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	<title>Igor Sergejewitsch Gusenko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:54:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Igor_Sergejewitsch_Gusenko&amp;diff=899239&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spyridon: plus Bild</title>
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		<updated>2025-11-12T13:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;plus Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Igor Gouzenko 1946.jpg|mini|Igor Gusenko, 1946]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Igor Sergejewitsch Gusenko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Gouzenko, ({{ruS|Игорь Сергеевич Гузенко}}; * [[13. Januar]] [[1919]] in Rogatschewo, [[Oblast Moskau]]; † [[25. Juni]] [[1982]] in [[Mississauga]], [[Kanada]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Kryptografie|Kryptograf]] an der Botschaft in [[Ottawa]], Kanada. Er stand im Mittelpunkt der Gusenko-Affäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Igor Gusenko war der Sohn armer Bauern und studierte Architektur. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er Pionieroffizier und trat dann dem [[Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije|militärischen Nachrichtendienst]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] bei. Als ziviler Chiffrierexperte war er ab Juni 1943 dem [[Militärattaché]] an der sowjetischen Botschaft in Ottawa, dem Obersten [[Nikolai Iwanowitsch Sabotin|Nikolai Sabotin]] zugeteilt, der in Kanada einen Spionagering aufgebaut hatte. Gusenko und seiner Frau gefiel es in Kanada, und vor seiner geplanten Rückkehr in die Sowjetunion ging er mit seinen Dokumenten, die ihn als Überläufer glaubwürdig machen sollten, zuerst zur kanadischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Ottawa Journal&amp;#039;&amp;#039; und bat um Weitervermittlung und Schutz. Dort wies man ihn zunächst ab. Erst am nächsten Morgen wurde er in [[Polizeischutz]] genommen, nachdem Angehörige der sowjetischen Botschaft seine Wohnung durchsucht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er deckte sowjetische [[Spionage]]-Aktivitäten zur Erlangung [[Kernwaffe|nuklearen]] Know-hows auf, indem er den Westalliierten am 5.&amp;amp;nbsp;September 1945 als Überläufer 109 Geheimdokumente, teilweise von [[Josef Stalin]] unterzeichnet, übergab. Durch ihn wurde erstmals bekannt, dass sowjetische Schläfer-Agenten jahrelang getarnt lebten, bevor sie aktiv wurden. Zu den von ihm aufgedeckten Agenten gehörte auch der britische, in Kanada am alliierten Atombombenprojekt beschäftigte Physiker [[Alan Nunn May]], der der Sowjetunion sogar Proben von Uranisotopen übergab. Dieser wurde im März 1946 verhaftet und zu zehn Jahren schwerer Arbeit verurteilt, kam aber schon 1952 wieder frei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nytimes.com/2003/01/25/world/alan-nunn-may-91-pioneer-in-atomic-spying-for-soviets.html |titel=Alan Nunn May, 91, Pioneer In Atomic Spying for Soviets |hrsg=[[New York Times]] |datum=2003-01-25 |abruf=2012-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GouzenkoApartment.JPG|mini|Gusenkos Wohnung in [[Ottawa]], in der er 1945 lebte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der kanadische Kommunist [[Fred Rose (Politiker)|Fred Rose]] wurde im Zuge der Affäre mit Anschuldigungen konfrontiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adeline Vasquez-Parra |Titel=Histoire du Québec des origines à nos jours |Verlag=Éditions Tallandier |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=979-10-210-6190-3 |Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs veränderte die Gusenko-Affäre die Haltung der Westalliierten zur Sowjetunion, begünstigte einen Konfrontationskurs und damit den [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Defection of Igor Gouzenko – The Report of The Royal Commission etc.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Aegean Park Press, Laguna Hills 1984, ISBN 0-89412-066-2, ISBN 0-89412-067-0, ISBN 0-89412-068-9.&lt;br /&gt;
* [[Janusz Piekałkiewicz|Janusz Piekalkiewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte der Spionage.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag 1993, S. 424.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130527122|LCCN=n82258339|VIAF=18334324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gusenko, Igor Sergejewitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije, Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gusenko, Igor Sergejewitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gouzenko, Igor Sergejewitsch; Гузенко, Игорь Сергеевич (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Kryptograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Rogatschewo, [[Oblast Moskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mississauga]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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