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	<title>Ikaria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ikaria&amp;diff=146881&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Richard Huber am 30. April 2026 um 14:49 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-30T14:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die griechische Insel. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Ikaria (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Gemeinde Ikaria&lt;br /&gt;
|Name-el=Δήμος Ικαρίας&lt;br /&gt;
|Region=[[Nördliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Ikaria (Regionalbezirk)|Ikaria]]&lt;br /&gt;
|Fläche=254.688&lt;br /&gt;
|Einwohner=8423&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.statistics.gr/portal/page/portal/ESYE/BUCKET/General/resident_population_census2011rev.xls | wayback=20150627221846 | text=Ergebnisse der Volkszählung 2011, Griechisches Statistisches Amt (ΕΛ.ΣΤΑΤ)}} (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|Logobild=&lt;br /&gt;
|Sitz=[[Agios Kirykos]]&lt;br /&gt;
|LAU=5401&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=3&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke=2&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften=10&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
|lat_deg=37 |lat_min=35 |lat_sec=56.4&lt;br /&gt;
|lon_deg=26 |lon_min=9 |lon_sec=58.83&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2019 Dimos Ikarias.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ikaria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Ικαρία}} [{{IPA|ikaˈria}}] oder Ικαριά [{{IPA|ikarˈja}}] {{F.Sg.}}) ist eine [[Griechenland|griechische]] Insel. Sie bildet seit 2011 gleichzeitig die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Ikaria&amp;#039;&amp;#039; (Δήμος Ικαρίας) und zusammen mit der Gemeinde [[Fourni (Ägäis)|Fourni Korseon]] den [[Ikaria (Regionalbezirk)|Regionalbezirk Ikaria]] in der Region [[Nördliche Ägäis]]. Die Insel zählt 8354&amp;amp;nbsp;Einwohner, Verwaltungssitz und Hauptort ist [[Agios Kirykos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ikarisches Meer|Ikarische Meer]] und die Insel verdanken ihren heutigen Namen der [[Ikarus]]-Sage. Im lokalen Sprachgebrauch wird die Insel auch als &amp;#039;&amp;#039;Nikaria&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (Zusammenziehung von Νησί Ικαρία, ‚Insel Ikaria‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel gehört in Europa neben [[Sardinien]] weltweit zu den insgesamt fünf Regionen der sogenannten [[Blaue Zone (Demographie)|&amp;#039;&amp;#039;Blue Zones&amp;#039;&amp;#039;]], deren Bewohner ein überdurchschnittliches Lebensalter erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.nationalgeographic.com/premium/article/5-blue-zones-where-the-worlds-healthiest-people-live |titel=&amp;#039;&amp;#039;What are ‘blue zones’? 5 places on Earth where the healthiest people live&amp;#039;&amp;#039; |werk=Health |hrsg=[[National Geographic]] |datum=15. Juli 2025 |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ikaria liegt in der [[Ägäis|Ostägäis]] und stellt zusammen mit [[Samos]] den nördlichen Abschluss der [[Südliche Sporaden|Südlichen Sporaden]] dar. Die 255,320&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ελληνική Στατιστική Αρχή [ΕΛΣΤΑΤ] |Titel=Στατιστική Επετηρίδα της Ελλάδος (Statistical Yearbook of Greece) 2009 &amp;amp; 2010 |Ort=Piräus |Datum=2011 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; große Insel liegt etwa 19&amp;amp;nbsp;km westlich von Samos und 46&amp;amp;nbsp;km östlich von Mykonos. Die nächstgelegenen Inseln sind die der Fourni-Inselgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Länge von nahezu 40&amp;amp;nbsp;km erreicht Ikaria von Westsüdwest nach Ostnordost. Die Inselbreite beträgt zwischen 5,5 und etwa 8&amp;amp;nbsp;km, die schmalste Stelle im Nordosten in der Nähe des Flughafens misst 1,5&amp;amp;nbsp;km. Ikaria hat überwiegend gebirgigen Charakter mit zahlreichen Schluchten, aber auch eine Hochebene im Südwesten. Auf fast ihrer gesamten Länge wird die Insel vom [[Atheras (Ikaria)|Atheras]] durchzogen, der eine Höhe von bis zu 1.037&amp;amp;nbsp;m erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Karte 209 Ikaria / Fourni, 1:50.000 |Verlag=Road Editions |ISBN=960-8189-48-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Karte NA 6 Samos – Ikaria, 1:70.000 |Verlag=Z-Editions |ISBN=960-6693-12-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Bergzug teilt Ikaria in eine steilabfallende, unzugänglichere Südhälfte, während der Abfall zur Nordseite hin sanfter ist und bei Kambos und Faros in kleine, fruchtbare Küstenebenen übergeht. Der Küstenverlauf ist kaum gegliedert; er bietet einige Buchten, Ankerplätze oder natürliche Häfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Ikaria hat ein überwiegend typisch [[Mittelmeerklima|mediterranes Klima]] mit gelegentlichen winterlichen Niederschlägen und einer etwa fünfeinhalb Monate anhaltenden Trockenperiode von Ende April bis Anfang Oktober. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge beträgt 579,8&amp;amp;nbsp;mm mit einem Maximum im Januar und einem Minimum im August. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 18,9&amp;amp;nbsp;°C. Die mittlere monatliche Minimaltemperatur liegt bei 9&amp;amp;nbsp;°C im Februar und die mittlere monatliche Maximaltemperatur im Juli bei 29,3&amp;amp;nbsp;°C. Im Sommer herrschen [[Etesien|Winde]] aus Nord bis Nordost vor, während die Hauptwindrichtung im Winter auf Süd bis Südwest wechselt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olga Mavrokordopoulou, Maria Aslanidou, Pavlos Smiris |Hrsg=Department of Forestry and Management of the Environment and Natural Resources, Democritus University of Thrace |Titel=The Island of Ikaria: Terrestrial ecosystems and restoration prospects |TitelErg=International Conference on Sustainable Management and Development of Mountainous and Island Areas |Band=Vol.1 |Ort=Iraklio |Datum=2006 |ISBN=960-89345-1-6 |Seiten=314–320}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Auf Ikaria soll [[Dädalus]] seinen Sohn [[Ikarus]], der bei der Flucht von [[Kreta]] hier ins Meer gestürzt sein soll, beerdigt haben. Dädalus und Ikarus sollen ihr Gefängnis, das [[Labyrinth]] des [[Minotauros]], mit selbstgefertigten Flügeln verlassen haben. Im Hafen von [[Agios Kirykos]] steht eine neuzeitliche Bronzeplastik, die dieses Ereignis verbildlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dionysos]], der Gott des Weines, soll bei Ikaria eine legendäre Begegnung mit Piraten gehabt haben. Außerdem soll er den [[Wein]] von [[Oinone (Nymphe)|Oinoe]] (gr. Οίνος, &amp;#039;&amp;#039;Wein&amp;#039;&amp;#039;) besonders geschätzt haben. Der ursprüngliche Name der Insel war &amp;#039;&amp;#039;Doliche&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt etwa &amp;#039;&amp;#039;die Lange&amp;#039;&amp;#039;), bis sie schließlich &amp;lt;!--WANN?--&amp;gt; nach Ikarus benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Altertum ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte Ikarias begann im 8. Jahrhundert v. Chr., als die Insel von [[Milet]] aus besiedelt wurde. Im 5. Jahrhundert v. Chr. waren dann die Städte &amp;#039;&amp;#039;Oinoe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Thermai&amp;#039;&amp;#039; Mitglieder des [[Attischer Seebund|Attischen Seebundes]]. Etwa ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. gehörte Ikaria zu [[Samos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Oberhalb von Oinoe lag die mittelalterliche Siedlung mit der zum Teil erhaltenen Kirche Hagia Irini (11. Jahrhundert). In die byzantinische Zeit gehören ebenfalls die Reste der Festung Koskinas (Paliokastro, heute Kosikia). Ikaria (Nikaria) diente damals auch als Verbannungsort. Nach 1204 wurde die Insel fränkische Baronie, gelangte nach 1304 an die Genuesen von Chios, 1481 an die Johanniter von Rhodos und 1523 an die Türken.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Kaletsch. In: Siegfried Lauffer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Griechenland – Lexikon der historischen Stätten&amp;#039;&amp;#039;. München 1989, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Von 1523 bis 1912 gehörte die Insel zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]]. Während des [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkischen Krieges]] nahmen griechische Einwohner am 17. Juli 1912&amp;lt;!---julianisch ---&amp;gt; die 30 Mann starke türkische [[Garnison]] gefangen und riefen am folgenden Tag den [[Freistaat Ikaria]] aus. Am 4. November 1912 besetzte die griechische Marine die Insel,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.osmikon.de/themendossiers/balkankriege-191213/chronologie Chronologie] (Anm.: hier wird ein greg. Datum genannt)&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1913 an Griechenland angegliedert wurde ([[Londoner Botschafterkonferenz]]).&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stand Ikaria erst unter italienischer, später unter deutscher Besatzung. Durch Kampfhandlungen und Repressionen erlitt die Inselbevölkerung sehr hohe Verluste, sowohl an Menschenleben als auch an Wirtschaftsgut. Allein im Dorf &amp;#039;&amp;#039;Karavostomos&amp;#039;&amp;#039; sollen über 100 Menschen verhungert sein. Den Entbehrungen des Weltkriegs folgten unmittelbar die des [[Griechischer Bürgerkrieg|griechischen Bürgerkrieges]] zwischen Nationalisten und Kommunisten (1946–1948). Die neue griechische Regierung, gebildet aus den siegreichen Nationalisten, benutzte die Insel als Exil-Ort zur Unterbringung von bis zu 13.000&amp;amp;nbsp;Kommunisten in Verbannungslagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Exilanten wurden von den Bewohnern Ikarias aufgenommen und beeinflussten diese ideologisch. Die [[Kommunistische Partei Griechenlands]] (KKE), die gegen Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im restlichen Land ihre dominante Stellung im linken Spektrum verlor, stellte 2010 alle drei Bürgermeister. Deshalb wird die Insel scherzhaft oder provokativ auch „Roter Fels“ (griechisch &amp;#039;&amp;#039;κόκκινος βράχος, kókkinos vráchos&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Da sich die Kommunisten Zugang zu Privilegien verschafft haben sollen, wurde 2010 auch Kritik an „einer bizarren Form des Kommunismus“ laut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Ismar |url=http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/reise/europa/griechenland/griechenland-rote-insel-in-blauem-meer/1943460.html |titel=Rote Insel in blauem Meer |werk=tagesspiegel.de |datum=2010-09-27 |zugriff=2012-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dominierende Position der KKE schmälerte das nicht; auch bei der [[Parlamentswahl in Griechenland Juni 2023|Parlamentswahl im Juni 2023]] war sie in allen drei Gemeindebezirken stärkste Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel war im Lauf der Jahrhunderte oft Opfer von Piratenüberfällen, daher zogen sich die Bewohner in das unzugängliche Inselinnere zurück. Dort bauten sie von außen nur schwer erkennbare Häuser und passten ihre Lebensweise so an, dass sie möglichst unentdeckt blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Luke Waterson, [https://www.bbc.com/travel/article/20221110-the-greek-island-homes-hidden-from-pirates &amp;#039;&amp;#039;The Greek Island homes hidden from pirates&amp;#039;&amp;#039;], BBC, 11. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;[[Verwaltungsgliederung von Ikaria]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umsetzung der Gemeindereform nach dem [[Politische Gliederung Griechenlands#Das Kapodistrias-Programm von 1997|Kapodistrias-Programm]] im Jahr 1997 war die Insel Ikaria in drei Gemeinden mit insgesamt 12 Gemeindebezirken untergliedert. Zum 1. Januar 2011 führte das [[Kallikratis-Programm]] die ehemaligen Gemeinden der Insel zur neu geschaffenen Gemeinde Ikaria (&amp;#039;&amp;#039;Dimos Ikarias&amp;#039;&amp;#039; Δήμος Ικαρίας) zusammen, Verwaltungssitz ist Agios Kirykos. Die bisherigen Gemeinden bilden Gemeindebezirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Gemeindebezirke&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| griechischer Name&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Code&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Fläche (km²)&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner 2001&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner 2011&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Stadtbezirke / Ortsgemeinschaften&amp;lt;br /&amp;gt;(Δημοτική / Τοπική Κοινότητα) &amp;lt;!--Verwaltungsbegriff, bitte keine Dörfer eintragen!!!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Lage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Agios Kirykos]]&lt;br /&gt;
| Δημοτική Ενότητα Αγίου Κηρύκου&lt;br /&gt;
| 540101&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}75,367&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}3243&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}3511&lt;br /&gt;
| Agios Kirykos, [[Perdiki]], [[Chrysostomos (Ikaria)|Chrysostomos]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Agiou Kyrikou.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Evdilos]]&lt;br /&gt;
| Δημοτική Ενότητα Ευδήλου&lt;br /&gt;
| 540102&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}78,425&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}2831&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}2749&lt;br /&gt;
| Evdilos, [[Arethousa]], [[Dafni (Ikaria)|Dafni]], [[Karavastamo]], [[Manganitis]], [[Frandato]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Evdilou.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Raches]]&lt;br /&gt;
| Δημοτική Ενότητα Ραχών&lt;br /&gt;
| 540103&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 100,896&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}2238&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}2163&lt;br /&gt;
| [[Christos (Raches)|Christos]], [[Agios Polykarpos]], [[Karkinagri]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Rachon.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5401&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;254,688&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8312&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8423&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschaften und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Livaditurtles.JPG|mini|[[Mauremys rivulata|Schildkröten]] am Strand von Livadi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterikaria.JPG|mini|Kloster im Inselinneren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort der Insel ist die Hafenstadt &amp;#039;&amp;#039;[[Agios Kirykos]] (Άγιος Κήρυκος)&amp;#039;&amp;#039;. Etwas östlich davon, in der Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Therma (Ikaria)|Therma]] (Θέρμα)&amp;#039;&amp;#039;, sprudeln die seit der Antike bekannten Thermalquellen. Das 50&amp;amp;nbsp;°C heiße Wasser enthält [[Schwefel]], [[Radium]] und [[Radon]]. In der Nähe sind die Ruinen der antiken Stadt &amp;#039;&amp;#039;Drakanos&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hellas-bote.de/ikaria-in-die-geschichte-eintauchen-am-turm-von-drakano/ |titel=Ikaria: In die Geschichte eintauchen am Turm von Drakano - Hellas Bote |datum=2024-05-06 |sprache=de |abruf=2024-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu besichtigen.&lt;br /&gt;
Weitere Quellen liegen westlich von Agios Kirykos bei Therma Lefkados am Meer. Hier sprudelt das Wasser in unmittelbarer Ufernähe mit fast 60&amp;amp;nbsp;°C aus dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inselflughafen liegt am äußersten Nordostende der Insel, zwölf Kilometer von Agios Kirykos entfernt. Mit dem [[Flugzeug]] ist er von [[Athen]], [[Thessaloniki]], [[Samos]] und weiteren inländischen Destinationen aus erreichbar. Es handelt sich um einen nationalen Flughafen, der nicht aus dem Ausland direkt angeflogen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an der Nordküste liegende Hafenstadt &amp;#039;&amp;#039;[[Evdilos]] (Εύδηλος)&amp;#039;&amp;#039; ist die ehemalige Hauptstadt und heute der zweitgrößte Ort der Insel. Von beiden Häfen aus gehen Fährverbindungen Richtung Osten nach Samos ([[Karlovasi]]) und Fourni, Richtung Westen über [[Mykonos]] und [[Paros]] oder [[Syros]] nach [[Piräus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von touristischer Bedeutung sind ferner die ca. zehn Kilometer westlich von Evdilos gelegenen Fischerdörfer &amp;#039;&amp;#039;[[Armenistis]] (Αρμενιστής)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gialiskari]] (Γιαλισκάρι)&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen beiden Dörfern liegen die zwei größten Sandstrände der Insel (&amp;#039;&amp;#039;Livadi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mesachti&amp;#039;&amp;#039;). Diese gehören zu den Hauptattraktionen der Insel. Besonders der Ort Armenistis zieht viele Besucher an und hat die größte Dichte an Besucherbetten auf der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bucht &amp;#039;&amp;#039;[[Nas (Ikaria)|Nas]]&amp;#039;&amp;#039; (gr. &amp;#039;&amp;#039;Ναός&amp;#039;&amp;#039; = Tempel) sind die Fundamente eines [[Artemis]]-Tempels zu sehen. Die malerische Bucht, in der auch im Sommer ein Bach, der Chalaris, ins Meer mündet, war früher inoffizieller Campingplatz. Heute steht das Gebiet unter Naturschutz, was seiner Beliebtheit als Badeort keinen Abbruch tut, besonders seit eine durchgehend asphaltierte Straße die westliche Nordküste der Insel erschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Christos Raches]]&amp;#039;&amp;#039; dagegen, die [[Chora (Zentralort)|Chora]] und der charismatischste Ort der Insel, liegt geschützt in den Bergen. In der Antike wurde er &amp;#039;&amp;#039;Histoi&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das Bergdorf war der [[Verbannung]]sort von [[Mikis Theodorakis]] im Bürgerkrieg 1947 (laut seiner Autobiografie &amp;quot;Die Wege des Erzengels&amp;quot; war er in Vrakadhes, einige Kilometer weiter westlich, und später, 1948, nochmal in Dafni). Das Dorf – meist kurz &amp;#039;&amp;#039;Raches&amp;#039;&amp;#039; genannt – ist unter Einheimischen und Reisenden bekannt wegen seiner &amp;#039;&amp;#039;verschobenen Tageszeiten&amp;#039;&amp;#039;: Die Läden und Tavernen öffnen wesentlich später als gewöhnlich (manche erst um Mitternacht) und schließen auch dementsprechend spät, oft erst nachts um drei oder vier. Dieses Phänomen ist keine mit dem Tourismus gewachsene Entwicklung, es sollte bei Ausflügen berücksichtigt werden, denn nachmittags ist der Ort auch zur Saison &amp;#039;&amp;#039;wie ausgestorben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Armenistís ikaría.JPG|mini|240px|Armenistís – das touristische „Zentrum“ der Insel]]&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren wurde von der griechischen Regierung verstärkt in den Ausbau der Infrastruktur der Insel investiert, so dass Ikaria –&amp;amp;nbsp;wenn auch verspätet&amp;amp;nbsp;– noch etwas vom Tourismusboom profitieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es auf Ikaria immer noch keinen Massentourismus. Verhindert haben dies das Fehlen eines internationalen Flughafens, der Mangel an großen Sehenswürdigkeiten und die noch immer vielerorts nicht westeuropäischen Standards angeglichene Infrastruktur. Daraus erklärt sich aber auch die Beliebtheit der Insel bei Individualreisenden, die diese Einschränkungen nicht als Nachteil sehen und die deshalb noch anzutreffende Ursprünglichkeit von Landschaft und Leuten zu schätzen wissen. So erbringt der Agrarsektor neben dem Tourismus noch immer einen Großteil des Volkseinkommens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Flughafen Ikaria ===&lt;br /&gt;
Der Flughafen Ikaria ({{Coordinate|type=landmark|text=ICON2|NS=37.682717|EW=26.347061|name=Flughafen Ikaria|region=GR-L}} [[IATA-Flughafencode|IATA]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;JIK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[ICAO-Code|ICAO]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LGIK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) liegt 12 km nordöstlich der Stadt [[Agios Kirykos]] und wurde am 14. Juni 1995 eröffnet. Die [[Asphalt|asphaltierte]] [[Start- und Landebahn]] mit einer Ausrichtung von 15/33 ist 1.381 m lang und 30 m breit. Der Flughafen liegt auf einer Höhe von 24 m (79 ft) [[Höhe über dem Meeresspiegel#Höhenangaben in der Luftfahrt|über dem Meeresspiegel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://airportguide.com/airport/info/JIK |titel=Ikaria Airport |werk=airportguide.com |hrsg= |datum= |zugriff=2020-02-02 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird bedient von [[Olympic Air]] mit Flügen nach [[Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos|Athen]], [[Flughafen Limnos|Limnos]] und [[Flughafen Thessaloniki|Thessaloniki]] sowie von [[Sky Express SA|Sky Express]] mit Flügen nach Athen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nikaria.gr/pages/Χωριά.html www.nikaria.gr] (griechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.island-ikaria.com/nature/springs.asp Übersicht über die Quellen und deren Wirkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|IX,1|978|985|Ikaros 1|[[Ludwig Bürchner]]|RE:Ikaros 1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Nördliche Ägäis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ikaria| ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in der Region Nördliche Ägäis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Richard Huber</name></author>
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