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	<title>Iggelheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iggelheim&amp;diff=369465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-07T07:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Iggelheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Böhl-Iggelheim&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Iggelheim.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.365628&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8.308637&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 106&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1969-06-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 67459&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06324&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                    = Museum-Iggelheim-02.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Museum in Iggelheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iggelheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von zwei Ortsteilen der Ortsgemeinde [[Böhl-Iggelheim]] im [[Rhein-Pfalz-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Bis 1969 war er eine selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Iggelheim liegt im südlichen Teil der Ortsgemeinde. Durch das Siedlungsgebiet fließen in West-Ost-Richtung der [[Rehbach (Rhein)|Rehbach]] und der [[Steinbach (Rehbach)|Steinbach]]. Der Rehbach nimmt kurz nach Erreichen von Iggelheim von links den [[Landwehrgraben (Rehbach)|Landwehrgraben]] auf und der Steinbach kurz vor Erreichen der Bebauung von rechts den [[Feldgraben (Steinbach)|Feldgraben]]. Im südlichen Teil der Gemarkung befindet sich der [[Speyerer Wald]], der vom [[Ranschgraben]] durchflossen wird; in diesem Bereich liegt das Naturschutzgebiet [[Böhler Bruch-Kandelwiese]], rund drei Kilometer östlich des Siedlungsgebiets der [[Niederwiesenweiher]]. In und unmittelbar um Iggelheim gibt es [[Liste der Naturdenkmale in Böhl-Iggelheim|sechs Naturdenkmale]] unter anderem einige Linden, eine Kieferngruppe und eine Eiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Iggelheim wurde wahrscheinlich im 7. Jahrhundert gegründet, die erste gesicherte Erwähnung stammt aus einer Urkunde des Klosters [[Wissembourg|Weißenburg]] in der Form „Uchelnheim“ im Jahr 991. Der Name wandelte sich von &amp;#039;&amp;#039;Ugelnheim&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;Ygelnheim&amp;#039;&amp;#039; bis zur seit dem 19. Jahrhundert verwendeten heutigen Form. Um das Jahr 1100 ist, zusammen mit [[Böhl (Böhl-Iggelheim)|Böhl]] und [[Haßloch]], ein Status als [[Reichsdorf]] fassbar. [[Ludwig der Bayer]] verpfändete den Reichsbesitz (als „Pflege“ bezeichnet) im Jahr 1330 an die [[Kurpfalz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Nietzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen.&amp;#039;&amp;#039; Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S.&amp;amp;nbsp;47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Kurpfalz gehörte Iggelheim bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], allerdings wurde der Ort 1379 von den Pfalzgrafen an die Grafen von [[Fürstentum Leiningen|Leiningen]] weiter verpfändet. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Iggelheim mehrmals von durchziehenden Söldnerheeren (Spanier, Schweden) geplündert und teilweise niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Iggelheim in den [[Kanton Mutterstadt]] eingegliedert und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;[[Mairie]]&amp;#039;&amp;#039;. 1815 hatte der Ort 1300 Einwohner. Im selben Jahr wurde er [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte er wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte er dem [[Landkommissariat Speyer]] an; aus dem das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Speyer&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Ab 1886 war Iggelheim Bestandteil des neu geschaffenen &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamtes Ludwigshafen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 hatte Iggelheim 2954 Einwohner, die in 530 Wohngebäuden lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;digitale-sammlungen&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |Spalte=771 |Spalte_bis=772 |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1939 ist der Ort Bestandteil des [[Landkreis Ludwigshafen am Rhein|Landkreises Ludwigshafen am Rhein]], der seit 2004 [[Rhein-Pfalz-Kreis]] heißt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Iggelheim innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde Iggelheim am 7. Juni 1969 mit der Nachbargemeinde Böhl zur neuen Ortsgemeinde [[Böhl-Iggelheim]] zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerstatistik von 1928 weist 2021 Protestanten, 900 Katholiken, 18 „Israeliten“ und 15 „sonstige“ auf. Sowohl die Katholiken als auch die Protestanten bildeten jeweils eine eigene Pfarrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;digitale-sammlungen&amp;quot; /&amp;gt; Die jüdische Synagogengemeinde Böhl-Iggelheim hatte 1925 noch 20 Mitglieder, die alle in Iggelheim wohnten. Nach den Ereignissen in der [[Pogromnacht]] 1938 blieben zuletzt nur sieben, die am 22. Oktober 1940 im Zuge der [[Wagner-Bürckel-Aktion]] nach [[Gurs]] deportiert und von den Nazis ermordet wurden. Im Oktober 2013 wurde zum Gedenken an die aus Böhl-Iggelheim deportierten jüdischen Personen auf dem Friedhof Iggelheim ein Gedenkstein eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/boehl_synagoge.htm Website Alemannia-Judaica]. Abgerufen am 6. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über den Namen der sieben in Gurs ermordeten Jüdinnen und Juden und eines Mitglieds der Glaubensgemeinschaft Jehovas Zeugen steht der Satz: „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.boehl-iggelheim.de/rathaus/politik/arbeitskreise/gedenkstein-auf-dem-friedhof-in-iggelheim/ Website der Gemeinde Böhl-Iggelheim]. Gedenkstein auf dem Friedhof in Iggelheim. Abgerufen am 6. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Friedhof der jüdischen Gemeindemitglieder war in [[Jüdischer Friedhof (Haßloch)|Haßloch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Liste der Kulturdenkmäler in Böhl-Iggelheim|24 Objekte]] in Iggelheim stehen unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Rhein-Pfalz |Stand=2024 |Seiten=7 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer vielen alten Wohnhäusern sind es unter anderem die evangelische und die katholische Pfarrkirche sowie der [[Bahnhof Böhl-Iggelheim]] und der [[Wasserturm Böhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Ab dem 13. Jahrhundert mussten die Iggelheimer Bürger ihr Getreide in der [[Fronmühle (Haßloch)|Fronmühle]] im Nachbarort [[Haßloch]] mahlen lassen. Ab 1929 erfolgte die Wasserversorgung für die Dauer mehrerer Jahrzehnte vom [[Wasserturm Duttweiler]] aus. Die Gemeindesparkasse ging in den 1930er Jahren in den Besitz der &amp;#039;&amp;#039;Bezirkssparkasse Ludwigshafen am Rhein&amp;#039;&amp;#039;, die ab 1939 &amp;#039;&amp;#039;Kreissparkasse Ludwigshafen am Rhein&amp;#039;&amp;#039; hieß und seit 2004 den Namen [[Kreissparkasse Rhein-Pfalz]] trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Iggelheim verläuft die Landesstraße 532, die den Ort mit [[Haßloch]] und [[Mußbach an der Weinstraße|Mußbach]] verbindet. Im äußersten Osten der Gemarkung verläuft die [[Bundesautobahn 61]]. Nächstgelegene Bahnstation ist der [[Bahnhof Böhl-Iggelheim]] im Nachbarort Böhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
1983 fand in Iggelheim die [[Liste der deutschen Meister im Blindenschach|Deutsche Meisterschaft im Blindenschach]] statt, die Ludwig Zier gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schöneck]] (~1500–1561), letzter katholischer Pfarrer in Neustadt an der Weinstraße vor der Reformation&lt;br /&gt;
* [[Justus Siebein]] (1750–1812), Bayerischer General, Ritter der französischen Ehrenlegion und Kommandeur des Bayerischen Militär-Max-Joseph-Ordens&lt;br /&gt;
* [[Jakob Heinrich Lützel]] (1823–1899), Iggelheimer Komponist, Chorleiter, Volksschullehrer und Organist&lt;br /&gt;
* Otto Heinrich Thelemann (1858–1928), von 1884 bis 1911 Pastor der [[Evangelische Kirche Wüsten|evangelischen Kirche Wüsten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhl-Iggelheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Pfalz-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Pfalz-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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