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	<title>Idol - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:43:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Idol&amp;diff=128282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-01-23T06:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ídolo de Extremadura (26823419761).jpg|mini|hochkant|Idol aus der Region [[Extremadura]], [[Spanien]] (Höhe 19 cm, 3. Jahrtausend v. Chr., &amp;#039;&amp;#039;[[Museo Arqueológico Nacional de España]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Madrid]])]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Idol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (über {{laS|idolum}} von {{grcS|εἴδωλον|eídōlon}}, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird eine Person als „Idol“ im Sinne von [[Vorbild]] bezeichnet, der große Bewunderung entgegengebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „[[Heidentum|heidnische]]“ Kultbilder und die dadurch verehrten „[[Abgott|Abgötter]]“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als [[Terminus|Terminus Technicus]] jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebraucht, während [[Abbild|abbildende]] Darstellungen eher mit dem Begriff [[Götterbild]] gefasst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RGA|15|329||Idole, Idolatrie. § 2 Religionswissenschaftliche Aspekte|[[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Idol erschien erst seit dem 18. Jahrhundert im Deutschen und verdrängte allmählich die älteren, eindeutig negativ besetzten Begriffe [[Abgott]] und [[Götze]]. Die Verehrung von Idolen bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;[[Idolatrie]]&amp;#039;&amp;#039; („Abgötterei“, „Götzendienst“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachspezifische Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
=== Theologie ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
=== Philosophie ===&lt;br /&gt;
In der nachantiken Philosophie wurde der Begriff des Idols vor allem von [[Francis Bacon]] aufgegriffen und zum Ausgangspunkt einer ausgewachsenen „Idolenlehre,“, die er 1620 in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Novum Organum]]&amp;#039;&amp;#039; vorstellte. Bacon definiert Idole darin als die „falschen Begriffe, welche vom menschlichen Verstand schon Besitz ergriffen haben und tief in ihm wurzeln“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cycladic figurine 75-49.jpg|mini|hochkant|[[Kykladenidol (Karlsruhe 75/49)|Weibliches Kykladenidol mit verschränkten Armen]] (Marmor, Höhe ca. 89 cm; um 2500 v. Chr., [[Archäologisches Nationalmuseum (Athen)|Archäologisches Nationalmuseum]], [[Athen]])]] &lt;br /&gt;
Im archäologischen Kontext bezeichnet der Begriff Idol zum einen nachweislich religiös bestimmte [[Plastik (Kunst)|Bildwerke]] und Kultbilder. Hier können die Definitionen aus dem theologischen Themenfeld übernommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Torsten Capelle]]: &amp;#039;&amp;#039;Idole und Idolatrie – §1 Archäologisches&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, 2000, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wurde der Begriff auf alle abstrakten [[Anthropomorphismus|anthropomorphen]] Figuren übertragen, die man nicht anders einordnen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephanie-Gerrit Bruer]]: &amp;#039;&amp;#039;Idole – Eine Kurze Einführung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Max Kunze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Götzen, Götter und Idole – Frühe Menschenbilder aus 10 Jahrtausenden&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im [[Winckelmann-Museum]], Stendal. Verlag Franz Philipp Rutzen, Ruhpolding 2010, ISBN 978-3-447-06400-2, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johann Joachim Winckelmann]] übertrug den Begriff erstmals in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf alle Bildwerke menschlicher Figuren, bei denen eine kultische oder rituelle Funktion anzunehmen war. In der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich diese Verwendung des Begriffs im deutschen Sprachraum allgemein durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie-Gerrit Bruer: &amp;#039;&amp;#039;Suche nach den Anfängen der Kunst – Idole in der Klassischen Archäologie im 18. und frühen 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: Max Kunze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Götzen, Götter und Idole – Frühe Menschenbilder aus 10 Jahrtausenden&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Winckelmann-Museum, Stendal. Verlag Franz Philipp Rutzen, Ruhpolding 2010, ISBN 978-3-447-06400-2, S. 79–85.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Vor- und Frühgeschichte]] wird diese Verwendung bei Bildwerken allgemein angenommen, so dass der Begriff für alle menschlichen Darstellungen, auch schematische und abstrakte, angewendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Idole und Idolatrie – §1 Archäologisches&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, 2000, S. 329.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idole in diesem weiten Sinne werden in verschiedenen Kulturen von [[Kleinasien|Anatolien]] bis in den [[Germanen|germanischen]] Raum gefunden. Sie sind seit dem [[Jungpaläolithikum]] nachgewiesen und zeigen eine weite Verbreitung in der [[Bronzezeit]]. Die Formen sind sehr vielseitig, von naturalistischen Gestalten über üppige weibliche Formen bis zum Abstrakten wie den [[Brettidol]]en oder nur angedeuteten Körpermerkmalen. Das Material erhaltener Idole besteht aus Knochen oder Holz, Ton oder Stein. Als künstlerische Höhepunkte gelten die überwiegend marmornen [[Kykladenidol]]e aus der [[Ägäis]] ab der späten [[Jungsteinzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Verwendung ist weitgehend ungeklärt. Gefunden werden sie sowohl in ritueller [[Depotfund|Deponierung]] als auch als [[Grabbeigabe]]n, in [[Tempel|Heiligtümern]] und in häuslichen Kontexten. Die ursprüngliche Annahme, dass es sich in jedem Fall um Götterbilder handele, ist durch die Vielfalt der Fundsituationen inzwischen widerlegt. Daher wird die Verwendung des religiös konnotierten Begriffs „Idol“ für diese Objekte von einigen deutschsprachigen Archäologen abgelehnt, sie bevorzugen neutrale Bezeichnungen wie „Figur“. Im englischen Sprachraum wird seit jeher nur von &amp;#039;&amp;#039;figurine&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hethiter Vogelkopfidol.JPG|Hethitisches Vogelkopfidol aus Ton, 4,8 cm hoch, 2000 bis 1500 v. Chr.&lt;br /&gt;
Figurine aus Iran, Tappe Hesar, Schicht III, Alabaster, 2300-1900 v.C. (2).jpg|Weibliches Idol aus Alabaster aus [[Tepe Hissar]] in Nord[[iran]], 2300–1900 v. Chr., Iranisches Nationalmuseum, Teheran&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum Wien, Wien 2001, S. 146 und 149 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Idol Larnaka1.JPG|Weibliches Terrakottaidol mit Kind, 1550–1200 v. Chr., Archäol. Museum Larnaka&lt;br /&gt;
El Guatimac.jpg|Idol der [[Guanchen]]kultur, [[Teneriffa]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Statuenmenhir]]&lt;br /&gt;
* [[Japanisches Idol]]&lt;br /&gt;
* [[Koreanisches Idol]]&lt;br /&gt;
* [[Idol von Pomos]]&lt;br /&gt;
* [[Idol mit Vogelgesicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Torsten Capelle]]: &amp;#039;&amp;#039;Anthropomorphe Holzidole in Mittel- und Nordeuropa.&amp;#039;&amp;#039; Almquist &amp;amp; Wiksell International, Stockholm 1995, ISBN 91-22-01705-4.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Casper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Phänomenologie des Idols&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Karl Alber, Freiburg/München 1981, ISBN 3-495-47453-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übernatürliches Wesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilderverbot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Idol| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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