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	<title>Igaliku - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Igaliku&amp;diff=729292&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kenneth Wehr: /* Geschichte */ Link+ mit AWB</title>
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		<updated>2026-04-18T16:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link+ mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Garðar}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Siedlung in Grönland&lt;br /&gt;
|NAME=Igaliku&lt;br /&gt;
|ALT=Igaliko&lt;br /&gt;
|NAME-EXTRA=Garðar&lt;br /&gt;
|NAME-DK=&lt;br /&gt;
|BILD=Igaliku.JPG&lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG=Sicht auf Igaliku (2008)&lt;br /&gt;
|KOMMUNE=Kommune Kujalleq&lt;br /&gt;
|DISTRIKT=Narsaq&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=31&lt;br /&gt;
|STAND-EW=1. Januar 2026&lt;br /&gt;
|STATUS=1933–1966: Udsted&amp;lt;br&amp;gt;ab 1966: Dorf&lt;br /&gt;
|DEMONYM=Igalikumiut&lt;br /&gt;
|PLZ=3920&lt;br /&gt;
|ZEITZONE=UTC-2&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=60/59/27/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=45/25/09/W&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Igaliku&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|iˈɣaliku}}] (nach alter Rechtschreibung &amp;#039;&amp;#039;Igaliko&amp;#039;&amp;#039;; in der [[Wikinger]]zeit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garðar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Grönland|grönländische]] Siedlung im [[Distrikt Narsaq]] in der [[Kommune Kujalleq]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Igaliku liegt am Ende des Fjordes [[Igalikup Kangerlua]] an der Stelle, an der die Halbinsel herausragt, an deren Ende sich [[Qaqortoq]], der Hauptort der Kommune Kujalleq, befindet. An einem etwa 11&amp;amp;nbsp;km südlich gelegenen Nebenarm der Fjords liegen die Schäfersiedlungen [[Iterlak]] und [[Igaliku Kujalleq]]. Die nächsten größeren Orte sind [[Qassiarsuk]] und [[Narsarsuaq]] 19&amp;amp;nbsp;km nördlich am [[Tunulliarfik]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nunataqqi.gl/ Nunat Aqqi.] Karte über die vom Grönländischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen. [[Oqaasileriffik]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Igaliku Ruinen.JPG|mini|Ruinen von Garðar (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KRABBE(30) Greenland. The settlement Igaliko (12084993873).jpg|mini|Igaliku (um 1900)]]&lt;br /&gt;
An der Stelle von Igaliku lag im Mittelalter der Ort Garðar, an dem die [[Grænlendingar]] mit der [[Kathedrale von Garðar]] ihren [[Bischofssitz]] hatten. Die [[Domkirche]] war für das damalige Grönland ungewöhnlich groß und gut ausgebaut: Sie war 27 Meter lang und bis zu 16 Meter breit und vermutlich sogar mit Glasfenstern ausgestattet. Von ihr ist jedoch wenig erhalten; die besterhaltenen Ruinen sind die des Bischofshauses und seines Stalles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Igaliku wurde 1782 von [[Anders Olsen (Kaufmann)|Anders Olsen]] gegründet. Zuvor war sein Hof in [[Upernaviarsuk]] abgebrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Barüske |Titel=Grönland: Kultur und Landschaft am Polarkreis |Auflage= |Verlag=DuMont |Ort=Köln |Datum=1990 |ISBN=3-7701-1544-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders Olsen starb 1786 und der Hof wurde von seinem Sohn [[Johannes Andersen (Bauer)|Johannes Andersen]] übernommen. Er war der Vater von Povl Egede (*&amp;amp;nbsp;1799), der den Nachnamen Egede annahm. 1850 lebten 19 Personen in Igaliku, die vor allem von Fischerei und Robbenjagd lebten, während sie nebenbei weiterhin Kühe und Schafe hielten. Sein Nachfolger als „König von Igaliku“ wurde sein Sohn Søren Egede (*&amp;amp;nbsp;1833).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Grönland200 |Autor=[[Louis Bobé]] |Teil=Ju |Kapitel=Historie |Seiten=556 |Digitalisat=556}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1911 war Igaliku als Wohnplatz ein Teil der Gemeinde Narsaq.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Grönland200 |Autor=[[Ole Bendixen]] |Teil=Ju |Kapitel=Bopladser i Julianehaab Distrikt. Bopladsen Igaliko |Seiten=503f. |Digitalisat=503}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wurden 67 Bewohner gezählt. Es gab eine rund 27&amp;amp;nbsp;m² große Schulkapelle in Igaliku. Neben zwölf Wohnhäusern gab es sechs Kuhställe, zwei Schafsställe und neun Heulager. Unter den Bewohnern waren elf Jäger und ein Fischer, eine Hebamme und ein Katechet. Weil die Bewohner damals nicht von der Rinderzucht leben konnten, gingen sie auch der Jagd nach, wobei überliefert ist, dass sie sehr schlechte Kajakfahrer waren. Dennoch fingen sie Robben, Füchse und Eisbären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde eine Kirche errichtet. 1933 wurde Igaliku zum [[Udsted]] erhoben und eine Wohnung für den Udstedsverwalter, ein Laden mit Lager, ein Pulverhaus und ein Kohlenhaus errichtet. Später erhielt der Ort auch ein Fischhaus, das jedoch kaum genutzt wurde, da die Fischerei keine entscheidende Rolle in Igaliku spielte. 1934 wurde in [[Grønlands Landsråd]] gefordert, dass Igaliku eine eigene Gemeinde würde. Hintergrund war, dass die Schafzüchter das Gebiet um ihren Ort selbst verwalten könnten und dieses nicht von [[Narsaq]] aus verwaltet worden wäre. 1937 wurde Igaliku schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt. 1940 wurde die Schule von 1920 ausgebaut. Der Versuch von 1945, das Gemeindegebiet wegen guter Weideflächen auszuweiten, wurde 1946 abgelehnt. Zwischen 1918 und 1950 lebten 67 bis 146 Personen in Igaliku.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1950 gehörte Igaliku zur neuen [[Gemeinde Narsaq]]. 1955 wurden ein Versammlungsgebäude und eine Werkstatt errichtet, 1957 eine Hebammenwohnung und eine Telestation und 1961 ein Schulheim. 1960 lebten nur noch 117 und 1970 noch 83 Menschen in Igaliku. Die 22 Schäfer in Igaliku besaßen 1966 zusammen rund 7.300 Schafe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Udsteder og bopladser i Grønland 1901–2000 |Autor=Jens Christian Madsen |Verlag=Atuagkat |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-87-90133-76-4 |Seiten=41f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pie Barfod, Gudrun Ebbesen |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Titel=Igaliko |Sammelwerk=Grønland |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV |Verlag=G.&amp;amp;nbsp;E.&amp;amp;nbsp;C. Gads Forlag |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=417–418}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. August 2004 besuchte der damalige US-Außenminister [[Colin Powell]] den Ort und unterzeichnete mit den Außenministern Grönlands und Dänemarks, [[Josef Motzfeldt]] und [[Per Stig Møller]], an den Ruinen einen Vertrag zum Ausbau der [[Thule Air Base]] im Rahmen der [[National Missile Defense]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fra hjemmestyre til selvstyre 1979–2009 |Autor=[[Einar Lund Jensen]], [[Jens Heinrich]] |Hrsg=[[Hans Christian Gulløv]] |Sammelwerk=Grønland. Den arktiske koloni |Verlag=Gads Forlag |Ort=Kopenhagen |Datum=2017 |ISBN=978-87-12-04955-5 |Seiten=396ff. |Reihe=Danmark og kolonierne}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Verwaltungsreform 2009 gehört Igaliku zur [[Kommune Kujalleq]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Einar Lund Jensen]], Peter A. Friis: [https://denstoredanske.lex.dk/Igaliku &amp;#039;&amp;#039;Igaliku.&amp;#039;&amp;#039;] [[Den Store Danske]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 ist Igaliku Teil des [[UNESCO-Welterbe]]s [[Kujataa]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kujataa – a subarctic farming landscape in Greenland. A nomination to UNESCO’s World Heritage List |Autor=[[Orri Vésteinsson]] et al. |Hrsg=[[Naalakkersuisut]], [[Kommune Kujalleq]], [[Nunatta Katersugaasivia Allagaateqarfialu]] |Datum=Januar 2016 |Seiten=71–79 |Online=[https://whc.unesco.org/document/155721 Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Igaliku lebt hauptsächlich von der [[Schafzucht]]. Auf fünf Höfen werden insgesamt 2100 Schafe gehalten, 30 Tonnen Schafe aus Igaliku werden jährlich in [[Narsaq]] geschlachtet. Der Ort gehört aufgrund seiner Größe zu den südgrönländischen Schäfersiedlungen mit Dorfstatus. Aufgrund der mittelalterlichen Ruinen und der vorhandenen Wanderwege ist Igaliku ein beliebtes Tourismusziel, was das zweite wirtschaftliche Standbein des Orts ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;&amp;gt;[https://kujalleq.cowiplan.dk/dk/byer-og-bygder/igaliku/ Igaliku.] Kommunalplan der Kommune Kujalleq (2017–2028).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Versorgung ==&lt;br /&gt;
Seit 2016 ist das Energieversorgungsunternehmen [[Nukissiorfiit]] bemüht, den Ort über Solar- und Windenergie mit Strom zu versorgen. Ein Wasserwerk versorgt Igaliku mit Trinkwasser. Müll wird im Norden des Ortes deponiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wege in Igaliku sind gekiest. Der Hafen verfügt über eine 1976 errichtete, sechs Meter lange [[Mole]] und einen [[Ponton]]steg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Greenland 2003 122.jpg|mini|Igaliku (2003)]]&lt;br /&gt;
Die Schule in Igaliku besuchten 2016 drei Schüler. Im Ort gibt es zudem ein Versammlungsgebäude, eine Kirche und einen Fußballplatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auffällig, dass die Gebäude in Igaliku als einzige Grönlands aus rotem Sandstein errichtet sind und auch sonst bauliche Besonderheiten aufweisen (vgl. [[Liste der Baudenkmäler in Grönland #20. Jahrhundert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in der Kommune Kujalleq#Igaliku|titel1=Liste der Baudenkmäler in Igaliku}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Aus Igaliku stammt der 1947 gegründete Fußballverein Nauja-47, der 1963/64 an der [[Grönländische Fußballmeisterschaft|Grönländischen Fußballmeisterschaft]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob II Egede]] (1901–1988), Dichter, Komponist und Musiker&lt;br /&gt;
* [[Egede Motzfeldt]] (1907–?), Landesrat&lt;br /&gt;
* [[Josef Motzfeldt]] (* 1941), Politiker (Inuit Ataqatigiit) und Lehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl von Igaliku lag Mitte des 20. Jahrhunderts noch bei etwa 150 Personen, ist seitdem aber stark abgefallen. Seit etwa 2006 liegt die Einwohnerzahl nahezu konstant bei rund 20 bis 30 Bewohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bank.stat.gl:443/sq/1f28cfa5-4931-42cd-8d09-da7285ecfbeb Einwohnerzahl Igaliku seit 1977.] [[Grønlands Statistik]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Die älteren Einwohnerzahlen basieren auf einer besseren nicht mehr verfügbaren Zählmethode. Seit 2021 umfassen die auch rückwirkend veröffentlichten Einwohnerzahlen auch die der umliegenden Schäfersiedlungen. Die nicht mehr verfügbaren Zahlen bis 2021 sind beibehalten. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ChartDirekt|Breite=1000px&lt;br /&gt;
|xType=string&lt;br /&gt;
|x=1977, ’78, ’79, ’80, ’81, ’82, ’83, ’84, ’85, ’86, ’87, ’88, ’89, ’90, ’91, ’92, ’93, ’94, ’95, ’96, ’97, ’98, ’99, ’00, ’01, ’02, ’03, ’04, ’05, ’06, ’07, ’08, ’09, ’10, ’11, ’12, ’13, ’14, ’15, ’16, ’17, ’18, ’19, ’20, ’21, ’22, ’23, ’24, ’25, ’26&lt;br /&gt;
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|Definition=Template bar population by year.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Siedlungen in Narsaq}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Distrikt Narsaq]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Grönland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Amerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte im Königreich Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Amerika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kenneth Wehr</name></author>
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