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	<title>Ilse Schaeffer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:04:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ilse_Schaeffer&amp;diff=1330934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: Bezirkskunstausstellungen</title>
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		<updated>2025-03-22T18:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bezirkskunstausstellungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilse Schaeffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1899]] in [[Fraustadt]]/[[Schlesien]] als Ilse Liebig; † [[30. Juni]] [[1972]] in [[Potsdam]]) war eine deutsche [[Bildhauerin]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Liebig wuchs in Posen auf und arbeitete zunächst als [[Kontoristin]]. In [[Berlin]] besuchte sie von 1919 bis 1921 die Handelshochschule, um Diplomhandelslehrerin zu werden. Dann begann sie mit dem Studium der Bildhauerei an der [[Kunstgewerbeschule]] in [[Berlin-Charlottenburg]], wo sie eine spezielle Ausbildung in Metalltechniken und Keramik erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Ehe mit dem Bildhauer [[Eliso Garbani-Nerini]] heiratete sie 1928 den [[Sinologe]]n [[Philipp Schaeffer]], der bereits seit 1928 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] war. Ilse trat Anfang der 1930er Jahre ebenfalls der KPD bei, weshalb beide nach Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus]] mehrmals verhaftet wurden. Durch das Studium hatte Ilse Kontakt zu dem Kreis um [[Fritz Cremer]], [[Kurt Schumacher (Bildhauer)|Kurt Schumacher]], [[Ruthild Hahne]] und anderen Mitkämpfern der [[Rote Kapelle|Roten Kapelle]]. Zusammen mit ihrem Mann und anderen Freunden half sie auch aus rassistischen Gründen Verfolgten unterzutauchen und zu emigrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufdeckung dieser großen Widerstandsorganisation im Herbst 1942 wurden auch Ilse und Philipp Schaeffer verhaftet. 1943 wurde Ilse Schaeffer wegen Beihilfe zur Vorbereitung zum [[Hochverrat]] in zwei Fällen vom [[Reichskriegsgericht]] zu insgesamt 3 Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und kam in das Zuchthaus Cottbus. Durch das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde sie aus der Haft befreit. 1945 war sie Bürgermeisterin von [[Zernsdorf]]. Dann zog sie nach [[Merseburg]], wo sie bis 1948 aktiv am Wiederaufbau mitwirkte. Ab 1949 lebte sie in Potsdam. Von 1949 bis 1951 studierte sie bei [[Bernhard Heiliger]] und [[Fritz Koelle]] an der [[Kunsthochschule Berlin-Weißensee]]. Danach arbeitete sie in Potsdam als freischaffende Bildhauerin. 1969 und 1974 nahm sie an der Bezirkskunstausstellung Potsdam teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945|Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus]]&lt;br /&gt;
* Am Berliner Hauptbahnhof wurde 2005 eine der neuen Straßen auf dem ehemaligen [[ULAP]]-Gelände nach Ilse Schaeffer benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christine Fischer-Defoy]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst Macht Politik. Die Nazifizierung der Kunst- und Musikhochschulen in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Elefanten Press: Berlin 1988&lt;br /&gt;
* Gert Rosiejka: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle. „Landesverrat“ als antifaschistischer Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1986, ISBN 3-925622-16-0&lt;br /&gt;
* [[Gilles Perrault]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Roten Kapelle.&amp;#039;&amp;#039; Europaverlag: Wien/München 1994, ISBN 3-203-51232-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schaeffer, Ilse.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bezirksamt Mitte von Berlin: [https://www.berlin.de/ba-mitte/ueber-den-bezirk/erinnerungskultur/strassenbenennungen/ Straßenbenennungen nach Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1280902108|VIAF=8974167764321313890004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaeffer, Ilse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaeffer, Ilse&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Liebig, Ilse&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Bildhauerin und Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fraustadt]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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