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	<title>Illegale Fischerei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:37:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Illegale_Fischerei&amp;diff=1001151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-07-16T05:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;illegale Fischerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piratenfischerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlicher Terminus in der [[Europäische Union|EU]] ({{enS}}): &amp;#039;&amp;#039;illegal, unreported and unregulated fishing&amp;#039;&amp;#039;, {{&amp;#039;|illegale, undokumentierte und unregulierte Fischerei}}, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IUU-Fischerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wird in der [[Fischerei]] der Fischfang durch diejenigen Schiffe und Mannschaften bezeichnet, der gewerblich ohne die erforderliche Lizenz betrieben wird, die in der Lizenz zugestandene [[Fangquote]] überschreitet oder bei dem Fangmengen nicht oder falsch angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaften und ihre Boote werden in den Medien oft als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piratenfischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ein Begriff, der insbesondere von Umweltschutzorganisationen wie [[Greenpeace]] als Schlagwort verwendet wird. Im Gegensatz zur [[Hochseefischerei]] ist die illegale Fischerei in der [[Binnenfischerei]] deutlich geringer ausgeprägt. Beim Hobbyfischfang spricht der Volksmund von &amp;#039;&amp;#039;Schwarz[[Angeln (Fischfang)|angeln]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-fischen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schätzungen der [[Welternährungsorganisation]] stammen bis zu 20 Prozent des international gehandelten Fisches aus illegaler Fischerei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Schultz |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/illegaler-fischfang-datenanalyse-zeigt-umstrittene-umlademanoever-auf-hoher-see-a-31c80502-ebbb-4b17-9999-27ba5c7b95c4 |titel=Illegaler Fischfang: Datenanalyse zeigt umstrittene Umlademanöver auf hoher See |werk=Der Spiegel |abruf=2020-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Um die [[Überfischung]] ihrer [[Ausschließliche Wirtschaftszone|Ausschließlichen Wirtschaftszonen]] (200-Meilen-Zone) zu vermeiden, legen die meisten Staaten mit [[Küstengewässer]]n [[Fangquote]]n fest und weisen einzelnen Bewerbern einen Anteil dieser Quote mittels einer [[Lizenz]] zu. Der Fischfang außerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszonen ist durch internationale Abkommen geregelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stiftung-meeresschutz.org/themen/fischerei/industrielle-fischerei/ |titel=Die Auswirkungen der industriellen Fischerei auf unseren Planeten – Regionale Organisationen für das Fischereimanagement |hrsg=stiftung-meeresschutz.org (Ulrich Karlowski) |datum=2024-01-04 |sprache= |abruf=2024-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematik ==&lt;br /&gt;
Die Piratenfischer umgehen internationale Fischereiabkommen, indem sie ihre Fangschiffe in [[Ausflaggung|Billigflaggen-Ländern]] registrieren lassen oder ganz ohne Flagge, Länderkennzeichen und Namenszug fahren. Sie besitzen industrielle Fangschiffe und fischen bevorzugt dort, wo Kontrollen die Ausnahme sind, etwa im [[Südpolarmeer]] oder vor Westafrika, wo die Regierungen nicht über die Mittel verfügen, ihre Küstengewässer ausreichend zu kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiffseigner sitzen vor allem in Europa, [[Japan]], der [[Volksrepublik China]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/chinesische-fischer-fischen-illegal-vor-afrika-a-1034657.html |titel=Greenpeace-Warnung: Chinesen fischen illegal vor Afrika |werk=Spiegel Online |datum=2015-05-20 |abruf=2016-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und den [[Vereinigte Staaten|USA]]. Greenpeace schätzt, dass rund 1200 industrielle Fangfahrzeuge illegalen Fischfang betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im Jahr 2020 im [[Science Advances]] veröffentlichte Studie, die sich auf &amp;#039;&amp;#039;[[Sea Around Us]]&amp;#039;&amp;#039; (eine Datenbank und gleichnamige Organisation der [[University of British Columbia]]) beruft, kam zu dem Ergebnis das jährlich weltweit zwischen 7,7 und 14 Millionen Tonnen Fisch aus dem Meer entnommen wird, ohne dies zu melden. Besonders betroffen sind demnach Asien, Afrika und Südamerika. Bei der legalen Fischerei entsteht dadurch laut Studie ein Schaden von jährlich 26 bis 50 Milliarden Dollar. Die an landesüblichen Preisen bemessenen wirtschaftlichen Verluste betragen dadurch für Afrika schätzungsweise zwischen 7,6 und 13,9 Milliarden Dollar pro Jahr; für Asien zwischen 10,3 und 20,3 Milliarden Dollar. Für Deutschland entstehe durch die illegale Fischerei ein jährlicher Verlust an Bruttoeinnahmen von 4,5 bis 7,3 Millionen Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fischfang-illegale-fischerei-fuehrt-zu-milliardenverlusten-a-5856c640-e717-47e9-888f-7b9c222abd61 |titel=Illegale Fischerei führt zu Milliardenverlusten |werk=Der Spiegel |datum=2020-02-27 |sprache= |abruf=2021-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer [[Greenpeace]]-Recherche gab es in den Jahren von 2017 bis 2020 weltweit 416 Schiffe, die bei Umladeaktionen auf hoher See, dem sogenannten [[Transshipment]], illegale gefangenen Fisch mit legalem Gefangenem vermengen ließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Transshipment erspart Fischern lange Fahrten in den Hafen und ist laut der Meeresschutzorganisationen eine beliebte Methode, um illegale Fischfänge unter legale zu mischen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Insgesamt wurden laut der Recherche vor allem 94 Betreiberfirmen ausgemacht, deren Schiffe solche illegalen Praktiken anwenden, die Greenpeace wiederum durch das [[Automatic Identification System]] zu erkennen glaubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Die Betreiberfirmen der verdächtigten Schiffe haben ihren Sitz überwiegend in Ländern aus [[Russland]], [[Volksrepublik China|China]], [[Japan]], [[Südkorea]], [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]], [[Hongkong]], [[Norwegen]], [[Griechenland]] und den [[Niederlande]]n. Die Schiffe selbst fahren meist unter der Flagge [[Panama]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
Verstöße gegen [[Fangquote]]n führen zu&lt;br /&gt;
* [[Überfischung]] (Hauptproblem)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wwf-report-dramatischer-rueckgang-fischbestaende-a-1053135.html |titel=Weltmeere: Fischbestände haben sich binnen 40 Jahren halbiert |werk=Spiegel Online |datum=2015-09-16 |abruf=2016-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* einem Preisverfall durch Überangebot auf dem Fischmarkt und damit zu wirtschaftlichen Einbußen für die lizenzierten Fischer, die ihre Quoten einhalten&lt;br /&gt;
* langfristig zu einem Ruin der Fischereiindustrie in einem Gebiet oder weltweit&lt;br /&gt;
* lokal zur Ausbildung von Piraterie in den betroffenen Gebieten&lt;br /&gt;
* Es fehlt an Transparenz und Kontrolle gegen häufig transnationale kriminelle Netzwerke. Internationale Instanzen müssen effektiver werden – und Subventionen fallen. Illegale, ungemeldete und unregulierte (IUU-)Fischerei ist eine der größten Bedrohungen für die Ozeane der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
=== IUU-Fischerei ===&lt;br /&gt;
Illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei (sog. „IUU-Fischerei“) gilt als globales Problem, das vor allem Fanggebiete mit schwachen nationalen oder internationalen Kontrollen betrifft. Dazu zählen insbesondere westafrikanische Staaten, wo nach Schätzungen von Natur- und Umweltschützern jeder dritte Fisch illegaler Herkunft ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/fischerei/illegale-fischerei/ |titel=Illegale Fischerei |hrsg=[[WWF Deutschland]] |datum=2016-02-02 |abruf=2016-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Illegale Fischerei wird als Bedrohung für die Ernährungssicherheit und die maritimen Ökosysteme eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/IUU-Themenpapier-Deutschland-Mai-2016.pdf |titel=Themenpapier: Der Fortschritt im Kampf gegen illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei (IUU) |datum=2016-05-26 |seiten=2 |format=PDF |abruf=2016-06-30 |archiv-datum=2016-08-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160818144146/http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/IUU-Themenpapier-Deutschland-Mai-2016.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-07-16 05:26:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Internationale Gremien wie [[Gruppe der Acht]], [[Interpol]] und das [[Umweltprogramm der Vereinten Nationen]] haben illegale Fischerei als [[Umweltkriminalität]] anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Banks, D., Davies, C., Gosling, J., Newman, J., Rice, M., Wadley, J., Walravens, F. (2008) &amp;#039;&amp;#039;Environmental Crime. A threat to our future.&amp;#039;&amp;#039; [[Environmental Investigation Agency]] ([http://www.unodc.org/documents/NGO/EIA_Ecocrime_report_0908_final_draft_low.pdf pdf]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Europäische Union]] hat eine Verordnung zur Bekämpfung illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei erlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2008|1005|konsolidiert=2011-03-09|titel=des Rates vom 29. September 2008 über ein Gemeinschaftssystem zur Verhinderung, Bekämpfung und Unterbindung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei, zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 2847/93, (EG) Nr. 1936/2001 und (EG) Nr. 601/2004 und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 1093/94 und (EG) Nr. 1447/1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 vereinbarten EU und USA ein Abkommen zur Bekämpfung illegaler Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/abkommen-eu-und-usa-schliessen-pakt-gegen-illegale-fischerei-a-784996.html |titel=Abkommen: EU und USA schließen Pakt gegen illegale Fischerei |werk=Spiegel Online |datum=2011-09-07 |abruf=2016-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Untersuchung von mit Sendern ausgestatteten [[Albatrosse]]n ergab, dass sich 37 Prozent aller Schiffe in internationalen Gewässern unsichtbar machten. In Zonen, in welchen für die Fischerei eine Lizenz notwendig ist, ließen Schiffe ihr [[Automatic Identification System]] mitunter wochenlang ausgeschaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henri Weimerskirch, Julien Collet, Alexandre Corbeau, Adrien Pajot, Floran Hoarau, Cédric Marteau, Dominique Filippi, Samantha C. Patrick |Titel=Ocean sentinel albatrosses locate illegal vessels and provide the first estimate of the extent of nondeclared fishing |Sammelwerk=[[Proceedings of the National Academy of Sciences]] |Band=117 |Nummer=6 |Datum=2020 |Seiten=3006–3014 |DOI=10.1073/pnas.1915499117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Veronika Simon |url=https://www.swr.de/wissen/albatrosse-gegen-illegale-fischerei-100.html |titel=Albatrosse helfen beim Kampf gegen illegale Fischerei |hrsg=[[Südwestrundfunk|SWR]] |datum=2020-01-28 |abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen vor den afrikanischen Küsten ===&lt;br /&gt;
Seit dem [[Somalischer Bürgerkrieg|Sturz der somalischen Regierung 1991]] wurden die Hoheitsgewässer vor [[Somalia]] nicht mehr überwacht. Seither betrieben ausländische [[Fischtrawler]], insbesondere aus der [[EU]], [[Russland]] und Asien illegalen Fischfang in diesen Gewässern. Die Eindringlinge vertrieben die Boote einheimischer Fischer, beschossen deren Insassen mit Wasserkanonen, kappten ihre Netze und nahmen dabei selbst den Verlust von Menschenleben in Kauf. Wie die Organisation East African Seafarers’ Assistance Programme (SAP) berichtet, welche in den meisten der Schiffsentführungen vor der somalischen Küste vermittelt, ist das illegale Fischen die Wurzel für die [[Piraterie vor der Küste Somalias]], da sich die einheimischen Fischer anfangs bewaffneten und versuchten, die ausländischen Piratenfischer zu vertreiben. Nachdem maritime Milizen zunächst illegal fischende Trawler aufgebracht und „Lizenz-Zahlungen“ für deren Schwarzfischerei erhoben hatten, wurden später auch Handelsschiffe gekapert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/home/panorama/welt/431803/index.do Illegale Fischerei profitiert von EU-Einsatz am Horn von Afrika] in der Tageszeitung [[Die Presse]] vom 21. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischenzeitlich profitierten die illegalen Fischer vor Somalia von der [[NAVFOR Atalanta|EU-Operation Atalanta]] zum Schutz der Seefahrt vor Somalia.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Weber: [http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2008_S26_web_ks.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kriege ohne Grenzen und das »erfolgreiche Scheitern« der Staaten am Horn von Afrika&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 472&amp;amp;nbsp;kB), SWP-Studie 2008/S 26, September 2008, 25 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illegale Fischerei und Piraterie haben sich seitdem an die westafrikanische Küste in den [[Golf von Guinea]] verlagert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oe1.orf.at/programm/20220509/678478/Illegale-Fischerei-und-Piraterie-im-Golf-von-Guinea &amp;#039;&amp;#039;Illegale Fischerei und Piraterie im Golf von Guinea.&amp;#039;&amp;#039;] ORF, 9. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Pelz: [https://www.dw.com/de/eu-piraterie-golf-von-guinea/a-56629441 &amp;#039;&amp;#039;Warum die Piraterie vor Westafrika zunimmt.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutsche Welle]], 19. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Konzept der &amp;#039;&amp;#039;koordinierten maritimen Präsenzen&amp;#039;&amp;#039; (CMP) zur Gewährleistung maritimer Sicherheit beteiligen sich die Europäische Union und die west- und zentralafrikanischen Staaten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2022/02/21/coordinated-maritime-presences-council-extends-implementation-in-the-gulf-of-guinea-for-2-years-and-establishes-a-new-concept-in-the-north-west-indian-ocean/ &amp;#039;&amp;#039;Koordinierte maritime Präsenzen: Rat verlängert Umsetzung im Golf von Guinea um zwei Jahre und weist den nordwestlichen Indischen Ozean als neues Meeresgebiet von Interesse aus.&amp;#039;&amp;#039;] [[Europäischer Rat]], Pressemitteilung vom 21. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://marineforum.online/der-golf-von-guinea/ &amp;#039;&amp;#039;Der Golf von Guinea: Gegenwärtiges und zukünftiges Engagement der Europäischen Union.&amp;#039;&amp;#039;] [[Marine-Forum]], 24. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Orth]]: &amp;#039;&amp;#039;Duell im Nordmeer. Die Jagd auf Piratenfischer.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation, WDR, 2006.&lt;br /&gt;
* Jutta Pinzler, Mieke Otte: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum letzten Fang. Das Geschäft mit dem Fisch.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation, NDR, 2014&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jérôme Delafosse, Jérôme Pin |url=https://www.youtube.com/watch?v=ow2XbB1KtgM |titel=Mafia auf dem Meer |werk=[[ZDFinfo]] |hrsg=La Famiglia (Produktion) |datum=2018 |format=[[YouTube]]-Video – 43:23min. |abruf=2020-11-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=James de Caupenne, Feurat Alani |url=https://www.youtube.com/watch?v=J0fONDOVIDw |titel=Senegal: Jagd auf die Plünderer der Meere |titelerg=Illegal fischende [[Trawler]] aus aller Welt plündern das Meer vor [[Westafrika]] – nun wehren sich Regierungen und Fischer |werk=arte Reportage |hrsg=[[Arte]] |datum=2019-02 |format=[[YouTube]]-Video – 23:46min. |abruf=2020-11-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=hvIVO-_rVCg |titel=Russland: Die Raubfischer aus Nordkorea |titelerg=Wie das Regime des Diktators Kim Yong-un Raubfischer auf [[Liste seemännischer Fachwörter (N bis Z)#Seelenverkäufer|Seelenverkäufern]] in [[internationale Gewässer]] schickt |werk=arte Reportage |hrsg=[[Arte]] |datum=2020-05 |format=[[YouTube]]-Video – 24:46min. |abruf=2020-11-24 |kommentar= |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ian Urbina&lt;br /&gt;
   |Titel=Raubfang in fremden Gewässern&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Chinas gigantische Fischereiflotte geht rücksichtslos gegen Konkurrenten vor&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Le Monde diplomatique]]&lt;br /&gt;
   |WerkErg=Deutsche Ausgabe&lt;br /&gt;
   |Nummer=Ausgabe: 12.11.2020&lt;br /&gt;
   |Verlag=taz Entwicklungs GmbH &amp;amp; Co.Medien KG&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2020-11&lt;br /&gt;
   |ISSN=1434-2561&lt;br /&gt;
   |Originalsprache=fr&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Andreas Bredenfeld&lt;br /&gt;
   |Online=https://monde-diplomatique.de/artikel/!5726174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/fisheries/cfp/illegal_fishing_de |titel=Illegale Fischerei (IUU) |titelerg=EU-Vorschriften zur Bekämpfung illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei |werk=ec.europa.eu |hrsg=[[Europäische Kommission]] |abruf=2020-11-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/das-blv/auftrag/vollzug/illegale-fischerei.html |titel=Illegale Fischerei |werk=blv.admin.ch |hrsg=[[Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen]] (BLV) |datum=2020-07 |abruf=2020-11-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.thuenen.de/de/fi/projekte/piratenfischerei-und-lebensmittelbetrug-durch-dna-nachweistests-bekaempfen/ |titel=Projekt: Piratenfischerei und Lebensmittelbetrug durch DNA-Nachweistests bekämpfen |werk=Institut für Fischereiökologie |hrsg=[[Johann Heinrich von Thünen-Institut]] |abruf=2020-11-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Tomma Schröder]] |url=https://www.deutschlandfunk.de/big-data-big-fish-teil-1-jagd-auf-die-illegalen.740.de.html?dram:article_id=382512 |titel=Big Data, Big Fish – Teil 1 – Jagd auf die Illegalenrug durch DNA-Nachweistests bekämpfen |werk=[[Deutschlandfunk]] (DLF) |hrsg=[[Deutschlandradio]] |datum=2017-04-16 |abruf=2020-11-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://ejfoundation.org/what-we-do/oceans |titel=Oceans – Protecting marine ecosystems and livelihoodsug |titelerg=Themenseite |werk=ejfoundation.org |hrsg=Environmental Justice Foundation |sprache=en |abruf=2020-11-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischereirecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piraterie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltkriminalität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilderei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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