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	<title>Igelswies - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-19T23:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Igelswies&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Meßkirch&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Igelswies.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Igelswies&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48/00/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 09/08/25/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe = 608 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche = 2.97&lt;br /&gt;
| Einwohner =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1971-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 88605&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2 =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 07575&lt;br /&gt;
| Vorwahl2 =&lt;br /&gt;
| Lagekarte =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                    = Igelswies, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 83.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Luftbild von Igelswies (1985)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Igelswies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teilort der Stadt [[Meßkirch]] und liegt etwa zwei Kilometer östlich der Kernstadt am Fluss [[Ablach (Donau)|Ablach]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Sigmaringen]]. Das Dorf war eine [[Hohenzollerische Lande|hohenzollerische]] [[Exklave]] in [[Baden (Land)|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Existenz einer schon 1836 durch den [[Bietingen (Sauldorf)|Bietinger]] Pfarrer Joseph Anton Eitenbenz in einer kleinen Broschüre publizierten&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Anton Eitenbenz: &amp;#039;&amp;#039;Römische Niederlassung bei Meßkirch&amp;#039;&amp;#039;. Bannhard, Konstanz 1836.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Römisches Reich|römischen]] [[Villa rustica|Gutshofanlage]] auf dem „Steinbühl“ (auf den Höhen über Igelswies) ist unlängst durch die [[Luftbildarchäologie]] bestätigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Heim: &amp;#039;&amp;#039;Verborgene Schätze in Menningen&amp;#039;&amp;#039;. Im: [[Südkurier]] vom 26. August 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals genannt wurde das Dorf im Jahre 1265 beim Güterverkauf des Grafen Rudolf [[Montfort (Adelsgeschlecht)|von Montfort]]. Der Ort lag ursprünglich im Bereich der [[Goldineshuntare]], dann im Gau [[Ratoldesbuch]] und später in der [[Grafschaft Sigmaringen]]. Zwischen 1270 und 1280 ging der größte Teil des Ortes durch Kauf und Schenkung an das [[Kloster Wald]] über. So verkaufte zum Beispiel am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1274 Konrad Hasenbein der Äbtissin Hedwig und dem Kloster Wald ein Gut zu Igelswies mit Bewilligung seines Lehensherrn, des Grafen Heinrich [[Veringen (Adelsgeschlecht)|von Veringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster blieb Ortsherr bis 1806, dann ging dessen gesamter Besitz an den Fürsten von [[Hohenzollern-Sigmaringen]] über. Die Inhaber der [[Graf]]enrechte wechselten mit den Inhabern der Grafschaft Sigmaringen, bis die Rechte 1783 mit der [[Schirmherrschaft]] über Kloster Wald von Hohenzollern-Sigmaringen an [[Österreich]] übergingen. Von 1806 an gehörte das Dorf durch die [[Säkularisation]] des Klosters aufgrund des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es als hohenzollerische Exklave umgeben von [[Baden (Land)|badischem]] Territorium zum fürstlichen und seit 1850 als Teil der [[Hohenzollernsche Lande]] bis 1862 zum [[Preußen|preußischen]] [[Oberamt Wald]], seitdem zum [[Oberamt (Hohenzollern)|Oberamt]] und Kreis Sigmaringen. Besitz und Rechte hatten im Ort im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Grafen [[Grafschaft Veringen|von Veringen]] und Lupfen, Herren von Falkensteig, [[Schloss Werenwag|Werenwag]] und Wildeck, im 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[Zimmern (Adelsgeschlecht)|Grafen von Zimmern]] und die Stadtkirche in Meßkirch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1971 wurde Igelswies auf eigenen Wunsch in die Stadt Meßkirch eingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=502}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wechselte damit auch vom Landkreis Sigmaringen zum damaligen [[Landkreis Stockach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt 5-2000&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindereform vor 25 Jahren abgeschlossen&amp;#039;&amp;#039;, Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Meßkirch, Ausgabe 5/2000 vom 4. Februar 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Kreis- und Verwaltungsreform vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 wurde der Landkreis Stockach aufgelöst. Igelswies kam somit wieder zum [[Landkreis Sigmaringen]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Igelswies.png&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Igelswies&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In gespaltenem Schild vorne in Schwarz ein doppelreihig rot-silbern geschachter Schrägbalken, hinten in Gold zwei schwarze Igel übereinander.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = Eberhard Gönner: &amp;#039;&amp;#039;Igelswies&amp;#039;&amp;#039; In: Landkreis Sigmaringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Landkreises Sigmaringen&amp;#039;&amp;#039;. Schwäbische Druckerei, Thumm &amp;amp; Hofstetter. Stuttgart 1958&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Der [[Zisterzienser]]balken bringt die einstige Zugehörigkeit zum Kloster Wald zum Ausdruck. Die Igel machen das Wappen „[[Redendes Wappen|redend]]“. Das Wappen war der Vorschlag des Staatsarchivs Sigmaringen aus dem Jahre 1947. Die Verleihung erfolgte am 8. November 1947 durch das Innenministerium [[Württemberg-Hohenzollern]] (Nr. IV 3012 B Nr. 1).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* bis 1966: Karl Lotzer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einstmals Dezember 2016&amp;quot;&amp;gt;Werner Fischer (wf): &amp;#039;&amp;#039;Einstmals&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1966: Josef Muffler&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einstmals Dezember 2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Katholische St.-Anna-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; ist die Dorfkapelle von Igelswies. Der Neubau befindet sich in Besitz und Eigentum der Stadt Meßkirch. Auf dem Vorplatz der Kapelle befindet sich ein renoviertes Kriegerdenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Th. Heim: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Einziger-Verein-in-Igelswies-ist-sehr-aktiv;art372566,3170434 Einziger Verein in Igelswies ist sehr aktiv]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 22. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Rund 800 Meter nördlich von Igelswies, westlich des Forstwegs Igelswies–[[Engelswies]], verläuft der meist ausgetrocknete [[Annenbach]]. Er entspringt südwestlich von Engelswies und versickert nach einem Lauf von rund 2500&amp;amp;nbsp;Metern bei der Annenbach-Versickerungsstelle ({{Coordinate|text=DMS|NS=48/0/47.10/N|EW=9/8/8.60/E|type=landmark|region=DE-BW|name=Annenbach-Versickerungsstelle}}), auch „[[Ponor|Schluckloch]]“ genannt, einer [[Doline]] mit zehn Meter Durchmesser und zwei Meter Tiefe in den „Hangenden Bankkalken“ des [[Weißjura]] ζ3 ([[Tithonium]], ti1). An der steilen, [[Erosion (Geologie)|erodierten]] Dolinenböschung sind [[Geschiebemergel]] und dunkle Beckentone der [[Rißkaltzeit]] lückenhaft aufgeschlossen. In 1050&amp;amp;nbsp;Metern Entfernung tritt das Wasser nach rund 29&amp;amp;nbsp;Stunden ostsüdöstlich im Ablachtal als Karstquelle wieder ans Tageslicht. Nur bei starker Wasserführung fließt ein Teil des Wassers hinter der Doline weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wanderbar 9&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Durchs Felsentäle bei Meßkirch&amp;#039;&amp;#039;. S. 25f. In: &amp;#039;&amp;#039;Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen&amp;#039;&amp;#039;. [[Landratsamt Sigmaringen]], Druckerei Schönebeck, Meßkirch 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Regierungsbezirk Tübingen hat die Doline als schutzwürdiges [[Geotop]] mit dem Namen „Annenbach-Versickerung“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Annenbach-Versickerung&amp;#039;&amp;#039;. In: Schöttle, Bergner, Huth: &amp;#039;&amp;#039;Geotope im Regierungsbezirk Tübingen. Steckbriefe. Landkreis Sigmaringen. 148 Standorte. 76 ND/NSG. 72 schutzwürdige Geotope&amp;#039;&amp;#039;. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, August 2007. S. 91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anita &amp;amp; Alexandra Hofmann]], Alexandra (* 1974) und Anita (* 1977), volkstümliche Schlagersängerinnen, wohnen in Igelswies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Walther Genzmer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns&lt;br /&gt;
   |Band=Band&amp;amp;nbsp;2: Kreis Sigmaringen&lt;br /&gt;
   |Verlag=W. Speemann&lt;br /&gt;
   |Ort=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
   |Datum=1948&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Meßkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Meßkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sigmaringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1265]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ablach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TheImaCow</name></author>
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