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	<title>Illmitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Anton-kurt: /* Bürgermeister */</title>
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		<updated>2026-04-20T20:02:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeister&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Illmitz&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Illmitz COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/45/47/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16/48/01/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 117&lt;br /&gt;
|PLZ                = 7142&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02175&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 10709&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT ILL&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT112&lt;br /&gt;
|Straße             = Obere Hauptstraße 2–4&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.gemeinde-illmitz.at/ www.gemeinde-illmitz.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = [[Maximilian Köllner]]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &amp;lt;!-- Nur wenn von [[Bürgermeister]] abweichend, z.&amp;amp;nbsp;B. Bürgermeisterin --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei             = SPÖ&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 23&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2022|2022]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite= 0.8&lt;br /&gt;
|SPÖ|ÖVP|FPÖ&lt;br /&gt;
| SPÖ = 14&lt;br /&gt;
| ÖVP = 8&lt;br /&gt;
| FPÖ = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = &amp;lt;!-- Hauptplatz.png (Bild wird innerhalb der Info-Box unter dem Abschnitt Politik angezeigt.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = &amp;lt;!-- Dieses Bild zeigt xxx von oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Illmitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{huS|&amp;#039;&amp;#039;Illmic&amp;#039;&amp;#039;}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Orts-, Fluss- und Flurnamen im burgenländisch-pannonischen Raum |Hrsg=Erwin Schranz |Verlag=Burgenländisch-Hianzische Gesellschaft |Ort=Oberschützen |Datum=2008 |Seiten=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|AT|10709}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|1}}) im [[Bezirk Neusiedl am See]] im [[Burgenland]] in [[Österreich]]. Sie liegt im Osten des [[Neusiedler See]]s im so genannten [[Seewinkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illmitz ist die flächengrößte Gemeinde des Burgenlands. Im Süden grenzt das Gemeindegebiet an Ungarn, im Westen an den Neusiedler See, im Norden an [[Podersdorf am See]] und im Osten an [[Apetlon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Podersdorf am See]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Oggau am Neusiedler See|Oggau]] ([[Bezirk Eisenstadt-Umgebung|EU]])&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Rust (Burgenland)|Rust]] ([[Statutarstadt (Österreich)|Statutarstadt]])&lt;br /&gt;
[[Mörbisch am See|Mörbisch]] ([[Bezirk Eisenstadt-Umgebung|EU]])&lt;br /&gt;
 | OST=[[Apetlon]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Sopron]], Ungarn&lt;br /&gt;
 | SUED=&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 3200 vor Chr. bis 1217 ===&lt;br /&gt;
Der älteste Fund auf Illmitzer Boden, ein [[Jungsteinzeit|spätjungsteinzeitlicher]] Grabfund (wahrscheinlich aus der Kugelamphorenkultur), stammt aus der Ried „Teilung“. Zahlreiche Streufunde, von der Jungsteinzeit an bis zur Römerzeit, konnten aus den Fluren um den [[Obere Stinkersee|Oberen Stinkersee]] zutage gebracht werden. Der bekannteste ist ein rund 3200 Jahre altes [[Steinkistengrab]] mit einem „[[Seelenloch]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fund ist im [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum]] in Wien ausgestellt. 1958 wurde in den „Schellgärten“ ein [[Römisches Reich|römischer]] Weihaltar zu Ehren des Gottes [[Mithras]] gefunden. Ein weiterer Kulturgegenstand aus der Römerzeit (1.–2. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.) ist eine relativ große (etwa 25&amp;amp;nbsp;cm) [[Amor (Mythologie)|Amorstatue]]. Nachweislich haben in Illmitz auch [[Awaren]] gelebt; in der heutigen Seegasse, in der ehemaligen Ziegelgrube, wurden 17 awarische Gräber entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um circa 995 heiratete [[Stephan I. (Ungarn)|Stephan&amp;amp;nbsp;I.]] Gisela von Bayern. Darauf siedelten sich viele Bayern unter anderem auf dem Gebiet des Burgenlandes ([[Deutsche Ostsiedlung]]) und auch im heutigen Seewinkel an. Diese Siedler gelten als direkte Vorfahren der heutigen „Illmitzer“ Bevölkerung. Es entstand ein nahezu geschlossen deutschsprachiges Gebiet außerhalb der Grenzen des Heiligen Römischen Reiches, das man später als Habsburgisch-Ungarn bzw. Deutsch-Westungarn bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstmalige Erwähnung ===&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Illmitz als „Pred. Ygmeleech“ bzw. „Illmeuch“ im Jahr 1217. In diesem Jahr schenkte [[Propst]] Herkules von [[Vasvár|Eisenburg]] aus dem Geschlecht der [[Osl]] seinen Illmitzer Besitz (Oberillmitz) dem Eisenburger Domkapitel, was der ungarische König [[Andreas II. (Ungarn)|Andreas&amp;amp;nbsp;II.]] bestätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzer der Gebiete ===&lt;br /&gt;
Besitzmäßig war das Gebiet in ein Ober- und Unterillmitz geteilt. Unterillmitz war im Besitz von weltlichen Grundherrschaften. In mehreren Urkunden wird über zahlreiche Besitzstreitigkeiten gegen Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts berichtet. 1410 kam Unterillmitz in den Besitz der adeligen Familie [[Kanizsai]], Besitzer der Herrschaft [[Eisenstadt]]. Im Jahr 1622 übergab Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] die Herrschaft Eisenstadt und die [[Grafschaft Forchtenstein]] an [[Nikolaus Esterházy|Nikolaus&amp;amp;nbsp;I. Esterházy]]. Mit der „Rückgliederung Eisenstadts an Ungarn im Jahr 1649“ wurde Unterillmitz ein Teil des [[Komitat Wieselburg|Komitates Wieselburg]]. Bei einer Neueinteilung der Esterházyschen Grundherrschaft im 18. Jahrhundert kam Unterillmitz zur Herrschaft [[Frauenkirchen]]. Oberillmitz war geistlicher Besitz, es gehörte dem Propst von [[Vasvár|Eisenburg]], ab 1217 dem Domkapitel Eisenburg. Im Jahr 1777 ging der Besitz mit der Verlegung des Kapitels nach und nach auf [[Steinamanger]] über. 1802/1803 wurde der gesamte Ort dem [[Komitat Wieselburg]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Illmitzer Kirche ===&lt;br /&gt;
Die alte Martinskirche ist urkundlich im Jahr 1299 erwähnt. Sie stand in Unterillmitz, auf der Anhöhe beim Kirchsee. Da das Wasser des Sees und der Lacken anstieg, konnte sie nur schwer besucht werden. Die Gemeinde musste aufgegeben werden (1363), daher verödete auch die Kirche. Erst im Jahr 1438 konnte sie wieder instand gesetzt werden. Eine Neubesiedelung des Ortes erfolgte zu Beginn des 15. Jahrhunderts. In dieser Zeit dürfte es hier auch schon eine Pfarrschule gegeben haben. 1437–1468 studierten bereits mehrere Studenten aus Illmitz, die ihr Grundwissen wohl in der Heimatschule erworben hatten, an der Wiener Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Türken im Jahr 1529 verheerend durch den Seewinkel zogen, hatte auch Illmitz zu leiden. Der Protestantismus fasste im Ort bereits sehr früh Fuß. Durch die Restaurationsbestrebungen der Esterházy war der Ort aber 1674 wieder überwiegend katholisch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4857-4 Oggau, Rust, Mörbisch, Illmitz, Gschiesz.jpg|mini|Illmitz (rechts unten) am damals ausgetrockneten Neusiedler See, um 1873 (Aufnahmeblatt der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Landesaufnahme]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1630 bis 1898 ===&lt;br /&gt;
Illmitz erlebte auch im [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Türkenkrieg 1683]], im [[Stephan Bocskai|Bocskayaufstand]] 1605 sowie im [[Kuruzen|Bethelen- und Kuruzenkrieg]] (1620, 1704–1709) das gleiche Schicksal wie die anderen Orte des Seewinkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1767 erließ Kaiserin [[Maria Theresia]] das Urbarialpatent, das die Bauern gegen die Willkür der herrschaftlichen Beamten schützte. Die Bauernbefreiung 1848 brachte die Abschaffung der adeligen Vorrechte und der Grunduntertänigkeit. Der von den Bauern bewirtschaftete Pachtgrund ging gegen eine Ablöse in deren Eigentum über, Weide und Wald blieben Gemeinschaftsbesitz. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Viehwirtschaft die wichtigste Einnahmequelle der Illmitzer. 1898 wurde in Illmitz die erste Milchgenossenschaft des Komitats Wieselburg gegründet. Der „Illmitzer Käse“ wurde sowohl in Wien als auch in Budapest überaus geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/Nationalpark%20Neusiedlersee-Seewinkel-Geschnatter_1993_2_0001-0016.pdf So ein Käse] in &amp;#039;&amp;#039;Nationalparkgeschnatter&amp;#039;&amp;#039; von Dezember 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1898 musste aufgrund der [[Magyarisierung]]spolitik der Regierung in [[Budapest]] der ungarische Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Illmic&amp;#039;&amp;#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam es auch im Seewinkel zu großen Auswanderungswellen vor allem nach Nordamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1905 bis 1921 ===&lt;br /&gt;
1905 wurden das Straßendorf Oberillmitz und das Angerdorf Unterillmitz vereinigt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu [[Ungarn]] (Deutsch-Westungarn). Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den [[Verträge von St. Germain und Trianon|Verträgen von St.&amp;amp;nbsp;Germain und Trianon]] 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch [[Geschichte des Burgenlandes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1939 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges kam es bei Illmitz zu keinen wesentlichen Gefechten. Hier half die abgeschiedene Lage des Ortes, wo weder verteidigt wurde, noch erobert werden musste. Überwiegend im Luftraum über Illmitz kam es zu Gefechten, welche Notlandungen und Abstürze nach sich zogen. Illmitz lag nahe der Flugroute alliierter Bomberverbände, die [[Wiener Neustädter Flugzeugwerke|Wiener Neustadt als Rüstungsziel]] ([[Messerschmitt Bf&amp;amp;nbsp;109]], [[Daimler-Benz]] Flugmotorenproduktion) bombardieren wollten. Zudem wurde der Neusiedlersee und das angrenzende Umland als Übungsfluggebiet der Luftwaffe (Wiener Neustadt) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab den 1950er Jahren ===&lt;br /&gt;
1955 gab es einen verheerenden Brand in Illmitz, bei dem ganze Gassen abbrannten. Da ein Großteil der Häuser mit Schilf gedeckt war, griff das Feuer rasch auf andere Gebäude über. Die schlechte Ausrüstung der Feuerwehren nach dem Zweiten Weltkrieg erschwerte die Löscharbeiten merklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde der Ort zur [[Marktgemeinde]] erhoben. 1967–1972 wurde die Hauptschule errichtet. Die Seebadanlage wurde erweitert, und im Ort entstanden einige Grünanlagen. Ein weiteres wirtschaftliches Standbein in Illmitz, der Tourismus, verzeichnete in den 1970er Jahren einen Aufschwung: Illmitz wurde zur drittgrößten Tourismusgemeinde des Burgenlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 1970er Jahren begann ein rasanter Wirtschaftsaufschwung in der Gemeinde. Rückgang der Viehzuchtbetriebe, Expansion in der Weinwirtschaft und der einsetzende Massentourismus vor allem aus Deutschland veränderten die Gemeinde nachhaltig.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit setzte auch ein tiefgreifender Modernisierungs- und Bauboom ein. Infrastrukturmaßnahmen wie Abwasser-, Stromleitungen sowie Straßenbaumaßnahmen wurden eingeleitet. Leider nahm man, dem Zeitgeist entsprechend, keine Rücksicht auf alte Bausubstanz und den damals zahlreich vorhandenen Barockgiebelfassaden. Seither wird das Ortsbild oft von Allerweltsstockhäusern und Siebzigerjahre-Zweckbauten geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielhaft für diese Zeit ist auch das [[Projekt Neusiedler-See-Brücke]] von Landeshauptmann Theodor Kery aus den Jahren 1970/71, welches die verkehrstechnische Erschließung des Seewinkels, durch eine Brücke zwischen Mörbisch und Illmitz ermöglichen hätte sollen. Anlässlich der Eröffnung der Hauptschule Illmitz 1971 sagte Kery: „Wir wollen das ganze Land aufbauen und kein Gebiet als Reservat zurücklassen, in dem die Menschen abwandern, weil sie keine modernen Lebensbedingungen vorfinden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Stegmayer: Das Projekt Seebrücke – „Brückenkampf“ am Neusiedler See, Diplomarbeit, Universität Wien, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes wurde die Brücke nicht gebaut, nicht nur wegen des negativen Gutachtens der einberufenen deutschen Expertenkommission, sondern auch wegen der langsam reifenden Einsicht, dass der Erhalt der Jahrhunderte gewachsenen Natur- und Kulturlandschaft, als sehenswerte Attraktion, ökonomisch, ökologisch und auch touristisch ertragreicher erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 1993 wurde der [[Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 2020 kam es seeseitig zu einem größeren Brand im Schilfgürtel, der am Folgetag mit Unterstützung von 2 Hubschraubern des Bundesheers mit je einem 3&amp;amp;nbsp;m³ Wasser fassenden Löschgefäss gelöscht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://burgenland.orf.at/stories/3042477/ Schilfbrand Illmitz – Black Hawk im Einsatz] orf.at, 4. April 2020, abgerufen am 4. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Illmitz|maxEinwohner=2600&lt;br /&gt;
|werte=(1869,1662)(1880,1898)(1890,1853)(1900,1929)(1910,1867)(1923,2042)(1934,2165)(1939,2241)(1951,2261)(1961,2316)(1971,2376)(1981,2392)(1991,2517)(2001,2595)(2011,2438)(2021,2371)({{EWDJ|AT|10709}},{{EWZN|AT|10709}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Illmitz.jpg|mini|[[Pfarrkirche Illmitz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Illmitz Interior 04.jpg|mini|Innenraum der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
{{WeitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Die [[Pfarrkirche Illmitz]] hl. Bartholomäus ist eine katholische Pfarrkirche. Da die alte Martinskirche auf der Anhöhe beim Kirchsee nur schwer erreicht werden konnte, entstand im Dorf 1715 eine Kapelle, die der Heiligen Familie geweiht war. 1775 wurde an ihrer Stelle der Grundstein für die heutige Kirche gelegt. Sie wurde im spätbarocken Baustil errichtet und war 1792 fertiggestellt. Schließlich kam es in den Jahren 1977/78 zu einer Vergrößerung in Form eines modernen Neubaus an der Nordseite. Da der Denkmalschutz einen totalen Abriss der alten Kirche verhinderte, wurden nur die „Seitenflügel“ geschleift und der Zubau errichtet. Der Hochaltar (bez. 1783) stammt aus dem aufgelassenen Augustinerinnenkloster in Eisenstadt. Er besteht aus einem zweigeschoßigen Aufbau mit dem Altarbild des [[Bartholomäus (Apostel)|hl. Bartholomäus]]. Die barocken Holzfiguren und die Pietàsäule mit Engelkopfkapitell stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal mit Pietà: Auf dem Hauptplatz vor dem Brunnen stand ursprünglich eine Steinplastik aus dem Jahr 1757. Heute steht auf dem neu gestalteten Platz vor dem Pfarramt das Kriegerdenkmal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gertschi illmitz 1.JPG|mini|St. Bartholomäus-Quelle]]&lt;br /&gt;
* St. Bartholomäus-Quelle: Wegen der seinerzeitigen seichten und meist offenen Dorfbrunnen, deren Wasser überaus hoch mineralisiert waren und die in den meisten Fällen in hygienischer Hinsicht kein einwandfreies Wasser enthielten, wurde in den Jahren 1930/31 die Bartholomäus-Quelle erbaut. Der halbartesische Brunnen fördert aus einer Tiefe von 188 Metern Heil- und Mineralwasser zutage. Die Bartholomäus-Quelle ist seit 1996 von der burgenländischen Landesregierung als Heilquelle anerkannt. Das sogenannte „Arteserwasser“ enthält viel freie Kohlensäure mit einer schwach sauren Reaktion. Der Natrium-Hydrogencarbonat-Mineral-Trinksäuerling eignet sich besonders für Trinkkuren bei Magen-Darm- und Harnwegserkrankungen. Das alte Brunnengebäude wurde im Zuge der Hauptplatzgestaltung komplett geschleift und dann ein neues Gebäude mit einer Natursteinausstattung aus &amp;#039;&amp;#039;Dorfergrün&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&lt;br /&gt;
* Ortsbild: Zahlreiche [[Weißstorch|Störche]], die auf den Dächern von Illmitz nisten, prägen das Ortsbild. In Illmitz sind bis heute noch vereinzelt alte, schilfgedeckte Häuser erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
* Zwerchhof: der Zwerchenhof mit Barockgiebel und Schilfdach ist das älteste erhaltene [[Bauernhaus]]. Das Haus steht unter Denkmalschutz und gilt als das besterhaltene Bauernhaus des Seewinkels. Es ist zum Teil über 250 Jahre alt, aus gepressten Lehmziegeln erbaut und besitzt einen restaurierten Innenhof sowie eine alte Weinpresse. Aus diesem barocken Bauernhaus und dem benachbarten Ganglhof entstand der heutige Florianihof, der schon etliche Male brannte.&lt;br /&gt;
* [[Kreuzscheune Illmitz]]: Die denkmalgeschützte Pußtascheune beherbergt eine [[Heuriger|Heurigenschänke]].&lt;br /&gt;
* Umgebung: In der Umgebung sind noch alte Ziehbrunnen und die charakteristischen Schilfhütten der Hirten zu sehen.&lt;br /&gt;
* [[Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel]]: Der Nationalpark wurde 1993 eröffnet.&lt;br /&gt;
* [[Neusiedler See]]: Illmitz liegt am östlichen Ufer des Neusiedler Sees.&lt;br /&gt;
* [[Obere Stinkersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
* Strandbad Illmitz&lt;br /&gt;
* Kino&lt;br /&gt;
* Fußballverein&lt;br /&gt;
* Tennisverein&lt;br /&gt;
* Skatepark&lt;br /&gt;
* Hartplatz&lt;br /&gt;
* Volleyballplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Lange Zeit waren Illmitz und die anderen Seewinkelgemeinden zwischen dem Neusiedler See im Westen und der eigenwilligen Grenzziehung zwischen Österreich und Ungarn im Süden und Osten eingegrenzt. Vor allem der Bau des Eisernen Vorhangs und der Ungarnaufstand 1956 kappten sämtliche Verbindungen nach Ungarn, die trotz des Endes der Monarchie bis nach dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich, gesellschaftlich und verkehrstechnisch nahezu vollkommen intakt blieben. Danach wurde die deutsche Minderheit aus Ungarn vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die Grenzen offen, der Neusiedlersee bleibt aber natürliche Barriere. Eine weiträumige verkehrstechnische Umschließung des Seewinkels erfolgte jedoch ab den 1990er Jahren. Im Norden ist die [[Ost Autobahn]] A&amp;amp;nbsp;4 wichtigste Verkehrsverbindung und im Süden plant Ungarn derzeit eine Schnellstraßenverbindung ([[Autópálya M85|M85]]) zwischen Sopron (Ödenburg) und der M1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Verkehrsanbindung wird durch die [[Postbus (Österreich)|ÖBB-Postbus&amp;amp;nbsp;GmbH]] betrieben. Die Busse sind großteils vom Typ [[Iveco Bus|Iveco]] Crossway LE und fahren ungefähr im Stundentakt. Die Strecke nach Neusiedl beträgt ca. 25&amp;amp;nbsp;km und erfordert circa 25 Minuten Fahrtzeit. Illmitz liegt im [[Verkehrsverbund Ost-Region]]. Die [[Neusiedler Seebahn|Neusiedler-Seebahn]] hat Bahnhöfe in Neusiedl am See und Parndorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
==== Weinbau ====&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Weinbaues in Illmitz geht bis in das Jahr 1598 zurück, als der erste Weingarten in der Gemeinde urkundlich belegt wurde. Ende der 1950er Jahre vollzog sich in der Landwirtschaft in Illmitz ein Strukturwandel: Der Weinbau löste die Viehwirtschaft und den Ackerbau ab. Neben der Bodenbeschaffenheit spielten das pannonische Klima und der Neusiedler See eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Weinwirtschaft. 1955 entstanden die ersten [[Hochkultur (Weinbau)|Hochkulturen]] nach Lenz Moser. 1976 wurde erstmals ein „World Champion“ an einen Illmitzer Wein vergeben. Den großen Einbruch in der Weinwirtschaft verursachte 1985 der [[Glykolwein-Skandal|Glykolskandal]], in dessen Folge der Fassweinpreis stark zurückging. Extremer Frost und die Trockenheit trugen dazu bei, dass ab 1992 viele Bauern ihre Weingärten rodeten bzw. stilllegten (440&amp;amp;nbsp;ha) und aus der Landwirtschaft teilweise ausschieden. Illmitz ist die größte Prädikatsweinbaugemeinde Österreichs und wurde über 20-mal mit dem „World Champion“ in der Kategorie „Süßweine“ und „Sekte“ auf der internationalen Weltweinmesse in [[Ljubljana]] ausgezeichnet. Aufgrund der mehrfach ausgezeichneten [[Weißwein]]e, die in Illmitz produziert werden, wird der Ort auch „Boden der Weltmeisterweine“ genannt. Er ist für seine [[Süßwein]]e bekannt. Winzer wie [[Alois Kracher]], Stefan Tschida und Willi Opitz sind vielfach ausgezeichnet. Illmitz ist eine reine Weinbaugemeinde mit knapp 40 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche als Rebfläche. Mehr als die Hälfte der Weinbaubetriebe ist zwischen zwei und zehn Hektar groß, somit überwiegt die kleinbäuerliche Betriebsgrößenstruktur. Diese Situation verändert sich aber von Jahr zu Jahr zunehmend. Die kleinen Betriebe geben nach und nach ihre Wirtschaften auf und die großen rentablen Güter (12 bis 30&amp;amp;nbsp;ha und mehr) expandieren. Das Klima ermöglicht den Ausbau aller Qualitätsstufen – von leichten, fruchtigen [[Qualitätswein]]en über die Spätlesen bis hin zu hochedlen, natursüßen Beeren- und [[Trockenbeerenauslese]]n. Auch der Wein hat sich in puncto Qualität stark verändert. Wurde z.&amp;amp;nbsp;B. bis in die 1970er Jahre fast ausschließlich Tafelwein produziert, so wird heute vermehrt auf die Produktion von Qualitätsweinen gesetzt, da sich die Marktansprüche komplett verändert haben. Neben Weißweinen werden auch [[Rotwein]]e in Illmitz angebaut. An Rebsorten werden hier [[Blaufränkisch]], [[Zweigelt]], [[St.&amp;amp;nbsp;Laurent]], Bouvier, Sämling (Scheurebe), [[Grüner Veltliner]], [[Pinot Gris]], [[Welschriesling]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;m. angebaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Illmitz2.JPG|mini|hochkant|Sandeck – ein ehemaliger Beobachtungsstand am Eisernen Vorhang als Hochstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illmitz ist die meistprämierte Weinbaugemeinde Österreichs. Für diesen Erfolg sind klimatische (pannonisches Klima) und regionale geologische Rahmenbedingungen von herausgehobener Bedeutung. Die flachen Senken und Hügel des Seewinkels erzeugen ein spezifisches Mikroklima, was zusammen mit den sandreichen Böden auf dem „Seewinkelschotter“ günstig beeinflusst wird. Die Nähe zum Neusiedler See bedingt eine hohe Luftfeuchtigkeit, zudem begünstigen etwa 2000 Sonnenstunden pro Jahr das Wachstum des Schimmelpilzes &amp;#039;&amp;#039;[[Grauschimmelfäule|Botrytis cinerea]]&amp;#039;&amp;#039;, die sogenannte Edelfäule, was die Erzeugung edelsüßer Weine vorteilhaft fördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler et al.: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Republik Österreich 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;000, Erläuterungen zur Geologischen Karte 78 Rust&amp;#039;&amp;#039;. [[Geologische Bundesanstalt]], Wien 2010, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tourismus ====&lt;br /&gt;
Illmitz ist die drittgrößte Tourismusgemeinde des Burgenlandes. Seit den 1950er Jahren ist Illmitz als Tourismusstandort bekannt – sowohl als Naherholungsgebiet der Wiener als auch für Wassersportinteressierte, Radfahrer und Naturfreunde aus ganz Europa. Ein Hochstand steht im Gebiet Sandeck, welcher ein Aussichtsposten des für die Besucher unzugänglichen Kerns des Nationalparks ist. Der Turm stammt aus Zeiten des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]]. Als dieser fiel, waren die Beobachtungsposten für Ungarn wertlos und wurden auch an österreichische Interessenten verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Kindergarten&lt;br /&gt;
* Volksschule&lt;br /&gt;
* Neue Mittelschule&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.hsillmitz.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Gemeindeamt&lt;br /&gt;
* Tourismusbüro&lt;br /&gt;
* Behindertenheim&lt;br /&gt;
* Pfarramt&lt;br /&gt;
* Pfarrheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
* 2 Kaufhäuser (Einzelhandelsketten Billa und Spar)&lt;br /&gt;
* Tankstelle&lt;br /&gt;
* Café-Konditorei&lt;br /&gt;
* Bäckerei&lt;br /&gt;
* Fleischerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illmitz - Gemeindeamt - 2.jpg|mini|Gemeindeamt Illmitz]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeinderat]] umfasst insgesamt 23 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Österreichweit einheitliche Auflistung der Gemeinderatsmandate. Nicht löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gemeinderatswahlen im Burgenland 1997: SPÖ 12, ÖVP 11.&lt;br /&gt;
* Gemeinderatswahlen im Burgenland 2002: SPÖ 12, ÖVP 11.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2002 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2007]]: SPÖ 12, ÖVP 11.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2007 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2012]]: SPÖ 11, ÖVP 10, FPÖ 2.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2012 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2017]]: SPÖ 12, ÖVP 9, FPÖ 2.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2017 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen im Burgenland 2022]]: SPÖ 14, ÖVP 8, FPÖ 1.{{Gemeinderatswahl Burgenland Ref |Jahr=2022 |Abruf=2026-04-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Illmitz:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festsitzung2017&amp;quot;&amp;gt;Marktgemeinde Illmitz: [http://www.gemeinde-illmitz.at/fileadmin/redaktion/dokumente/Sitzungsprotokolle/2017_08_20_-_Festsitzung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Niederschrift über die am 20. August 2017 abgehaltene Feststitzung&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Dokument; abgerufen am 3. Dezember 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:50px&amp;quot; | von !! style=&amp;quot;width:50px&amp;quot; | bis !! style=&amp;quot;width:150px&amp;quot; | Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1978 || 1982 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Lorenz Gartner (SPÖ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1982 || 1987 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Johann Fleischhacker (ÖVP)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 1992 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Franz Nekowitsch (SPÖ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || 1997 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Franz Wüger (ÖVP)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 2012 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Josef Loos (SPÖ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 2022 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Alois Wegleitner (SPÖ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |seit 2022 || style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |[[Maximilian Köllner]] (SPÖ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/neusiedl-am-see/c-politik/wegleitner-uebergibt-buergermeisteramt-an-koellner_a5182606 |titel=Generationenwechsel in Illmitz: Wegleitner übergibt Bürgermeisteramt an Köllner |sprache=de |abruf=2022-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:70px&amp;quot;| [[Datei:AUT Illmitz COA.svg|60px]]&lt;br /&gt;
| [[Blasonierung]]: &amp;#039;&amp;#039;„[[Spaltung (Heraldik)|Gespalten]]; vorne in Rot ein linksgewendeter silberner (weißer) Silber[[reiher (Wappentier)|reiher]], hinten in Blau ein steigender silberner (weißer) [[Fisch (Wappentier)|Fisch]].“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Spaltung in zwei [[Heraldische Farbe|Farben]] ist unheraldisch.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr der Begründung einer Gemeindepartnerschaft nennen, chronologische Reihung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit Jahr: {{DEU|#}} [[Kirchentellinsfurt]] in [[Baden-Württemberg]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Chobot]] (* 1947), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Alois Kracher]] (1959–2007), Winzer&lt;br /&gt;
* [[Stefan Salzl]] (* 1948), Tierarzt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Strommer]] (* 1958), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Michael Wüger]] (* 1970), Generalvikar der Diözese Eisenstadt&lt;br /&gt;
* [[Christian Gartner]] (* 1994), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Köllner]] (* 1991), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenringträger ===&lt;br /&gt;
Anlässlich der Festsitzung „800 Jahre Illmitz“ am 20. August 2017 wurde vom Gemeinderat beschlossen, an die ehemaligen Bürgermeister den Ehrenring der Gemeinde zu verleihen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Festsitzung2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lorenz Gartner, ehemaliger Bürgermeister von Illmitz&lt;br /&gt;
* Johann Fleischhacker, ehemaliger Bürgermeister von Illmitz&lt;br /&gt;
* Franz Nekowitsch, ehemaliger Bürgermeister von Illmitz&lt;br /&gt;
* Franz Wüger, ehemaliger Bürgermeister von Illmitz&lt;br /&gt;
* Josef Loos, ehemaliger Bürgermeister von Illmitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 beschloss der Gemeinderat, den Ehrenring an einen weiteren ehemaligen Bürgermeister und den ehemaligen Oberamtsrat zu verleihen:&lt;br /&gt;
* Alois Wegleitner, ehemaliger Bürgermeister von Illmitz&lt;br /&gt;
* Josef Haider, ehemaliger Oberamtsrat von Illmitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hilda Berger: &amp;#039;&amp;#039;Die Mundart von Illmitz im Burgenland.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2008.&lt;br /&gt;
* Josef Egermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Marktgemeinde Illmitz.&amp;#039;&amp;#039; Eisenstädter Graphische Ges.m.b.H., Eisenstadt 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift der Gemeinde Illmitz 1217–1967.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Gemeinde, Illmitz 1968.&lt;br /&gt;
* Rudolf Kracher: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Landwirtschaft in Illmitz und die Auswirkung auf die soziale und politische Struktur der Gemeinde (1945–1980).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Wien, Wien 1980.&lt;br /&gt;
* Alois Wegleitner: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Illmitz mit besonderer Berücksichtigung der Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Wien, Wien 1974.&lt;br /&gt;
* Fabian Stegmayer: &amp;#039;&amp;#039;Das Projekt Seebrücke – „Brückenkampf“ am Neusiedler See.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2013.&lt;br /&gt;
* Abschnitt „Die Partnergemeinden“ in „TÜPL Bruckneudorf – 150 Jahre Brucker Lager“ von Petra Weiß, Hrsg. Stadtgemeinde Bruck an der Leitha, April 2017, S.&amp;amp;nbsp;434/435&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Filmdreh &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Sissi (Film)|Sissi]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;#039;&amp;#039; Illmitz war in den 1950er Jahren Schauplatz von Dreharbeiten zu Szenen des Filmes Sissi (einer Film-Trilogie um die österreichische Kaiserin Elisabeth). Da der Originalschauplatz Ungarn wegen des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhanges]] nicht zur Verfügung stand, wurde das Burgenland als ehemaliges „Deutsch-Westungarn“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://burgenland.orf.at/news/stories/2954413/ |titel=Sissi im Seewinkel |datum=2018-12-20 |abruf=2018-12-20 |sprache=de |archiv-datum=2018-12-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181220095324/https://burgenland.orf.at/news/stories/2954413/ |offline=ja |archiv-bot=2025-07-16 06:53:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hauptplatzneugestaltung:&amp;#039;&amp;#039; In den Jahren 2005/06 wurde der Hauptplatz komplett umgestaltet. Die Seestraße wurde verlegt und die Kreuzung umgebaut, das Brunnengebäude wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Eine Nebenstraße am Hauptplatz wurde gepflastert und teilweise in [[Schanigarten|Schanigärten]] umgebaut. Das Kriegerdenkmal wurde versetzt und eine neue Straßenbeleuchtung installiert. Das Hauptplatzprojekt wurde jedoch nicht nur als positiv empfunden, die Kosten des Projekts sowie der Abriss des alten Brunnenhauses führten zu erheblichem Unmut in der Ortsbevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilderbogen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Illmitz4.JPG|Zicklacke&lt;br /&gt;
Illmitz Hölle Stinkersee.JPG|Hölle und Stinkersee&lt;br /&gt;
Illmitz5.JPG|Strandbad Illmitz&lt;br /&gt;
Zicklacke.JPG|Schilfhütte &amp;amp; Ziehbrunnen vor Zicklacke&lt;br /&gt;
Zicklacke Winter.JPG|Schilfhütte &amp;amp; Ziehbrunnen vor Zicklacke (Winter)&lt;br /&gt;
Sonnenuntergang neusiedler see.JPG|Sonnenuntergang am Neusiedler See im Februar&lt;br /&gt;
Junge graugaense.JPG|Junge Graugänse im Seewinkel&lt;br /&gt;
Pusztascheune Illmitz.jpg|Pusztascheune in Illmitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Illmitz}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|10709}}&lt;br /&gt;
* [http://gemeinde-illmitz.at/ Marktgemeinde Illmitz]&lt;br /&gt;
* [http://www.illmitz.co.at/ Marktgemeinde Illmitz – Tourismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at/ Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Neusiedl am See&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Illmitz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4357673-4|LCCN=n99046983|VIAF=240515652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Neusiedl am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbaugemeinde im Burgenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1217]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anton-kurt</name></author>
	</entry>
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