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	<title>Ignacy Jeż - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignacy_Je%C5%BC&amp;diff=1146113&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-14T22:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BpIgnacyJeż.JPG|mini|Bischof Ignacy Jeż (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ignacy Ludwik Jeż&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1914]] in [[Radomyśl Wielki]]; † [[16. Oktober]] [[2007]] in [[Rom]]) war [[Bischof]] von [[Koszalin]] (Köslin) und [[Kołobrzeg]] (Kolberg) von 1972 bis 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren, am Vorabend des Ausbruchs des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], als Sohn des Johannes Vogt und der Hedwig geb. Liszkowskas, erhielt er bei der Taufe den Namen, des Tagesheiligen seines Geburtstags, [[Ignatius von Loyola]], dem Gründer des [[Jesuiten]]ordens. Er besuchte die Volksschule in [[Ostrów Wielkopolski]] und in [[Kattowitz]] das Gymnasium und machte dort im Mai 1932 das Abitur. Er entschloss sich [[Theologie]] zu studieren, zunächst in [[Krakau]] und dann an der [[Theologische Fakultät|Theologischen Fakultät]] der [[Universität Warschau]]. Er beendete sein Studium 1937 mit dem [[Magister]]-Abschluss in Theologie. Am 20. Juni 1937 wurde er durch [[Bischof]], [[Stanisław Adamski]] von [[Erzbistum Kattowitz|Kattowitz]] zum [[Priester (Christentum)|Priester]] [[Priesterweihe|geweiht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignacy Jeż Dachau Arolsen Archives DocID90417752.jpg|mini|Anmeldeformular von Ignacy Jeż als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Dachau]]&lt;br /&gt;
An seiner ersten Pfarrstelle in [[Chorzów Batory|Wielkie Hajduki]] lernte er den Priester [[Jozef Czempiel]], einen großen Prediger und Glaubenszeugen (* 21. September 1883; † 19. Mai 1942 im [[KZ Dachau]]) kennen. Er wurde am 13. Juni 1999 von Papst [[Johannes Paul II.]] zusammen mit 107 Märtyrern der [[Nationalsozialismus|NS]]-Verfolgung, [[Seligsprechung|seliggesprochen]]. Auf dem Rückweg von einem Urlaub in den Tiroler Bergen machte Ignacy Jeż Station in [[Dachau]] ohne zu wissen, dass sein priesterlicher Freund vor wenigen Tagen hier den [[Märtyrer]]tod fand. Als er zu Hause angekommen davon Kenntnis erhielt, feierte er für ihn ein [[Requiem]]. Von der [[Gestapo]] beobachtet, wurde er verhaftet, im Gefängnis in Kattowitz und Breslau verhört, und später im [[Konzentrationslager Dachau]] interniert. Mit der Häftlingsnummer – 37196 –, weißem Band und rotem Dreieck mit dem Buchstaben P, lebte er unter Mitbrüdern, bis er am [[Befreiung des Konzentrationslagers Dachau|29. April 1945]] von den Amerikanern befreit wurde. Nach einem Aufenthalt in der Nähe von [[Göppingen]] kehrte er in seine Heimat zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.komk.ovh.org/koszalinianie_01.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Biskup IGNACY JEŻ  (1914–2007).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100324053034}} Komitet Obywatelski Miasta Koszalina, 10. Oktober 2007 (polnisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Aufenthalt in seiner Pfarrei wurde ihm die Katechetenausbildung übertragen. Den nationalsozialistischen Machthabern entkommen, musste er sich jetzt den Auseinandersetzungen zwischen der Kirche und dem [[Kommunismus|kommunistischen Staat]] stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1960 wurde er von Papst [[Johannes XXIII.]] zum [[Weihbischof]] in [[Erzbistum Gniezno|Gnesen]] und zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Alba Maritima|Alba Maritima]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Die [[Bischofsweihe]] spendeten ihm am 5. Juni 1960 [[Stefan Wyszynski|Stefan Kardinal Wyszynski]], [[Erzbischof]] von Gnesen und [[Erzbistum Warschau|Warschau]]. [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren die [[Erzbistum Breslau|Breslauer]] Weihbischöfe [[Wilhelm Pluta]] und [[Bolesław Kominek]], später Erzbischof von Breslau und Kardinal. 1967 wurde Jeż zum Weihbischof in Breslau bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Paul VI.]] ernannte ihn 1972 zum Bischof des [[Bistum Koszalin-Kołobrzeg|Bistums Koszalin-Kołobrzeg]]. Am 28. Juni 1972 wurde er feierlich in seiner Kathedralkirche eingeführt und nahm sein neues Bistum in Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1992 wurde seinem Rücktrittsgesuch im Alter von 77 Jahren von Papst [[Johannes Paul II.]] stattgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Ignacy Jeż war einer der Wegbereiter der deutsch-polnischen Freundschaft. Er war der erste polnische Bischof, der mit dem Würzburger Kirchenjournalisten [[Helmut Holzapfel (Theologe)|Helmut Holzapfel]], der seinerseits ein unermüdlicher Wegbereiter deutsch-polnischer Verständigung gewesen ist, einen deutschen Priester als Ehrendomherrn in das Kapitel des wieder bzw. neu gegründeten Bistums Koszalin berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein umfangreiches Wirken wurde er mehrmals ausgezeichnet. Er war Ehrendomherr in Würzburg, erhielt den zweithöchsten polnischen [[Orden Polonia Restituta]], das Großkreuz des „Ordens der Wiedergeburt Polens“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Schweßinger: {{Webarchiv |url=http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/information/medien/pressestelle/archiv/index.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=15451 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ein Vorbild für die Menschen.&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20120731140239}} Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg, 14. Juni 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde er von Bundespräsident [[Horst Köhler]] mit dem Großen Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ambasadaniemiec.pl/www/event_details.php?lg=de&amp;amp;ueid=91 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstkreuz für Bischof Ignacy Jez.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20061002041937}} Deutsche Botschaft Warschau, 22. Juni 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde er im Jakob-Kaiser-Haus des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] in Berlin mit dem [[Preis für Zivilcourage]] „für sein so mutiges Verhalten als junger Priester während der NS-Besatzung in Polen“ geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele von de Sand: {{Webarchiv |url=http://www.gemeinsinn.de/templates/tem_sta2.php?mmID=11&amp;amp;smID=&amp;amp;cdID=15 |text=&amp;#039;&amp;#039;Am 9.März 2006 wurden im Jakob- Kaiser- Haus des Deutschen Bundestages in Berlin eine Preisträgerin und vier Preisträgern für ihre Zivilcourage geehrt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20071121130537}} In: &amp;#039;&amp;#039;www.gemeinsinn.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Antrag der Kinder erhielt er die internationale Auszeichnung als [[Orden des Lächelns|Kavalier des Ordens des Lächelns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Benedikt XVI.]] hat am 17. Oktober 2007 bei der Bekanntgabe neuer [[Kardinal|Kardinäle]] mitgeteilt, dass er auch Jeż ernennen wollte, der am Vortag, vermutlich an den Folgen eines Herzinfarktes, verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/audiences/2007/documents/hf_ben-xvi_aud_20071017.html#ANK%C3%9CNDIGUNG%20EINES%20KONSISTORIUMS%20ZUR%20KREIERUNG%20NEUER%20KARDIN%C3%84LE &amp;#039;&amp;#039;ANKÜNDIGUNG EINES KONSISTORIUMS ZUR KREIERUNG NEUER KARDINÄLE.&amp;#039;&amp;#039;] Der Heilige Stuhl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Ignacy Jeż, [[Karl Hillenbrand]], [[Marian Subocz]]: &amp;#039;&amp;#039;Licht und Dunkel, preiset den Herrn!&amp;#039;&amp;#039;, Echter, Würzburg 2007, ISBN 3-429-02940-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119228017}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bjez}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|NName=Jez|ConsJ=2007}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archivioradiovaticana.va/storico/2007/10/17/der_tote_kardinal_ein_nachruf_auf_ignacy_je%C5%BC/ted-161578 &amp;#039;&amp;#039;Der tote Kardinal: Ein Nachruf auf Ignacy Jeż.&amp;#039;&amp;#039;] Radio Vatikan, 17. Oktober 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=---|NACHFOLGER=[[Czesław Domin]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Koszalin-Kołobrzeg|Bischof von Koszalin-Kołobrzeg]]|ZEIT=1972–1992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119228017|LCCN=n/87/854915|VIAF=55674734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jez, Ignacy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Koszalin-Kołobrzeg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kołobrzeg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavalier des Ordens des Lächelns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Katowice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chorzów)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Gniezno]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jeż, Ignacy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jeż, Ignacy Ludwik&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Geistlicher, Bischof von Koszalin-Kołobrzeg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Radomyśl Wielki]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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