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	<title>Idiosynkrasie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:37:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Idiosynkrasie&amp;diff=105427&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chhelp: /* Fachgebiete */ Belege, Satzzeichen</title>
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		<updated>2026-03-26T09:26:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fachgebiete: &lt;/span&gt; Belege, Satzzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Außer Wörterbüchern fehlen jegliche Belege, insbesondere für die Liste der Bedeutung pro Fachbereich.}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Idiosynkrasie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die „Gesamtheit persönlicher Eigenheiten, [[Präferenz|Vorlieben]] und [[Abneigung]]en“ bezeichnet. Im Besonderen werden darunter medizinisch eine Überempfindlichkeit und psychologisch ein ungewöhnlicher Widerwille verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;q1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Idiosynkrasie &amp;#039;&amp;#039;Idiosynkrasie.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Duden]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 30. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Idiosynkrasie&amp;#039;&amp;#039; ist im deutschsprachigen Raum im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus dem Griechischen [[Entlehnung|entlehnt]] worden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kluge&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Kluge: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Auflage, Berlin/Boston 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es stammt von {{grcS|ἰδιοσυγκρᾱσία|idiosynkrāsía|de=Selbst-Eigenheit/-[[Persönlichkeit|Charakter]]}}. Der Ausdruck ist bereits im [[Altgriechisch]]en nachweisbar und setzt sich zusammen aus {{lang|grc|ἰδιο-|de=eigen-}}, {{lang|grc|συν-|de=zusammen-}} und {{lang|grc|κρᾶσις|de=die Mischung}}. Ursprünglich bedeutete es „eigentümliche Mischung der Säfte im Körper und die daraus hervorgehende Beschaffenheit des Leibes“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden&amp;quot;&amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Universalwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Mannheim 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist in diesem Sinne eine so erzeugte „spezifische Beschaffenheit eines einzelnen Körpers“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachgebiete ==&lt;br /&gt;
Je nach Kontext kann &amp;#039;&amp;#039;Idiosynkrasie&amp;#039;&amp;#039; Folgendes bedeuten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medizin&lt;br /&gt;
* in der [[Medizin]] angeborene oder erworbene, z.&amp;amp;nbsp;T. schwer verlaufende Überempfindlichkeiten schon beim ersten Kontakt gegen bestimmte, von außen zugeführte Stoffe,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Medizinexpert*innen bei DocCheck |url=https://flexikon.doccheck.com/de/Idiosynkrasie |titel=Idiosynkrasie |hrsg=DocCheck |sprache=de |abruf=2026-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die nicht durch eine Reaktion des [[Immunsystem]]s hervorgerufen werden, sondern durch [[Enzymdefekt|Fehlfunktion/Nichtfunktion defekter]] oder Fehlen intakter [[Enzym]]e, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Favismus]] (die Bohnenkrankheit); vergleiche auch [[Allergie]], [[Pseudoallergie]]&lt;br /&gt;
Psychiatrie und Psychologie&lt;br /&gt;
* in der [[Psychiatrie]] und [[Psychosomatik]] eine in diesem Sinne individuelle Erlebnis- und Verhaltensreaktion auf akustische (z.&amp;amp;nbsp;B. Quietschgeräusch von Kreide auf einer Schiefertafel) oder visuelle Reize (die z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ekel]] hervorrufen), auch auf Personen oder Gegenstände&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Idiosynkratische Sprache}}&lt;br /&gt;
* in der [[Psychologie]] besonders starke Abneigung und Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Personen, Lebewesen, Gegenständen, Reizen, Anschauungen u.&amp;amp;nbsp;Ä.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Das Fremdwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 9. aktualisierte Auflage, Mannheim 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;idiosynkratische Sprache&amp;#039;&amp;#039; wird hier ein Sprechverhalten und Sprachverständnis bezeichnet, bei dem Wörtern und Wendungen mehr oder weniger fernliegende Bedeutungen oder eigensinnige Interpretationen (z.&amp;amp;nbsp;B. sehr wörtliche oder anders eingeengte) zugeordnet werden. Sie ist ein häufiges Symptom bei [[Autismus]]. Von der [[Schizophasie]] („Wortsalat“) bei [[Schizophren]]en unterscheidet sie sich dadurch, dass die Sprache nur in der Bedeutung abweicht, aber formal (im Sinne von [[Syntax]] und [[Grammatik]]) noch korrekt und ihre kommunikative Beeinträchtigung meist auch von deutlich geringerem Ausmaß ist, d.&amp;amp;nbsp;h., sie ist geordnet, wohlgeformt und zumindest grob verständlich.&lt;br /&gt;
* in der [[Sozialpsychologie]] ein von der Gruppe abweichendes individuelles [[Sozialverhalten|Verhalten]] (durch [[Kompetenz (Psychologie)|Kompetenz]] und [[Konformität]] erwirbt das Individuum einen sogenannten [[Idiosynkrasiekredit]])&lt;br /&gt;
Informatik&lt;br /&gt;
* in der [[Informatik]] bei der interfacebasierten Programmierung klassifiziert man allgemeine Interfaces in Familieninterfaces und idiosynkratische Interfaces. Ein idiosynkratisches Interface wird dabei nur von einer einzigen Klasse im ganzen Projekt implementiert, wohingegen Familieninterfaces von mehreren implementiert werden.&lt;br /&gt;
Sprachwissenschaft&lt;br /&gt;
* In der [[Sprachwissenschaft]] zeichnet sich ein idiosynkratischer Begriff dadurch aus, dass er in der bezeichneten Bedeutung nur von einer einzelnen Person oder Gruppe verwendet wird und üblicherweise einer anderen Bedeutung zugeordnet ist. In einem anderen Verständnis ist ein Begriff (ein Wort oder eine Phrase) dann idiosynkratisch, wenn er über Eigenschaften verfügt, die sich nicht aus allgemeineren Regeln ableiten lassen und die man deshalb im Lexikon explizit vermerken muss. Beispielhaft ist die Drogensprache dafür: „[[Heroin#Inhalation|den Drachen jagen]]“, „ein Ketamin-Loch“ („[[K-Hole]]“), „ein [[Cannabis als Rauschmittel#Konsum|Tütchen rauchen]]“, „[[Blotter (Drogenkonsum)|Pappen]] fressen“.&lt;br /&gt;
Wirtschaftswissenschaft&lt;br /&gt;
* In den [[Wirtschaftswissenschaft]]en wird unterschieden zwischen idiosynkratischen Risiken (oder [[unsystematisches Risiko|unsystematischen Risiken]]), die von einem einzelnen [[Unternehmen]] bzw. [[Emittent (Finanzmarkt)|Emittenten]] ausgelöst werden, und [[Systematisches Risiko|systematischen Risiken]], die aus Bewegungen des breiten [[Markt (Wirtschaftswissenschaft)|Marktes]] resultieren (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bullen- und Bärenmarkt|Baisse]]) und sich auf alle [[Marktteilnehmer]] auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Idiosynkrasie}}&lt;br /&gt;
* [https://www.textlog.de/cgi-bin/search/search.cgi?q=Idiosynkrasie Definitionen und Belege in verschiedenen Wörterbüchern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziolinguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chhelp</name></author>
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