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	<title>Ignacy Krasicki - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dandelo: /* Weblinks */ + commonscat</title>
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		<updated>2026-02-03T21:29:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krafft the Elder Ignacy Krasicki.jpg|mini|Krasicki als Fürstbischof von Ermland in [[Chorkleidung]] (Ölgemälde von [[Per Krafft der Ältere|Per Krafft dem Älteren]], 1767/68)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portret Ignacego Krasickiego.jpg|mini|Primas und Erzbischof Ignacy Krasicki im &amp;#039;&amp;#039;Legatenpurpur&amp;#039;&amp;#039; ([[Ölgemälde]] von Friedrich Kloss, um 1790)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignacy Błażej Franciszek Krasicki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Ignacy Krasicki audio.ogg|anhören}} (auch &amp;#039;&amp;#039;Graf Ignatius Krasicki&amp;#039;&amp;#039;; * [[3. Februar]] [[1735]] in [[Dubiecko]]; † [[14. März]] [[1801]] in [[Berlin]]) war [[Fürstbischof]] von [[Fürstbistum Ermland|Ermland]], [[Erzbistum Gniezno|Erzbischof von Gnesen]] sowie [[Primas Poloniae|Primas von Polen]]. Darüber hinaus war er ein bekannter [[polnischer Schriftsteller]] und Vertreter der [[Aufklärung]] in [[Polen-Litauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als ein [[Krasicki]] war Ignacy in der [[Rzeczpospolita]] ein [[Magnat#Polen|Magnat]] und im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] ein [[Reichsgraf#Reichsgrafen als Inhaber kaiserlicher Grafendiplome|Reichsgraf]]. Krasickis Ausbildung begann 1743 am [[Jesuiten]]-Kolleg in [[Lemberg]], gefolgt vom Besuch des Seminars der [[Lazaristen|Kongregation der Missionare vom heiligen Vinzenz von Paul]] von 1751 bis 1754 in [[Warschau]]. Nach der Priesterweihe im Jahr 1759 setzte er seine Ausbildung in [[Rom]] bis 1761 fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der polnische König [[Stanislaus II. August Poniatowski|Stanislaus II. August]] berief Krasicki 1765 zum [[Hofkaplan]]; 1766 ernannt er ihn zum [[Koadjutor]] des Fürstbischofs von Ermland [[Adam Stanislaus Grabowski]]. Grabowski starb noch im gleichen Jahr; und der König setzte Krasicki als seinen Nachfolger ein. Die Bischofsweihe fand am 28. Dezember 1766 in der [[Theatiner]]-Kirche in Warschau statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des Fürstbistums in [[Königreich Preußen|Preußen]] lernten sich Krasicki und König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich der Große]] 1772 kennen. Friedrich übertrug ihm 1773 die Einweihung der [[Sankt-Hedwigs-Kathedrale]] in Berlin. Er schätzte den „wenig asketischen“ aufklärerischen Schriftsteller auch als Gesellschafter und lud ihn mehrmals zu seinen Winter-Tafeln ins [[Potsdamer Stadtschloss]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Heinrich (Historiker)|Gerd Heinrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich II. von Preußen. Leistung und Leben eines großen Königs.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-12978-2, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich war Krasicki mit dem polnischen König Stanislaus August befreundet, der ihm 1774 den [[Orden vom Weißen Adler]] verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich berief Krasicki 1786 in die [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] in Berlin. Das gute Verhältnis Krasickis zu den preußischen Königen blieb auch unter Friedrichs Nachfolgern bestehen. [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm II.]] nominierte ihn 1795 erfolgreich für die Wahl des [[Erzbischof]]s von [[Gnesen]] (Gniezno); die Ernennung erfolgte am 22. Dezember 1795. [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] verlieh ihm 1798 den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignacy Krasicki starb am 14. März 1801 in Berlin. Seine sterblichen Überreste ruhten in der [[St.-Hedwigs-Kathedrale]], bis sie 1829 in die [[Kathedrale von Gnesen]] überführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffen ==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung Krasickis ergibt sich weniger aus seiner hohen kirchlichen Stellung als aus seiner literarischen Tätigkeit. Die seelsorgerischen Aufgaben pflegte er zu delegieren und betätigte sich lieber als politischer Berater, Kunstmäzen, Dichter und [[Aufklärer (Zeitalter der Aufklärung)|Aufklärer]]. Ab 1765 veröffentlichte er zahlreiche Beiträge in der Warschauer Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Monitor (Zeitschrift)|Monitor]]&amp;#039;&amp;#039;, z. T. unter Pseudonym. Er schrieb Theaterstücke und ließ diese in seiner Residenz aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner Freundschaft mit Friedrich dem Großen resultierte die 1778 veröffentlichte satirische Schrift &amp;#039;&amp;#039;Monachomachia&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Mönchekrieg&amp;#039;&amp;#039;). Geschrieben für den aufgeklärten, religiös tolerant bis indifferenten Friedrich den Großen, brachte ihm diese Schrift heftige Kritik aus Polen ein; dass ein polnischer Bischof für einen preußischen Herrscher schrieb, der sechs Jahre früher die Teilung Polens unter seinen Nachbarn initiierte, stieß auf erhebliches Unverständnis. In Reaktion darauf verfasste Krasicki die &amp;#039;&amp;#039;Anti-Monachomachia&amp;#039;&amp;#039; (1780), um den schlechten Eindruck zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner Feder stammt eine Reihe weiterer Schriften, u. a. die 1779 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Fabeln und Parabeln&amp;#039;&amp;#039; sowie zahlreiche Satiren, Komödien und Gedichte. 1781 gab er in der Warschauer Druckerei von [[Michael Gröll]] die erste polnische [[Enzyklopädie]] in zwei Bänden heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krasicki gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der polnischen Literatur der Aufklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Myszeis&amp;#039;&amp;#039; (Mäuseade) 1775, dt. 1790&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mikołaja Doświadczyńskiego przypadki&amp;#039;&amp;#039; (Die Begebenheiten des Mikolaj Doświadczyński) 1775&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pan Podstoli&amp;#039;&amp;#039; (Der Herr Untertruchsess) 1778, dt. 1779&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monachomachia&amp;#039;&amp;#039; (Krieg der Mönche, Satire auf Unwissenheit und Trägheit der Mönche) 1778, dt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bajki i Przypowieści&amp;#039;&amp;#039; (Fabeln und Parabeln), 1779, dt. 1796&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antimonachomachia&amp;#039;&amp;#039;. Grölla, Warschau 1780. ([https://polona.pl/item/anti-monachomachia-w-szesciu-piesniach,MTM0MjM3NTM4/0/#info:metadata Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fabeln.&amp;#039;&amp;#039; [Nachdichtungen von Martin Remané. Illustrationen von Jan Marcin Szancer.] Berlin, Holz, 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Krasicki, Ignaz Graf|13|133|138|}}&lt;br /&gt;
* Adam J. Ornatek: &amp;#039;&amp;#039;Miscellanea zu den kirchenpolitischen Aktivitäten des ermländischen Bischofs Ignacy Krasicki nach der Annexion des Hochstifts durch Preußen 1772&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 66 (2022), S. 29–52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bkrasi|Artikel=Ignacy Błażej Franciszek Krasicki|Abruf=2019-03-26}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119193310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Adam Stanislaus Grabowski]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Ermland|Bischof von Ermland]]|ZEIT=1766–1795|NACHFOLGER=[[Karl von Hohenzollern-Hechingen]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119193310|LCCN=n50074060|VIAF=68957463}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krasicki, Ignacy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgraf (Polen-Litauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Gniezno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Polen-Litauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsfürst (Polen-Litauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufklärer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Stanislausordens (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (bis 1810)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Fürstbistum Ermland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Ermland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rogala (Wappengemeinschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1735]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krasicki, Ignacy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krasicki, Ignatius von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Geistlicher und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1735&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dubiecko]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1801&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dandelo</name></author>
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