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	<title>Ihlower Forst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T23:17:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ihlower_Forst&amp;diff=1804296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-02T16:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = &lt;br /&gt;
| Name               = &lt;br /&gt;
| Bild               = Klosterihlowfisch2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Fischteich des ehemaligen Zisterzienserklosters im Ihlower Forst&lt;br /&gt;
| Lage               = Südlich von [[Aurich]], [[Landkreis Aurich]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
| Kennung            = [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-auenems-189096.html NSG WE 318]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = &lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 324 ha&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = 324 ha&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53.406424&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 7.461460&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 0&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 3&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 2019-10-10&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]]&lt;br /&gt;
| Rechtsgrundlage    = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ihlower Forst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 350&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großes unter Naturschutz stehendes [[Mischwald]]gebiet auf dem Gebiet der [[Ihlow (Ostfriesland)|gleichnamigen Gemeinde]] in Ostfriesland. Er wird heute hauptsächlich von Buchen, Eichen und anderen Laubbäumen bestanden. Nadelhölzer sind hier eher selten. Bekannt wurde der Wald insbesondere durch die Grabungen am [[Kloster Ihlow|ehemaligen Zisterzienserkloster]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ihlow-tourismus.de/fileadmin/user_upload/Bilder/EDI/pdf/G_stehaus-Prospekt.pdf |text=Ihlow-Tourismus: &amp;#039;&amp;#039;Ihlow am Ihler Meer&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160123085320}}, S.&amp;amp;nbsp;4 (PDF; 4&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 15. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächennutzung, Boden ==&lt;br /&gt;
Der Waldboden besteht hauptsächlich aus [[Sand|Geschiebesänden]]. An wenigen Stellen befindet sich eine Moorauflage, die durch eine systematische Entwässerung und der damit einhergehenden Absenkung des Grundwasserstandes weitgehend trockengelegt ist. Dadurch ist der Wald von einem ausgedehnten Grabensystem durchzogen. In unmittelbarer Nähe des ehemaligen Klosters befinden sich [[Teichwirtschaft|Fischteiche]], die von Mönchen zur Versorgung des Klosters angelegt wurden. Stellenweise werden heute [[Wiedervernässung]]en durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stuke&amp;quot; /&amp;gt; An mehreren Stellen sind überwiegend feuchte [[Grünland|Grünländer]] in das Waldgebiet eingebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil des Waldes wird heute [[Staatsforst|staatsforstlich]] genutzt. Der Wald ist als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] gemeldet und seit dem 10.&amp;amp;nbsp;Oktober 2019 als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] „Ihlower Forst“ ausgewiesen. Das rund 324&amp;amp;nbsp;Hektar große Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG WE 318 ersetzt im Geltungsbereich der Naturschutzverordnung das [[Landschaftsschutzgebiet]] „Ihlower Forst und Niederung des Krummen Tiefs“. 7,5&amp;amp;nbsp;Prozent der Fläche des Waldes sind als [[Naturwald]] ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet ist zu einem großen Teil vom Landschaftsschutzgebiet „Ihlower Forst und Niederung des Krummen Tiefs“ umgeben. Nach Süden grenzt es an das Naturschutzgebiet „[[Fehntjer Tief und Umgebung|Fehntjer Tief und Umgebung Nord]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Wald wird von Buchen- und Eichenmischwald mit [[Stieleiche]]n und [[Rotbuche]]n als dominierte Baumbestände sowie Eichen- und Hainbuchenmischwald geprägt. Stellenweise wie auf Moorstandorten sind [[Bruchwald|Bruchwälder]] mit [[Schwarz-Erle]]n und [[Gemeine Esche|Eschen]] ausgebildet. Naturschutzfachlich bedeutend sind Vorkommen von [[Auwald|Auwäldern]]. Die wenigen Nadelholzgebiete werden von [[Gemeine Fichte|Fichten]] dominiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stuke&amp;quot;&amp;gt;Dr. Jens-Hermann Stuke: &amp;#039;&amp;#039;Schwebfliegen Ostfrieslands – eine erste Zusammenstellung aktueller Beobachtungen (Diptera: Syrphidae)&amp;#039;&amp;#039;, Oldenburg 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Tieren finden sich Wildarten wie [[Reh]]- und [[Damhirsch|Damwild]], [[Rotfuchs|Füchse]], [[Feldhase|Hasen]] und [[Dachs]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt; [[Stillgewässer]] beherbergen [[Amphibien]]arten wie [[Teichmolch]] und [[Grasfrosch]]. Auf den Grünländern siedeln unter anderem [[Sumpfdotterblume]] und [[Gelbe Wiesenraute]]. Die Grünländer sind Lebensraum zahlreicher Insekten und Nahrungshabitat verschiedener Vogelarten. Bedeutend sind Vorkommen der [[Stängellose Schlüsselblume|Stängellosen Schlüsselblume]] im Naturschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Wald ist Namensgeber der Gemeinde. Erstmals erwähnt wird der Wald im 13. Jahrhundert, als abtrünnige Mönche des [[Benediktiner]]ordens aus dem [[Kloster Meerhusen|Doppelkloster Meerhusen]] baten, in den [[Zisterzienser]]orden aufgenommen zu werden. Dies wurde jedoch nur unter der Bedingung gestattet, dass für die Mönche ein neues Kloster errichtet werde, während die Nonnen weiterhin im Kloster Meerhusen verbleiben sollten. Als Standort für das Kloster wurde dann ein Platz &amp;#039;&amp;#039;ter Yle&amp;#039;&amp;#039;, zu Ihlow (im &amp;#039;&amp;#039;Yl-loh&amp;#039;&amp;#039;, dem Eiben-Wald) erwählt. Die Mönche bewirtschafteten den Wald und legten in unmittelbarer nähe des Klosters eine Lichtung und mehrere Fischteiche an. Im Zuge der [[Reformation]] fielen die Besitztümer der [[Liste der ehemaligen Klöster, Stifte und Kommenden in Ostfriesland|ostfriesischen Klöster, Stifte und Kommenden]] und damit auch der Ihlower Forst an die [[Liste der Grafen und Fürsten von Ostfriesland|Grafen und Fürsten von Ostfriesland]], die es als Jagdgebiet nutzten und hier aus den Trümmern des Klosters ein Jagdschloss errichten ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostfriesland ist waldarm. Auf einer der ältesten Karten aus dem Jahre 1579 sind in der Region nur acht Wälder eingezeichnet, einer davon ist Ihlow. Der Forst dehnte sich zu dieser Zeit über eine Fläche von etwa 180&amp;amp;nbsp;Hektar aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buttjer&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Buttjer; Martin  Stromann: &amp;#039;&amp;#039;Wo einst die Mönche lebten: Die Klosterstätte Ihlow, ein Forst und zwölf Dörfer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag SKN, Norden (Ostfriesland) 2009, ISBN 3-939870-22-6, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1731 wurde der Wald dann durch Landzukauf erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Buttjer, Stromann, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Aussterben der [[Cirksena]] wurden die [[Preußen]] Herren von Ostfriesland. Sie begannen mit der geordneten Nutzung des Waldes. Nach der Besetzung Ostfrieslands durch die [[Frankreich|Franzosen]] waren die wenigen ostfriesischen Wälder nahezu vollständig abgeholzt. Das Material wurde für den Bau von Schanzen auf den Ostfriesischen Inseln benötigt, wie etwa der [[Napoleonschanze (Norderney)|Napoleonschanze auf Norderney]]. Nach dem Abzug der Franzosen begann die Wiederaufforstung und der Forst wurde durch Anpflanzungen des [[Staatsdomäne|Domänenlandes]] bedeutend erweitert, so dass er sich heute auf nahezu 315 Hektar ausdehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Buttjer; Martin  Stromann: &amp;#039;&amp;#039;Wo einst die Mönche lebten: Die Klosterstätte Ihlow, ein Forst und zwölf Dörfer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag SKN, Norden (Ostfriesland) 2009, ISBN 3-939870-22-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|FFH-Gebiet Ihlower Forst}}&lt;br /&gt;
* {{NLWKN|8062|189094}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Aurich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ihlow, Ostfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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