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	<title>Ilse Arlt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Phrontis: /* Leben und historischer Kontext */ +Würdigung 1951</title>
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		<updated>2026-05-01T08:24:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und historischer Kontext: &lt;/span&gt; +Würdigung 1951&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilse Arlt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ilse von Arlt) (* [[1. Mai]] [[1876]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[25. Januar|25. Jänner]] [[1960]] ebenda) zählt zu den Wegbereiterinnen wissenschaftsgeleiteter [[Soziale Arbeit|Sozialer Arbeit]]. Ausgehend von ihrer volkswirtschaftlichen Beschäftigung mit Fragen der Armut arbeitete sie daran, die Grundlagen einer eigenständigen Fürsorgewissenschaft zu bestimmen, wodurch sie zentrale Fundamente zur Entwicklung der Sozialen Arbeit als wissenschaftliche [[Profession]] legte. Sie gründete 1912 die erste Fürsorgerinnenschule in der Österreich-Ungarischen Monarchie in Wien, die „Vereinigten Fachkurse für Volkspflege“, und war Autorin der ersten &amp;lt;!-- das ist zentral --&amp;gt; Lehr- und Fachbücher für Soziale Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und historischer Kontext ==&lt;br /&gt;
Das zweitjüngste von vier Kindern des Augenarztes Ferdinand von Arlt und seiner Frau Marie (geborene Hönig Edle von Hönigsberg), einer Malerin, wuchs mit ihrer Familie bei ihrem Großvater väterlicherseits auf. Der Großvater [[Ferdinand von Arlt]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;18870309WRZ&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|wrz|09|03|1887|10|Dr. Ferdinand Ritter von Arlt (Todesanzeige)||HERVORHEBUNG=Ilse&amp;amp;#32;von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einer armen [[Bergschmied]]familie entstammend, war ein berühmter Ordinarius für Augenheilkunde. Wegen dessen Verdienste wurden er und seine Nachkommen 1870 mit dem [[Adelsprädikat#Österreich|Prädikat]] „Ritter von Bergschmidt“ in den Adelsstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Ferdinand Arlt|Ferdinand Arlt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 20 bekam Arlt die Lehrerlaubnis für das Fach Englisch und sollte eigentlich als Erzieherin arbeiten. Wegen einer Erkrankung konnte sie die Stelle nicht antreten und begann deshalb als Autodidaktin Nationalökonomie zu studieren. Arlt besuchte viele Plätze der Armut in Österreich und Deutschland, um sich selbst ein Bild von Armut zu machen und sie zu erforschen. Die Fachwelt wurde auf ihre Artikel aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Albertgasse 38, plaque Ilse Arlt.jpg|mini|Gedenktafel für Ilse Arlt und ihre „Fachkurse für Volkspflege“ an der ehemaligen Mädchen-Realschule in der Albertgasse 38, Wien-Josefstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1901 bis 1905 studierte Arlt Nationalökonomie ganz offiziell, da sie eine Ausnahmegenehmigung erhalten hatte, als Frau an der [[Universität Wien]] zu studieren. Ab 1910 ging ihr Bestreben hin zur Etablierung eines eigenen Berufsstandes für Wohlfahrtspfleger und Wohlfahrtspflegerinnen. 1912 gründete sie in Wien die erste Fürsorgerinnenschule, „Vereinigung Fachkurse für Volkspflege“ wie sie betitelt wurde. 1921 erschien Arlts Buch „Die Grundlagen der Fürsorge“, das sie als eine Art Lehrbuch konzipiert hatte. Sie erhielt dafür den Titel „Bundesfürsorgerat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde ihr Wirken mit einem Stipendium der [[Marianne Hainisch|Marianne-Hainisch]]-Stiftung gewürdigt:&amp;lt;ref name=inclusion&amp;gt;Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung: &amp;#039;&amp;#039;[https://inclusion.fhstp.ac.at/downloads/Hintergrundinformationen_Ilse_Arlt.pdf Hintergrundinformationen zur Anbringung einer Gedenktafel für Ilse (von) Arlt]&amp;#039;&amp;#039;. 2012, PDF, 125&amp;amp;nbsp;kB&amp;lt;/ref&amp;gt; „Über die Grenzen unseres Landes hinaus hat sich Ilse Arlt als Sozialarbeiterin Anerkennung und Wertschätzung erworben. Ihr ist die Gründung der ersten sozialen Frauen­schule in Österreich zu danken. Durch ihre unermüdliche Tätigkeit hat sie die Erkenntnis von dem Wert und der Not­wendigkeit weiblicher Mitarbeit auf allen Gebieten des Frauen-und Volkswohles in weite Kreise getragen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|oin|04|01|1935|13|ALTSEITE=1|Marianne Hainisch-Stiftung|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] 1938 wurde ihre Schule von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] aus politischen Gründen geschlossen und ihr als „[[Halbjude|Halbjüdin]]“ ein [[Berufsverbot (Deutschland)#Zeit des Nationalsozialismus|Berufsverbot]] erteilt; ihre Vorfahren mütterlicherseits waren jüdischer Herkunft.&amp;lt;ref name=inclusion/&amp;gt; Arlt wurde in dieser Zeit von ihren Schülern und deren Eltern unterstützt, sie erlebte am eigenen Leib Armut und Verfolgung. Ihre Bücher wurden von den Nazis verboten und vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 eröffnete sie ihre Schule wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nzl|14|06|1946|6|Vereinigte Fachkurse für Volkspflege|HERVORHEBUNG=Bundesfiirsorgerat&amp;amp;#32;Ilse&amp;amp;#32;Arlt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 zwangen sie finanzielle Schwierigkeiten zum endgültigen Schließen ihrer Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Zurückgezogen und mehr als bescheiden und einsam lebend, vollendet Ilse Arlt am 1. Mai 1951 in Wien ihr 75. Lebensjahr. Umgeben von der Liebe eines Freundeskreiges im In- und Ausland und aller ihrer ehemaligen Schülerinnen, aber ungedankt von der Öffentlichkeit, im hohen Alter immer noch geistig schaffend, ragt Sie herüber aus einer Zeit, in der der Begriff ‚Soziale Fürsorge‘ erst langsam begann, Wurzel zu fassen. Es ist Ilse Arlts unsterbliches Verdienst, daß es ihr als erstem Menschen, in Österreich  gelang, eine Lehranstalt zu errichten, die es ermöglichte, Umfang und Ursachen der Not zu erforschen und damit die geistigen Grundlagen für die richtige Hilfsweise zu schaffen. Dieses Lehrgebäude hat Ilse Arlt in der 1. Fürsorgerinnenschule Österreichs, den ‚Vereinigten Fachkursen für Volkspflege‘, verwirklicht, die 1912 in Wien eröffnet wurden und die bis 1938 unverändert fortbestanden. Ihre Schülerinnen haben sich auf das beste bewährt und sind heute noch in zahlreichen leitenden Stellen anzutreffen.&lt;br /&gt;
|Quelle=Würdigung anlässlich ihres 75. Geburtstags im &amp;#039;&amp;#039;Linzer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 28. April 1951&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|lvb|28|04|1951|11|Ein Leben für andere. Zu Ilse Artls (sic!) 75. Geburtstag|HERVORHEBUNG=Lin&amp;amp;#32;Leben&amp;amp;#32;für&amp;amp;#32;andere}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde Ilse Arlt mit dem [[Karl-Renner-Preis]] geehrt. 1958 erschien ihr Buch „Wege zu einer Fürsorgewissenschaft“, in dem sie ihre Grundannahmen von 1921/23 neu entwickelte, aufgriff und ergänzte. Ihre zahlreichen Aufzeichnungen wurden nach ihrem Tod der Fürsorgeschule der Stadt Wien vermacht. Sie starb mit fast 84 Jahren an den Folgen eines Unfalls.&amp;lt;ref name=inclusion/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Leben und Werk geriet zunächst in Vergessenheit, bis es Anfang der 1990er Jahre für die sich bildende Soziale Arbeit als Wissenschaft neu entdeckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorie von Ilse Arlt ==&lt;br /&gt;
Ilse von Arlt entwickelt als eine der ersten im deutschsprachigen Raum neben [[Marie Baum]] und [[Alice Salomon]] eine eigene Theorie der Fürsorgenwissenschaft, wie die Soziale Arbeit damals noch hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenstand der Sozialen Arbeit ===&lt;br /&gt;
Als Gegenstand der Sozialen Arbeit definiert Arlt die angewandte [[Armutsforschung]]. Ferner das Erkennen und &amp;#039;&amp;#039;Beschreiben&amp;#039;&amp;#039; von Schäden; das &amp;#039;&amp;#039;Verstehen&amp;#039;&amp;#039; der Ursachen; deren weiteren Auswirkungen (auf die Umwelt, oder das betroffene Individuum); das Tempo (&amp;#039;&amp;#039;Prognose&amp;#039;&amp;#039;) der Lageverschlechterung; die [[Analyse]] (un-)günstiger Faktoren; Kenntnisnahme der möglichen bzw. vorhandenen Hilfen und ihrer Wege (&amp;#039;&amp;#039;Methode&amp;#039;&amp;#039;) und schließlich die &amp;#039;&amp;#039;Evaluation&amp;#039;&amp;#039; ihrer Wirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungsinteresse ===&lt;br /&gt;
Ilse Arlt beschäftigte sich zeit ihres Lebens mit Menschen in prekären Situationen, insbesondere mit der [[Armut]]. Sie besuchte zum Beispiel Glasbläser in [[Lauscha]] und untersuchte auf Forschungsreisen das Umfeld und die Begebenheiten von Armut. Sie forschte über die Bedingungen und Auslöser von Armut. Sie unterschied dabei zwischen strukturellen Problemen und individuellen Problemen. Ihr ging es um einen würdigen Blick auf die Klientel und nicht um eine Abwertung und Verurteilung dessen, wie damals, wie auch wieder in der Gegenwart, öffentlich häufig stattfindet. Es ging Ilse Arlt nicht um eine Individualisierung der Notlagen, sondern um eine der ersten personenorientierten Sichten in der Fürsorge. Das Forschen begann sie selbst, als sie bemerkte, dass es keinen wissenschaftlichen Konsens über die Problematik der Armut gab, geschweige denn gesichertes Wissen.&lt;br /&gt;
Als sie außerdem bemerkte, dass die [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]] ihrer Zeit sich nicht tiefgehend genug mit der Armutsthematik beschäftigte, begann sie sich mit den Methoden der deskriptiven Nationalökonomie zu befassen und ließ sie in ihre Forschungsarbeit einfließen. Sie verglich den IST-Zustand mit dem zu definierenden SOLL-Zustand „menschlichen Gedeihens“ und beforschte mithin die Gesetzmäßigkeiten der Entstehungs- und Aufrechterhaltungsprozesse von Armut. Damit bezweckte sie, wissenschaftlich fundierte Möglichkeiten der Lebenshaltung und der -hilfe zu orten. Arlt verlangte der Armutsforschung ab, bei der Ergründung der basalen menschlichen Bedürfnisse oder Gedeihenserfordernisse zu beginnen. Diese seien u. a. aus den beobachtbaren und messbaren Gedeihensmängeln zu erschließen. In diesem Zusammenhang legte sie den Grundstein zur aktuellen [[Soziale Arbeit#Einteilung bzw. Typisierung|biopsychosozialen]] [[Bedürfnistheorie|Theorie menschlicher Bedürfnisse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erklärung sozialer Probleme ===&lt;br /&gt;
Zur Erklärung sozialer Probleme führt Ilse Arlt Lebenshaltungsprobleme an, also Erfordernisse und Gegebenheiten der Umwelt gegenüber den Erfordernissen der Menschen(gruppen). Armut ist für sie der „Mangel an Mitteln zur richtigen Bedürfnisbefriedigung“, worunter sie sowohl die gesellschaftliche Situation als auch die psychischen Probleme (&amp;#039;&amp;#039;Disposition&amp;#039;&amp;#039;) des Individuums versteht. Sie postuliert, der Mensch sei „von Geburt an bedürftig“ und definiert die sog. &amp;#039;&amp;#039;Grenznot&amp;#039;&amp;#039; der einzelnen Grundbedürfnisse, unter dessen Schwelle ein Mensch dauerhaft Schaden nähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschliche Grundbedürfnisse nach Ilse Arlt ===&lt;br /&gt;
Ilse von Arlt beschrieb folgende dreizehn Grundbedürfnisse.&lt;br /&gt;
# Ernährung (Essen und Trinken)&lt;br /&gt;
# Wohnung (Lebensraum)&lt;br /&gt;
# Körperpflege (Hygiene, Wellness, Schönheit)&lt;br /&gt;
# Bekleidung&lt;br /&gt;
# Erholung (Freizeit, Ruhe)&lt;br /&gt;
# Luft&lt;br /&gt;
# Erziehung&lt;br /&gt;
# Geistespflege (Bildung, Erziehung)&lt;br /&gt;
# Rechtsschutz&lt;br /&gt;
# Familienleben (Soziale Netzwerke)&lt;br /&gt;
# Ärztliche Hilfe und Krankenpflege&lt;br /&gt;
# Unfallverhütung und Erste Hilfe&lt;br /&gt;
# Ausbildung zur wirtschaftlichen Tüchtigkeit&lt;br /&gt;
In der unzureichenden Erfüllung dieser sieht von Arlt die Wurzel der Armut. Sie zu erfüllen, ist für sie Aufgabe der Fürsorge, um das „Gedeihen des Menschen“ voranzutreiben. Der Mensch kann nur „gedeihen“, wo die Bedürfnisse erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkung dieses Modells in der systemischen Sozialen Arbeit ===&lt;br /&gt;
Die Liste dieser menschlichen Grundbedürfnisse wurden in neuerer Zeit im sozialarbeitswissenschaftlichen Kontext u. a. von [[Silvia Staub-Bernasconi]] und [[Werner Obrecht]] mit ihren [[Systemtheorie|systemtheoretischen Ansätzen]] der Sozialen Arbeit weiterentwickelt. Bedürfnisbefriedigung spielt auch in der [[Maslowschen Bedürfnispyramide]] eine Rolle. Während Maslow Grundbedürfnisse in ein hierarchisches Verhältnis setzt, sieht von Arlt diese eher als ein zirkuläres Konstrukt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metatheoretische Annahmen ===&lt;br /&gt;
Ilse Arlt ging davon aus, dass sich das Gros der menschlichen Bedürfnisse auf einige wenige Grundgrößen reduzieren lasse. Somit würde sich die Armutsforschung operationalisieren lassen und den [[Gütekriterien|wissenschaftlichen Gütekriterien]] ([[Objektivität]], [[Reliabilität]], [[Validität]]) genügen. Sie berücksichtigte und klagte ihr Postulat des „Respektes vor der Kreativität des Menschen“ (Klienten) ein. Darunter verstand sie, dass den eigenen Problemlösungsstrategien der Klientel die nötige Würdigung entgegengebracht werden müsse. Darin begründete sich auch ihre Teilnehmerorientierung in ihrem Ansatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungsmethoden ===&lt;br /&gt;
Ilse Arlts Forschungsmethoden umfassten unter anderem die tägliche Anschauung, präzise Datenerhebungen (nicht-)gedeihenden Lebens, [[Rezeption (Kommunikation)|Rezeption]] der Schilderungen von Gedeihen und Elend in der [[Belletristik]], sowie Analysen von Reisebeschreibungen und [[Reform]]bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{ALO|1161|1|&amp;#039;&amp;#039;Die gewerbliche Nachtarbeit der Frauen in Österreich. Bericht, erstattet der Internationalen Vereinigung für Gesetzlichen Arbeiterschutz&amp;#039;&amp;#039;|KeinText=Ja}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Österreichischen Gesellschaft für Arbeiterschutz&amp;#039;&amp;#039;, Band I., {{ZDB|500665-x}}. Deuticke, Wien 1902 (Online bei [[Austrian Literature Online|ALO]]).&lt;br /&gt;
* {{ALO|1032|1|&amp;#039;&amp;#039;Fürsorge für alleinstehende Frauen in Österreich&amp;#039;&amp;#039;|KeinText=Ja}}. Wilhelm Fischer, Wien 1906 (Online bei [[Austrian Literature Online|ALO]]).&lt;br /&gt;
* {{ALO|23547|13|&amp;#039;&amp;#039;Die soziale Hilfstätigkeit als Hauptberuf und als Nebenbeschäftigung für Frauen&amp;#039;&amp;#039;|KeinText=Ja}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Vierter Bericht der Auskunftsstelle für Wohlfahrtseinrichtungen in Wien&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Auskunftsstelle für Wohlfahrtseinrichtungen, Wien 1907, S. 11–20. (Online bei [[Austrian Literature Online|ALO]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grundlagen der Fürsorge&amp;#039;&amp;#039;. Österreichischer Schulbuchverlag, Wien 1921, [https://permalink.obvsg.at/AC03235656 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege zu einer Fürsorgewissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Notring der Wissenschaftlichen Verbände Österreichs, Wien 1958, [https://permalink.obvsg.at/AC04577353 OBV].&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 84 - Grab von Ilse Arlt.jpg|mini|hochkant|Ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
* 1954: [[Karl-Renner-Preis]] der Stadt Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1954, Blatt 2165 &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Rathauskorrespondenz, 15. Jänner 1955, Blatt 56 &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beisetzung in einem [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet (Gruppe 84, Reihe 18, Nr. 43).&lt;br /&gt;
* 2007: Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung&amp;#039;&amp;#039; als sozialarbeitswissenschaftliches Forschungsinstitut an der [[Fachhochschule]] [[St. Pölten]]. (Siehe dazu: [[#Pantucek|&amp;#039;&amp;#039;Die Aktualität des Denkens von Ilse Arlt.&amp;#039;&amp;#039;]])&lt;br /&gt;
* 2012: Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Ilse-Arlt-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Donaustadt]] (22. Bezirk).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|lse-Arlt-Straße|lse-Arlt-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Enthüllung einer Gedenktafel an der Schule für Kindergartenpädagogik BAKIP 8 in Wien 8., Albertgasse 38 am 13. Dezember.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/12/13001.html Josefstadt: 100 Jahre Fürsorgeausbildung - Gedenktafel für Ilse Arlt]. In &amp;#039;&amp;#039;[[Rathauskorrespondenz]]&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Engelke]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorien der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Lambertus, Freiburg/Br. 2002, ISBN 3-7841-0891-1, S.&amp;amp;nbsp;272–283.&lt;br /&gt;
* Cornelia Frey: &amp;#039;&amp;#039;Respekt vor der Kreativität der Menschen – Ilse Arlt: Werk und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Budrich, Leverkusen 2005, ISBN 3-938094-54-0.&lt;br /&gt;
* [[Silvia Staub-Bernasconi]]: &amp;#039;&amp;#039;Ilse Arlt: Lebensfreude dank einer wissenschaftsbasierten Bedürfniskunde: Aktualität und Brisanz einer fast vergessenen Theoretikerin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sabine Hering]] und Berteke Waaldijk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Sozialen Arbeit in Europa (1900–1960). Wichtige Pionierinnen und ihr Einfluss auf die Entwicklung internationaler Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3633-1, S.&amp;amp;nbsp;25–33.&lt;br /&gt;
* Silvia Staub-Bernasconi: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft: Systemtheoretische Grundlagen und professionelle Praxis – Ein Lehrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Haupt-Verlag, Bern/Stuttgart/Wien 2007, ISBN 3-8252-2786-3.&lt;br /&gt;
* Ursula Ertl: &amp;#039;&amp;#039;Ilse Arlt – Studien zur Biographie der wenig bekannten Wissenschaftlerin und Begründerin der Fürsorgeausbildung in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit. Würzburg-Schweinfurt 1995.&lt;br /&gt;
* Maria Maiss, Silvia Ursula Ertl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ilse Arlt – (Auto-)biographische und werkbezogene Einblicke.&amp;#039;&amp;#039;  Werkausgabe Ilse Arlt, Bd. 3, LIT, Wien 2011, ISBN 978-3-643-50254-4.&lt;br /&gt;
* Maria Maiss: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zur Verhältnisbestimmung von Fürsorgeforschung und -praxis bei Ilse Arlt.&amp;#039;&amp;#039; In: Walburga Hoff, Ingrid Miethe, Kerstin Bromberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Forschungstraditionen der Sozialen Arbeit. Materialien, Zugänge, Methoden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Barbara Budrich, Leverkusen-Opladen 2012, ISBN 978-3-866-49339-1, S.&amp;amp;nbsp;203–219.&lt;br /&gt;
{{Anker|Pantucek}}&lt;br /&gt;
* Peter Pantucek, Maria Maiss (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Aktualität des Denkens von Ilse Arlt.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16514-1.&lt;br /&gt;
* Gudrun Wolfgruber: &amp;#039;&amp;#039;Arlt, Ilse.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2002, ISBN 3-205-99467-1, S. 23–26. [https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/33432 online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104621915}}&lt;br /&gt;
* [https://inclusion.fhstp.ac.at Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung] an der FH St. Pölten&lt;br /&gt;
* {{ARIADNE|1215}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fhstp.ac.at/forschung/ilse-arlt-institut/ilse-arlt Biographie des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung] in St. Pölten&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Ilse Arlt|Ilse Arlt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104621915|LCCN=nr/2006/8091|VIAF=15210261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arlt, Ilse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der sozialen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-Renner-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arlt, Ilse&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Arlt, Ilse von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Armutsforscherin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phrontis</name></author>
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