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	<title>Ilse Fromm-Michaels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:15:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ilse_Fromm-Michaels&amp;diff=343316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frau Nilsson: tk kl</title>
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		<updated>2026-04-04T14:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fromm-Michaels by Anita Ree.jpg|mini|hochkant|Ilse Fromm-Michaels ([[Anita Rée]], 1925)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilse Fromm-Michaels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Dezember]] [[1888]] in [[Hamburg]]; † [[22. Januar]] [[1986]] in [[Detmold]]) war eine deutsche [[Komponist]]in und [[Pianist]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Fromm spielte bereits als Kind [[Klavier]] und erregte im Alter von 8 Jahren die Aufmerksamkeit mit einer von ihr komponierten „Romanze für Klavier“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Grebe: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswerk einer Komponistin – Ilse Fromm-Michaels zum achtzigsten Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch &amp;#039;&amp;#039;Zwanzig&amp;#039;&amp;#039;, 1968/1969, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Fachleuten als außergewöhnliches Talent frühzeitig entdeckt, begann sie mit 13 Jahren ihre Ausbildung an der [[Königliche Hochschule für Musik|Königlichen Hochschule für Musik]] in [[Berlin]]. Drei Jahre später wechselte sie an das [[Stern’sches Konservatorium|Stern’sche Konservatorium]] in Berlin und studierte Klavier bei [[James Kwast]] und [[Komposition (Musik)|Komposition]] bei [[Hans Pfitzner]].&lt;br /&gt;
Die hervorragende Pianistin spielte unter bekannten Dirigenten als Solistin mit Orchester. Zu diesen gehörten unter Anderen [[Otto Klemperer]], ihr Mitstudent und Freund (1912),&amp;lt;ref&amp;gt;Ilse Fromm-Michaels in folgendem Buch mehrmals erwähnt: [[Eva Weissweiler]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Otto Klemperer]]. Ein deutsch-jüdisches Künstlerleben&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2010, ISBN 978-3-462-04179-8, hier S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Arthur Nikisch]], [[August Max Fiedler|Max Fiedler]], [[Fritz Steinbach]], [[Wilhelm Furtwängler]], [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]], [[Carl Schuricht]], [[Eugen Jochum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Weissweiler 1999, S. 358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf den Programmen ihrer Solo-Klavierabende vor und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] standen Werke von [[Max Reger]], [[Hans Pfitzner]], [[Paul Hindemith]], [[Ferruccio Busoni]], [[Philipp Jarnach]], [[Igor Stravinsky]], [[Arnold Schönberg]], [[Darius Milhaud]], [[Béla Bartók]], [[Zoltán Kodály]], [[Anton Webern]], [[Alban Berg]],&amp;lt;ref&amp;gt;Weissweiler 1999, S. 358.&amp;lt;/ref&amp;gt; „um nur die zu nennen, deren Namen geblieben sind“ (Eva Weissweiler).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 heiratete sie den [[Judentum|jüdischen]] Juristen Walter Michaels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923/1924 konzertierte sie regelmäßig bei dem Veranstaltungszyklus &amp;#039;&amp;#039;Neue Musik&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg, der von dem Musikwissenschaftler und -kritiker [[Hans Heinz Stuckenschmidt]] und dem [[Arnold Schönberg|Arnold-Schönberg]]-Schüler [[Josef Rufer]] initiiert wurde. Bei einem dieser Konzerte spielte sie unter der Leitung von Arnold Schönberg den Klavierpart von dessen Komposition [[Pierrot Lunaire]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Tätigkeit Ilse Fromm-Michaels nahm einen großartigen Aufschwung, als die Schatten des Dritten Reichs auf ihr Leben fielen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Grebe: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswerk einer Komponistin – Ilse Fromm-Michaels zum achtzigsten Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch &amp;#039;&amp;#039;Zwanzig&amp;#039;&amp;#039;, 1968/1969, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 wurde ihre Marien-Passion op. 18 zwar noch im [[Reichssender Hamburg]] aufgeführt, doch durfte sie kurz darauf als Frau eines Mannes jüdischer Herkunft weder auftreten noch durften ihre Werke aufgeführt werden. In dieser Zeit entstanden ihre [[Sinfonie]] in c-Moll (op.&amp;amp;nbsp;19, 1938) und &amp;#039;&amp;#039;Musica larga&amp;#039;&amp;#039; für [[Klarinette]] und [[Streichinstrument|Streicher]] (1944). Walter Michaels, der die Zeit des Nationalsozialismus schwer traumatisiert nur knapp überlebt hatte, starb kurz nach Kriegsende. Fromm-Michaels wurde noch 1945 an die [[Hochschule für Musik und Theater Hamburg|Hamburger Musikhochschule]] berufen. 1946 wurde ihre Sinfonie von [[Hans Schmidt-Isserstedt]] mit dem Orchester des [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR]] uraufgeführt und fand große Anerkennung bei der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Ilse Fromm-Michaels.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
In ihren frühen Kompositionen lässt sich „eine Entwicklung von spätromantischen Klavierminiaturen zu größeren Klavierwerken mit expressiverer, freier Tonalität und chromatischer Atonalität“ ablesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdmugi&amp;quot;&amp;gt;Babette Dorn: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Ilse_Fromm-Michaels.html &amp;#039;&amp;#039;Ilse Fromm-Michaels&amp;#039;&amp;#039;.] In: Beatrix Borchard, Nina Noeske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Den Einfluss ihres Lehrers Pfitzner bezeichnete die Komponistin als eher gering und ging so weit, sich als kompositorische Autodidaktin zu bezeichnen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdmugi&amp;quot; /&amp;gt; Galt ab 1920 ihr kompositorisches Interesse vornehmlich der Kammermusik und dem Lied, wagte sie sich in den 30er Jahren auch an Werke mit Orchester, „wobei ihr Kompositionsstil infolge der schwierigen Lebenssituation einer &amp;#039;inneren Emigration&amp;#039; immer ernster wurde“&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdmugi&amp;quot; /&amp;gt; und schließlich in völliges Verstummen mündete. Dies lag ihrer eigenen Aussage nach daran, „dass sie sich außer Stande sah, nach den tragischen Erlebnissen während des ‚Dritten Reichs‘ zur Tagesordnung überzugehen und die neue Zeit nach dem Umbruch kreativ in eine neue Tonsprache umzusetzen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdmugi&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1949 war Fromm-Michaels ausschließlich als Professorin und Musikpädagogin in Hamburg tätig. 1951 wurde sie in die [[Freie Akademie der Künste in Hamburg]] aufgenommen und 1956 mit der Plakette der Freien Akademie der Künste in Hamburg sowie 1963 mit der [[Johannes-Brahms-Medaille]] der Stadt Hamburg ausgezeichnet. Sie starb im Alter von 97 Jahren in einem Seniorenheim in Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn war der Klarinettist [[Jost Michaels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilse Fromm-Michaels wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg im Planquadrat O 18 im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;Ringstraße/Cordesallee&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ Prominenten-Gräber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* op. 4: 4 Puppen für Klavier&lt;br /&gt;
* op. 5: 8 Skizzen für Klavier (1908)&lt;br /&gt;
* op. 6: Klaviersonate (1917)&lt;br /&gt;
* op. 7: Walzerreigen für Klavier (1917)&lt;br /&gt;
* op. 8: Variationen über ein eigenes Thema fis-Moll für Klavier (1918/19)&lt;br /&gt;
* op. 9a: 5 Wunderhornlieder&lt;br /&gt;
* op. 9b: 4 winzige Wunderhornlieder&lt;br /&gt;
* op. 10: Stimmungen eines Fauns für Klavier&lt;br /&gt;
* op. 11: 3 Kanons für 3 Frauenstimmen&lt;br /&gt;
* op. 12: Eulenspiegelei und eine eingerahmte Fuge für Klavier&lt;br /&gt;
* op. 15: Suite c-Moll für Cello solo (1931)&lt;br /&gt;
* op. 16: Passacaglia für Klavier (1932)&lt;br /&gt;
* op. 18: Marien-Passion für Chor, Kammerorchester und Orgel (1932/33)&lt;br /&gt;
* op. 19: Symphonie c-moll für großes Orchester (ursprünglich als Streichquartett konzipiert) (1938)&lt;br /&gt;
* Musica larga für Klarinette und Streichquartett (1944)&lt;br /&gt;
* 3 [[Rainer Maria Rilke|Rainer-Maria-Rilke]]-Gesänge für Bariton und Klavier (1948/49)&lt;br /&gt;
* 2 parodistische Lieder&lt;br /&gt;
* 20 Kadenzen zu Klavierkonzerten von [[Wolfgang Amadeus Mozart]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Michaels-Fromm, Ilse&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Musiker-Kalender&amp;#039;&amp;#039; 1954. Walter de Gruyter &amp;amp; Co, Berlin 1954, Sp. 835–836.&amp;lt;br /&amp;gt; Helmut Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Fromm-Michaels, Ilse&amp;#039;&amp;#039;. In: MGG&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Band 4. Sp. 1009–1010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Grebe: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswerk einer Komponistin – Ilse Fromm-Michaels zum achtzigsten Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch &amp;#039;&amp;#039;Zwanzig&amp;#039;&amp;#039;, 1968/1969, S. 303 ff.; Hrsg.: Freie Akademie der Künste in Hamburg.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Claudia Friedel&lt;br /&gt;
   |Titel=Ilse Fromm-Michaels&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Komponierende Frauen im Dritten Reich. Versuch einer Rekonstruktion von Lebensrealität und herrschendem Frauenbild&lt;br /&gt;
   |Verlag=LIT&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster / Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8258-2376-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=389–401}}&lt;br /&gt;
* [[Eva Weissweiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ilse Fromm-Michaels&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Komponistinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter, dtv München 1999, ISBN 3-7618-1410-0, ISBN 3-423-30726-9, S. 356–361.&lt;br /&gt;
* Babette Dorn: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswege von Musikerinnen im „Dritten Reich“ und im Exil.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Arbeitsgruppe Exilmusik am Musikwissenschaftlichen Institut der [[Universität Hamburg]]. von Bockel, Neumünster 2000, ISBN 978-3-932696-37-4, S. 89–124&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/958981337/04 Inhaltsverzeichnis.] [[Deutsche Nationalbibliothek]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Babette Dorn|Lemma=Fromm-Michaels, Ilse|Band=P7|SpalteVon=199|SpalteBis=201|ID=mgg04906&amp;amp;v=1.0&amp;amp;rs=id-41db6829-579b-2407-2269-1cc51641aa52}}&lt;br /&gt;
* {{PriebergMusikerNS |Lemma=Fromm-Michaels, Ilse |Seite=1818}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Babette Dorn: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/receive/mugi_person_00000277 Artikel „Ilse Fromm-Michaels“]. In: Beatrix Borchard, Nina Noeske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;. Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003 ff. Stand vom 1. Dezember 2023.&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS |2568|Ilse Fromm-Michaels|Autor=Babette Dorn|Stand=2018-12-12}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116839082|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116839082|LCCN=no95031719|VIAF=47523676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frommmichaels, Ilse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fromm-Michaels, Ilse&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fromm, Ilse&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Komponistin und Pianistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frau Nilsson</name></author>
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