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	<title>Ilse Arndt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ilse_Arndt&amp;diff=1916685&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Balham Bongos: Formatierung u. a. gemäß Hilfe:Bilder#Bildlegende</title>
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		<updated>2026-01-10T03:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung u. a. gemäß &lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Bilder#Bildlegende&quot; title=&quot;Hilfe:Bilder&quot;&gt;Hilfe:Bilder#Bildlegende&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilse Arndt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Löwenberg&amp;#039;&amp;#039;, in erster Ehe &amp;#039;&amp;#039;Ilse Nußbaum&amp;#039;&amp;#039; (geb. [[5. Februar]] [[1913]] in [[Lünen]]; gest. [[5. Januar]] [[2003]] in [[Köln]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;FindGrave&amp;quot;&amp;gt;{{Findagrave|252482653|Abruf=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[Juden|jüdische]] [[Zeitzeuge|Zeitzeugin]] der [[Holocaust|Judenverfolgung]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Sie überlebte unter anderem die [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] in das [[Konzentrationslager Auschwitz]], wo sie im Rahmen der nationalsozialistischen „[[Menschenversuch#Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges|Menschenversuche]]“ von dem [[KZ-Arzt]] [[Carl Clauberg]] [[Zwangssterilisation|zwangssterilisiert]] wurde, einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] sowie die Inhaftierung in den Konzentrationslagern [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] und [[KZ Neustadt-Glewe|Neustadt-Glewe]]. Ihr späterer Zeitzeugenbericht wurde in der israelischen Gedenkstätte [[Yad Vashem]] als [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Geschichtsquelle]] archiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Ilse Arndt, geborene Löwenberg kam als Tochter der Eheleute Willy Löwenberg und Henriette Löwenberg, geborene Lichtenfels, im [[Westfalen|westfälischen]] Lünen auf die Welt. Ihr Vater war Metzgermeister. Die Familie hatte eine eigene Metzgerei und besaß eigenes Vieh. Ilse hatte einen um ein Jahr jüngeren Bruder namens Helmut. Im Dezember 1916, als Ilse knapp vier Jahre alt war, verstarb ihre Mutter. Ihr Vater verheiratete sich wieder, seine zweite Frau Martha, geborene Scholem, stammte aus [[Hohensalza]]. „Wir gehörten der [[Jüdische Religion|jüdischen Glaubensgemeinschaft]] an, hielten die religiösen Feiertage ein, waren aber nicht streng gläubig“, berichtete Ilse Arndt später.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot;&amp;gt;Schriftlicher Bericht von Ilse Arndt vom 24.&amp;amp;nbsp;April 1995; Dokument Nr.&amp;amp;nbsp;8780160 in der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel; S.&amp;amp;nbsp;1–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 übersiedelte die Familie Löwenberg nach [[Berlin]], wo Verwandte von Ilse Löwenbergs Stiefmutter lebten. Ilses Vater eröffnete auf dem Berliner [[Zentralvieh- und Schlachthof|Zentralviehhof]] ein „Rinder-Engros-Geschäft“. Die Familie Löwenberg wohnte im Bezirk [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]. Ilse Löwenberg besuchte dort die Grundschule und später die [[höhere Töchterschule]] bis zu ihrem 14.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr. Da ihre Stiefmutter erblindete, musste Ilse die höhere Töchterschule verlassen, um die anfallenden Arbeiten im elterlichen Haushalt zu übernehmen. Mit 17&amp;amp;nbsp;Jahren begann Ilse Löwenberg eine Metzgerlehre, die sie erfolgreich abschloss. Ilse Löwenberg arbeitete anschließend in der Lebensmittelbranche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 waren die totalitären Gesetze des Nationalsozialismus schon so fest verwurzelt, dass Ilse Löwenberg nur eine Anstellung als Putzhilfe im &amp;#039;&amp;#039;Café Engländer&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Schöneberg]] fand, das von jüdischen Besitzern betrieben wurde. Dort konnte sie jedoch bald in allen Arbeitsbereichen von Küche und Konditorei mitwirken. Das Café wurde in der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] vom 9.&amp;amp;nbsp;auf den 10.&amp;amp;nbsp;November 1938 von den Nationalsozialisten zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Verhaftung wegen „Rassenschande“ ===&lt;br /&gt;
Ilse Löwenberg war mit einem Mann verlobt, der als so genannter „Staatsangehöriger deutschen oder artverwandten Blutes“ nach den [[Nürnberger Rassegesetze]]n keine Jüdin ehelichen durfte. Anfang 1938 – einen Tag vor ihrem 25.&amp;amp;nbsp;Geburtstag – wurden ihr Verlobter und sie wegen [[Rassenschande]] inhaftiert. Ihr Verlobter wurde zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Ilse erhielt eine – im Gesetz eigentlich nicht vorgesehene – Strafe von sieben Monaten Gefängnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamm-16-17&amp;quot;&amp;gt;Margret Hamm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensunwert, zerstörte Leben. Zwangssterilisation und „Euthanasie“&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2006, S.&amp;amp;nbsp;16–17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie musste während ihrer Haftzeit schwere körperliche Arbeiten verrichten. Ihr Vater wurde aufgrund ihrer Verurteilung und Inhaftierung [[Depression|depressiv]]. Er wurde in die [[Heilanstalten in Berlin-Buch|Nervenheilanstalt]] [[Berlin-Buch]] eingeliefert, wo er noch am selben Tag verstarb. Ilse Arndt vermutete später, dass er dort getötet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie selbst wurde kurz nach der Beerdigung ihres Vaters aus der Haft entlassen und kam zunächst bei Bekannten unter, an die sie sich gewandt hatte, weil sie Vorwürfe ihrer Stiefmutter wegen ihrer Verlobung fürchtete. Ihr Bruder wurde ebenfalls wegen der Verlobung mit einer sogenannten „[[Arier]]in“ verhaftet, konnte aber später nach [[Vereinigtes Königreich|England]] entkommen und kehrte nicht mehr nach Deutschland zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde ihre Stiefmutter verhaftet und nach [[Ghetto Riga|Riga]] deportiert, wo die ersten Massenerschießungen stattfanden; ihre Spur verliert sich dort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwangsarbeit und Deportation nach Auschwitz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S68029, Zwangsarbeiter aus Frankreich in Berliner Siemenswerke.jpg|mini|Zwangsarbeiterinnen in einem Siemens-Werk in Berlin (1943)]]&lt;br /&gt;
Ilse Löwenberg wurde 1941 zur [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] bei der Firma [[Siemens]] in Berlin verpflichtet, wo sie bei der Wicklung von Motoren Schichtarbeit leisten musste. 1941 heiratete sie Leopold Nußbaum, der in Berlin-Schöneberg ein Feinkostgeschäft besessen hatte und als Jude ebenfalls Zwangsarbeit verrichten musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide wurden am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1943 verhaftet und waren in verschiedenen Gefängnissen unter sehr schlechten Bedingungen inhaftiert. Leopold Nußbaum wurde bald darauf nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] deportiert und dort ermordet. Ilse Nußbaum wurde zuletzt in Berlin ungefähr vier Wochen im [[Jüdischer Friedhof Berlin-Mitte#Friedhof und Altersheim in der NS-Zeit|Sammellager der Großen Hamburger Straße]] inhaftiert und dann mit der Bahn ebenfalls nach Auschwitz deportiert. Später berichtete sie über diese Fahrt: „Es gab nichts zu essen oder zu trinken, die Notdurft wurde in Eimern verrichtet und es gab Auseinandersetzungen um einen Sitzplatz auf dem Boden des überfüllten [[Viehwaggon]]s. Durch Schlitze in den Türen konnten wir hinaussehen, auf den Bahnhöfen, die wir passierten, gab es Menschen, die mit ihren Händen Würgegriffe andeuteten, was wohl ein Hinweis auf das uns bevorstehende Schicksal sein sollte.“ Die Menschen in den Waggons wussten, dass der Zug nach Auschwitz fährt; Gerüchte gingen um, was dort passieren würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilse Nußbaum selbst hatte bereits ein halbes Jahr vor ihrer Verhaftung davon erfahren, dass Juden in Auschwitz [[Gaskammer (Massenmord)|vergast]] würden, aber nicht daran geglaubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ankunft und Überleben in Auschwitz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 285 Bild-04413, KZ Auschwitz, Einfahrt.jpg|mini|[[Foto vom Torhaus Auschwitz-Birkenau|Foto vom Torhaus des KZ Auschwitz-Birkenau]] (1945). Aufnahme [[Stanisław Mucha (Fotograf)|Stanisław Mucha]].]]&lt;br /&gt;
In Auschwitz angekommen, wurden alle Häftlinge aus den Waggons herausgeholt und mussten sich, nach Geschlechtern getrennt, in verschiedenen Gruppen aufstellen: Männer, Frauen, Frauen mit Kindern unter 16&amp;amp;nbsp;Jahren. Sie wurden dann von [[KZ-Arzt|KZ-Ärzten]] [[Selektion (Konzentrationslager)|selektiert]], und die nicht als arbeitsfähig angesehenen Männer und Frauen sowie zum Teil die Frauen und die Kinder sogleich in den [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Gaskammern]] des KZs ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhold Aschenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Ent-Subjektivierung des Menschen. Lager und Shoah in philosophischer Reflexion&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2556-3, S.&amp;amp;nbsp;52ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als arbeitsfähig eingestuften Frauen wurden teils einer besonderen Selektion unterzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamm-16-17&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wurde Ilse Nußbaum durch den [[Sanitätswesen (KZ)|SS-Standortarzt]] des KZ Auschwitz, [[Eduard Wirths]], für „[[Menschenversuch#Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges|Menschenversuche]]“ ausgewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beischl-100&amp;quot;&amp;gt;Konrad Beischl: &amp;#039;&amp;#039;Dr. med. Eduard Wirths und seine Tätigkeit als SS-Standortarzt im KL Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 2005, S.&amp;amp;nbsp;100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer-182&amp;quot;&amp;gt;Helgard Kramer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NS-Täter aus interdisziplinärer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. München 2006, S.&amp;amp;nbsp;182.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit ca.&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;weiteren für solche Versuche selektierten Frauen kam sie in den Block&amp;amp;nbsp;10 des [[KZ Auschwitz I (Stammlager)|Stammlagers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alsbald mussten diese Frauen [[KZ-Häftlingskleidung]] anziehen, und ihnen wurde eine „[[Kennzeichnung der Häftlinge in den Konzentrationslagern#Häftlingsnummern|Häftlingsnummer]]“ in den linken Unterarm eintätowiert. Arndt erhielt die Häftlingsnummer&amp;amp;nbsp;47.579.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beischl-100&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde den Frauen der Kopf kahl geschoren. Nach Einlieferung der Frauen in den [[Block 10 (KZ Auschwitz)|Block&amp;amp;nbsp;10]] blieb deren monatliche [[Menstruation|Regelblutung]] schlagartig aus. Ilse Arndt vermutete deshalb später, man habe ihnen Brom ins Essen gegeben: „Das konnten wir riechen und schmecken“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-II&amp;quot;&amp;gt;Schriftlicher Bericht von Ilse Arndt vom 24.&amp;amp;nbsp;April 1995; Dokument Nr.&amp;amp;nbsp;8780160 in der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel; S.&amp;amp;nbsp;5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche Experimente mit [[Bromide]]n im Essen bei weiblichen Häftlingen sind auch aus dem [[KZ Ravensbrück]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dunja Martin: &amp;#039;&amp;#039;Menschenversuche im Krankenrevier des KZ Ravensbrück&amp;#039;&amp;#039;. In: Claus Füllberg-Stolberg u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen in Konzentrationslagern: Bergen-Belsen, Ravensbrück&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 1994, ISBN 3-86108-237-3, S.&amp;amp;nbsp;128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des besonderen „Verwendungszwecks“ durften die weiblichen Häftlinge des Blocks&amp;amp;nbsp;10 weder geschlagen noch schikaniert werden, wurden aber dennoch von den [[SS-Gefolge|Aufseherinnen]] grob behandelt. Von Block&amp;amp;nbsp;10 aus konnte Ilse Nußbaum die Exekutionen beim [[Block 11 (KZ Auschwitz)|Nachbarblock&amp;amp;nbsp;11]], dem Bunkerblock mit der [[Schwarze Wand (KZ Auschwitz)|Schwarzen Wand]], vor der die Erschießungen stattfanden, heimlich beobachten. Auch wurde sie mit den anderen gezwungen, Erhängungen junger Frauen beizuwohnen, die versucht hatten, „Munition zu schmuggeln, um damit die Krematorien zu sprengen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-II&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Resch und Schneider berichten in ihrer Seminararbeit an der [[Universität Linz]], &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager und Massenvernichtung&amp;#039;&amp;#039;, sowohl über die Erschießungen beim Block&amp;amp;nbsp;11 (ebd. S.&amp;amp;nbsp;25) als auch über die Erhängungen (ebd. S.&amp;amp;nbsp;25,&amp;amp;nbsp;29).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der „Menschenversuche“ wurde Ilse Nußbaum von dem [[Gynäkologe]]n und SS-Arzt Professor&amp;amp;nbsp;[[Carl Clauberg]] zwangssterilisiert. Auch bei ihren Mithäftlingen wurden entsprechende Versuche vorgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-II&amp;quot; /&amp;gt; Clauberg führte in größerem Umfang [[Sterilisation (Empfängnisverhütung)|Sterilisationsversuche]] an Frauen durch und kam durch Vermittlung von [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] deshalb im August 1942 nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz-Birkenau]]. Die Versuche sollten der Vorbereitung von Maßnahmen der „negativen [[Demografie|Demographie]]“ bei den „[[Herrenrasse#Unterdrückung und Vernichtung anderer Rassen und „rassenschädlicher Erbtypen“|Ostvölkern]]“ dienen, wobei Himmler die Clauberg-Methode zur Liquidierung des [[Polen (Volk)|polnischen]] und [[Tschechen|tschechischen]] Volkes anwenden wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carola Sachse]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verbindung nach Auschwitz. Biowissenschaften und Menschenversuche an Kaiser-Wilhelm-Instituten. Dokumentation eines Symposiums&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein-Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-699-7, S.&amp;amp;nbsp;137–138 (=&amp;amp;nbsp;Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus, Band&amp;amp;nbsp;6).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:KZ Auschwitz-Birkenau (Block 10)-01.jpg|mini|Der Block&amp;amp;nbsp;10 im KZ Auschwitz&amp;amp;nbsp;I (Stammlager) (2008)]]&lt;br /&gt;
Im April 1943 wurde Clauberg für seine „Experimente“ der Block&amp;amp;nbsp;10 im Stammlager zugewiesen, aus dem sich auch der „[[Aktion T4|Euthanasie]]“-Tötungsarzt [[Horst Schumann]], der die Möglichkeiten einer Massensterilisation durch [[Röntgen]]strahlen erprobte, ebenfalls mit Versuchspersonen bediente. In den zwei Sälen im Obergeschoss dieses Blocks waren einige hundert Jüdinnen aus verschiedenen Ländern untergebracht. Die „Menschenversuche“ von Carl Clauberg und weiteren KZ-Ärzten fanden im Erdgeschoss statt, Horst Schumann bestrahlte seine Opfer in Block 30 im nahen Auschwitz-Birkenau. Clauberg erarbeitete eine Methode zur operationslosen Massensterilisierung, bei der ein für diese Zwecke speziell präpariertes chemisches Mittel (eine [[Formaldehyd|Formalinlösung]]) in die [[Eileiter]] [[Injektion (Medizin)|injiziert]] wurde, das deren starke Entzündung zur Folge hatte. Die [[Eierstock|Eierstöcke]] der Frauen wuchsen durch die Entzündung zusammen und waren nach einigen Wochen verstopft, womit in nahezu allen Fällen [[Unfruchtbarkeit]] eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Röntgenaufnahmen mit vorheriger Injizierung eines Kontrastmittels, die Clauberg zur Überprüfung seiner „Experimente“ in einem Röntgenraum im Block&amp;amp;nbsp;10 durchführte, ergaben „in den meisten Fällen“ einen Verschluss der Eileiter. Es sind einzelne Fälle bekannt, in denen solcherart traktierte Frauen dennoch später vollkommen gesunde Kinder gebaren.&amp;lt;br /&amp;gt; Jan Sehn: &amp;#039;&amp;#039;Carl Claubergs verbrecherische Unfruchtbarmachungsversuche an Häftlings-Frauen in den Nazi-Konzentrationslagern&amp;#039;&amp;#039;. In: Hefte von Auschwitz, 2&amp;amp;nbsp;(1959), S.&amp;amp;nbsp;24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Frauen verstarben infolge der „Experimente“, andere wurden getötet, um [[Obduktion|Sektionen]] der Leichen vorzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sehn&amp;quot;&amp;gt;Jan Sehn: &amp;#039;&amp;#039;Carl Claubergs verbrecherische Unfruchtbarmachungsversuche an Häftlings-Frauen in den Nazi-Konzentrationslagern&amp;#039;&amp;#039;. In: Hefte von Auschwitz, 2&amp;amp;nbsp;(1959), S.&amp;amp;nbsp;3–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer&amp;#039;&amp;#039;. Überarbeitete Neuausgabe, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-596-14906-1, S.&amp;amp;nbsp;436.&amp;lt;/ref&amp;gt; Claubergs Vorgehen galt im Lager als brutal, da die Injektionen ohne Betäubung stattfanden und das verwendete Mittel eine ätzende Wirkung hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Till Bastian]]: &amp;#039;&amp;#039;Furchtbare Ärzte. Medizinische Verbrechen im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Originalausgabe, 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Verlag C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-44800-3, S.&amp;amp;nbsp;84–87 (=&amp;amp;nbsp;Beck’sche Reihe; Band&amp;amp;nbsp;1113).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwangssterilisationen führte Clauberg in Auschwitz und später im KZ Ravensbrück durch. Die genaue Zahl ist nicht bekannt. Frühere Schätzungen liegen bei etwa 700.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sehn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ilse Arndts Erleben und ihrer späteren Einschätzung waren die „Versuche, die [zeitgleich] an griechischen Jüdinnen vorgenommen wurden, […] die grausamsten. […] Die Sterblichkeit unter den Versuchspersonen war sehr hoch, die unter den Griechinnen am höchsten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-II&amp;quot; /&amp;gt; Als Leiter dieser Versuche nennt Ilse Arndt irrtümlicherweise den SS-Lagerarzt Josef Mengele. Tatsächlich handelte es sich um Horst Schumann, der Frauen aus Block 10 (sowie aus Blöcken in Auschwitz-Birkenau) und Männer mit Hilfe von Röntgenstrahlen sterilisierte und die für richtig gehaltene Dosierung im Versuch ausprobierte.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu das Kapitel &amp;quot;Röntgenbombe und Skalpell. Menschenversuche des Horst Schumann. In: Hans-Joachim Lang: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen von Block 10. Medizinische Versuche in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2011, S. 132–143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Todesmarsch, weitere Lageraufenthalte ===&lt;br /&gt;
Am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1945, als sich die [[Rote Armee]] Auschwitz näherte, wurde das Lager aufgegeben und Ilse Nußbaum zusammen mit den anderen Häftlingen zu einem Todesmarsch mit unbekanntem Ziel gezwungen. Die Häftlinge mussten ohne Winterkleidung, ohne festes Schuhwerk und unterernährt in Sechserreihen marschieren, berichtete sie später. Sie wurden „auf jeder Seite von SS-Männern bewacht. Es gab nichts zu essen und nichts zu trinken. Häftlinge, die nicht weiterkonnten, wurden von den SS-Männern mit einem [[Genickschuss]] getötet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-III&amp;quot;&amp;gt;Schriftlicher Bericht von Ilse Arndt vom 24.&amp;amp;nbsp;April 1995; Dokument Nr.&amp;amp;nbsp;8780160 in der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel; S.&amp;amp;nbsp;10–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilse Nußbaum erreichte mit weiteren Überlebenden [[Wodzisław Śląski|Loslau]], von wo sie „mit offenen Waggons in der Winterkälte zum KZ Ravensbrück gebracht wurden. Unterwegs hielt der Zug mehrere Male an, und die Körper der Erfrorenen oder Verhungerten wurden achtlos vom Zug geworfen.“ Nur kurze Zeit blieb sie in Ravensbrück und wurde dann in das Lager Neustadt-Glewe nach [[Mecklenburg]] verbracht. Dort erkrankte sie an [[Typhus]], überstand aber die Krankheit, obwohl sie „fast nichts zu essen erhielt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-III&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befreiung durch die Sowjetische Armee und Rückkehr nach Berlin ===&lt;br /&gt;
Am 30.&amp;amp;nbsp;April 1945 wurden die Häftlinge in Neustadt-Glewe in den [[KZ-Baracke|Baracken]] eingeschlossen, und das Bewachungspersonal floh. Am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 erreichte die Rote Armee das Lager und befreite die Insassen. Ilse Nußbaum ging zur nächsten Bahnstation und kehrte auf einem offenen Zug ins vollkommen zerstörte [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] zurück. Zu dieser Zeit wog sie noch 75&amp;amp;nbsp;[[Pfund]] – vor ihrer Verhaftung hatte sie 115&amp;amp;nbsp;Pfund gewogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-III&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das restliche Leben von Ilse Nußbaum verlief normal, sie heiratete erneut und führte fortan den Nachnamen &amp;#039;&amp;#039;Arndt&amp;#039;&amp;#039;. Zunächst lebte Ilse Arndt wieder in Berlin und nach ihrer Scheidung 1955 viele Jahre in [[Köln]], wo sie mit ihrer „Freundin und Leidensgefährtin“ Ruth Friedhoff, mit der sie verschiedene Lager durchlebt hatte, gemeinsam eine Gaststätte betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-III&amp;quot; /&amp;gt; Sie hielt Kontakt mit weiteren überlebenden Mithäftlingen aus dem Block&amp;amp;nbsp;10 in Auschwitz, wie Erna Fleig, Erna Hoffmann und Marga Tonn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beischl-100&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kramer-182&amp;quot; /&amp;gt; Ilse Arndt starb 2003 einen Monat vor ihrem 90. Geburtstag. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem [[Jüdischer Friedhof Bocklemünd|Jüdischen Friedhof Köln-Bocklemünd]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FindGrave&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Neben den schweren körperlichen Schäden stehen die erheblich schwereren seelischen Schäden, die wir durch die Experimente erlitten haben. […] da wir nach der Befreiung durchaus in einem Alter waren, in dem wir, wenn wir nicht von Clauberg sterilisiert worden wären, hätten Kinder bekommen können. Die seelische Belastung stellt hierbei neben der körperlichen eine grausame Bedeutung dar, ganz besonders aber dann, wenn an uns das Problem der Heirat herangetragen wurde.&lt;br /&gt;
 |Autor=Ilse Arndt&lt;br /&gt;
 |Quelle=Zeitzeugenbericht für Yad Vashem, 24.&amp;amp;nbsp;April 1995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufarbeitung und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yad Vashem Hall of Names by David Shankbone.jpg|mini|Die Halle der Namen in der Gedenkstätte Yad Vashem (2007)]]&lt;br /&gt;
Ilse Arndt gehörte zu den überlebenden Häftlingen im KZ Auschwitz, die die dortige Durchführung von Zwangssterilisationen an weiblichen Häftlingen bezeugen konnten. Unter anderem gab sie 1995 einen schriftlichen Bericht über ihr Schicksal ab, der als Zeitzeugen-Dokument auch in [[Yad Vashem]] archiviert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arndt-III&amp;quot; /&amp;gt; 1997 wurde sie von [[Michael Kühntopf]] für die [[Shoah Foundation]] interviewt; das Interview wurde gefilmt und gehört zum weltweit verfügbaren [[Archiv]]bestand des [[Visual History Archive]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Transkription (Sozialwissenschaften)|Transkription]]: [http://transcripts.vha.fu-berlin.de/pdf/26282_converted.pdf USC Shoah Foundation Interview 26282.] (PDF; 0,3&amp;amp;nbsp;MB) Visual History Archive, Transkript Freie Universität Berlin 2012; abgerufen am 3. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelheiten zu Ilse Arndt finden sich auch in einem Buch, das den Block 10 in Auschwitz aus der Perspektive der betroffenen jüdischen Frauen dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Joachim Lang (Historiker)|Hans-Joachim Lang]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen von Block 10. Medizinische Experimente in Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2011, S. 73, 116–118. 122f, 125, 165, 167, 198, 227, 233f, 237, 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird dort unter ihrem damaligen Lagernamen &amp;#039;&amp;#039;Ilse Nußbaum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Margret Hamm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensunwert, zerstörte Leben. Zwangssterilisation und „Euthanasie“&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. VAS – Verlag für akademische Schriften, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-88864-391-0 (herausgegeben vom Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.&amp;amp;nbsp;V., Detmold).&lt;br /&gt;
* Helgard Kramer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NS-Täter aus interdisziplinärer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. Meidenbauer, München 2006, ISBN 3-89975-055-1 (Tagungsbericht; Internationale Tagung &amp;#039;&amp;#039;NS-Täter aus interdisziplinärer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 15.–17. April 2005).&lt;br /&gt;
* Konrad Beischl: &amp;#039;&amp;#039;Dr. med. Eduard Wirths und seine Tätigkeit als SS-Standortarzt im KL Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-3010-9 (zugleich Dissertation, Universität Erlangen, 2004).&lt;br /&gt;
* Jan Sehn: &amp;#039;&amp;#039;Carl Claubergs verbrecherische Unfruchtbarmachungsversuche an Häftlings-Frauen in den Nazi-Konzentrationslagern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hefte von Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;, 2&amp;amp;nbsp;(1959), {{ISSN|0440-5897}}, S.&amp;amp;nbsp;3–32.&lt;br /&gt;
* Robert Resch, Wolfgang Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager und Massenvernichtung&amp;#039;&amp;#039;. Seminararbeit, [[Universität Linz|Johannes-Kepler-Universität Linz]], Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; [http://mitglied.multimania.de/rabsn/downloads/Massenvernichtung.pdf mitglied.multimania.de/rabsn] (PDF)&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Lang: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen von Block 10. Medizinische Versuche in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2011, ISBN 978-3-455-50222-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Schriftlicher Bericht, unterzeichnet von Ilse Arndt am 24.&amp;amp;nbsp;April 1995, archiviert in Yad Vashem unter der Dokumenten-Nummer&amp;amp;nbsp;8780160.&lt;br /&gt;
* [http://transcripts.vha.fu-berlin.de/pdf/26282_converted.pdf USC Shoah Foundation Interview 26282.] (PDF; 0,3&amp;amp;nbsp;MB) mit Ilse Arndt am 26. Januar 1997, [[Visual History Archive]], [[Transkription (Sozialwissenschaften)|Transkript]] [[Freie Universität Berlin]] 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schulserver.hessen.de/reichelsheim-odenwald/georg-august-zinn/Pages/Pictures/Berichte/2007_08/Pfaff/Seite05.htm Experimente von Prof. Dr. Carl Clauberg im Konzentrationslager Auschwitz.] schulserver.hessen.de&lt;br /&gt;
* [http://www.ushmm.org/wlc/media_ph.php?lang=en&amp;amp;ModuleId=10007061&amp;amp;MediaId=2652 Abbildung: „Menschenversuch“ an einer inhaftierten Frau im KZ Auschwitz, Block&amp;amp;nbsp;10] – das um 1943/44 entstandene Foto zeigt u.&amp;amp;nbsp;a. Carl Clauberg (aus dem Bestand des [[United States Holocaust Memorial Museum]], Washington, D.C.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arndt, Ilse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lünen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arndt, Ilse&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Löwenberg, Ilse (Geburtsname); Nußbaum, Ilse (Ehename, erste Ehe)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Überlebende des Holocaust und Zeitzeugin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lünen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Balham Bongos</name></author>
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