<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Il_Cannone</id>
	<title>Il Cannone - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Il_Cannone"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Il_Cannone&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T18:47:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Il_Cannone&amp;diff=2850557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 4 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Il_Cannone&amp;diff=2850557&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-15T23:33:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 4 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bartolomeo giuseppe guarneri, violino cannone, appartenuto a niccolò paganini, cremona 1743.JPG|mini|hochkant|Die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; im Palazzo Niccolò Grimaldi, Genua]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Il Cannone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[Violine]], die 1743 von [[Guarneri del Gesù|Giuseppe Guarneri]] (Guarneri del Gesù) in [[Cremona]] gebaut wurde und als Lieblingsinstrument des Geigenvirtuosen [[Niccolò Paganini]] Berühmtheit erlangt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tarisio&amp;quot;&amp;gt;[https://tarisio.com/cozio-archive/property/?ID=40130 &amp;#039;&amp;#039;Bartolomeo Giuseppe Guarneri ‘del Gesù’, Cremona, 1743, the ‘Il Cannone, Paganini’&amp;#039;&amp;#039;] tarisio.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Paganini nannte sie wegen ihres kraftvollen und reichen Klangs &amp;#039;&amp;#039;il mio cannone violino&amp;#039;&amp;#039; („meine Kanonenvioline“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;premiopaganini.it Storia&amp;quot;/&amp;gt; Heute ist sie im Besitz der Stadt [[Genua]] und gilt als nationales Kulturgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provenienz ==&lt;br /&gt;
Paganini bekam die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; geschenkt; es ist nicht ganz klar, von wem und unter welchen Umständen. Aus einem von [[Julius Max Schottky]] überlieferten Zitat ergeben sich zwei Möglichkeiten. Paganini hatte ihm berichtet:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Einer meiner Ausflüge, der keine Kunst-, sondern nur eine Lustreise war, führte mich einst wieder nach Livorno, wo man mich zu einem Concerte nöthigte. Der kunstliebende reiche Kaufmann, Herr Livron, lieh mir eine Guarneri, da ich keine Violine bei mir hatte; nach geendigtem Spiele jedoch lehnte er es ab, sie zurückzunehmen [...] Auf ähnliche Weise erging es mir zu Parma: Herr Pasini, ein ausgezeichneter Maler, hörte von meiner Fertigkeit, Alles a Vista zu spielen; er legte mir ein sehr schwieriges Concert mit der Aeußerung vor, mir eine geschätzte Geige als Geschenk zu geben, wenn ich die Aufgabe genügend löste: Die Violine wurde mein Eigenthum.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Max Schottky, Vaduz/Liechtenstein 1990, S.&amp;amp;nbsp;257&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sachverständigen des Auktionshauses Tarisio geben den in diesem Bericht zuerst genannten französischen Kaufmann Livron als Vorbesitzer an und datieren den Besitzerwechsel auf 1799.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tarisio&amp;quot;/&amp;gt; Andere Quellen geben an, dass die Übergabe an Paganini wahrscheinlich im Jahr 1802 stattgefunden habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;premiopaganini.it Storia&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Violini a Genova&amp;quot;/&amp;gt; Ohne gesicherte Belege wird in der Literatur auch der napoleonische General [[Domenico Pino]] als Geber genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neill5&amp;quot;&amp;gt;Edward Neill, München, Leipzig 1990, S. 353 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paganini ließ die Violine 1828 in [[Wien]] vom Geigenbauer Carl Nicolaus Sawicki umarbeiten. Sie erhielt einen [[Saitenhalter]] ähnlich wie eine Viola und ein neues [[Griffbrett]], das etwas kürzer war und eine ausgeprägtere Wölbung aufwies. Vor allem nach dem Umbau in Wien war die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem großen, runden Ton das ideale Instrument, um Paganinis dünne Besaitung, die den Ton schlank machte,&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Guhr: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Paganini&amp;#039;s Kunst die Violine zu spielen.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1829&amp;lt;/ref&amp;gt; wettzumachen. Die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; war eine ideale Partnerin für Paganini.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Violini a Genova&amp;quot;&amp;gt;[http://www2.comune.genova.it/servlets/resources?contentId=92797&amp;amp;resourceName=Documento+pdf &amp;#039;&amp;#039;Violini a Genova&amp;#039;&amp;#039;] Viersprachige Broschüre der Stadt Genua über die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Sivori&amp;#039;&amp;#039;, 2003 (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 erlitt die Violine in London einen Schaden, dessen Behebung der Geigenbauer [[Jean-Baptiste Vuillaume]] erst 1838 vollendete. Vuillaume fertigte zudem eine Kopie an, die später Paganinis Schüler [[Camillo Sivori]] von seinem Lehrer erwarb und die heute &amp;#039;&amp;#039;Sivori&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.premiopaganini.it/archivio/violi_vuillaume_deu.htm |wayback=20180103073149 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die historischen Geigen: Die &amp;quot;Vuillaume&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-07-15 23:33:38 InternetArchiveBot }} premiopaganini.it (Archivseite)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paganini, der aus Genua stammte, starb im Jahr 1840. In seinem Testament aus dem Jahr 1837 hatte er diese besondere Geige testamentarisch seiner Heimatstadt vermacht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neill5&amp;quot;/&amp;gt; und hinzugefügt: „damit sie für immer erhalten bleibe“ (italienisch: „onde sia perpetuamente conservato“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;premiopaganini.it Storia&amp;quot;/&amp;gt; Tatsächlich sind alle wesentlichen Teile des Instruments bis heute erhalten geblieben. Dieser Umstand trägt ebenso wie die enge Verbindung mit Paganini und der außergewöhnliche Klang zur Einzigartigkeit des Instruments bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;premiopaganini.it Storia&amp;quot;&amp;gt;[http://www.premiopaganini.it/archivio/violi_guarneri_trad.htm &amp;#039;&amp;#039;Il &amp;quot;Guarneri del Gesù&amp;quot;: Storia e Tradizioni&amp;#039;&amp;#039;] premiopaganini.it (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbewahrung, Restaurierung und Nutzung ==&lt;br /&gt;
Seit 1851 befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit anderen Erinnerungsstücken Paganinis im [[Palazzo Niccolò Grimaldi]], dem Sitz der Genueser Stadtverwaltung. Dort befindet sich heute auch die Kopie von Vuillaume, die &amp;#039;&amp;#039;Sivori&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Violini a Genova&amp;quot;/&amp;gt; Etwa hundert Jahre lang wurde die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; nur sehr selten gespielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giordano 2015&amp;quot;&amp;gt;Alberto Giordano: [https://tarisio.com/cozio-archive/cozio-carteggio/the-paganini-cannon-violin/ &amp;#039;&amp;#039;The Paganini ‘Cannon’ violin&amp;#039;&amp;#039;] tarisio.com, 10. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde der cremonesische Geigenbauer Cesare Candi mit der Restaurierung der &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;premiopaganini.it Restoration&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.premiopaganini.it/archivio/violi_guarneri_recuperostorico_eng.htm |wayback=20190110183452 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Restoration of the ‘Cannone’&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-07-15 23:33:38 InternetArchiveBot }} premiopaganini.it&amp;lt;/ref&amp;gt; Restaurierungsarbeiten in den 1960er Jahren hatten das Ziel, das Instrument den Anforderungen des modernen Geigenspiels anzupassen. Bei einer weiteren Restaurierung im Jahr 2004 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; weitgehend in jenen Zustand zurückversetzt, in dem sie zu Paganinis Lebzeiten war, indem Kopien der von Paganini verwendeten Teile (Griffbrett, Wirbel, Steg und Saitenhalter) eingesetzt und Darmsaiten aufgezogen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giordano 2015&amp;quot;/&amp;gt; Zu dieser Restaurierung wurde im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Paganiniana Festivals&amp;#039;&amp;#039; 2004 eine Konferenz veranstaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;premiopaganini.it Restoration&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Dokumentation der Konferenzbeiträge: {{Webarchiv|url=http://www.premiopaganini.it/archivio/pdf_doc/congresso2004.pdf |wayback=20190110183528 |text=&amp;#039;&amp;#039;Atti del Convegno Internazionale di Liuteria: Recupero e conservazione del violino Guarneri ‘del Gesù’ (1743) detto ‘Cannone’&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-07-15 23:33:38 InternetArchiveBot }} Comune di Genova, April 2006, 121 Seiten, italienisch/englisch (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Erhalt der Geige kümmern sich heute vor allem der italienische Geiger [[Mario Trabucco]], seit 1972 der Kurator der &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039;, und der Geigenbauer Bruce Carlson, der seit 2000 für ihre Konservierung verantwortlich ist. Mario Trabucco spielt regelmäßig auf der &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Violini a Genova&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Einrichtung des internationalen Violinwettbewerbs „[[Premio Paganini]]“ im Jahr 1954 haben die Gewinner des Wettbewerbs das Privileg, mit der &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; bei einem Konzert in Genua aufzutreten. Auch darüber hinaus haben hervorragende Geiger Konzerte mit der &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; in Italien und im Ausland gegeben oder sie für Einspielungen nutzen können, darunter so berühmte Künstler wie [[Bronisław Huberman]], [[Isaac Stern]], [[Leonid Borissowitsch Kogan|Leonid Kogan]] und [[Shlomo Mintz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.comune.genova.it/servlets/resources?contentId=92797&amp;amp;resourceName=Documento+pdf &amp;#039;&amp;#039;Violini a Genova&amp;#039;&amp;#039;] Viersprachige Broschüre der Stadt Genua, 2003 (PDF), siehe die Doppelseite mit der Liste der Künstler.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in jüngerer Zeit zum Beispiel [[Vadim Repin]], [[Joshua Bell (Musiker)|Joshua Bell]] und [[Julia Fischer (Geigerin)|Julia Fischer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.premiopaganini.it/archivio/violi_guarneri_dicono_eng.htm |wayback=20170530110535 |text=Kommentare ausgewählter Künstler zu ihren Eindrücken von der Cannone |archiv-bot=2025-07-15 23:33:38 InternetArchiveBot }} premiopaganini.it (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab den späten 1970er Jahren bis zu den frühen 2000er Jahren wurde die &amp;#039;&amp;#039;Cannone&amp;#039;&amp;#039; vergleichsweise häufig gespielt. Seit der letzten Restaurierung im Jahr 2004 steht wieder das Anliegen im Vordergrund, das Instrument möglichst zu schonen, um es in seinem hervorragenden Zustand dauerhaft zu erhalten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Giordano 2015&amp;quot;/&amp;gt; wie Paganini es sich gewünscht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://tarisio.com/cozio-archive/property/?ID=40130 &amp;#039;&amp;#039;Bartolomeo Giuseppe Guarneri ‘del Gesù’, Cremona, 1743, the ‘Il Cannone, Paganini’&amp;#039;&amp;#039;] tarisio.com&lt;br /&gt;
* [http://www.premiopaganini.it/archivio/violi_guarneri_deu.htm Reihe von Artikeln über die Cannone] Archivseiten bei premiopaganini.it (auch [http://www.premiopaganini.it/archivio/violi_guarneri_eng.htm englisch] und [http://www.premiopaganini.it/archivio/violi_guarneri.htm italienisch])&lt;br /&gt;
* [http://www.giordanoviolins.com/en/paganini%E2%80%99s-violin-%E2%80%9Cil-cannone%E2%80%9D &amp;#039;&amp;#039;Il Cannone&amp;#039;&amp;#039;] Alberto Giordano &amp;amp; Co. (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=q5hRHgpvmCw &amp;#039;&amp;#039;Il Cannone Guarneri – Documentary with Shlomo Mintz&amp;#039;&amp;#039;] Video bei YouTube, englisch, 1997 (20:46 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cannone Guarnerius #Il}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelne Violine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niccolò Paganini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk (18. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>