<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ignaz_Pleyel</id>
	<title>Ignaz Pleyel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ignaz_Pleyel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignaz_Pleyel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T21:29:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignaz_Pleyel&amp;diff=60879&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ludwig Finscher; Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignaz_Pleyel&amp;diff=60879&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-07T19:52:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ludwig Finscher; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:J. Pleyel.jpg|mini|Ignaz Josef Pleyel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignaz Josef Pleyel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1757]] in [[Ruppersthal]], [[Niederösterreich]]; † [[14. November]] [[1831]] [[Saint-Prix (Val-d’Oise)|Saint-Prix]] bei [[Paris]]), bis etwa 1789 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pleyl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab etwa 1789 &amp;#039;&amp;#039;Ignace&amp;#039;&amp;#039;, autographisch auch &amp;#039;&amp;#039;Ignazio Pleijel&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[österreich]]isch-[[Frankreich|französischer]] [[Komponist]] und Klavierfabrikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pleyel war das achte Kind aus der ersten Ehe des [[Schulmeister]]s Martin Pleyl und dessen Gattin Anna Theresia Pleyl geb. Forster; er hatte neun Halbgeschwister aus der zweiten Ehe des Vaters mit Maria Anna Pleyl geb. Placho, die alle im Kindesalter an [[Diphtherie]] starben.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Ehrentraud: &amp;#039;&amp;#039;Pleyel 1757–1831. Von Ruppersthal in die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. IPG, Ruppersthal 2011, ISBN 978-3-9503176-0-2, S. 79 ff., Daten der Grabnummer ebenda, S. 260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Sein Vater war Schulmeister, [[Küster|Mesner]] und [[Chorleitung|Chorleiter]] in Ruppersthal und erkannte bereits in jungen Jahren das musikalische und [[Komposition (Musik)|kompositorische]] Talent seines Sohnes. Pleyel war Schüler [[Joseph Haydn]]s und [[Johann Baptist Vanhal]]s in [[Bratislava|Pressburg]] und [[Eisenstadt]]. Seine Gönner, die Grafen [[Erdődy|Erdödy]], bezahlten ihm ab dem Jahre 1772 für eine fünfjährige Ausbildung und den Aufenthalt in Haydns Haushalt 100 [[Louis d’or]] pro Jahr. Während dieser Lehrzeit bei Haydn, mit dem ihn von da an eine enge Freundschaft verband, komponierte der 19-jährige Pleyel zwei Opern, eine [[Sinfonie]] und ein [[Violoncello]]konzert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freya Martin87&amp;quot;&amp;gt;Freya Martin: &amp;#039;&amp;#039;Das etwas andere Weinviertel.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Wien/Graz/Klagenfurt 2013, S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1785 wurde Pleyel in die [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zum goldenen Rad&amp;#039;&amp;#039; in Fidisch (bei [[Eberau]] im Burgenland) aufgenommen, der Graf Ludwig Erdödy (1749–1794) vorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{austriaforum|AEIOU/Pleyel,_Ignaz|Pleyel, Ignaz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er vollendete seine Ausbildung in Italien und übersiedelte 1783 nach [[Straßburg]], wo er [[Adjunkt (Beruf)|Adjunkt]] des [[Kapellmeister|Domkapellmeisters]] [[Franz Xaver Richter]] wurde und sich fortan „Ignace“ nannte. Bevor er nach Richters Tod 1789 dessen Nachfolge antrat, nahm er die [[französische Staatsbürgerschaft]] an, fügte seinem Geburtsnamen &amp;#039;&amp;#039;Pleyl&amp;#039;&amp;#039; ein „e“ ein und nannte sich fortan &amp;#039;&amp;#039;Pleyel&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 1788 heiratete er die Straßburgerin Franziska Gabrielle Ignatia Lefebvre, mit der er vier Kinder hatte. Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] komponierte er aus Anlass der [[Proklamation]] der neuen Straßburger [[Verfassung]] im Jahre 1790 die &amp;#039;&amp;#039;Hymne à la Liberté&amp;#039;&amp;#039; nach einem Text seines Freundes [[Claude Joseph Rouget de Lisle]]. Im Jahre 1791 wurde Pleyel seines Amtes als Domkapellmeister enthoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freya Martin87&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 1791 bis Mai 1792 kam er auf Einladung von [[Johann Wilhelm Cramer|Wilhelm Cramer]] nach [[London]], um an dessen &amp;#039;&amp;#039;Professional Concerts&amp;#039;&amp;#039; mitzuwirken, zeitgleich wirkte sein früherer Lehrer Haydn in London. Am 16.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;1792 kehrte er nach Straßburg zurück und erwarb das vor den Toren der Stadt liegende Château d’Ittenwiller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1795 lebte er in Paris, wo er 1796 eine [[Musikalienhandel|Musikalienhandlung]] und 1807 die bis zum Ende des Jahres 2013 unter der Firma [[Pleyel|Pleyel, Wolff et Comp.]] bestehende Klavierfabrik gründete. In seinem Verlag, den sein Schwager Jean-Daniel Schäffer als Geschäftsführer leitete, erschienen innerhalb von 39&amp;amp;nbsp;Jahren etwa 4000&amp;amp;nbsp;Werke von Komponisten wie Beethoven, Boccherini, Dussek, Clementi, Haydn, Hummel, Mozart, Onslow und anderen. Eine von Pleyels Innovationen war die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Bibliothèque musicale&amp;#039;&amp;#039;, die 1802 mit der Veröffentlichung von vier Sinfonien Haydns im Taschenpartiturformat begann. Pleyel erwarb am 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1827 die Vermarktungsrechte (für Frankreich) für die opp.&amp;amp;nbsp;[[13. Streichquartett (Beethoven)|130]], [[Große Fuge|133 und 134]] von [[Ludwig van Beethoven]]. Der Vertrag in französischer Sprache wurde in Gegenwart von Zeugen in Wien geschlossen und notariell beglaubigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://katalog.beethoven-haus-bonn.de/cgi-bin/biblio/hans_de.pl?x=u&amp;amp;t_show=x&amp;amp;wertreg=PER&amp;amp;wert=horniker%2C%20joseph%20%20%20UNTERZEICHNER%20LEBENSDOKUMENT&amp;amp;reccheck=2158 |text=Vertrag zwischen Beethoven und Pleyel |wayback=20140226110739}} im Beethoven-Haus Bonn, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Camille Pleyel]] (1788–1855) bildete sich unter Leitung seines Vaters sowie der Komponisten [[Johann Ladislaus Dussek]] und [[Friedrich Kalkbrenner]] zum [[Pianist|Klavierspieler]] aus. Nachdem das Interesse an Ignaz Pleyels Kompositionen bereits ab der Jahrhundertwende nachgelassen hatte, übergab er 1824 dem Sohn die Klavierfabrik, die dieser bis zu seinem Tod am 4.&amp;amp;nbsp;Mai 1855 leitete. Am 19.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;1827 gründete Pleyel einen kleinen Musiksalon in der Rue Cadet Nr.&amp;amp;nbsp;9, in dem neben anderen Künstlern und [[Virtuose]]n [[Clara Schumann|Clara Wieck]], die spätere Frau von [[Robert Schumann]], auftrat. Camille Pleyel übernahm auch diesen Salon und übersiedelte in ein von ihm entworfenes Gebäude. Aus diesem Musiksalon entwickelte sich der größte Konzertsaal von Paris, die [[Salle Pleyel]], der im Jahre 1927 erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Freya Martin: &amp;#039;&amp;#039;Das etwas andere Weinviertel.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Wien/Graz/Klagenfurt 2013, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignaz Pleyel zog sich zuletzt auf sein Landgut [[Saint-Prix (Val-d’Oise)|Saint-Prix]] bei Paris zurück und widmete sich der Landwirtschaft. Er verstarb dort an den Folgen einer [[Akute Bronchitis|Bronchitis]]. Sein Grab befindet sich auf dem Pariser Friedhof [[Cimetière du Père-Lachaise|Père-Lachaise]] (Division&amp;amp;nbsp;13, Nummer&amp;amp;nbsp;40.906). Im Jahre 1959 wurde die Ignaz-Pleyel-Gasse in Wien-[[Favoriten]] nach ihm benannt. 1998 wurde sein Geburtshaus gerettet und als Museum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schwiegertochter [[Marie Moke-Pleyel]] war eine Schülerin [[Friedrich Kalkbrenner]]s und eine der bedeutendsten Pianistinnen ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pleyel Titelblatt.jpg|mini|Titelblatt der &amp;#039;&amp;#039;Grande Sonate&amp;#039;&amp;#039; op. 45,3 (Druck von 1797)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pleyel hinterließ zahlreiche Kompositionen (zumeist Instrumentalwerke), welche zeitweilig an Beliebtheit selbst mit Haydn wetteifern konnten, jedoch noch zu Lebzeiten ihres Autors in Vergessenheit gerieten. Bekannt ist seine oft wiederaufgelegte &amp;#039;&amp;#039;Große&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Kleine Klavierschule&amp;#039;&amp;#039; von 1797, die er gemeinsam mit [[Jan Ladislav Dusík|Dussek]] (1760–1812) sowie [[Johann Baptist Cramer|Cramer]] (1771–1858) schuf. (Diese wurde unter anderem von Beethoven zugunsten der Schule von [[Muzio Clementi]], 1752–1832, abgelehnt.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|13|06|1918|03|AUTOR=|Feuilleton. Beethoven als Improvisator am Klavier. Erinnerungen des französischen Klavierfabrikanten Pleyel|ZUSATZ=Nr. 8839/1918 (XXVI. Jahrgang)|ALTSEITE=3 f.}}&amp;amp;nbsp;– In Teilen aus: [[Ernest Legouvé]]: &amp;#039;&amp;#039;Soixante ans de souvenirs.&amp;#039;&amp;#039; Hetzel, Paris 1886 ([https://permalink.obvsg.at/AC06779504 OBV]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Pleyel verfasste daneben 48 Sinfonien, sechs Symphonies concertantes, zwei [[Oper]]n (&amp;#039;&amp;#039;[[La fée Urgèle]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ifigenia in Aulide (Pleyel)|Ifigenia in Aulide]]&amp;#039;&amp;#039;), ein [[Requiem]], Lieder sowie eine große Zahl [[kammermusik]]alischer Kompositionen. Als Originalverleger des Klavierfabrikanten Pleyel trat der renommierte [[Musikverleger]] [[Heinrich Philipp Bossler|Heinrich Philipp Boßler]] auf. Die Werke Ignaz Pleyels nahmen einen umfangreichen Raum in Boßlers [[Musikverlag]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Schneider (Antiquar)|Hans Schneider]] |Titel=Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. |Verlag=Selbstverlag Hans Schneider |Ort=Tutzing |Datum=1985 |ISBN=3-7952-0500-X |Seiten=8, 130}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seiner Kammermusik ragen die Streichquartette heraus, da sie von großer musikalischer Qualität sind, was ihm zu seiner Zeit einen ausgezeichneten Ruf als Komponist einbrachte. Über Pleyels Streichquartette schrieb [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] am 24.&amp;amp;nbsp;April 1784 in einem Brief an seinen Vater:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sie sind sehr gut geschrieben, und sehr angenehm; Sie werden auch gleich seinen Meister [d.&amp;amp;nbsp;i. Haydn] herauskennen. Gut&amp;amp;nbsp;– und glücklich für die Musik, wenn Pleyel seiner Zeit im Stande ist, uns Haydn zu remplacieren!}}Ein Werkverzeichnis Pleyels ist auf der Internetpräsenz der Pleyel-Gesellschaft (s.&amp;amp;nbsp;[[Ignaz Pleyel#Weblinks|Weblinks]]) zu finden. Dieses Verzeichnis basiert auf der umfangreichen Forschung der Musikwissenschaftlerin Rita Benton (1918–1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klavierbau ==&lt;br /&gt;
Neben dem Konkurrenten [[Sébastien Érard|Érard]] und anderen Klavierbaubetrieben wie [[Gaveau]] und [[Mangeot Freres]] war der von Pleyel 1807 in Paris gegründete Klavierbaubetrieb &amp;#039;&amp;#039;[[Pleyel|Ignace Pleyel &amp;amp; Comp.ie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2702400/ &amp;#039;&amp;#039;Pleyel-Konzertsaal in den Weinbergen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[ORF]].&amp;#039;&amp;#039; 29. März 2015, aufgerufen am 25. August 2015, Bilder 5 und 12 von 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Jahrzehnten bis 1870 zu den großen europäischen Klavierfabrikanten zu zählen, im Stückzahl-Ausstoß um die Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nur von [[John Broadwood &amp;amp; Sons|Broadwood]] in London übertroffen. [[Frédéric Chopin]] bevorzugte die Instrumente Pleyels und pries sie als &amp;#039;&amp;#039;non plus ultra&amp;#039;&amp;#039;. Noch heute sind zwei Pleyel-Flügel aus dem persönlichen Besitz Chopins bekannt. Eines der Chopin-Instrumente, das in Großbritannien erhalten wird, ist von herausragendem Klang. Chopin widmete der Gastgeberin seines ersten Pariser Aufenthaltes, Marie Moke-Pleyel, Ehefrau des Klavierfabrikanten Camille Pleyel, Sohn des Gründers Ignace, seine drei Nocturnes op.&amp;amp;nbsp;9. Die zuletzt 1998 von Hubert Martigny erworbene Klaviermanufaktur&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.pleyel.at/pleyel/seite3.php?spr=de Ignaz Joseph Pleyel &amp;gt; Klavierbauer.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG).&amp;#039;&amp;#039; aufgerufen am 25. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; beendete etwa Ende 2013 die Produktion von Klavieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=WELT |Titel=Frankreich: Klavierbauer Pleyel stellt die Produktion ein |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2013-11-13 |Online=https://www.welt.de/wirtschaft/article121857969/Klavierbauer-Pleyel-stellt-die-Produktion-ein.html |Abruf=2021-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2009 fertigte der Klavierbauer [[Paul McNulty (Klavierbauer)|Paul McNulty]] eine Rekonstruktion des Pleyel-Modells von 1830 an, das sich jetzt in der Sammlung des „[[Fryderyk-Chopin-Institut]]s“ in [[Warschau]] befindet und das beim ersten internationalen Klavierwettbewerb für historische Instrumente bespielt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;International Chopin Competition on Period Instruments: [http://iccpi.eu/en/pianos/others &amp;#039;&amp;#039;Other pianos used&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
* [[Pleyel-Museum]]: 1998 wurde, initiiert von der Internationalen Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG), Pleyels Geburtshaus gerettet und als Museum eingerichtet, 2009 wurde das Grab Pleyels auf dem Friedhof [[Cimetière du Père-Lachaise|Père-Lachaise]] mit Unterstützung des [[Niederösterreich|Bundeslandes Niederösterreich]] restauriert. Im Jahr 2007 wurde von der IPG anlässlich seines 250. Geburtstages ein Festakt vor dem Geburtshaus abgehalten, eine erste Pleyel-Biographie herausgegeben und eine Sonderpostmarke initiiert. Seit dem Jahre 2007 werden von der IPG, in Zusammenarbeit mit der Musikuniversität Graz, im Museum internationale Pleyel-Symposien abgehalten. Seit 2010 arbeitet die Gesellschaft in Zusammenarbeit mit neun Musikwissenschaftlern an einer Pleyel-Gesamtausgabe,&amp;lt;ref&amp;gt;{{austriaforum|Wissenssammlungen/Briefmarken/2007/Ignaz_Joseph_Pleyel|250. Geburtstag von Ignaz Joseph Pleyel. Sonderpostmarke}}, abgerufen am 9. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen ersten Teil der musikalischen Umsetzung lieferte das &amp;#039;&amp;#039;Ignaz-Pleyel-Quartett&amp;#039;&amp;#039; Anfang 2015 mit der CD &amp;#039;&amp;#039;I. J. Pleyel: Hidden Gems, Vol. 1: Ben 359, 360, 361&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Saltzwedel: [http://www.spiegel.de/spiegel/kulturspiegel/d-131520477.html &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution übertönt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Kultur[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Februar 2015, Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2015 erfolgte der Spatenstich zu einem &amp;#039;&amp;#039;Pleyel-Kulturzentrum&amp;#039;&amp;#039; mit Konzertsaal in den Weinbergen in Ruppersthal.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2702400/ &amp;#039;&amp;#039;Pleyel-Konzertsaal in den Weinbergen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[ORF]].&amp;#039;&amp;#039; 29. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. Mai 2017 wurde das Pleyel-Kulturzentrum schließlich feierlich eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noe.orf.at/news/stories/2774483/ |titel=Pleyel-Kulturzentrum eröffnet - noe.ORF.at |sprache=de |abruf=2018-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[Asteroid]] [[(11524) Pleyel]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Adolf Ehrentraud&lt;br /&gt;
   |Titel=Ignaz Joseph Pleyel 1757–1831: Von Ruppersthal in die Welt&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wieser&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-85129-695-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=270}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|8|126|126|Pleyel, Ignaz Josef|Christa Harten}}&lt;br /&gt;
* [[Christoph Kammertöns]]: &amp;#039;&amp;#039;Pleyel (Familie)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pleyel &amp;amp; Co (Klavierbau).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Personenteil Bd. 13, hrsg. von [[Ludwig Finscher]]. Bärenreiter, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-7618-1133-0, SSp. 689–696.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Freya Martin&lt;br /&gt;
   |Titel=Das etwas andere Weinviertel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Styria&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien/Graz/Klagenfurt&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7012-0131-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=86–89}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|540|541|Pleyel, Ignaz Joseph|Armin Raab|118792555}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Pleyel_Brueder|Pleyel, Brüder|ARa}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|289|297|Pleyel, Ignaz Joseph|[[Hans Michel Schletterer]]|ADB:Pleyel, Ignaz}}&lt;br /&gt;
* [[Harald Strebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Harmoniemusiken „del Sign. Pleyel“: Echt oder unterschoben&amp;amp;nbsp;– ‚Original‘ oder Bearbeitung? Betrachtungen zur Problematik der Werküberlieferung bei Ignaz Joseph Pleyel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kongressbericht über das I. Int. Ignaz-Pleyel-Symposium 2007 in Ruppersthal.&amp;#039;&amp;#039; S. 1–20.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Pleyel, Ignaz|22|436|439|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genie im Windschatten – Ignaz Joseph Pleyel.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Österreich, 2014 (51:06 Min.; Buch und Regie: Gustav W. Trampitsch; Produktion: Raum.Film, [[ORF]], [[3sat]]; Erstsendung: 20. Dezember 2014 bei 3sat). {{Webarchiv |url=http://www.3sat.de/page/?source=/musik/179639/index.html |text=Inhaltsangabe von 3sat |archive-is=20150825195717}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ignaz Pleyel|Ignaz Josef Pleyel}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118792555}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118792555}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Pleyel, Ignace Joseph}}&lt;br /&gt;
* [https://rism.online/people/24761 Normdateneintrag für Ignace Pleyel] im [[Répertoire International des Sources Musicales|RISM]]&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Pleyel/lebenslauf_1.html Lebenslauf] und [https://www.klassika.info/Komponisten/Pleyel/wv_abc.html Werkeverzeichnis] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Pleyel,_Ignaz}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|1088}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pleyel.at/ Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG)]&lt;br /&gt;
* [http://www.pleyel.fr/ Pleyel Klavierfabrik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118792555|LCCN=n79107743|NDL=01220418|VIAF=71657816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pleyel, Ignaz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Klassik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Joseph Haydn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavierbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßburger Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Ludwig van Beethoven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1757]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pleyel, Ignaz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pleyel, Ignaz Josef (vollständiger Name); Pleyl, Ignaz; Pleyel, Ignace; Pleijel, Ignazio&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-französischer Komponist und Klavierfabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1757&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ruppersthal]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1831&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
	</entry>
</feed>