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	<title>Ignaz von Seyfried - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:49:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignaz_von_Seyfried&amp;diff=232191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fisches Nachtgesang: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-28T22:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Seyfried.jpg|mini|Ignaz von Seyfried, Lithographie von [[Josef Kriehuber]], 1829]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seyfried Grab.jpg|mini|Seyfrieds Grab im Gräberhain des [[Währinger Schubertpark]]s, das sich ursprünglich gegenüber von Beethovens Grab befand.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignaz Ritter von Seyfried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1776]] in [[Wien]]; † [[26. August]] [[1841]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Dirigent]] und Bühnen[[komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Den Angaben in seinen handschriftlichen Memoiren zufolge war Seyfried einerseits Klavierschüler von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] und [[Jan Antonín Koželuh]] sowie andererseits Kompositionsschüler von [[Johann Georg Albrechtsberger]] und [[Peter von Winter]]. Er starb am 26. August 1841.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der musikalische Postillion]], {{Digitalisat|GB=gyZDAAAAcAAJ |SZ =PA152 |LT= Seite 152}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1801 war er Kapellmeister des [[Emanuel Schikaneder|Schikanederschen]] [[Freihaustheater|Theaters]] im [[Freihaus auf der Wieden|Freihaus]] und bis 1828 des nachfolgenden [[Theater an der Wien|Theaters an der Wien]]. Er dirigierte dort am 20. November 1805 die Uraufführung von [[Ludwig van Beethoven]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seyfried war seinen Zeitgenossen auch als Musiktheoretiker bekannt und unterrichtete unter anderem [[Wilhelm Reuling (Komponist)|Wilhelm Reuling]], [[Franz von Suppè]] und [[Salomon Sulzer]]. Große Bekanntheit erlangten &amp;#039;&amp;#039;Ludwig van Beethovens Studien im Generalbass, Contrapunkt und in der Compositionslehre&amp;#039;&amp;#039;, die Seyfried 1832 anhand eines Manuskriptkonvoluts aus Beethovens handschriftlichem Nachlass herausgab.&amp;lt;ref&amp;gt;„Ich habe mich demnach vielmehr mit der gewissenhaftesten Treue bemüht, alles genau, und also geordnet zu geben, wie ich es vorfand; ja selbst des Autors eigene Worte und Ausdrücke beibehalten“ (Seyfried, &amp;#039;&amp;#039;Ludwig van Beethovens Studien …&amp;#039;&amp;#039;, 2te. Auflg., S. V.)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gustav Nottebohm]] bezeichnete die &amp;#039;&amp;#039;Studien&amp;#039;&amp;#039; indes 1872 aufgrund eines Vergleichs mit den Quellen als Fälschung, da Seyfried entgegen eigener Aussage stark verändernd eingegriffen und sich um eine genaue Wiedergabe seiner Vorlagen gar nicht bemüht habe.&amp;lt;ref&amp;gt;„Gerade das Gegentheil von dem, was Seyfried sagt, ist wahr. Seyfried hat sich um eine genaue Wiedergabe seiner Vorlagen gar nicht bemüht; er hat sie weder genau noch vollständig wiedergegeben, er hat ‚des Autors eigene Worte und Ausdrücke‘ grösstentheils verändert […] hat Falsches aufgenommen, Randglossen hinzugefügt und wichtiges weggelassen. Sein Buch kann also, im Einzelnen betrachtet, keinen Anspruch auf Authenticität machen. Die &amp;#039;&amp;#039;Studien&amp;#039;&amp;#039; sind kein authentisches, auch kein untergeschobenes, sondern ein gefälschtes Werk.“ (Nottebohm, &amp;#039;&amp;#039;Generalbass und Kompositionslehre betreffende Handschriften Beethovens und Seyfrieds Buch „Ludwig van Beethovens Studien im Generalbass“ usw.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beethoveniana&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig: Peters 1872, S. 154–203, besonders S. 203)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Wert wurde und wird hingegen Seyfrieds im Anhang zu den &amp;#039;&amp;#039;Studien&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichter &amp;#039;&amp;#039;Biographische(r) Skizze&amp;#039;&amp;#039; beigemessen als alles enthaltend, was über Beethovens Lebensverhältnisse als verbürgt bekannt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;„Die vorstehende biographische Skizze enthält Alles, was über des verehrten Meisters Lebensverhältnisse bekannt und als wahr verbürgt ist“ ([[Henry Hugo Pierson]] [Hrsg.], &amp;#039;&amp;#039;Ludwig van Beethoven’s Studien im Generalbass, Contrapunkt und in der Compositionslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2., revidierte u. im Text vervollständigte Ausg., Lpz./Hbg./New York 1853, Anhang, S. 11)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ludwig Nohl]] betont 1877 zeitgleich im Anschluss an Nottebohms obiges Pauschalurteil, dass Seyfried aufgrund seiner engen Bekanntschaft mit Beethoven in dieser Hinsicht ein zuverlässiger Zeuge sei&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Nohl, &amp;#039;&amp;#039;Beethoven nach den Schilderungen seiner Zeitgenossen&amp;#039;&amp;#039;, 1877&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„(Seyfrieds) persönlicher Charakter war unantastbar … Das ungünstige Licht, welches … auf ihn als Herausgeber der  sogenannten Studien Beethovens (gefallen ist), fällt nicht auf die tatsächlichen Berichte über tatsächliche Dinge … und der Abschnitt, welcher hier aus dem Anhange zu den ‚Studien‘ mitgeteilt wird … trägt alle Kennzeichen eines wahrheitsgetreuen Berichtes aus des Schreibers eigener Erinnerung“ ([[Alexander Wheelock Thayer]], &amp;#039;&amp;#039;Ludwig van Beethovens Leben&amp;#039;&amp;#039;, 1907/17)&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch die neuere Literatur würdigt seine Äußerungen über Beethoven als biographisch höchst wertvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;„(Seyfrieds) Äußerungen über Beethoven sind von großem biographischem Wert“ ([[Marc Honegger]], [[Günther Massenkeil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Lexikon der Musik.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Randhartinger – Stewart.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Welch Seite? --&amp;gt; Aktualisierte Sonderausgabe. Herder, Freiburg im Breisgau u.&amp;amp;nbsp;a. 1987, ISBN 3-451-20948-9.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„so sind seine Mitteilungen über Beethoven von großem Wert … der Anhang zu (den &amp;#039;&amp;#039;Studien&amp;#039;&amp;#039;) wird mit Recht der  vielen Mitteilungen über Beethoven wegen noch heute sehr geschätzt … Er enthält ‚Biographische Notitzen‘, die für die Bonner Zeit zwar belanglos, aber für Beethovens Wirken in Wien wertvoll sind“ ([[Theodor von Frimmel]], &amp;#039;&amp;#039;Beethovenhandbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1926)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seyfried komponierte über einhundert Bühnenwerke, darunter [[Oper]]n, [[Singspiel]]e, [[Ballett]]e und [[Melodram (Musik)|Melodramen]], außerdem zahlreiche geistliche Werke – [[Messe (Musik)|Messen]], [[Motette]]n, [[Requiem|Requien]], [[Psalm]]en, [[Hymne]]n, [[Oratorium|Oratorien]] – sowie [[Sinfonie]]n, [[Ouvertüre]]n und kammermusikalische Werke. Anlässlich der Aufführung von Mozarts [[Requiem (Mozart)|Requiem]] bei der Trauerfeier für [[Ludwig van Beethoven]] komponierte er ein &amp;#039;&amp;#039;[[Libera me]]&amp;#039;&amp;#039; nach, das nicht zu den liturgischen Texten der &amp;#039;&amp;#039;Missa pro defunctis&amp;#039;&amp;#039; gehört, es greift Themen aus Mozarts Werk auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seyfried heiratete am 5. August 1804 Ludovica Schöninger (1782–1817), mit der er sieben Kinder hatte, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten. Sie starb bereits am 16. Juli 1817 im Alter von 35 Jahren „an der Auszehrung“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 166 vom 21. Juli 1817, S. 664 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&amp;amp;datum=18170721&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig van Beethovens Studien im Generalbass, Contrapunkt und in der Compositionslehre.&amp;#039;&amp;#039; Aus dessen handschriftlichen Nachlass gesammelt und herausgegeben,&lt;br /&gt;
** 1. Auflg. Haslinger, Wien 1832, 20+352+144 S.&lt;br /&gt;
** 2. Auflg., revidiert und vervollständigt, hrsg. von Henry Hugo Pierson, Schuberth, Leipzig 1852, 14+328+118 S. ([https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb11011815_00017.html MDZ]).&lt;br /&gt;
** siehe dazu: [[Gustav Nottebohm]]: &amp;#039;&amp;#039;Generalbass und Kompositionslehre betreffende Handschriften Beethovens und Seyfrieds Buch „Ludwig van Beethovens Studien im Generalbass“ usw.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beethoveniana.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Peters 1872, S. 154–203 ({{archive.org|beethoveniana017600mbp|Ausgabe=DS|Blatt=n165}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kalkant. Historisch-romantische Erzählung aus dem XVII. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Orpheus. Musikalisches Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2, hrsg. von August Schmidt, Wien 1841, S. 117–141 ([https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=HltDAAAAcAAJ&amp;amp;q=truhn#v=onepage&amp;amp;q=seyfried&amp;amp;f=false books.google.de]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beethoven. Die Seyfried Papiere.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von Jan Hendrik Niemeyer. BoD, Norderstedt 2019. ISBN 978-3-7481-6746-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Briefe==&lt;br /&gt;
* [[Harald Strebel]], &amp;#039;&amp;#039;Ein unbekanntes Schreiben von [[Friedrich Rochlitz|Johann Friedrich Rochlitz]] an den Mozartschüler Ignaz von Seyfried und deren Briefwechsel im Lichte zeitgenössischer Musikkritik und Konzertpraxis,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Mozart Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 19, hrsg. von [[Manfred Hermann Schmid]], Tutzing: Schneider 2010, S. 2–56&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Österreich, Ungarn und Böhmen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von [[Klaus Martin Kopitz]], [[Michael Heinemann (Musikwissenschaftler)|Michael Heinemann]], Anselm Eber, Jelena Josic, Carlos Lozano Fernandez und [[Thomas Synofzik]] (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schumann-Briefedition]]&amp;#039;&amp;#039;, Serie II, Band 27), Köln 2023, S. 1299–1345; ISBN 978-3-86846-052-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Seyfried, Ignaz Ritter von|34|176|188}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|34|113|116|Seyfried, Ignaz von|Hans Michael Schletterer|ADB:Seyfried, Ignaz von}}&lt;br /&gt;
* [[Bettina von Seyfried]]: &amp;#039;&amp;#039;Ignaz Ritter von Seyfried. Thematisch-bibliographisches Verzeichnis – Aspekte der Biographie und des Werkes&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-8204-9198-8.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|12|209|210|Seyfried Ignaz von|Ch. Fastl}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|299|300|Seyfried, Ignaz Xaver(sic!) Ritter von|Marion Brück|118938533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118938533|TEXT=Medien von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118938533}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Seyfried, Ignaz}}&lt;br /&gt;
* {{Operone|seyfried}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118938533|LCCN=n/83/206817|VIAF=44341371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seyfried, Ignaz von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Ludwig van Beethoven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Klassik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1776]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seyfried, Ignaz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seyfried, Ignaz Ritter von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1776&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 1841&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fisches Nachtgesang</name></author>
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