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	<title>Ignaz Gropp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T11:09:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignaz_Gropp&amp;diff=1089915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Monandowitsch: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-04-03T11:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ignaz Gropp.jpg|mini|Ignaz Gropp &amp;lt;br/&amp;gt;Maler: Hans Sperlich (Würzburg, 1895) nach einem verbrannten Original von 1740]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignaz Gropp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Michael Gropp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1717 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignatius Gropp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die [[Deutsche Biographische Enzyklopädie]] (DBE) gibt den 12. November als Geburtsdatum an; demnach müsste er noch am Tag seiner Geburt auch getauft worden sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1695]] in [[Bad Kissingen|Kissingen]]; † [[19. November]] [[1758]] in [[Güntersleben]]), war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Historiker]], [[Benediktiner]] und [[römisch-katholisch]]er [[Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Gropp 1897.jpg|mini|Büste des Ignaz Gropp an der Front des Hauses [[Marktplatz 18 (Bad Kissingen)|Marktplatz 18]] in Bad Kissingen; &amp;lt;br/&amp;gt;Bildhauer: [[Valentin Weidner]] (1897)]]&lt;br /&gt;
Gropp wurde [[Marktplatz 18 (Bad Kissingen)|in einem Haus am Kissinger Marktplatz]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Sein Geburtshaus (heute [[Marktplatz 18 (Bad Kissingen)|Marktplatz 18]]) wurde 1897 durch einen Neubau in flämischem Barock ersetzt, dessen Front seine 1897 von [[Valentin Weidner]] geschaffene Büste ziert; im Hauseingang ist eine Erinnerungstafel aus [[Marmor]] angebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern, der Bäcker und Landwirt Jakob Gropp und dessen Ehefrau Eva Vogel, Schwester des [[Kaplan]]s Vogel, ließen ihren Sohn am 12. November 1695 in der [[St. Jakobus (Bad Kissingen)|Jakobuskirche]] zu Kissingen auf die Namen &amp;#039;&amp;#039;Johann Michael&amp;#039;&amp;#039; taufen. In der Stadtschule erhielt Gropp bei Pfarrer Dr. Johann Laurentius Helbig seinen ersten Unterricht und auch seine ersten [[Latein]]-Lektionen. Auf Helbigs Veranlassung erhielt Gropp Privatstunden beim [[Benediktiner]] Adalbert Albert, der aus Kissingen stammte, ins [[Kloster Sankt Stephan Würzburg|Würzburger Stephanskloster]] eingetreten war und nun in Kissingen den kürzlich erworbenen Klosterhof verwaltete. Albert schickte im Jahr 1709 den 13-jährigen Gropp auch ins Würzburger Ordensstammhaus, um dort seine Ausbildung zu vertiefen. Am 16. Dezember 1713 immatrikulierte sich Gropp an der [[Universität Würzburg]], wo er [[Philosophie]] studierte und auch [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 1717 trat Gropp dem Benediktinerorden bei und erhielt den Ordensnamen &amp;#039;&amp;#039;Ignatius&amp;#039;&amp;#039; (daher &amp;#039;&amp;#039;Ignaz&amp;#039;&amp;#039;). Die Zeit des [[Noviziat]]s nutzte er zum [[Theologie]]studium und schloss auch dieses im Jahr 1722 mit dem Doktortitel ab. Vom Orden erhielt er den Auftrag, Novizen und junge Geistliche auszubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre später (1727) gab Gropp sein erstes Buch heraus, eine Lebensbeschreibung der heiligen [[Bilhildis]] in einer lateinischen und einer deutschen Ausgabe und erwarb sich dadurch Anerkennung, weshalb man ihn 1729 zum [[Bibliothekar]] des Stephansklosters machte. Diese Tätigkeit verstärkte wiederum seine Neigung zum Historiker. Im Jahr 1740 wurde Pater Ignaz [[Prior]] des [[Schottenkloster Würzburg|Schottenklosters zu Würzburg]], ein Jahr später auch des eigenen Stephansklosters. In diesem Jahr begann er die Herausgabe seines Hauptwerks &amp;#039;&amp;#039;Collectio novissima scriptorum et rerum Wirceburgensium&amp;#039;&amp;#039; (4 Bände), das er ebenfalls auf Latein und Deutsch verfasste. Mit diesem Werk galt er nach [[Lorenz Fries]] (1489–1550) als der bedeutendste [[Unterfranken|unterfränkische]] Geschichtsschreiber. Daraufhin wurde Gropp als Mitglied in die „Österreichische Gelehrtengesellschaft“ in [[Olomouc|Olmütz]] ([[Mähren]]) und in die „Gelehrte Gesellschaft deutscher Benediktiner“ aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1749 entschied sich Gropp, das Priorat der beiden Klöster zurückzugeben, und er übernahm die Pfarrei Güntersleben bei Würzburg als [[Seelsorger]]. Diese Pfarrei galt als schwierig, der Unglaube in der Bevölkerung war gewachsen, die Kirche war in schlechtem Zustand. Als Pfarrer von Güntersleben beschäftigte sich Gropp auch mit der [[Hexenverfolgung]] und schrieb auf: „Gott gebe seine Gnad, daß solches Unkraut und Geschmaiß moege ausgereut werden“, womit er die angeblichen Hexen meinte. Doch bald war die Zeit der Hexenverfolgung vorbei: Am 17. Juni 1749 gab es mit der Hinrichtung der 70-jährigen [[Maria Renata Singer von Mossau]] (1679–1749), [[Prior|Subpriorin]] des [[Kloster Unterzell|Klosters Unterzell]], in [[Kitzingen]] die letzte Hexenverbrennung in [[Franken (Region)|Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gropp arbeitete derweil selbst bei der Renovierung seiner Kirche mit und ließ [[Bildstock|Bildstöcke]] setzen. Vielleicht war es sein allzu großes persönliches Engagement, das ihn am 16. November 1758 kurz nach seinem 63. Geburtstag durch einen [[Schlaganfall]] sterben ließ. Er wurde in der [[St. Maternus (Güntersleben)|St.-Maternus-Kirche]] in Güntersleben beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Bad Kissingen wurde 1896 anlässlich seines 200. Geburtstags die „Haarder Straße“ in &amp;#039;&amp;#039;Groppstraße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. In Güntersleben gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Ignatius-Gropp-Grundschule&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Ignatius-Gropp-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Collectio novissima scriptorum et rerum Wirceburgensium.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Frankfurt 1741.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtzburgische Chronick der letzten Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Würzburg 1754 [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:061:1-23030 ULB Düsseldorf]. Erstausgabe 1748–1750&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|733|734|Ignaz Gropp|Schäffler|ADB:Gropp, Ignaz}}&lt;br /&gt;
* Michael Stöger: &amp;#039;&amp;#039;Der fränkische Geschichtschreiber P. Ignaz Gropp O. S. B. aus Kissingen&amp;#039;&amp;#039;, Weinberger in Komm., Bad Kissingen 1891 [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11476929-3 Teil 1], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11476928-4 Teil 2].&lt;br /&gt;
* Alfred Wendehorst: &amp;#039;&amp;#039;Die Aufzeichnungen des P. Ignaz Gropp über die Würzburger Marienkapelle&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Würzburger Diözesangeschichtsblätter]], Band 34  Würzburg 1972, Seite 129–143.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ignaz Gropp, ein fränkischer Geschichtsschreiber, Benediktiner, Pfarrherr. Aspekte aus seinem Leben und Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellung der Stadt Bad Kissingen im Alten Rathaus vom 4. August – 9. Oktober 1995&lt;br /&gt;
* Thomas Ahnert: &amp;#039;&amp;#039;Ignaz Gropp. Literat, Historiker, Theologe&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter Weidisch, Thomas Ahnert (Hrsg.): „1200 Jahre Bad Kissingen (801–2001). Facetten einer Stadtgeschichte“. Festschrift zum Jubiläumsjahr und Begleitbuch zur Ausstellung. Verlag T. A. Schachenmayer, Bad Kissingen 2001, ISBN 3-929278-16-2&lt;br /&gt;
* [[Alois Schmid (Historiker)|Alois Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;P. Ignaz Gropp OSB (1695-1758), Benediktinermönch und Historiograph.&amp;#039;&amp;#039; In: Erich Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Lebensbilder XIX&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte, Band VII A 19, Degener Verlag, Neustadt an der Aisch 2002,  Seite 89–106 ISBN 3-7686-9296-5.&lt;br /&gt;
* [[Werner Eberth]]: &amp;#039;&amp;#039;P. Ignaz Gropp und andere große Benediktiner aus Bad Kissingen&amp;#039;&amp;#039;. Bad Kissingen 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ignaz Gropp}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11686639X}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.de/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Gropp%2C+Ignaz Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0454|Stephansklosters zu Würzburg}}&lt;br /&gt;
* Werner Eberth: &amp;#039;&amp;#039;Zum 300. Todestag des fränkischen Geschichtsschreibers P. Ignaz Gropp&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankenland 1995 ([http://frankenland.franconica.uni-wuerzburg.de/login/data/1995_53.pdf PDF-Datei])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11686639X|LCCN=n/83/50508|VIAF=17984539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gropp, Ignaz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prior]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Kissingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1695]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1758]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gropp, Ignaz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gropp, Johann Michael (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker, Autor und römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1695&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Kissingen|Kissingen]], [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1758&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Güntersleben]], [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Monandowitsch</name></author>
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