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	<title>Ihsan Nuri Pascha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:09:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-08-10T13:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Halis-Ihsan Nuri-Ferzende.jpg|mini|Ihsan Nuri Pascha zur Zeit der Ararat-Aufstände (Zweiter von links in der vorderen Reihe). Die restlichen Männer vorne sind von links nach rechts [[Halis Öztürk|Sipkanlı Halis Bey]] und [[Ferzende|Hasenanlı Ferzende Bey]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rohat Alakom]]: &amp;#039;&amp;#039;Hoybûn örgütü ve Ağrı ayaklanması&amp;#039;&amp;#039;, Avesta, 1998, ISBN 975-7112-45-3, S. 180. {{trS}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IhsannuriYashar.jpg|mini|Ihsan Nuri mit seiner Ehefrau Yaşar Hanim während der Ararat-Aufstände.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;İhsan Nuri Pascha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Ihsan Nouri&amp;#039;&amp;#039;, auf {{kuS|ئیحسان نووری پاشا|Îhsan Nûrî Paşa}}; * [[1892]] oder [[1893]] in [[Bitlis]]; † [[25. März]] [[1976]] [[Teheran]]) war ein [[Osmanisches Reich|osmanisch]]-[[Kurden in der Türkei|kurdischer]] Offizier &amp;#039;&amp;#039;(subay)&amp;#039;&amp;#039; und Hauptmann &amp;#039;&amp;#039;(yüzbaşı)&amp;#039;&amp;#039; sowie als führender Kopf des [[Ararat-Aufstand]]es eine bekannte Person der [[Kurden|kurdischen]] Nationalbewegung nach dem Ersten Weltkrieg. Er war verheiratet mit Yashar Ihsan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ihsan Nuri wurde 1892 oder 1893 in Bitlis geboren. Seine Familie hatte eine gehobene Stellung innerhalb des Celali-[[Eşiret|Stammes]]. Seine Herkunft ermöglichte Ihsan Nuri eine militärische Laufbahn im Osmanischen Reich. Er besuchte die Armeeschule in [[Erzincan]] und später die Militärakademie in [[Istanbul]]. Als [[Leutnant]] diente er 1910 in [[Albanien]], 1911–1913 im [[Jemen]], für kurze Zeit im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] an der Dardanellen-Front, später in [[Georgien]]. An der [[Kaukasusfront (Erster Weltkrieg)|Kaukasusfront]] gegen die Russen wurde er verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erlebte Ihsan Nuri die alliierte Besatzung von Istanbul. Er lernte den Herausgeber Zeki Bey Bitlisi kennen und schrieb für dessen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Jin&amp;#039;&amp;#039; (Leben) Artikel zur kurdischen Geschichte und Kultur. Er wurde Mitglied der ersten kurdischen Vereinigung, der &amp;#039;&amp;#039;[[Kürdistan Teali Cemiyeti]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihsan Nuri lehnte – ebenso wie nationalistische türkische Offiziere – die Besatzung durch fremde Truppen ab. Er wurde Vorsitzender der Offiziersvertretung von Istanbul und pflegte engen Kontakt mit Kamal Aldin Sami, dem Vertreter [[Mustafa Kemal]]s in Istanbul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen eines gemeinsamen Komplotts mit türkischen Nationalisten zur Entführung des Kriegsministers Süleyman Schafik Pascha der Regierung unter [[Damat Ferid Pascha]] geriet Ihsan Nuri ins Fadenkreuz der Briten. Das vereitelte Komplott hatte zum Ziel, den Kriegsminister an Mustafa Kemal zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Türken geriet er wegen seiner Mitgliedschaft in einer &amp;#039;&amp;#039;kurdischen Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; in Verdacht. Ihsan Nuri ersuchte um Versetzung über Bitlis in den Kaukasus. Der über seine kurdischen Aktivitäten informierte Generalstab lehnte dies ab. Ihsan Nuri wurde direkt nach Trabzon versetzt, wo er von Rüschdü Pascha, Kommandant der 9. Armee, einen Befehl Mustafa Kemals erhielt, in Baku für sowjetische Unterstützung der nationalistischen Streitkräfte von Ankara zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Dienstes 1922 an der türkisch-irakischen Grenze lernte Ihsan Nuri Mitglieder der kurdischen Organisation [[Azadî]] kennen und wurde zum Leiter der Azadî in [[Siirt]]. Ihsan Nuri brachte mit drei weiteren kurdischen Offizieren das Regiment unter seine Kontrolle, das wegen des türkisch-britischen Konflikts um die Beherrschung der Ölquellen von [[Mosul]] nach [[Beytüşşebap]] [[Şırnak (Provinz)|(Provinz Şırnak)]] entsandt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waffen und Munition des 18. Regimentes wurden an kurdische Aufständische verteilt. 350 Soldaten liefen über. Ihsan Nuri versuchte vergeblich nach Bitlis zu marschieren, um die Unabhängigkeit Kurdistans auszurufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstand wurde rasch niedergeschlagen. Ihsan Nuri flüchtete erst nach [[Syrien]] und danach in den [[Irak]] zu [[Mahmud Barzandschi]]. Später wurde Ihsan Nuri Mitglied der kurdischen [[Xoybûn]], die ihn 1927 als General der Befreiungsarmee mit der Unterstützung des Ararat-Aufstandes beauftragte. Ihsan Nuris Strategie sollte am Ararat Erfolg zeigen. 1928 im Aufstandsgebiet am Ararat angekommen, benannte er das Dorf Türkmen in Kurdawa um und erklärte es zur &amp;#039;&amp;#039;Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039; der [[Republik Ararat]]. Ihsan Nuri baute einen Verwaltungsapparat auf und ernannte Gouverneure. Dank einer mitgebrachten Druckerpresse gab er die Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Agri&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gaziya Welat&amp;#039;&amp;#039; und eine Propagandaschrift mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Agri egir dibarine&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Der Ararat lässt Feuer regnen&amp;quot;) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 schlug die türkische Armee den Aufstand nieder. Das war das Ende der Republik Ararat. Ihsan Nuri floh in den Iran und lebte dort mit seiner Ehefrau und Tochter. Er stand unter Beobachtung des iranischen Geheimdienstes. Seine heimlich geschriebenen Bücher behandeln angesichts der Zensur im Iran hauptsächlich die Zeit bis 1930. Unter Begleitung eines [[SAVAK]]-Beamten unternahm Ihsan Nuri 1962 eine Reise nach [[West-Berlin]]. Am 25. März 1976 starb er an den Folgen eines Verkehrsunfalles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ursprünge des kurdischen Volkes&amp;#039;&amp;#039;, Kouhistan Verlag, Teheran 1955 (persisch: Tarikh risha nejadi Kurd)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La révolte de l’Agridagh &amp;quot;Ararat&amp;quot; (1927–1930)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Agri&amp;quot;, éditions kurdes, Genève 1986 (weitere Ausgaben in Persisch, [[Kurmandschi]] und [[Sorani]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte meines Lebens&amp;#039;&amp;#039;, (persisch; seine Ehefrau schrieb ebenfalls eine Biographie mit demselben Titel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Ihsan Nouri Pasha: &amp;#039;&amp;#039;La révolte de l’Agridagh &amp;quot;Ararat&amp;quot; (1927–1930)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Agri&amp;quot;, éditions kurdes, Genève 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1089785232|LCCN=n/88/631598|VIAF=43418568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ihsan Nuri Pascha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kurdistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurdische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pascha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ihsan Nuri Pascha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ihsan Nûrî Paşa (kurdisch); Ihsan Nouri Pasha; Ihsan Nouri Pascha&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kurdischer Revolutionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1892 oder 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bitlis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Teheran]], [[Iran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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