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	<title>Ihagee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:27:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ihagee&amp;diff=631597&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-21T21:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&amp;lt;br /&amp;gt;ab 1954 [[Volkseigener Betrieb|VEB]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1912, 1. Januar&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = um 1970&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Zusammenschluss mit Pentacon&lt;br /&gt;
| Sitz             = Dresden&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &amp;lt;!-- 2-3 signifikante Stellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = &amp;lt;!-- JJJJ-MM-TT --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = Optische Industrie&lt;br /&gt;
| Website          = keine&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ihagee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutscher Hersteller von [[Fotoapparat]]en. Er wurde im Jahr 1912 in [[Dresden]] gegründet und gelangte in den 1970er Jahren als Betriebsteil zum Kombinat [[Pentacon]] in Dresden. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurde Pentacon schließlich liquidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmengeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:IHAGEE Plattenkamera-Doppel Anastigmat Veraplan 1.JPG|mini|hochkant|links|Ihagee-Plattenkamera 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ihagee AUTO-ULTRIX von 1930.JPG|mini|hochkant|Ihagee Auto Ultrix]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ihagee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für das Kamerawerk, das am 1. Januar 1912 als &amp;#039;&amp;#039;Industrie- und Handelsgesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039; von dem Niederländer [[Johan Steenbergen]] in [[Dresden]] gegründet wurde. Es hatte seinen Sitz zunächst in der Marcolinistraße im Stadtteil Friedrichstadt. Der Firmengründer hatte sich bewusst für Dresden entschieden, da es in der Stadt bereits viele kleine Phototechnik-Hersteller und damit erfahrene Entwickler und Facharbeiter gab. Da „Industrie- und Handelsgesellschaft“ ein recht sperriger Name war, nutzte man von Anfang an die phonetische Abkürzung der Initialen I.H.G., was damit zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ihagee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde. Schon nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], um 1918/19 reichten die Räume in der Marcolinistraße nicht mehr aus. Das Unternehmen zog innerhalb der Friedrichstadt in die Schandauer Straße 24 Ecke Bergmannstraße. Hier wurden nach und nach weitere Wirtschaftsgebäude und Produktionsstätten errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnbrechend war die Leistung der Ihagee bei der Entwicklung der weltweit ersten einäugigen [[Spiegelreflexkamera]] für das 35-mm-Kleinbildformat, der &amp;#039;&amp;#039;Kine Exakta&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist damit die Begründerin einer Modellreihe, die die Basis aller heutigen [[Kleinbild]][[spiegelreflexkamera]]s bildet. Die [[Exakta Varex|Exakta]]-Baureihe wurde so berühmt, dass eine Exakta sogar [[James Stewart]] in dem Filmklassiker &amp;#039;&amp;#039;[[Das Fenster zum Hof (1954)|Das Fenster zum Hof]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alfred Hitchcock]] zum Beobachten seiner Nachbarn diente.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ihagee AG 1942.jpg|mini|Aktie der Ihagee Kamerawerk AG, 1942]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1951 existierten in Deutschland zwei Firmen, die den Namen &amp;#039;&amp;#039;Ihagee&amp;#039;&amp;#039; führten: in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] seit 1951 die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee AG i.V.&amp;#039;&amp;#039; und seit 1960 in [[West-Berlin]] die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee Kamerawerk AG&amp;#039;&amp;#039;. Diese Situation war die Folge der Auslagerung von Produktionseinrichtungen in die [[Amerikanische Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee AG i.V.&amp;#039;&amp;#039; in der DDR wurde als &amp;#039;&amp;#039;VEB Ihagee Kamerawerk&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt und schrittweise seit 1968 in das [[Pentacon|VEB Kombinat Pentacon]] in Dresden überführt. Zuerst wurde 1964 die Entwicklungsabteilung Pentacon unterstellt, 1968 folgte die rechtliche Integration. Ab 1971 gab es keine eigenständigen Ihagee-Betriebsstätten mehr. 1985 wurde der &amp;#039;&amp;#039;VEB Pentacon Dresden&amp;#039;&amp;#039; in das [[Kombinat]] [[VEB Carl Zeiss Jena]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Spiegelreflexkameras, Überblick ===&lt;br /&gt;
Ihagee stellte hauptsächlich die drei Modellreihen für Kleinbild [[#Exakta|Exakta]], [[EXA (Spiegelreflexkamera)|Exa]] I und [[EXA (Spiegelreflexkamera)|Exa]] II her. Ein besonderes Merkmal aller Ihagee-Kameras war, dass sich der [[Auslöser (Fotografie)|Auslöser]] an der Gehäusevorderseite knapp links über dem Objektiv befand. Es befanden sich weiterhin sowohl vor wie nach dem Zweiten Weltkrieg &amp;#039;&amp;#039;Exakta 6×6&amp;#039;&amp;#039;-[[Mittelformatkamera]]s im Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exakta ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Exakta Varex mit Carl Zeiss Tessar 50mm 1-3,5 von Ihagee Dresden - Foto 2019 Wolfgang Pehlemann DSC04852.jpg|mini|Exakta Varex mit Carl Zeiss [[Tessar]] als Nachfolgemodell der Kine Exakta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006734 017 Zwei Personen an einer Kleinbildkamera Exakta de.jpg|mini|links|Exakta-Exponat am Ihagee-Stand auf der Leipziger Herbstmesse 1954]]&lt;br /&gt;
Die Exakta wurde unter der Federführung von [[Karl Nüchterlein]] entwickelt und 1933 auf der [[Leipziger Messe|Leipziger Frühjahrsmesse]] zunächst die &amp;#039;&amp;#039;Exakta 4×6,5&amp;#039;&amp;#039; für [[Rollfilm]] vorgestellt. Die äußerst kompakte Bauweise ermöglichte Variationen der Exakta: Die &amp;#039;&amp;#039;Exakta B&amp;#039;&amp;#039; war 1935 die erste Kamera mit eingebauter [[Blitzsynchronisation]] (für [[Osram]] &amp;#039;&amp;#039;Vacublitz&amp;#039;&amp;#039; [[Blitzbirne]]n). Die weltberühmte &amp;#039;&amp;#039;»[[Kine Exakta]]«&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.exaktapages.com/html/EX_Kine.html Geschichte der Kine Exakta].&amp;lt;/ref&amp;gt; für perforierten 35-mm-Kinofilm (das normale [[Kleinbildformat]]) kam im März 1936 auf den Markt und war die weltweit erste in Serie produzierte einäugige [[Kleinbildspiegelreflexkamera]]. Sie hat einen fest eingebauten Lichtschachtsucher und kann über einen [[Objektivbajonett|Bajonettanschluss]] mit Wechselobjektiven ausgestattet werden (&amp;#039;&amp;#039;Exakta-Bajonett&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=2136149A| Titel=Lens mount| A-Datum=1937-06-04| V-Datum=1938-11-08| Anmelder=Ihagee Kamerawerk Steenbergen &amp;amp; Co| Erfinder=Karl Nüchterlein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und einen horizontal verlaufenden Tuchschlitzverschluss. Diese Kamera ermöglichte [[Verschlusszeit]]en von 12 bis zu 1/1000&amp;amp;nbsp;s und bot den Zugriff auf ein Sortiment von Objektiven im Bereich von 38–500&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee&amp;#039;&amp;#039; bot auch umfangreiches Zubehör für die Exakta an, selbst stellte sie aber keine Objektive für die Exakta her. Diese wurden unter anderem von [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss]] Jena, [[Meyer-Optik]] Görlitz, [[Jos. Schneider Optische Werke|Schneider Kreuznach]] und Schacht [[Ulm]] bezogen. Auch die als &amp;#039;&amp;#039;Ihagee Anast. Exaktar&amp;#039;&amp;#039; unter dem Namen Ihagee verkauften Objektive kamen von Meyer-Optik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://photobutmore.de/exakta/meyer/| titel=Hugo Meyer Görlitz-Objektive für die Exakta| abruf=2021-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Palette der Objektive für das Exakta-Bajonett wurde zunehmend ausgeweitet. &amp;#039;&amp;#039;Carl Zeiss&amp;#039;&amp;#039; Jena lieferte Objektive zwischen 20&amp;amp;nbsp;mm und 400&amp;amp;nbsp;mm sowie zwei Spiegellinsenobjektive mit 500&amp;amp;nbsp;mm und 1000&amp;amp;nbsp;mm. Neben den zahlreichen Festbrennweiten gab es mit der Zeit auch [[Varioobjektiv]]e für die Exakta wie das &amp;#039;&amp;#039;Variogon 4/80–240&amp;#039;&amp;#039; von Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren &amp;#039;&amp;#039;Exakta&amp;#039;&amp;#039;-Modelle unterscheiden sich nur in Details von der &amp;#039;&amp;#039;Kine Exakta&amp;#039;&amp;#039;. So erhielt das Modell &amp;#039;&amp;#039;[[Exakta Varex]]&amp;#039;&amp;#039; 1950 ein Wechselsuchersystem. 1951 ermöglichte die &amp;#039;&amp;#039;Exakta Varex VX&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Exakta VX&amp;#039;&amp;#039;) den Anschluss von Objektiven mit automatischer [[Springblende]] an die Kamera. Es folgten die &amp;#039;&amp;#039;Exakta IIA&amp;#039;&amp;#039; und 1963 die &amp;#039;&amp;#039;Exakta IIB&amp;#039;&amp;#039;. Den Abschluss der Modellreihe bildeten die 1966 eingeführten &amp;#039;&amp;#039;Exakta VX 1000&amp;#039;&amp;#039; und etwas später die etwas einfachere &amp;#039;&amp;#039;VX 500&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Eingliederung der Ihagee in das Kombinat VEB [[Pentacon]] wurden einige Modelle der [[Praktica]] mit Exakta-Bajonett ausgestattet und z.&amp;amp;nbsp;B. als &amp;#039;&amp;#039;Exakta RL 500&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Exakta RTL 1000&amp;#039;&amp;#039; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exa ===&lt;br /&gt;
Die Ihagee vertrieb neben den Spitzenmodellen der Exakta-Reihe die Modellreihen &amp;#039;&amp;#039;Exa I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Exa II&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel |EXA (Spiegelreflexkamera)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Exa Ia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Exa Ib&amp;#039;&amp;#039; hatten ebenfalls ein Wechselsuchersystem, boten aber nur Verschlusszeiten von 1/30 bis 1/175&amp;amp;nbsp;[[Sekunde|s]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Exa Ib&amp;#039;&amp;#039; hatte dabei ein [[M42 (Objektivanschluss)|M-42]]-Objektivgewinde und Druckblenden-Hebel statt des Exakta-Bajonetts. Sie wurde mit einem Lichtschachtsucher ausgeliefert, ein Prismensucher war als Zubehör erhältlich, ebenso verschiedene Sucher-Scheiben (Lupe, Fresnellinse). Die &amp;#039;&amp;#039;Exa IIb&amp;#039;&amp;#039; hatte hingegen einen fest eingebauten Prismensucher und konnte Belichtungszeiten von 1/2 bis zu 1/250&amp;amp;nbsp;s steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exakta 6×6 und Exakta 66 ===&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1939 bot Ihagee mit der &amp;#039;&amp;#039;Exakta 6×6&amp;#039;&amp;#039; erstmals eine Mittelformatkamera an. Die Gehäuseform war von der Kleinformat-Exakta abgeleitet. Nach nur 1500 produzierten Kameras wurde die Herstellung wegen technischer Probleme mit dem Filmtransport im gleichen Jahr wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
: Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und [[Reparation]]sleistungen an die [[Sowjetunion]] wurde 1951 die Vorserienproduktion ganz eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;exakta_6x6-kameras&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dresdner-kameras.de/ihagee_exakta/exak6x6/exakta_6x6-kameras.html &amp;#039;&amp;#039;Exakta-Kameras&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Im Jahr 1952 konnte die Betriebsleitung die vollständig neu konstruierte und hochwertig ausgestattete &amp;#039;&amp;#039;Exakta 6×6&amp;#039;&amp;#039; vorstellen. Hier war das Gehäuse wie etwa bei der [[Rolleiflex]] senkrecht ausgerichtet. Allerdings handelte es sich weiterhin um eine einäugige Spiegelreflexkamera. Nach 2200 produzierten Kameras musste die Produktion wegen stetiger Probleme beim Filmtransport auch hier eingestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;exakta_6x6-kameras&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine Ihagee-Kamera hingegen war die &amp;#039;&amp;#039;[[Exakta 66]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Mittelformat-Spiegelreflexkamera der Exakta GmbH in Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion in der DDR ==&lt;br /&gt;
Wegen der hohen Nachfrage nach hochwertigen Fotoapparaten auf dem Binnenmarkt der [[DDR]] versuchten die Entwickler, die Exa auch in artähnlichen Firmen der DDR-Feinmechanikindustrie herstellen zu lassen. So produzierte der damaligen Betrieb &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinmetall#Deutsche Demokratische Republik|VEB Rheinmetall Sömmerda]]&amp;#039;&amp;#039; ca. 8000 Stück der Exa-Version 4 in [[Lizenzbau|Lizenz]] der Ihagee; wegen gravierender Abweichungen von den Qualitätsvorgaben der Ihagee Dresden wurde die Produktion in Sömmerda jedoch 1956 wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee&amp;#039;&amp;#039; versäumte es, wie die gesamte ostdeutsche Kameraindustrie, ihre Modelle konsequent weiterzuentwickeln. Durch den Druck der staatlichen Behörden ([[Planwirtschaft]]) wurde die Produktion der Exakta in Dresden schließlich mit der &amp;#039;&amp;#039;Exakta RTL 1000&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1972/73 zugunsten der [[Praktica]]-Reihe von [[Pentacon]] Dresden eingestellt und nur das wesentlich einfachere &amp;#039;&amp;#039;[[EXA (Spiegelreflexkamera)|EXA]]&amp;#039;&amp;#039;-Modell weitergebaut, dessen Produktion erst 1987 endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 exa 0 004.jpg|Eines der ersten EXA-Modelle&lt;br /&gt;
 exa-rheinmetall.jpg|Die EXA wurde vorübergehend auch in Sömmerda gebaut (1956).&lt;br /&gt;
 Exa 1b black.jpg|Exa 1b in der schwarzen Version (in dieser Version gebaut von 1984 bis 1985)&lt;br /&gt;
 Exa 500.jpg|Exa 500&lt;br /&gt;
 Exakta-VX-500.jpg|Exakta VX-500 (Eine der letzten Exakta)&lt;br /&gt;
 Exakta Varex IIb 1961.jpg|Exakta Varex IIb mit S-Travelon 1,8/50 von Schacht Ulm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ihagee-West und Exakta GmbH ==&lt;br /&gt;
Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten verlor die Ihagee in Dresden das Namensrecht an &amp;#039;&amp;#039;Exakta&amp;#039;&amp;#039; für alle Länder außerhalb des sozialistischen Systems an die Ihagee-West. Deshalb trugen Kameras für den Export aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] beispielsweise den Namen &amp;#039;&amp;#039;Elbaflex&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westdeutschland wurde 1963 die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee Kamerawerk AG&amp;#039;&amp;#039; (Frankfurt) zur &amp;#039;&amp;#039;Ihagee-Exakta Photo AG&amp;#039;&amp;#039; ([[München]]). Aus dem [[West-Berlin]]er Verkaufsbüro war die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee AG (West)&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen. 1967 verschmolzen beide zur &amp;#039;&amp;#039;Ihagee AG&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Berlin]] (West).&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle| url=https://photobutmore.de/exakta/ihagee/| titel=Ihagee und Exakta – große Namen aus alter Zeit| abruf=2021-12-26}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die in München 1966 gebaute &amp;#039;&amp;#039;Exakta Real&amp;#039;&amp;#039; (Real-Bajonett) nur einen geringen Erfolg gehabt hatte, verlegte sich Ihagee-West auf den Vertrieb von in Japan gefertigten Kameramodellen. Die &amp;#039;&amp;#039;Exakta twin TL&amp;#039;&amp;#039; wurde von 1970 bis 1974 gebaut (Real-Bajonett, hergestellt von [[Cosina]]). Ab 1976 wurden [[Petri Camera|Petri]]-Kameras unter den Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Exakta&amp;#039;&amp;#039; für Ihagee-West hergestellt. Es handelte sich um die &amp;#039;&amp;#039;Exakta TL 500&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;TL 1000&amp;#039;&amp;#039; ([[M42 (Objektivanschluss)|M42-Anschluss]]) und zwei Jahre später um die &amp;#039;&amp;#039;Exakta FE 2000&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls mit M42-Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ihagee AG&amp;#039;&amp;#039; meldete am 29. September 1976 [[Insolvenz|Konkurs]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Japanische Hersteller benutzten den Markennamen Exakta nach dem Konkurs der Ihagee-West weiter, so dass nach 1976 japanische &amp;#039;&amp;#039;Exakta&amp;#039;&amp;#039;-Spiegelreflexkameras auf den Markt kamen: So produzierte &amp;#039;&amp;#039;[[Topcon]]&amp;#039;&amp;#039; 1977–1979 die &amp;#039;&amp;#039;Exakta EDX 2&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Exakta EDX 3&amp;#039;&amp;#039; (Exakta-Bajonett mit Topcon RE-Blendenkupplung). Die 1979 folgende &amp;#039;&amp;#039;Exakta KE4&amp;#039;&amp;#039; von Topcon hatte jedoch ein [[Pentax]] [[K-Bajonett]]. Weitere [[Kleinbildkamera]]s mit Exakta-Aufdruck brachte dann [[Cosina]] in den Jahren 1983–1988 als &amp;#039;&amp;#039;Exakta HS-1&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HS&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HS-2&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HS-3&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HS-4&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HS-10&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;HS-40&amp;#039;&amp;#039; heraus. Auch hier wurde jedoch das Pentax K- und nicht das Exakta-Bajonett eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baierfoto.de/forum/messages/3754.html Infos auf baierfoto.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 kaufte die Nürnberger &amp;#039;&amp;#039;Miranda Foto-Video GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die zum Einflussbereich des Fotounternehmers [[Heinrich Manderman]] gehörte, den Namen Exakta. Daraufhin gründete Mandermann eine &amp;#039;&amp;#039;Exakta GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Nürnberg, die 1984 die erste von drei Versionen der &amp;#039;&amp;#039;[[Exakta 66]]&amp;#039;&amp;#039; herausbrachte. Konstruktiv basiert die Exakta 66 jedoch nicht auf einer Ihagee-Kamera, sondern auf der [[Pentacon Six]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Wurst]]: &amp;#039;&amp;#039;Exakta. Kleinbildfotografie&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dresdner-kameras.de/ 35-mm-Exakta-Kameras aus Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.peterlanczak.de/ihagee.htm Ihagee Kamerawerk – Geschichte und Produkte]&lt;br /&gt;
* [http://www.exakta.org/ Exakta Cameras – Frizziero Collection]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/patents?q=Ihagee div. Patentzeichnungen]&lt;br /&gt;
* [http://www.photobutmore.de/exakta/ Die erste Kleinbild-SLR aus Dresden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotounternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optikhersteller (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotografie (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst in den 1970er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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