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	<title>Ignatius Rieder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:34:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignatius_Rieder&amp;diff=1035479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-03-04T16:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krypta (Salzburger Dom) room 5 - Rieder Waitz.jpg|mini|Grabstätte der Erzbischöfe Rieder und Waitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignatius Rieder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1858]] in [[Großarl]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/grossarl/TFBVI/?pg=86 |titel=Taufbuch - TFBVI {{!}} Grossarl {{!}} Salzburg, rk. Diözese {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |abruf=2017-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[8. Oktober]] [[1934]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBX/?pg=51 |titel=Sterbebuch - STBX {{!}} Salzburg-Dompfarre {{!}} Salzburg, rk. Diözese {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |abruf=2018-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Salzburg]]) war ein [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger]] [[Erzbischof]] zwischen den beiden Weltkriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Tischler Anton Rieder und seine Frau Maria geb. Ammerer; Ignatius war der dritte von fünf Söhnen, von denen kein weiterer das Jugendalter überlebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19341008&amp;amp;query=%22Salzburger+Festspiele%22&amp;amp;seite=4 |titel=ANNO, Salzburger Chronik für Stadt und Land, 1934-10-08, Seite 4 |abruf=2024-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Ausbildung erhielt er am [[Kollegium Borromaeum Salzburg|Borromäum]] in Salzburg-[[Parsch (Salzburg)|Parsch]], sein Studium an der theologischen Fakultät Salzburgs. Er empfing am 17. Juli 1881 das [[Sakrament]] der [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] und war erst Kooperator in [[Rauris]], wurde dann 1882 Religionslehrer am Borromäum und 1887 [[Spiritual]] am Salzburger [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]]. 1892 erlangte er (&amp;#039;&amp;#039;[[Sub auspiciis Imperatoris]]&amp;#039;&amp;#039;) den [[Promotion (Doktor)|Doktorgrad]] und wurde 1895 [[Professor]] für Kirchengeschichte in Salzburg mit Lehraufträgen für [[Kanonisches Recht|Kirchenrecht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19341008&amp;amp;query=%22Salzburger+Festspiele%22&amp;amp;seite=1 |titel=ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1934-10-08, Seite 1 |abruf=2024-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rieder wurde am 2. Januar 1911 zum [[Weihbischof]] in Salzburg und [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Sura|Sura]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm Erzbischof [[Johannes Baptist Katschthaler|Johannes Baptist Kardinal Katschthaler]] am 14. März desselben Jahres. Am 12. August 1918 wurde er als Nachfolger von [[Balthasar Kaltner]] zum Erzbischof von Salzburg ernannt und am 15. Dezember desselben Jahres in sein Amt eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soziale Projekte und Weltmission waren Schwerpunkte seines Wirkens. Um 1920 stand er dem entstehenden [[Caritas Österreich|Caritasverband]] zur Seite. Oft sprach er bei Abenden, die von der sel. Maria Theresia Ledóchowska in Salzburg organisiert wurden, um Bewusstsein für die Afrika-Mission zu wecken. 1911 gab er im [[Stift Sankt Peter (Salzburg)|Stift St. Peter]] die Festrede zum Missionstag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ignatius Rieder |Titel=Zukomme uns Dein Reich |TitelErg=Festrede |Verlag=[[Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver|St. Petrus Claver-Sodalität]] |Ort=Salzburg |Datum=1911}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rieder erhielt auch nach dem Fall der Monarchie enge Kontakte zur kaiserlichen Familie aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 holte er die [[Missionare vom Kostbaren Blut]] ins Land sowie die [[Barmherzige Brüder|Barmherzigen Brüder]], die in der Folge die [[Kajetanerkirche]] und das Krankenhaus betreuten. 1926 vermittelte er eine Salzburger Niederlassung der [[Pallottiner]]. Ein besonderes Anliegen des Erzbischofs war die Wiederbegründung der (katholischen) Universität in Salzburg, doch blieb dieses Ziel während seiner Amtszeit unerreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren seines Episkopates gab es Wellen von Kirchenaustritten seitens der Arbeiter; ebenso steigerten sich die Feindseligkeiten zwischen Konservativen ([[Heimwehr]]) und Sozialisten ([[Republikanischer Schutzbund|Schutzbund]]); in diesen Jahren nahm die Begeisterung der Salzburger für den [[Nationalsozialismus]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Dohle |Hrsg=Oskar Dohle, Thomas Mitterecker |Titel=Noch in der Monarchie genehmigt: Frühe Nationalsozialisten in Salzburg |Sammelwerk=Salzburg 1918-1919 : Vom Kronland zum Bundesland. |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2018 |ISBN=978-3-205-20075-8 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung [[AV Austria Innsbruck]] und der [[Akademischer Bund Katholisch-Österreichischer Landsmannschaften|K. Ö. L. Maximiliana Wien.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erlaubte 1934 auch erstmals das Anfertigen von Filmaufnahmen in der [[Kollegienkirche (Salzburg)|Kollegienkirche]] unter Mitwirkung des anwesenden Klerus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tag&amp;amp;datum=19341008&amp;amp;query=%22Salzburger+Festspiele%22&amp;amp;seite=1 |titel=ANNO, Der Tag, 1934-10-08, Seite 1 |abruf=2024-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof Rieder wurde in der [[Krypta]] des [[Salzburger Dom]]s beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rieder und die Salzburger Festspiele ==&lt;br /&gt;
Im Sinne der langen kunstfördernden Tradition von Salzburger Fürsterzbischöfen erlaubte Rieder die &amp;#039;&amp;#039;[[Jedermann]]&amp;#039;&amp;#039;-Aufführungen am Domplatz. Die ersten Aufführungen, die sich zum Höhepunkt des Kulturlebens der Stadt entwickeln sollten, fanden 1920 statt. Der Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]], [[Max Reinhardt]], nannte den ebenfalls begeisterten Anhänger der Festspielidee Ignatius Rieder „den engelhaften Erzbischof“. Rieder wurde vom antisemitischen Lager in Salzburg wegen der Theaterstücke gerügt, denn obwohl das Stück einen zutiefst christlichen Inhalt präsentiert, war der prominente Regisseur ein Jude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johanna Holik |Titel=Erzbischof Dr. Ignaz Rieder (1858–1934) von Salzburg |TitelErg=Dissertation |Ort=Universität Salzburg |Datum=1975 |Fundstelle=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurzzeitig erlaubte er zudem die Aufführung des &amp;#039;&amp;#039;[[Das Salzburger große Welttheater|Salzburger großen Welttheaters]]&amp;#039;&amp;#039; unter Reinhardt in der Salzburger [[Kollegienkirche (Salzburg)|Kollegienkirche]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Spatzenegger: Ignaz Rieder (1858–1934). In: Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1785/1803 bis 1945. Ein biographisches Lexikon, hg. von Gatz Erwin. Berlin 1983, S. 617–619.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|139|140|Rieder Ignaz|Hans Spatzenegger}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20050219155119/http://www.bautz.de/bbkl/r/rieder_i.shtml |band=8|spalten=304-306|autor=[[Ekkart Sauser]]}}&lt;br /&gt;
* Christian Greinz: &amp;#039;&amp;#039;Die fürsterzbischöfliche Kurie und das Stadtdekanat zu Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des fürsterzbischöflichen Konsistoriums, Salzburg 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ignatius Rieder}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=brieder|Artikel=Ignaz Rieder|Abruf=2016-10-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Balthasar Kaltner]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Salzburg|Erzbischof von Salzburg]]|ZEIT=1918–1934|NACHFOLGER=[[Sigismund Waitz]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erzbischöfe von Salzburg (seit 1403)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119519186|VIAF=69741000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rieder, Ignatius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Salzburg|Ignatius Rieder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KÖL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburger Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sub-auspiciis-Promovierter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kronland Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich der Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rieder, Ignatius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rieder, Ignaz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer katholischer Theologe, Erzbischof von Salzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großarl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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