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	<title>Ignaz Rojacher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignaz_Rojacher&amp;diff=2377494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-21T08:24:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ignaz rojacher.jpg|mini|Ignaz Rojacher]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignaz Rojacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1844]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/TFBIII/?pg=112 |titel=Taufbuch - TFBIII {{!}} Rauris {{!}} Salzburg, rk. Diözese {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |zugriff=2017-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Gaißbachtal bei [[Rauris]]; † [[4. Jänner]] [[1891]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/STBV/?pg=201 |titel=Sterbebuch - STBV {{!}} Rauris {{!}} Salzburg, rk. Diözese {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |zugriff=2017-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war Bergwerksbesitzer und Erbauer des [[Sonnblickobservatorium]]s auf dem [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]] im [[Raurisertal]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ignaz Rojacher vulgo „Kolm Naz“ stammte aus einer Bergmannsfamilie und wurde als Sohn des Bergzimmermannes Ignaz (geboren 1. Februar 1788 in Rauris, verstorben 26. Oktober 1859 ebenda) sowie der Mutter Anna Rojacher (geborene Brindlinger, geboren 13. Mai 1814, verstorben 27. Januar 1896) im Gaißbachtal geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignaz Rojacher musste aufgrund von Geldnöten seiner Eltern bereits im Jahre 1856 im Alter von 12,5 Jahren als Truhenläufer im Stollen beim Goldbergbau arbeiten. Nach einem Jahr musste er aufgrund seiner Körperbeschaffenheit den Bergbau wieder verlassen. Von 1857 bis 1861 erlernte er das Tischler- und Zimmererhandwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater Ignaz Rojacher senior verunglückte am 26. Oktober 1859 bei der Bergbauarbeit. Da die Armut groß war, begann Ignaz nach der Lehre wieder im Bergbau zu arbeiten. Er übernahm im Jahr 1863 mit 19 Jahren die Leitung der Werktischlerei beim Goldbergbau. Er war für die Instandhaltung der Seilbahn, das Auszimmern neu vorgetriebener Stollen und das Instandhalten des bestehenden Stollenzimmerwerks sowie verschiedene andere Arbeiten verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 wurde er zum Waschhutmann im Goldbergwerk in [[Kolm-Saigurn]] befördert, wo er als Aufseher der Erzaufbereitung tätig war. Im Jahre 1872 wurde er für vier Wochen auf die Bergakademie in [[Příbram]] ([[Böhmen]]) geschickt, um seine Bergbaukenntnisse zu vertiefen. 1876 wurde er Pächter der Bergbauanlagen in Kolm-Saigurn. Mit 25 bis 30 Mann wurden 1876/77 aus 472 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] [[Erz]] 15,378 [[Kilogramm]] Gold sowie 38,175&amp;amp;nbsp;kg Silber gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1880 kaufte Rojacher schließlich für 4.500 [[Gulden]] (ca. 330.000 [[Euro]]) den Goldbergbaubetrieb in Kolm-Saigurn. Er führte durch technische Verbesserungen den Goldbergbau noch einmal kurz zu einer bescheidenen Blüte. So errichtete er im Jahr 1880 die [[Feldbahn|Rollbahn]] vom [[Radhaus]] zum [[Knappenhaus]]. Außerdem installierte er eine Telefonverbindung von Kolm-Saigurn zum Knappenhaus. Rojacher war einer der ersten Betreiber einer elektrischen Lichtanlage im Salzburger Land. Am 1. Mai 1883 leuchtete in Kolm Saigurn im Werkaus auf 1.600&amp;amp;nbsp;m ü. A. das erste elektrische Licht im Herzogtum Salzburg. Es war eine dynamo-elektrische Maschine zur Erzeugung von Strom des Mechanikers Franz Kröttlinger, Wien VII, Halbgasse 3 – die „Kröttlinger’sche Dynamomaschine“. Die Lichtanlage für 15-Watt-Glühlampen wurden mit Wasserkraft betrieben. Ratschläge hierzu erhielt Rojacher von Mechaniker Michael Gruber von Lend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 folgte gemeinsam mit seinem Freund und Gönner [[Wilhelm Ritter von Arlt]] eine Studienreise nach [[Falun]] ([[Schweden]]), wo er eine neue [[Extraktion (Verfahrenstechnik)|Extraktionsmethode]] kennenlernte. Im Zuge dieser Reise stießen Arlt und Rojacher außerdem das erste Mal auf [[Ski]]er, die sie mit zurück nach Rauris brachten, wo Arlt als einer der Ersten Österreichische Skigeschichte schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 trafen sich in [[Rom]] ([[Italien]]) Meteorologen aus aller Welt, um die Frage nach der Beschaffenheit der Erdatmosphäre in höheren Luftschichten zu klären. Da Rojacher auch ein hervorragender Wetterbeobachter war und da der Wiener Meteorologe [[Julius Hann]], Direktor der Centralanstalt für Meteorologie (heute [[ZAMG]]), von diesem fasziniert war, entstand die Idee, auf dem Gipfel des Hohen Sonnblicks eine [[Wetterstation]] zu erbauen. So errichtete Rojacher 1886 das [[Sonnblickobservatorium]], eines der bedeutendsten Wetter-, Klima- und Umweltobservatorien in den [[Alpen]]. Es wurde auch von Beginn an eine Telefonverbindung vom Hohen Sonnblick zur Centralanstalt installiert. Für die Erbauung dieser hochalpinen Wetterstation wird er durch den [[Kaiser]] [[Franz Joseph I.]] mit dem Verdienstkreuz mit der Krone ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1888 folgte der Erwerb der Postmeisterstelle Rauris, und so ermöglichte er eine tägliche Verbindung von [[Taxenbach]] nach Kolm-Saigurn. 1889 verkaufte Ignaz Rojacher den Bergbaubetrieb an eine belgische Spekulationsfirma, die den Abbau auch sofort einstellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1886/87 existierte bereits eine [[Sektion (Alpenverein)|Sektion]] Rauris des [[Alpenverein]]s unter der Leitung Rojachers. Ignaz Rojacher verstarb 1891 im Alter von nur 46 Jahren. Wilhelm Ritter von Arlt ließ im Jahre 1897 zu Ehren des Pioniers für den [[Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenverein]] Sektion Rauris die [[Rojacher Hütte]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|217|218|Rojacher Ignaz|[[Fritz Gruber]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Gerhard Feitzinger | Hrsg=Naturfreunde Ortsgruppe Rauris | Titel=Tauerngold-Erlebnisweg |Datum=2002}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Karl Gg. Kreiter | Hrsg=Railroad Computing | Titel=Was uns die Namen dieser Schutzhütten im Alpenraum sagen |Datum=1998}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=ÖAV Sektion Rauris | Hrsg=Sektion Rauris ÖAV | Titel=Festschrift 100 Jahre Alpenverein Sektion Rauris |Datum=1997}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Harald Maier | Hrsg=Rauris.net | Titel=Ignaz Rojacher |Datum=2006| Online=[https://skilauf.rauris.net/58,0,ignaz-rojacher,index,0.html] | Abruf=2011-08-09}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Österreichischer Alpenverein - Sektion Rauris | Hrsg=ÖAV | Titel=das Leben von Ignaz Rojacher, vulgo „Kolm Naz“ | Online=[http://www.alpenverein.at/rauris/Chronik/1844_Ignaz_Rojacher.php] | Abruf=2011-08-09}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Margot Daum: Ur-Urenkelin von Rojacher |Hrsg=Margot Daum |Titel=Am 15.08.2021: Biografie über Ignaz Rojacher geschrieben: Goldbergwerk- und Realitäten-Besitzer, Postmeister, Erbauer des Observatoriums auf dem Rauriser Sonnblick, Erbauer einer elektrischen Telefonanlage, Betreiber der ersten elektrischen Lichtanlage im Salzburger Land, Wirt von vier Gasthöfen, Fremdenverkehrspionier, Erbauer hochalpiner Wanderwege für Touristen, Errichter einer Postverbindung |Online=[https://www.sn.at/wiki/Ignaz_Rojacher_%28Biografie%29] |Abruf=2021-12-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119346494|LCCN=n/85/8284|VIAF=50033978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rojacher, Ignaz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Zivil-Verdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rojacher, Ignaz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gaißbachtal bei [[Rauris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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