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	<title>Ilmenauer Friedhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:46:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ilmenauer_Friedhof&amp;diff=867202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DALIBRI am 12. Februar 2025 um 09:45 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-12T09:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kreuzkirche Ilmenau2.JPG|miniatur|Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
[[File:Ilmenau-kolumbarium-2013.JPG|thumb|Alte Feierhalle, heute [[Kolumbarium]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Goethebrunnen Ilmenau.JPG|thumb|Goethebrunnen von 1932]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilmenauer Friedhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der einzige [[Friedhof]] in der Kernstadt von [[Ilmenau]] im [[Ilm-Kreis]] ([[Thüringen]]). Er liegt im Norden der Stadt zwischen der Erfurter Straße im Süden und dem Tal des [[Rottenbach (Ilm)|Rottenbachs]] im Norden und ist etwa 5 ha groß. Er ist kein kirchlicher, sondern ein kommunaler Friedhof. Daneben haben fast alle Ilmenauer Ortsteile eigene Friedhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Friedhof existiert seit 1633 an jetziger Stelle. Vorher wurden die Toten in unmittelbarer Nähe der Stadtkirche (St. Jakobus) beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anlagen==&lt;br /&gt;
Der Friedhof gliedert sich in einen historischen vorderen Teil und einen normalen hinteren Teil. Auf dem historischen Friedhof befinden sich die Gräber der Schauspielerin [[Corona Schröter]], des Schriftstellers [[Friedrich Hofmann (Schriftsteller)|Friedrich Hofmann]], des Bergrats [[Johann Karl Wilhelm Voigt]], des Industriellen [[Gustav Richard Fischer]] und des Politikers [[Albert Pulvers]] sowie weiteren bekannten Persönlichkeiten. Darüber hinaus befinden sich dort zahlreiche kunstvolle Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert (meist steinerne, reich verzierte [[Bestattungsurne|Urnen]] auf einem etwa einen Meter hohen Sockel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kreuzkirche&amp;#039;&amp;#039; (auch Friedhofskirche genannt) zwischen dem vorderen und dem hinteren Friedhofsteil stammt aus dem Jahr 1852 und ist komplett [[Schiefer|verschiefert]]. Sie dient heute vor allem für Trauergottesdienste, aber auch für andere Veranstaltungen (Konzerte etc.). Ein Vorgängerbau stand hier bereits seit etwa 1630. Dieser diente in der Zeit nach dem großen Stadtbrand von 1752 bis etwa 1760 als Raum für die normalen Gottesdienste in Ilmenau, da [[St. Jakobus (Ilmenau)|St. Jakobus]] vom Feuer zerstört worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Alte Feierhalle&amp;#039;&amp;#039; neben der Kreuzkirche wurde 1836 im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil nach Plänen des späteren Bürgermeisters [[Johann Christian Hertzer]] erbaut und diente zunächst als Leichenhalle, für Trauerfeiern und als Wohnung für den Totengräber. Das Gebäude wurde mehrfach erweitert, u. a. 1922 um ein Krematorium auf der Nordseite. Seit dem Bau der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Trauerhalle&amp;#039;&amp;#039; 1982 wurde die Alte Feierhalle nicht mehr für Trauerfeiern benötigt. 1991 gab man auch den Betrieb des Krematoriums auf, der Krematoriumsanbau wurde 1995 abgerissen. Auch der Abriss der Alten Feierhalle war bereits geplant, doch wurde das Gebäude auf die Initiative des Heimatgeschichtlichen Vereins und des Stadtrats von Ilmenau ab 1999 gesichert und 2011/12 zum [[Kolumbarium]] umgebaut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof befindet sich auch ein Ehrenhain mit Gedenkstein für 78 sowjetische, polnische und [[Zwangsarbeiter]] unbekannter Nationalität, die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Betrieben und Einrichtungen von Ilmenau und Umgebung arbeiten mussten und zumeist an Entbehrungen oder Misshandlungen starben. Daneben bestehen Denkmale für Kriegsgefallene vom Deutsch-Französischen Krieg 1871, dem Ersten Weltkrieg und dem Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof ist eine Station des [[Goethewanderweg Ilmenau-Stützerbach|Goethewanderwegs]] rund um Ilmenau. Im Weltgoethejahr 1932 wurde auf dem Friedhof der &amp;#039;&amp;#039;Goethebrunnen&amp;#039;&amp;#039; nach Plänen des städtischen Bautechnikers [[Eberhardt Stachura]] (1906–1986) eingeweiht. Den künstlerischen Schmuck des Brunnens mit der Darstellung einer toten Mutter, über der sich ein durch den Tod geläuterter Mensch aufrichtet, schuf der Bildhauer und Bauhaus-Schüler [[Wilhelm Löber]] (1903–1981). Das Schmuckrelief galt in der Zeit des Nationalsozialismus als [[Entartete Kunst]] und war zeitweilig mit Brettern verhüllt. Heute zählt es zu den bedeutenden Bauhaus-Denkmälern in Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Gräber ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Grab Bayer Ilmenau.JPG|Dr. Bayer, Gründer der [[Goetheschule Ilmenau|Goetheschule]]&lt;br /&gt;
File:Grab Robert Döpel Ilmenau.JPG|[[Robert Döpel]], Kernphysiker&lt;br /&gt;
File:Familiengrab Fischer Ilmenau.JPG|[[Gustav Richard Fischer]], Gründer der Fischerhütte&lt;br /&gt;
File:Grab Johann Gottfried Leffler Ilmenau.JPG|[[Johann Gottfried Leffler]]&lt;br /&gt;
File:Corona Schröter Grab.JPG|[[Corona Schröter]], Schauspielerin&lt;br /&gt;
File:Grab Voigt Ilmenau.JPG|[[Johann Karl Wilhelm Voigt]], Bergrat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegerdenkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Kriegerdenkmal 1871 Ilmenau.JPG|[[Deutsch-Französischer Krieg]] 1871&lt;br /&gt;
File:Kriegerdenkmal 1WK Ilmenau 2.JPG|[[Erster Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
File:Kriegerdenkmal 2WK Ilmenau.JPG|[[Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
File:Kriegerdenkmal Sowjet Ilmenau 2.JPG|Zweiter Weltkrieg, sowjetisches Ehrenmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/41/21/N |EW=10/54/41/E |type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Ilmenau|Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Ilmenau|Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DALIBRI</name></author>
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