei den Russen ist da dieser Stolz&amp;#039;&amp;#039;], Katja Nicodemus und Christof Siemes im Gespräch mit Dominik Graf, [[Die Zeit]], abgerufen am 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tageszeitung konstatierte in einer Beitragsüberschrift &amp;#039;&amp;#039;„Momente traumhafter Intensität“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=be&amp;amp;dig=2010/02/20/a0053&amp;amp;cHash=ab128145de &amp;#039;&amp;#039;Momente traumhafter Intensität&amp;#039;&amp;#039;], Ekkehard Knörer, [[Die Tageszeitung|tageszeitung]] vom 20. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb: &amp;#039;&amp;#039;„Graf und sein langjähriger kongenialer Autor Rolf Basedow haben zahlreiche Erzählstränge, Schicksalsfäden und Episodenschlaufen zu einem schillernden Gewebe geflochten, zugezogen und eine Dichte abgeliefert, die es so bisher kaum zu sehen gab. Jeder Charakter – von der kleinen Mafiabraut mit Shoppingfimmel, über zwei tumbe Polizisten, die sich bei einer Hausdurchsuchung aus Angst vor einem Kampfhund auf dem Balkon aussperren, bis zum feisten Geschäftsmann, der sich an nackten Frauen beim Tontaubenschießen erfreut – treibt die Geschichte voran, ist perfekt besetzt und dabei so fein ausgearbeitet, dass es schon wieder spielerisch wirkt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/kultur/tv/2-ard-epos-im-angesicht-des-verbrechens-der-pate-von-berlin-1561814.html &amp;#039;&amp;#039;ARD-Epos „Im Angesicht des Verbrechens“: „Der Pate“ von Berlin&amp;#039;&amp;#039;], Sophie Albers, [[stern.de]], 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; resümierte anlässlich der Erstausstrahlung lapidar: &amp;#039;&amp;#039;„Noch nie war die Russenmafia so cool wie bei ARTE“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/fernsehen/article7343538/Nie-war-die-Russenmafia-so-cool-wie-auf-Arte.html &amp;#039;&amp;#039;Nie war die Russenmafia so cool wie auf Arte&amp;#039;&amp;#039;], [[Holger Kreitling]], [[Die Welt|Welt]] Online, 27. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben kritisierten einige Medien Details; einige wenige werteten die Serie gar als misslungen. Die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Freitag&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; bemängelten Teilaspekte wie etwa die Glaubwürdigkeit der Dialoge oder handlungstechnische Unstimmigkeiten innerhalb der Story.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freitag.de/kultur/1016-medientagebuch &amp;#039;&amp;#039;Was von Berlin nicht zu sehen ist&amp;#039;&amp;#039;], Barbara Schweizerhof, [[Der Freitag]] Online, 26. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; FR-Autorin Kira Frenk fand die Dialoge recht klischeehaft und thematisierte sie in einer ironischen Glosse. Zitat: &amp;#039;&amp;#039;„In Dominik Grafs Russenmafia-Krimi ‚Im Angesicht des Verbrechens‘ gibt es viele schöne Bilder und Sex zu dritt unterm Fallschirm. Doch bei aller Ästhetik – für Höhepunkte sorgen vor allem die Dialoge.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/kultur/tv-kino/naechste-ohne-11633236.html &amp;#039;&amp;#039;Das nächste Mal ohne Ton&amp;#039;&amp;#039;], Kira Frenk, [[Frankfurter Rundschau]], 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flankiert wurde die Presseresonanz durch zahlreiche Interviews und Hintergrundberichte. Interviews mit Dominik Graf publizierten unter anderem die &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2010/16/Dominik-Graf &amp;#039;&amp;#039;„Bei den Russen ist da dieser Stolz“&amp;#039;&amp;#039;], Interview mit Dominik Graf, [[Die Zeit|Zeit]] Online, 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelischer Pressedienst|epd medien]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Ein Sandkastenspiel“&amp;#039;&amp;#039;, Interview mit Dominik Graf, [[Evangelischer Pressedienst|epd medien]], Ausgabe Nr. 32 vom 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Interviews mit anderen Beteiligten wie dem Drehbuchschreiber Rolf Basedow oder der Projektmanagerin Kathrin Bullemer erschienen bei &amp;#039;&amp;#039;[[stern.de]],&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;tageszeitung,&amp;#039;&amp;#039; dem &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Musikmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Spex (Zeitschrift)|Spex]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spex.de/2010/04/27/die-serie-zum-gesetz-tv-im-angesicht-des-verbrechens-ab-heute-auf-arte/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Serie zum Gesetz&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20101205134714}}, Gespräch zur Produktion zwischen Kathrin Bullemer, Christian Junklewitz und Orkun Ertener, [[Spex (Zeitschrift)|Spex]], 27. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für weiteres Medienecho sorgten die von der ARD vorgenommenen Umverlegungen einzelner Ausstrahlungstermine sowie das im November 2010 erschienene Making-of-Buch von Johannes F. Sievert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2010: [[Deutscher Fernsehpreis 2010|Deutscher Fernsehpreis]] als Bester Mehrteiler&lt;br /&gt;
* 2010: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Besondere Leistung Fiktion an das Schauspielerensemble von &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens:&amp;#039;&amp;#039; Marie Bäumer, Vladimir Burlakov, Alina Levshin, Marko Mandić, Mišel Matičević, Katharina Nesytowa, Max Riemelt und Ronald Zehrfeld&lt;br /&gt;
* 2011: [[Grimme-Preis]] im Wettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Fiktion&amp;#039;&amp;#039; an Rolf Basedow (Buch), Dominik Graf (Regie), Michael Wiesweg (Kamera), Claudia Wolscht (Schnitt), Max Riemelt, Ronald Zehrfeld, Mišel Matičević, Marie Bäumer (Darstellung) und [[Wolf-Dietrich Brücker]] (stellvertretend für die Redaktionen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1265 |text=Grimme-Preis &amp;#039;&amp;#039;Fiktion&amp;#039;&amp;#039; 2011 |wayback=20110321221037}}, abgerufen am 16. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1269 |text=Begründung der Jury |wayback=20110915031254}}, abgerufen am 16. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Nominierung für die [[Goldene Kamera 2011|Goldene Kamera]] in der Kategorie Bester deutscher Schauspieler: Max Riemelt&lt;br /&gt;
* 2011: [[Bayerischer Fernsehpreis]] an Dominik Graf für die Regie bei &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Folgen ==&lt;br /&gt;
Die Folgen haben eine Dauer von ca. 50 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Berlin ist das Paradies&lt;br /&gt;
# Wo wir sind, ist vorn&lt;br /&gt;
# Der Überfall&lt;br /&gt;
# Der Verrat&lt;br /&gt;
# Nur ehrliche Liebe ist gute Liebe&lt;br /&gt;
# Rosen fallen vom Himmel&lt;br /&gt;
# Wer Angst hat, verliert&lt;br /&gt;
# Was kostet Berlin&lt;br /&gt;
# Du bekommst, was Dir zusteht&lt;br /&gt;
# Alles hat seine Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Dominik Graf]], [[Johannes F. Sievert]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Im Angesicht des Verbrechens&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Fernseharbeit am Beispiel einer Serie&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Arte-Edition&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Alexander Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=[[Berlin]], [[Köln]]&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89581-221-7&lt;br /&gt;
   |Kommentar=392 Seiten, Abb. 75, Fadenheftung, Broschur}}&lt;br /&gt;
* Brad Prager: “Gegenspieler und innere Dämonen—Dominik Grafs &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039;” in &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Fernsehens: Der Filmemacher Dominik Graf&amp;#039;&amp;#039;, eds. Chris Wahl, Marco Abel, Jesko Jockenhövel and Michael Wedel. Munich: edition text + kritik, 2012, S. 215–237.&lt;br /&gt;
* Felix Lenz: &amp;#039;&amp;#039;Genre-Rewriting: Die Polizeifilme von Dominik Graf.&amp;#039;&amp;#039; München: edition text + kritik, 2023, S. 368–479.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.daserste.de/unterhaltung/film/im-angesicht-des-verbrechens/index.html &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Verbrechens&amp;#039;&amp;#039;] im Ersten&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1223917}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|2793f305a72a4c51a78b1abe790164b9}}&lt;br /&gt;
* {{crew united Titel|75276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Dominik Graf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7730625-9|VIAF=216876508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Im Angesicht Des Verbrechens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Miniserie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehserie (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminal-Fernsehserie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milieustudie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehserie der 2010er Jahre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominik Graf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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