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	<title>Iki (Insel) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grullab: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-12-05T21:46:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Iki&lt;br /&gt;
|BILD1= Iki Island Aerial photograph.2017.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Luftbild von 2017&lt;br /&gt;
|BILD2=Iki-no-shima map.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=topografische Karte&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Japanisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=33/47//N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=129/43//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=JP-42&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|POSMARK=&lt;br /&gt;
|POSMARKSIZE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=17&lt;br /&gt;
|BREITE=14&lt;br /&gt;
|FLAECHE=133.92&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=Takenotsuji&lt;br /&gt;
|HOEHE=212.9&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=[[Iki (Nagasaki)|Iki]]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-PREFIX=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=28941&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2011-10-01&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch Nagasaki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|壱岐島}}, &amp;#039;&amp;#039;Iki no shima&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich: „Einkap-Insel“) ist eine [[japan]]ische Insel, die sich in 20&amp;amp;nbsp;km Entfernung nordnordwestlich vor [[Kyūshū]]s [[Halbinsel Higashi-Matsuura]] und südöstlich der [[Tsushima (Insel)|Tsushima]]-Inseln befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Iki liegt in der [[Tsushima-Straße]], wobei wiederum die zwischen Iki und Higashi-Matsuura verlaufende Meeresstraße als &amp;#039;&amp;#039;Iki-Kanal&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|壱岐水道}}, &amp;#039;&amp;#039;Iki-suidō&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;Iki-Straße&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|壱岐海峡}}, &amp;#039;&amp;#039;Iki-kaikyō&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der Insel umfasst 133,92&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch Nagasaki&amp;quot; /&amp;gt; bei einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 17, und einer Ost-West-Ausdehnung etwa 14&amp;amp;nbsp;km. Zu Iki gehören 23 weitere Inseln: 4 bewohnte und 19 unbewohnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch Nagasaki&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.pref.nagasaki.jp/toukei/syuppanbutu/nenkan/nenkan24/data/008.xls|titel={{lang|ja|８ 島しょ}}|werk={{lang|ja|長崎県統計年鑑　平成２４年}} („Statistisches Jahrbuch der Präfektur Nagasaki, 2012“)|hrsg=Präfektur Nagasaki|sprache=ja|zugriff=2013-07-14|format=[[Microsoft Excel|MS Excel]]; 279&amp;amp;nbsp;kB|archiv-bot=2018-04-15 20:02:19 InternetArchiveBot|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Höhe der Landoberfläche liegt bei 100 m über NN, einige Hügel erheben sich in Höhen um 200 m. Die höchste Erhebung in diesem schwach geschwungenen Relief ist der &amp;#039;&amp;#039;Dakenotsuji&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|岳ノ辻}}) mit 212,9 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist ein [[Basalt]]plateau [[Effusion (Vulkanismus)|effusiven]] Ursprungs und bestückt mit [[pyroklastischer Kegel|pyroklastischen Kegeln]], von denen die letzten vor 600.000 Jahren aktiv waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://riodb02.ibase.aist.go.jp/strata/VOL_JP/EN/vol/24.htm |titel=Iki Volcano Group |werk=Japanese Quaternary Volcanoes database |archiv-url=https://archive.today/20120715020102/http://riodb02.ibase.aist.go.jp/strata/VOL_JP/EN/vol/24.htm |archiv-datum=2012-07-15 |zugriff=2018-11-23 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nordwesten der Insel ist noch aktiv, hier – im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Yunomoto&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja-Jpan|湯ノ本}}, wörtlich: „Heißwasserquelle“) - befinden sich [[heiße Quelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Iki gehört zur Klimaprovinz Nord-Kyūshū, die den Nordteil Kyūshūs (nördlich des [[Kyūshū-Gebirge]]s), das westliche [[Chūgoku]] mit [[Shimonoseki]] und die Inseln der [[Tsushima-Straße]] umfasst. Unter der Klimaprovinzen Japans hat sie eine Ausnahmestellung inne: Obwohl auf der Nordseite Japans gelegen, zählt sie dem Jahresgang des Niederschlages nach, nicht zu den Klimatypen der „japanischen Rückseite“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Ura-Nihon|ura Nihon]]&amp;#039;&amp;#039;), den am [[Japanisches Meer|Japanischen Meer]] gelegenen Landstrichen, noch zu dem der [[Seto-Inlandsee]]. Für erstere fehlt das winterliche Niederschlagsmaximum, für letzteren sind die hier anzutreffenden jährlichen Niederschlagssummen von 1600 bis 2000&amp;amp;nbsp;mm zu hoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der warme [[Tsushima-Strom]] sorgt auf Iki für milde Winter: die mittlere Januartemperatur sinkt nicht unter 7&amp;amp;nbsp;°C. Im heißesten Monat August liegen die Temperaturen um 27&amp;amp;nbsp;°C. Es gibt zwei etwa gleich hohe Niederschlagsmaxima, im September mit etwa 267&amp;amp;nbsp;mm und im Juni mit etwa 277&amp;amp;nbsp;mm. Die Niederschlagsjahressumme liegt über 2000&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schwind: &amp;#039;&amp;#039;Das Japanische Inselreich, Band 1: Die Naturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1967, S. 301&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Status als Gebietskörperschaft ==&lt;br /&gt;
Auf Iki befand sich ursprünglich die [[Provinz Iki]], über die und einem Teil der [[Provinz Hizen]] sich wiederum das Lehen (&amp;#039;&amp;#039;[[Han (Japan)|Han]]&amp;#039;&amp;#039;) [[Hirado (Han)|Hirado]] erstreckte. Mit der [[Abschaffung der Han]] und der Gründung der [[Präfekturen Japans|Präfekturen]] im Jahr 1871 kam Iki zunächst zur – aus dem Han Hirado entstandenen – [[Präfektur Hirado]], die jedoch noch im gleichen Jahr in der [[Präfektur Nagasaki]] aufging. Die ursprünglich zwei Landkreise (&amp;#039;&amp;#039;[[Gun (Japan)|Gun]]&amp;#039;&amp;#039;) wurden 1896 zum [[Iki-gun (Nagasaki)|Iki-gun]] vereinigt. Zählte man nach den 1889 üblichen Regularien im alten Iki-gun noch sieben und im alten [[Ishida-gun (Iki)|Ishida-gun]] noch fünf Dörfer, so blieb nach weiteren Gemeindezusammenschlüssen bis zum Jahr 1970 noch eine Zahl von vier Orten übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel behielt bis zum 1. März 2004 den Status eines Landkreises. Der lokale Verwaltungssitz war die Gemeinde [[Iki (Nagasaki)|Iki]]. Der Kreis ging im Jahr 2004 - im Zuge der sukzessiven Neuordnung der japanischen Verwaltungseinheiten – in die Stadt (&amp;#039;&amp;#039;[[Shi (Japan)|Shi]]&amp;#039;&amp;#039;) über, welche die gesamte Insel umfasst und sich aus den vier „Vierteln“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Machi#Gemeindeteile|Chō]]&amp;#039;&amp;#039;) [[Gōnoura (Iki)|Gōnoura]], [[Katsumoto (Iki)|Katsumoto]], [[Ashibe (Iki)|Ashibe]] und [[Ishida (Iki)|Ishida]] zusammensetzt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Website des Gemeindezusammenschlusses |url=http://www.city.iki.nagasaki.jp/gappei/index01.htm |wayback=20070927235325 |archiv-bot=2018-04-15 20:02:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der abgelegenen Lage werden viele Verwaltungsfunktionen der Präfektur vom Regionalbüro Iki ({{lang|ja|壱岐地方局}}, &amp;#039;&amp;#039;Iki chihō kyoku&amp;#039;&amp;#039;) – bis 2004 [[Unterpräfektur Iki]] – wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Insel wird von 28.941 Einwohnern (Stand 1. Oktober 2011) bewohnt. Auf den umliegenden vier bewohnten Inseln leben zusätzlich {{#expr:157+148+117+14}} Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch Nagasaki&amp;quot; /&amp;gt; Vor allem infolge der Abwanderung junger Menschen zählt Iki heute nur noch etwa halb so viele Einwohner wie Mitte der 1950er Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patrick Welter&amp;quot;&amp;gt;Patrick Welter: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichtümer des Meeres sind nicht endlos. Eine Insel im Südwesten Japans kämpft gegen Überfischung und Überalterung&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11. September 2017, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plateauflächen im Landesinneren sind dispers besiedelt. Agrarische Nutzflächen wechseln sich mit vereinzelten Gehöften ab. Die Fischersiedlungen entlang der Küste hingegen weisen ein konzentriertes Siedlungsmuster auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Insel verfügt über reiche [[Grundwasser]]reserven und Speicherseen, was auf den [[Melioration|meliorierten]] Flächen nahe der Küste [[Reis]]anbau auf Nassfeldern erlaubt. Im Hinterland werden vor allem [[Tabak]], [[Wassermelone]]n und [[Satsuma (Frucht)|Mikan]] angepflanzt. Der örtliche [[Shōchū]] gilt als Spezialität. Daneben existieren einige kleinere Rindermastbetriebe und Fischereien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ōsaka 1995, S.8&amp;quot;&amp;gt;Ōsaka 1995, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischerei und Walfang ===&lt;br /&gt;
Der vom warmen [[Tsushima-Strom]], einer langsam fließenden Zweigströmung des [[Kuroshio]], umgebenen Insel boten sich seit jeher reiche Fischgründe. Die ersten Fischersiedlungen lassen sich schon für die [[Yayoi-Zeit]] nachweisen. Zwar ist der kommerzielle Fischfang eingeschränkt. In kleinem Stil wird dennoch gefischt und [[Meeresfrüchte]] geerntet. Der [[Roter Thun|Rote Thun]] wird meist auf traditionelle Weise mit Angel und Leine gefangen. Die in Katsumoto, dem wichtigsten Fischereihafen der Insel, angelandete Thun-Fangmenge ging jedoch von 358 Tonnen im Jahre 2005 auf 138 Tonnen im Jahre 2015 zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patrick Welter&amp;quot; /&amp;gt; In die Netze der Fischer gehen vor allem [[Sardinen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Sardinops melanostictus]]&amp;#039;&amp;#039;, {{lang|ja|鰯}}, &amp;#039;&amp;#039;iwashi&amp;#039;&amp;#039;), [[Makrelen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Seriola quinqueradiata]]&amp;#039;&amp;#039;, {{lang|ja|鰤}}, &amp;#039;&amp;#039;buri&amp;#039;&amp;#039;) und [[Tintenfisch]]e ({{lang|ja|イカ}}, &amp;#039;&amp;#039;ika&amp;#039;&amp;#039;). Daneben werden von [[Ama (Taucher)|Ama]]-Taucherinnen und -Tauchern&amp;lt;ref&amp;gt;Der Beruf wurde traditionell von Frauen ausgeübt, heutzutage jedoch auch von Männern.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Muscheln]], [[Schnecken]] und [[Kombu]] geerntet, vor allem [[Seeohr]]en, [[Seeigel]] und sogenannte Turbanschnecken (&amp;#039;&amp;#039;[[Turbo cornutus|Turbo (Batillus) cornutus]]&amp;#039;&amp;#039;, {{lang|ja|サザエ}}, &amp;#039;&amp;#039;sazae&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[:en:Turbinidae]], [[:ja:サザエ]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als maritime Kulinaria der Insel gelten vor allem Seeigel und Buri.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ōsaka 1995, S.8&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Walfang ===&lt;br /&gt;
Früher betrieb man auf den Inseln Walfang. In den 1970er und 1980er Jahren gerieten vor allem die Fischereibetriebe des Ortes Katsumoto in die Schlagzeilen. Man hatte die lokalen [[Minkwal]]- und [[Delfine|Delfinbestände]] stark dezimiert, um einen natürlichen Konkurrenten im kommerziellen Fischfang auszuschalten. Nach 1982 verbot die Stadtverwaltung den kommerziellen Fang von &amp;#039;&amp;#039;Buri&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
1977 luden örtliche Fischer Fernsehanstalten ein, eine Massenschlachtung von Delfinen zu filmen. Die Aufnahmen führten zu scharfen Verurteilungen durch [[Umweltaktivist]]en.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Artikel bei Seashepard.org (engl.) |url=http://www.seashepherd.org/news/media_031117_1.html |wayback=20071006234457 |archiv-bot=2018-04-15 20:02:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird auf Iki kein kommerzieller Walfang mehr betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Die Insel wirbt als Tourismusstandort mit [[Onsen]], [[Hotel]]s, [[Badestrand|Badestränden]] sowie [[Golf (Sport)|Golf]]- und [[Campingplatz|Campingplätzen]]. An der Nordküste der Insel existiert ein [[Delfinarium]]. Zusammen mit der benachbarten Insel Tsushima bilden Teile der Insel seit 1968 den [[Iki-Tsushima-Quasi-Nationalpark]], der in das Tourismuskonzept eingeflochten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit jeher waren die Insel Iki und Tsushima wichtige Brücken zwischen Japan und der [[Koreanische Halbinsel|koreanischen Halbinsel]]. Ihre Nähe zum asiatischen Festland machte sie jedoch wiederholt zu einem empfindlichen Angriffsziel für kontinentale [[Invasion (Militär)|Invasionsversuche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altertum ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Weizhi Worenchuan&amp;#039;&amp;#039; (jap. {{lang|ja|魏志倭人伝}}, &amp;#039;&amp;#039;Gishi Wajinden&amp;#039;&amp;#039;, dt. „Aufzeichnungen von [[Wei-Dynastie|Wei]]: Leben der Menschen von Wa“), ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Chroniken der Drei Reiche]]&amp;#039;&amp;#039;, einem zum Ende des dritten Jahrhunderts verfassten chinesischen Bericht über das auf einem weitgestreckten Archipel östlich der koreanischen Halbinsel lebende Volk der &amp;#039;&amp;#039;Wa&amp;#039;&amp;#039; wird ein „Land Iki“ ({{lang|ja|一支国}}, &amp;#039;&amp;#039;Iki-koku&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Seit Einführung des [[Ritsuryō]]-Rechts wird die Insel mit den heute verwendeten [[Kanji]] geschrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eines der vom Königreich [[Yamatai]] beherrschten Länder aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine annotierte deutsche Übersetzung des &amp;#039;&amp;#039;Gishi wajinden&amp;#039;&amp;#039; findet sich in Seyock: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Ostbarbaren. Zur Archäologie protohistorischer Kulturen in Südkorea und Westjapan.&amp;#039;&amp;#039; Münster 2004, S. 50–58. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Eine [[Edierung]] des Originaltextes findet sich in {{lang|ja|佐伯有清: 『魏志 倭人伝を読む上: 邪馬台国への道』東京: 吉川弘文館}} 2000, ISBN 4-642-05504-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch da die Entfernungsangaben in dem Bericht die Insel als Standort dieses Landes ausschließen, bestehen Zweifel, ob das Iki der Yayoi-Zeit mit der heutigen Insel übereinstimmt. Durch [[Archäologie|archäologische]] [[Grabung]]en in der [[Taishō-Zeit|Taishō-]] und [[Shōwa-Zeit]], bei der mehrere große Yayoi-zeitliche Siedlungen entdeckt wurden, rückte die Wahrscheinlichkeit dieser Übereinstimmung wieder in greifbare Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;Harunotsuji&amp;#039;&amp;#039; – Die Hauptsiedlung des Landes Iki zur Yayoi-Zeit? ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Harunotsuji_Ruins,_enkei-3.jpg|mini|Rekonstruktion der Siedlung Harunotsuji]]&lt;br /&gt;
Im Dezember 1995 veröffentlichte das für die Auswertung der Funde und Befunde zuständige „Komitee für Bildung und Erziehung, Präfektur Nagasaki“ ({{lang|ja|長崎県教育委員会}}, &amp;#039;&amp;#039;Nagasaki-ken kyōiku iinkai&amp;#039;&amp;#039;), dass die Fundstätte &amp;#039;&amp;#039;Harunotsuji&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--sic--&amp;gt; ({{lang|ja|原の辻}}) die Hauptsiedlung jenes im &amp;#039;&amp;#039;Gishi Wajinden&amp;#039;&amp;#039; genannten Landes Iki gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Nagasaki-ken Kyōiki Iinkai 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese These spräche, dass die Entfernungsangaben in der Chronik äußerst ungenau sind. Die geografische Position ließe sich somit nicht präzise ermitteln. Abgesehen von den unstimmigen Entfernungsangaben bestehe daher kaum Anlass zum Zweifel, dass es sich bei der Insel um jenes antike Iki handele. &amp;#039;&amp;#039;Harunotsuji&amp;#039;&amp;#039; ist zudem die zweitgrößte Yayoi-zeitliche Siedlung nach der Grabung &amp;#039;&amp;#039;Tōko&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|唐古}}) in der [[Präfektur Nara]]. Die Auswertung der ausgegrabenen [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]], darunter [[Magatama]], [[Waffe]]n, [[Keramik]]a, [[Knochen]] und Glasschmuck, weisen auf einen engen Kontakt zu den japanischen Inseln und dem asiatischen Festland während der Yayoi-Zeit hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &amp;#039;&amp;#039;Harunotsuji&amp;#039;&amp;#039; wurden bei den zwei weiteren Grabungen an den Fundstätten &amp;#039;&amp;#039;Karakami&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|カラカミ遺蹟}}) und &amp;#039;&amp;#039;Kurumade&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|車出遺蹟}}) Artefakte der Yayoi-Zeit geborgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oksbjerg 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter bis Frühmoderne ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Toi-Invasion]] (1019) entspannen sich private Handelsbeziehungen zwischen [[Goryeo]], Tsushima, Iki und Kyūshū. Die Insel wurde der Herrschaft der [[Matsuura-Sippe]] ({{lang|ja|松浦党}}, &amp;#039;&amp;#039;Matsuura-tō&amp;#039;&amp;#039;) unterstellt. In der [[Kamakura-Zeit]] rissen durch die [[Mongoleninvasionen in Japan|mongolischen Invasionsversuche]] der Jahre 1274 und 1281 die Handelsbeziehungen wieder ab. Die Invasoren fielen beide Male zunächst grausam über die schlecht verteidigten Inseln Iki und Tsushima her, bevor man zur [[Bucht von Hakata]] weiterzog. Später wurde die Insel neben Tsushima und [[Matsuura]] zu einem Hauptstützpunkt der [[Wokou]]-Piraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Edo-Zeit]] war die Insel unter der Herrschaft des [[Klan]]s der Hirado-[[Matsuura (Klan)|Matsuura]] ein Teil des Lehens Hirado.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Iki Airport Aerial Photograph.jpg|mini|Luftbild des Flughafens Iki, 1977]]&lt;br /&gt;
Die Insel verfügt über [[Fähre|Fährterminals]] in Ashibe, Ishida und Gōnoura, welche Iki nach Japan anbinden.&lt;br /&gt;
Der an der Ostküste befindliche [[Flughafen Iki]] verbindet die Insel mit der Präfekturhauptstadt [[Nagasaki]]. Die Staatsstraße 382 verbindet die Ortschaften des Insel miteinander, der [[ÖPNV]] ist durch Buslinien der Gesellschaft „Iki-Kōtsū“ gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Nicht-Japanische Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Iki&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;588.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bohner]]: &amp;#039;&amp;#039;Siebengestirn und Mond und einige Iki-Sagen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Nipponica]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 4, Nr. 2, 1941, S. 629–633.&lt;br /&gt;
* Hermann Bohner: &amp;#039;&amp;#039;Hahn und Uhr&amp;#039;&amp;#039;. In: Monumenta Nipponica, Jg. 1, Nr. 2, 1938, S. 314f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Archäologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Jane Oksbjerg: &amp;#039;&amp;#039;Karakami - A Yayoi site in Iki Island&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Society of East Asian Archaeology&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1, 2007. {{ISSN|1864-6018}} ([http://www.seaa-web.org/bul-fie-01.htm Online-Ressource])&lt;br /&gt;
* Barbara Seyock: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Ostbarbaren. Zur Archäologie protohistorischer Kulturen in Südkorea und Westjapan.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Münster 2004. ISBN 3-8258-7236-X, S. 169–176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Japanische Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Archäologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 岡崎敬 (&amp;#039;&amp;#039;Okazaki Takashi&amp;#039;&amp;#039;):『魏志倭人伝の考古学:対馬・壱岐篇』(&amp;#039;&amp;#039;Gishi wajinden no kōkogaku: Tsushima, Iki hen&amp;#039;&amp;#039;) 東京:第一書房 2003.&lt;br /&gt;
: (Takashi Okazaki: &amp;#039;&amp;#039;Die Archäologie des Gishi wajinden: Band Tsushima und Iki&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Daiichi Shobō, Tokio 2003, S. 191–288)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 大阪府立弥生文化博物館編 (Ōsaka furitsu Yayoi bunka hakubutsukan hen): 『邪馬台国への海の道:壱岐・対馬の弥生文化 平成7年秋季特別展』(&amp;#039;&amp;#039;Yamataikoku e no umi no michi: Iki, Tsushima no Yayoi bunka. Heisei shichinen shūki tokubetsu hen&amp;#039;&amp;#039;), 東京:和泉 1995.&lt;br /&gt;
: (Städtisches Museum für die Kultur der [[Yayoi-Zeit]], Ōsaka: &amp;#039;&amp;#039;Die Yayoikultur von Iki und Tsushima. Sonderausstellung im Herbst 1995&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Izumi, Tokyo 1995.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Iki, Nagasaki|Iki}}&lt;br /&gt;
* [http://www.city.iki.nagasaki.jp/ Offizielle Website der Stadt Iki] (japanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ikikankou.com/ Website der Tourismus.Gesellschaft Iki] (japanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ikimonoya.com/ &amp;#039;&amp;#039;Ikimonoya&amp;#039;&amp;#039; - Kulinarische Spezialitäten der Insel] (japanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.iki-brand.jp/ &amp;#039;&amp;#039;Iki-Brand&amp;#039;&amp;#039; - Tourismus-Website] (japanisch)&lt;br /&gt;
* [http://iki-navi.com// &amp;#039;&amp;#039;Iki-Navi&amp;#039;&amp;#039; - Tourismusführer] (japanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|NDL=00630122|VIAF=255879434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Asien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Japanisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Präfektur Nagasaki)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacken- und Aschenkegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iki (Nagasaki)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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