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	<title>Ignacy Tokarczuk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo am 5. April 2026 um 18:34 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-05T18:34:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ignacy Tokarczuk.JPG|mini|Ignacy Tokarczuk (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herb abp Tokarczuka.jpg|mini|Wappen des Erzbischofs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignacy Marcin Tokarczuk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1918]] in [[Wyschtschi Lubjanky|Lubianki]], [[Bezirk Zbaraż]], [[Galizien]]; † [[29. Dezember]] [[2012]] in [[Przemyśl]]) war [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Przemyśl|Przemyśl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ignacy Tokarczuk wurde in Ostgalizien geboren, das bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu [[Österreich-Ungarn]], danach zur wiedererrichteten [[Zweite Polnische Republik|Republik Polen]] gehörte und heute in der Ukraine liegt. Er studierte Philosophie am [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in [[Lemberg]] und Katholische Theologie an der damaligen [[Nationale Iwan-Franko-Universität Lemberg|Jan-Kazimierz-Universität]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], als seine Heimatregion erst von der Sowjetunion und dann von NS-Deutschland besetzt war, führte er sein Studium im Untergrund weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1942 wurde er vom Lemberger Weihbischof [[Eugeniusz Baziak]] zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht. Er war Vikar in [[Solotnyky|Złotniki]]. Dort entging er 1944 knapp der Vollstreckung eines Todesurteils der [[Ukrainische Aufständische Armee|Ukrainischen Aufständischen Armee]] (UPA), indem er nach Lemberg flüchtete. Ostgalizien wurde nach Kriegsende von der Sowjetunion annektiert und Tokarczuk wurde wie die meisten Polen von dort vertrieben. Ab 1945 war er in verschiedenen Pfarrgemeinden im [[Erzbistum Kattowitz]] tätig, u.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Christkönigskathedrale Kattowitz]]. Er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] in Philosophie an der [[Katholische Universität Lublin|Katholischen Universität Lublin]], parallel betreute er von 1947 bis 1950 eine Gemeinde in [[Lębork]]. Ab 1952 in [[Ermland]] in der Seelsorge sowie als Professor für Philosophie und Theologie am Seminar in [[Olsztyn]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wyborcza&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://wyborcza.pl/1,75398,13118286,Zmarl_abp_Ignacy_Tokarczuk___najstarszy_polski_biskup_.html Zmarł Ignacy Tokarczuk, najstarszy polski biskup]&amp;#039;&amp;#039;, Gazeta, 29. Dezember 2012 (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Paul VI.]] ernannte ihn am 3. Dezember 1965 zum [[Bischof]] von Przemyśl. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 6. Februar 1966 in der [[Kathedrale von Przemyśl]] der [[Primas (Religion)|Primas]] von Polen, [[Stefan Wyszyński|Stefan Kardinal Wyszyński]]; [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren [[Wojciech Tomaka]], emeritierter Weihbischof in Przemyśl, und [[Stanisław Jakiel]], Weihbischof in Przemyśl. Sein bischöflicher Wahlspruch war &amp;#039;&amp;#039;Deus Caritas est&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Johannes Paul II.]] erhob ihn mit der [[Apostolische Konstitution|Apostolischen Konstitution]] &amp;#039;&amp;#039;[[Totus Tuus Poloniae populus|Totus Tuus Poloniae Populus]]&amp;#039;&amp;#039; zum Erzbischof von Przemyśl, sowie zum [[Metropolit]]en der Kirchenprovinz Przemyśl. Am 17. April 1993 nahm Johannes Paul II. sein aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tokarczuk wurde als „biskup niezłomny“ bekannt, der &amp;#039;&amp;#039;unbeugsame Bischof&amp;#039;&amp;#039;. Trotz fehlender Genehmigungen der kommunistischen Behörden ließ er über 400 Kirchen und Kapellen bauen und engagierte sich gegen das Regime. Immer wieder wurde er von den Behörden deshalb schikaniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wyborcza&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Hierlemann: &amp;#039;&amp;#039;Lobbying Der Katholischen Kirche: Das Einflussnetz des Klerus in Polen.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein Engagement wurde er mehrfach geehrt, darunter mit dem [[Orden des Weißen Adlers (Polen)|Orden des Weißen Adlers]], dem höchsten Ehrenzeichen der [[Dritte Polnische Republik|Dritten Republik Polen]]. Er war Ehrenbürger von [[Rzeszów]] und [[Przemyśl]]. Er hatte [[Ehrendoktor]]würden der Universitäten in Lublin und Rzeszów inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wyborcza&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=btoka|Artikel=Ignacy Tokarczuk|Abruf=2012-12-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Franciszek Barda]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Przemyśl|Bischof von Przemyśl]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1965–1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Józef Michalik]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Przemyśl|Erzbischof von Przemyśl]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1992–1993&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119181169|LCCN=nr89005828|VIAF=816153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tokarczuk, Ignacy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Rzeszów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Przemyśl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Przemyśl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Ermland-Masuren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Katholischen Universität Lublin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tokarczuk, Ignacy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Geistlicher, römisch-katholischer Erzbischof von Przemyśl&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lubianki]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Przemyśl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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