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	<title>Ignaz Sichelbarth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignaz_Sichelbarth&amp;diff=394155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt am 23. August 2025 um 06:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-23T06:03:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pamětní deska Ignáce Sichelbartha na Nejdecké skále (Q104978848) 02.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel in [[Nejdek]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:清人画平定伊犁回部战图册-6.png|mini|Die Unterwerfung der Ili, gezeichnet von Ignaz Sichelbarth, ca. 1765 bis 1769]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignaz Thaddäus Wenzeslaus Sichelbarth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Sickelbart, Sickelpart&amp;#039;&amp;#039;, {{zh|v=艾启蒙|t=艾啓蒙|p=Ài Qǐměng}} (* [[26. September]] [[1708]] in [[Nejdek|Neudek]]; † [[6. Oktober]] [[1780]] in [[Peking]]), war ein [[Deutschböhmen und Deutschmährer|böhmischer]] [[Jesuit]], [[Missionar]] und [[Malerei|Maler]], der in den [[Mandarin (Titel)|Mandarin]]-Rang erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baojiliutu.jpg|miniatur|Sichelbarths Baojiliutu, Seidenmalerei ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ten Fine Dogs.jpg|mini|hochkant|Hund im Schnee, Zeichnung ]]Ignaz Sichelbarth wurde als viertes Kind des [[Zolleinnehmer|Einnehmers]] Judas Thaddäus Sichelbarth und dessen Ehefrau Francisca Maximiliana in Neudek im [[Erzgebirge]] geboren. Bereits sein Vater, der in den Jahren 1705 bis 1715 bei der Herrschaft [[Czernin von und zu Chudenitz|Czernin]] in Neudek in Diensten stand, war als Kunstmaler tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Maria Swoboda |Titel=Barock in Böhmen |Verlag=Prestel-Verlag |Datum=1964 |Seiten=155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So fertigte er um 1696 vier große Ölbilder für das Rathaus in [[Loket|Elbogen]] an. Die zwei noch erhaltenen Gemälde befinden sich heute in der [[St. Wenzel (Loket)|Elbogener Stadtpfarrkirche des hl. Wenzel]]. Die Familie stammte ursprünglich aus der [[Horní Blatná|Bergstadt Platten]]. Dort bekleidete sein Großvater [[Theodor Sichelbarth]] († 1710) die Ämter des Stadtschreibers, Schulmeisters, Kantors und Grenzzolleinnehmers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem [[Noviziat]] in [[Brünn]] begann Sichelbarth 1739 ein [[Theologie]]studium an der [[Palacký-Universität Olmütz|Universität von Olmütz]], das er 1741 beendete. 1745 wurde er auf eigenen Wunsch von der Ordensleitung als Missionar nach [[China]] entsandt. Am [[Qing-Dynastie|Qing-Hof]] zu Peking war Sichelbarth gemeinsam mit seinen Ordensbrüdern [[Giuseppe Castiglione]] und [[Jean-Denis Attiret]] vorwiegend als Maler tätig. Die Jesuiten machten dort die westliche Malerei bekannt, verbanden aber auch in ihren eigenen Werken Elemente der europäischen Kunst ([[Zentralperspektive]], [[Chiaroscuro]]-Technik) mit der traditionellen [[Chinesische Malerei|chinesischen Malerei]] und entwickelten so einen neuartigen Stil, den so genannten Qinghofstil. Gemeinsam schufen sie etwa den berühmten Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Die zehn siegreichen Feldzüge Kaiser [[Qianlong]]s&amp;#039;&amp;#039;, der um 1770 in Paris in der Werkstatt von [[Charles-Nicolas Cochin der Ältere|Charles-Nicolas Cochin]] in Kupfer gestochen und von dort an den chinesischen Kaiserhof zurückgeschickt wurde. Nach dem Tod seiner beiden Mitbrüder stieg Sichelbarth 1768 zum Missionsvorsteher,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Kaspar Nagler]]: {{Literatur |Titel=Neues allgemeines Künstler-Lexicon: oder Nachrichten von dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher etc |Verlag=E. A. Fleischmann |Datum=1846 |Seiten=434}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Direktor der Kaiserlichen Malakademie und Hofmaler des Kaisers Qianlong auf. Als 1744 im [[Ritenstreit]] endgültig die religiöse [[Akkommodation (Religion)|Akkommodation]] durch [[Benedikt XIV. (Papst)|Papst Benedikt XIV.]] verboten wurde, blieb Sichelbarth wie auch andere führende Hofjesuiten von der Bekämpfung der übrigen christlichen Missionare weitgehend unberührt. 1778 wurde er in den Mandarin-Rang erhoben. Zuletzt litt Sichelbarth an der „Abnutzung beider Schienbeine“, vermutlich an Kniearthrose. Er starb am 6. Oktober 1780 im Alter von 73 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Sichelbarths Grabstäle befindet sich auf dem Jesuiten-Friedhof [[Zhalan Friedhof|Zhalan]] in Peking. Die Würdigungen wurden in lateinischer und chinesischer Sprache eingraviert (Auszüge aus dem chinesischen Text:)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|…er stammte aus dem Land Böhmen im großen Westen ... Ein lang gehegter Wunsch ging für ihn in Erfüllung, als er nach China kam, um die (christliche) Lehre zu verbreiten … [1745] wurde er wegen seiner hervorragenden Fähigkeiten als Maler vom Kaiser in die Hauptstadt berufen. Viele Jahre lang arbeitete er mit Eifer zur großen Zufriedenheit des Kaisers im Ruyi-Institut (der Akademie im Kaiserpalast). Deshalb erhielt er wiederholt Zeichen der kaiserlichen Wertschätzung und großzügige Geschenke. So wurde er zum ersten Direktor der Verwaltung der kaiserlichen Parkanlagen ernannt und erhielt das Gehalt eines Mandarins dritter Klasse.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im 42. Jahr der Qian-Long Regierung [1777] wurde ihm die Ehre einer offiziellen Feier zu seinem 70. Geburtstag zuteil. Dabei überreichte man ihm eine Tafel, auf die der Kaiser eigenhändig die Worte geschrieben hatte: Langes Leben [für einen Gast] aus einem fernen Land. Man findet kaum Worte, um die Achtung zu beschreiben, die er sich durch seinen untadeligen Lebenswandel erwarb. Besonders bekannt war er aber durch die Ausübung der Tugenden der Beständigkeit und Geduld. Er starb … [am 6. Oktober 1780] im Alter von 73 Jahren. Nach seinem Tod stiftete der Kaiser 200 Silber-Tafeln aus der kaiserlichen Schatzkammer zur Begleichung der Kosten seines Begräbnisses.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Sichelbart, Ignaz|34|209|210}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Grulich: &amp;#039;&amp;#039;Der Beitrag der böhmischen Länder zur Weltmission des 17. und 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, 1981, ISBN 3-921344-10-7&lt;br /&gt;
* [[Erich Zettl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ignaz Sichelbarth 1708–1780 Missionar, Maler und Mandarin am chinesischen Kaiserhof&amp;#039;&amp;#039;. Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung, Konstanz 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Normdaten|TYP=p|GND=1011580128|LCCN=no/2015/136307|NDL=|VIAF=84037164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sichelbarth, Ignaz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler (China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Missionar (China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nejdek)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1708]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1780]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sichelbarth, Ignaz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sickelbart, Ignaz; Sickelpart, Ignaz; Ai, Qimeng&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Missionar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1708&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nejdek|Neudek]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Oktober 1780&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Peking]], [[China]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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