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	<title>Ignacy Łukasiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:20:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ignacy_%C5%81ukasiewicz&amp;diff=98505&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FreiTU-ST: Link ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-30T10:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ignacy Lukasiewicz.jpg|miniatur|250px|rechts|Ignacy Łukasiewicz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jan Józef Ignacy Łukasiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gespr. [wukaˈɕɛvʲitʂ]; * [[8. März]] [[1822]] in [[Powiat Mielecki|Zaduszniki]]; † [[7. Januar]] [[1882]] in [[Chorkówka]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Chemiker]] und [[Apotheker]]. Er gilt als der [[Erfinder]] der [[Petroleumlampe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ignacy Łukasiewicz wurde 1822 als eines von fünf Kindern von Apolonia und Józef Łukasiewicz geboren. Sein Vater hatte 1794 unter [[Tadeusz Kościuszko]] im [[Kościuszko-Aufstand|Krieg gegen Russland und Preußen]] gekämpft und entstammte dem [[Szlachta|polnischen Landadel]]. Nachdem die Familie 1830 das heimatliche [[Zaduszniki (Padew Narodowa)|Zaduszniki]] verlassen musste, besuchte Łukasiewicz von 1832 bis 1836 das städtische Gymnasium in [[Rzeszów]]. Anschließend arbeitete er als Lehrling in einer Apotheke in [[Łańcut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Lehre kehrte er nach Rzeszów zurück, wo er neben der Fortsetzung seiner Ausbildung politisch aktiv wurde und sich ab 1837 für die Rückerlangung der [[Teilungen Polens|Unabhängigkeit Polens]] einsetzte. Am 19. Februar 1846 wurde er jedoch als Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Novemberaufstand|Polnischen Demokratischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (pln. &amp;#039;&amp;#039;Towarzystwo Demokratyczne Polskie&amp;#039;&amp;#039;), die sich gegen die Okkupation durch [[Kaisertum Österreich|Österreich]] richtete, verhaftet. Mangels Beweisen wurde er allerdings am 27. Dezember 1847 wieder aus dem Gefängnis in [[Lemberg]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Łukasiewicz per Gerichtsbeschluss Lemberg nicht verlassen durfte, arbeitete er dort von 1848 bis 1852 als Gehilfe in einer Apotheke, zog allerdings später mit Hilfe seines Arbeitgebers dennoch nach [[Krakau]] um, wo er an der [[Jagiellonen-Universität]] [[Pharmazie]] zu studieren begann. Nach dem Studium gründete er 1854 schließlich in [[Bóbrka (Chorkówka)|Bóbrka]] das weltweit erste Bergwerk zur Erdölgewinnung. Zwischen 1857 und 1865 ließ er zudem drei Raffinerien bauen, mit deren Erlös er 1863 und 1864 teilweise den [[Januaraufstand|polnischen Aufstand gegen Russland]] finanziell unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1857 hatte Łukasiewicz seine Nichte Honorata Stacherska geheiratet und war 1858 mit ihr und seiner Tochter Marianna nach [[Jasło]] umgezogen, wo er eine Apotheke pachtete. Noch im hohen Alter zeigte er sich politisch und karitativ engagiert und war Abgeordneter des [[Galizischer Landtag|Galizischen Landtages]] in dessen vierter Legislaturperiode. Er starb am 7. Januar 1882 in [[Chorkówka]] an einer Lungenentzündung und wurde in [[Zręcin]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Petroleumlampe ==&lt;br /&gt;
Ab 1852 führte Łukasiewicz zahlreiche pharmazeutische Untersuchungen am [[Erdöl]] durch, das in der Region aus Sickergruben gewonnen wurde. Er erkannte das Potenzial des Erdöls als Leuchtmittel und damit als günstige Alternative zum teuren [[Walfang|Walöl]]. Um einen sauberen Brennstoff zu erhalten, begann er in Lemberg gemeinsam mit seinem Kollegen [[Jan Zeh]] nach einem schon zuvor vom Kanadier [[Abraham Gesner]] entwickelten [[Destillation]]sverfahren klares, dünnflüssiges [[Petroleum]] herzustellen. Nach mehreren misslungenen Versuchen, die neue Substanz in herkömmlichen Öllampen anzuzünden, entwickelte er mit Unterstützung des Blechschmieds Adam Bratkowski 1853 den ersten Prototyp einer [[Petroleumlampe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://muzeum.pgnig.pl/o-muzeum/historia-ignacego-lukasiewicza |hrsg=Muzeum Gazowni Warszawskiej |titel=Historia Ignacego Łukasiewicza |werk=pgnig.pl |sprache=pl |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1853 wurde Łukasiewicz in das [[Piaristen|Piaristen-Krankenhaus]] von Lemberg gerufen, um mit einer seiner Petroleumlampen bei einer Blinddarmoperation für Licht zu sorgen. Vom hellen, sauberen Licht beeindruckt, bestellte das Krankenhaus bei Łukasiewicz mehrere Lampen und 500 Liter Petroleum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. November 1853 gingen Łukasiewicz und Zeh gemeinsam zum kaiserlichen Statthalter in Lemberg, um das &amp;#039;&amp;#039;Patent Nr. 399&amp;#039;&amp;#039; anzumelden, um Paraffinkerzen aus Erdöl zu erzeugen. Anders als häufig dargestellt, trägt dagegen der Patenteintrag &amp;#039;&amp;#039;Nr. 400&amp;#039;&amp;#039; nur wenige Tage später, am 2. Dezember 1853, allein den Namen Jan Zeh: Er betrifft das eigentliche Destillationsverfahren von Erdöl. Das Patent galt für zwei Jahre. Seine Lampe hat Łukasiewicz dagegen nie patentieren lassen, die Vermarktung geschah durch Händler in Lemberg. Schon bald wurden Petroleumlampen von Fabriken massenweise hergestellt, darunter in [[Wien]], [[Paris]], [[Prag]], [[Berlin]], [[Leipzig]] und in den [[USA]].&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Twaróg, Paraffin and its Applications, in: Jan Gancarski (Hrsg.), By the Light of the Paraffin Lamp [W kręgu światła lampy naftowej], Krosno 2001, S. 23–37, hier S. 32ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anstoß für die Erdölindustrie in Galizien ==&lt;br /&gt;
Im Herbst 1853 zog Łukasiewicz nach [[Gorlice]] und pachtete eine Apotheke. In Gorlice entwickelte sich zu jener Zeit eine Petroleumindustrie. Łukasiewicz und Jakub Kozik beschäftigten sich weiter mit der Destillation des Erdöls und verbesserten die Petroleumlampe. Nach erfolgreichen Versuchen erhielt 1854 Gorlice die erste Straßenbeleuchtung mit Petroleumlampen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die rasch zunehmende Anzahl an Petroleumlampen reichte die Ölproduktion der seichten Sickergruben in der Region um Gorlice bald nicht mehr aus. 1854 schlossen sich Tytus Trzecieski und Mikołaj Klobassa mit Łukasiewicz zusammen, um in der Nähe von Bóbrka, etwa 10 km südwestlich von [[Krosno]], das weltweit erste Ölbergwerk zu errichten. Das Öl wurde dabei aus 30 bis 50 m tiefen händisch gegrabenen Schächten geschöpft. Etwas später wurden Schächte bis in Tiefen von 150 m getrieben, wobei das Öl aus den tieferen Schichten leichter und somit besser für die Erzeugung von Leuchtpetroleum geeignet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Łukasiewicz gilt als wichtiger Pionier der Erdölgewinnung in Europa. In Folge seiner Tätigkeit entwickelten sich die [[Karpaten-Öl AG#Vorgeschichte|galizischen Ölfelder]] in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum drittgrößten Erdölproduktionsgebiet der Erde, wobei neben den [[Ölfeld]]ern in der Region Gorlice jene bei [[Boryslaw|Borysław]] und [[Kolomea|Kołomyja]] am bedeutendsten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Alison Fleig Frank, Oil Empire. Visions of Prosperity in Austrian Galicia, Cambridge, Mass. / London: Harvard University Press 2005 (Besprechungen des Buches: Helmut Braun: [http://www.sehepunkte.de/2006/07/pdf/9913.pdf sehepunkte 6 (2006), Nr. 7/8] (PDF; 53&amp;amp;nbsp;kB) und Michael Limberger: [http://www.kakanien.ac.at/rez/MLimberger2.pdf Kanakien Revisited 20. September 2006]; PDF; 42&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|5|364||Łukasiewicz Ignacy|Kowalska–Kossobudzka}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ignacy Łukasiewicz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124571042|LCCN=n/85/260667|VIAF=30474248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lukasiewicz, Ignacy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Jagiellonen-Universität Krakau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Galizien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Galizien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Łukasiewicz, Ignacy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Łukasiewicz, Jan Józef Ignacy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=galizischer Chemiker, Apotheker und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zaduszniki]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chorkówka]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FreiTU-ST</name></author>
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