<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Idi_Amin</id>
	<title>Idi Amin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Idi_Amin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Idi_Amin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T07:20:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Idi_Amin&amp;diff=29944&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-13528-53: &quot;Moslems&quot; gegen &quot;Muslime&quot; getauscht, da &quot;Moslems&quot; i.d.R. abwertenden Charakter hat.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Idi_Amin&amp;diff=29944&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-02T08:50:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Moslems&amp;quot; gegen &amp;quot;Muslime&amp;quot; getauscht, da &amp;quot;Moslems&amp;quot; i.d.R. abwertenden Charakter hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Idi_Amin_at_UN_(United_Nations,_New_York)_gtfy.00132_(cropped).jpg|mini|291x291px|Idi Amin kurz vor seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen, 1975]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Idi Amin Dada&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* zwischen 1923 und 1928 als &amp;#039;&amp;#039;Idi Awo-Ongo Angoo&amp;#039;&amp;#039; in [[Koboko]] bei [[Arua]], [[Uganda]]; † [[16. August]] [[2003]] in [[Dschidda]], [[Saudi-Arabien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=28415207 |Titel=Gestorben – Idi Amin |Jahr=2003 |Nr=35 |Datum=2003-08-25 |Seiten=162}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war von 1971 bis 1979 der [[Diktatur|diktatorisch]] regierende [[Präsident von Uganda|Präsident]] Ugandas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amin gilt als Inbegriff eines brutalen Gewaltherrschers. Zwischen 300.000 und 400.000 Menschen sollen seiner achtjährigen [[Despotie|Gewaltherrschaft]] zum Opfer gefallen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/article759264/Die-blutigen-Possen-des-Idi-Amin.html &amp;#039;&amp;#039;Die blutigen Possen des Idi Amin&amp;#039;&amp;#039;], welt.de vom 13. März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ordnete er die [[Ausweisung von Asiaten aus Uganda]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Amins Herkunft ist von vielen Mythen umgeben. Sein Geburtsdatum wird in manchen Quellen mit 1. Januar 1928 sowie auch mit den Geburtsjahren 1923, 1924 und 1925 angegeben. Manchen Quellen zufolge lautet sein richtiger Name &amp;#039;&amp;#039;Idi Amin Dada Oumee&amp;#039;&amp;#039;. Er entstammt der Adibu-Sippe des Volkes der [[Kakwa (afrikanische Ethnie)|Kakwa]] im [[Südsudan]]. Sein Vater Andreas Nyabire trat vom Christentum zum [[Islam]] über und nannte sich Amin Dada. Er war Soldat und Polizist. Seine Mutter Assa Aatte stammte aus einem Volk im heutigen Kongo. Sie war [[Schamane|Medizinfrau]]. Die Eltern trennten sich 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1960 war er [[Boxen|Boxmeister]] seines Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soldat ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|+Amins militärische Karriere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE; text-align:center; font-size:100%;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Britische Armee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| Eintritt in die [[King’s African Rifles]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Private (Dienstgrad)|Private]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1952&lt;br /&gt;
| [[Corporal]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| [[Sergeant]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Sergeant Major]] (eingesetzt als [[Platoon Commander]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959&lt;br /&gt;
| [[Efendi#Britisch-Ostafrika|Efendi]] (entsprach in etwa einem [[Warrant Officer]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
| [[Leutnant|Lieutenant]] (einer der beiden ersten ugandischen Offiziere)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE; text-align:center; font-size:100%;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ugandische Armee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1962&lt;br /&gt;
| [[Hauptmann (Offizier)|Captain]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1963&lt;br /&gt;
| [[Major]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964&lt;br /&gt;
| Deputy und stellvertretender Oberbefehlshaber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| [[Oberst|Colonel]] und Oberbefehlshaber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| [[Generalmajor|Major General]] und Oberbefehlshaber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971&lt;br /&gt;
| Staatschef und Oberbefehlshaber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975&lt;br /&gt;
| [[Field Marshal]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 trat Amin den &amp;#039;&amp;#039;[[King’s African Rifles]]&amp;#039;&amp;#039; bei, einer aus Afrikanern gebildeten Einheit der britischen Kolonialarmee. Zunächst nur als Hilfskoch beschäftigt, begann sein militärischer Aufstieg mit dem Einsatz beim [[Mau-Mau-Krieg]] in [[Kenia]]. 1952 wurde er zum [[Korporal]], 1953 zum [[Sergeant]] und 1958 zum [[Sergeant Major]] befördert. 1959 erlangte er den Dienstgrad [[Efendi#Britisch-Ostafrika|Efendi 2. Klasse]], den höchsten Rang, den ein Afrikaner in den britischen Kolonialtruppen damals erreichen konnte und der zwischen Offiziers- und Unteroffizierskorps eingeordnet ist. 1961, ein Jahr vor der Unabhängigkeit seiner Heimat, wurde Amin schließlich zum [[Leutnant|Lieutenant]] befördert und war damit einer der ersten zwei Ugander, die in der britischen Armee einen Offiziersdienstgrad erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hang zur Brutalität war bereits zu dieser Zeit bekannt. Als er mit der Schlichtung eines Konflikts zwischen rivalisierenden Nomaden beauftragt wurde, löste er die Aufgabe, indem er den Streitenden mit der Verstümmelung ihrer [[Geschlechtsorgan|Genitalien]] drohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ugandischen Unabhängigkeit 1962 gelang Amin dann eine schnelle Karriere: Dank seines Gönners, des Premierministers [[Milton Obote]], wurde er [[Hauptmann (Offizier)|Captain]] und 1963 zum [[Major]] befördert, war 1964 bereits stellvertretender Armeekommandeur und erhielt 1965 den Rang eines [[Oberst|Colonels]]. Im Jahr 1966 erwarb Amin bei einem Militärtraining in [[Israel]] das [[Fallschirmjäger]]abzeichen, das er fortan immer an seiner Uniform trug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Wie wurde Idi Amin zum Schlächter?&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Datum=2003-08-18 |Online=https://web.archive.org/web/20210922173756/https://www.tagesspiegel.de/zeitung/wie-wurde-idi-amin-zum-schlaechter/440018.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 wurde Amin [[Generalmajor|Major General]] und 1971 [[Generalstab]]schef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amin sicherte sich nun die Kontrolle über das [[Streitkräfte Ugandas#Geschichte|Heer]], indem er verstärkt Angehörige seines Stammes sowie Muslime aus dem Norden des Landes rekrutierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diktatur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leader of Uganda General Idi Amin arrived in Israel for an official visit (FL61568028).jpg|mini|Idi Amin 1971 bei seinem Besuch in [[Israel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Idi Amin and Mobutu.jpeg|mini|Idi Amin 1977 auf Staatsbesuch bei [[Mobutu Sese Seko|Mobutu]] während der [[Shaba-Invasion]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 1971 ergriff Idi Amin in einem zuerst unblutigen [[Putsch]] die Macht, während Milton Obote an einer Konferenz der [[Commonwealth]]-Staaten in [[Singapur]] teilnahm. Nach wenigen Tagen „[[Verschwindenlassen|verschwanden]]“ Intellektuelle, hohe Offiziere und Richter. Ganze Dörfer, die Obote unterstützt hatten, wurden dem Erdboden gleichgemacht und die Bewohner ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Amin zum Sinnbild des brutalen afrikanischen Gewaltherrschers. Zwischen 300.000 und 400.000 Menschen fielen nach Schätzungen von [[Menschenrechtsorganisation]]en seiner achtjährigen Gewaltherrschaft zum Opfer. Ein prominentes Opfer Amins despotischer Herrschaft war [[Janani Luwum]], der [[Kirchenprovinz Uganda der Anglikanischen Gemeinschaft|anglikanische]] Erzbischof von Uganda, der 1977 gegen die Willkürherrschaft protestiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amin ließ nach Augenzeugenberichten und Aussagen ehemaliger Armeeangehöriger die Leichen seiner Opfer, weil Massengräber nicht kurzfristig angelegt werden konnten, den Krokodilen im Nil zum Fraß vorwerfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://mobil.rundschau-online.de/der--schlaechter-von--afrika--stirbt-im-exil-11469772&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 unterhielt Amin gute Beziehungen zu mehreren westlichen Ländern. Nachdem ihm Israel Waffenlieferungen verweigert hatte, brach er die Beziehungen zu mehreren westlichen Staaten ab und erweiterte die Wirtschaftsbeziehungen zu den [[Arabische Welt|arabischen]] und islamisch geprägten Staaten sowie zum Ostblock.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel.de&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=40350301 |Titel=Dieser Schlange den Kopf abschlagen |Jahr=1979 |Nr=16 |Datum=1979-04-16 |Seiten=126–140}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an waren die Beziehungen zum Nachbarland [[Tansania]] spannungsgeladen, dessen Staatsführung Amins Putschregierung nicht anerkannte. Die tansanische Regierung hegte den Verdacht, dass der Putsch Amins von Großbritannien und Israel ermöglicht worden sei und die westlichen Länder versuchten, mit Hilfe Amins in Uganda eine Marionettenregierung zu installieren. Tatsächlich lieferte die [[Central Intelligence Agency|CIA]] über Tarnfirmen Bomben und andere militärische Ausrüstung an Uganda und beteiligte sich in den 1970er Jahren verdeckt an militärischen Operationen für den ugandischen Machthaber.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nytimes.com/1986/12/17/world/paper-cites-cia-aid-to-amin-s-army-in-70-s.html &amp;#039;&amp;#039;Paper Cites C.I.A. Aid To Amin&amp;#039;s Army in 70&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;] [[New York Times]] vom 17. Dezember 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milton Obote wurde in Tansania [[Asyl]] gewährt und beim Aufbau einer [[Guerilla]]armee unterstützt. Daraufhin überschritten ugandische Truppen ab August 1971 wiederholt die Grenze zu Tansania und versuchten, durch diese militärische Machtdemonstration die [[Julius Nyerere|Nyerere]]-Regierung zur Anerkennung des Regimes von Amin zu zwingen. Tansania unterstützte im Gegenzug eine Invasion Obotes und seiner Guerillaarmee ([[Uganda People’s Army]]) in Uganda, um einen Gegenputsch durchführen zu können. Dieser Krieg, der sogenannte [[Uganda-Tansania-Krieg|Erste Uganda-Tansania-Krieg]], endete am 7. Oktober 1972 nach Vermittlung [[Somalia]]s. 1972 verwies Amin im Rahmen einer Afrikanisierungskampagne die [[Asiat]]en, insbesondere Inder, des Landes. Ausländische Unternehmen wurden enteignet. Er hielt sich an der Macht, da der Westen weiterhin mit ihm Handel trieb und auch die [[Sowjetunion]] Uganda mit Waffen belieferte. Die Bundesrepublik Deutschland unterhielt noch bis 1975 gute Beziehungen zum Regime Amins. Uganda wurde von der Bundesrepublik im Jahre 1975 Entwicklungshilfe in Höhe von 22,6 Millionen DM gewährt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel.de&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Münchner Olympia-Attentat|Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972]], bei dem elf israelische Olympia-Teilnehmer ermordet worden waren, sandte Amin ein Telegramm an [[Kurt Waldheim]], damals Generalsekretär der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]], in dem er schrieb, dass Israel Palästina seit 25 Jahren „besetzt“ halte, und drängte darauf, Israel aus den Vereinten Nationen auszuschließen. „[[Adolf Hitler|Hitler]] und das deutsche Volk“ hätten gewusst, dass „die Israelis kein Volk“ seien, „das im Interesse der Bevölkerung der Welt handelt“, und daher hätten sie „die Israelis [...] mit Gas“ verbrannt. Amin zufolge sollte den Palästinensern dabei geholfen werden, „alle Israelis aus dem Nahen Osten zu vertreiben und sie nach Großbritannien zu bringen, das schuld daran war, sie nach Palästina zu bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jeffrey Herf]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei Gesichter des Antisemitismus: rechts, links und islamistisch.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin/Leipzig 2025, S. 226&amp;lt;/ref&amp;gt;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1976 ließ sich Idi Amin zum Präsidenten auf Lebenszeit ernennen. Als vollen, selbstgewählten Titel nutzte er: „His Excellency, President for Life, Field Marshal Al Hadji Doctor Idi Amin Dada, Victoria Cross, Distinguished Service Order, Military Cross, Lord of All the Beasts of the Earth and Fishes of the Seas and Conqueror of the British Empire in Africa in General and Uganda in Particular“ (deutsch „Seine Exzellenz, Präsident auf Lebenszeit, Feldmarschall [[Hāddsch]] Doktor Idi Amin Dada, [[Viktoria-Kreuz]], [[Distinguished Service Order|Orden für hervorragenden Dienst]], [[Military Cross|Militärkreuz]], Herr aller Tiere der Erde und aller Fische der Meere und Bezwinger des [[Britisches Weltreich|Britischen Weltreichs]] in Afrika im Allgemeinen und in Uganda im Besonderen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1976 geriet Uganda in die Schlagzeilen, als ein Flugzeug der [[Air France]] auf dem Flug von [[Tel Aviv]] nach [[Paris]] nach einer Zwischenlandung in [[Athen]] durch die [[Volksfront zur Befreiung Palästinas]] sowie ein Kommando der deutschen [[Revolutionäre Zellen (Deutschland)|Revolutionären Zellen]] gekapert und mit Unterstützung von Uganda nach [[Flughafen Entebbe|Entebbe]] entführt wurde. Die [[Operation Entebbe|Befreiung der Geiseln]] durch israelische Spezialeinheiten auf ugandischem Territorium, bei der etwa 25 ugandische Soldaten getötet und ein wesentlicher Teil der ugandischen Luftwaffe zerstört wurde, gilt als Verletzung der Souveränität Ugandas und schwere Demütigung für Amin. Die israelische Geisel [[Dora Bloch]], die sich wegen eines vorherigen Notfalls zum Zeitpunkt der Militäroperation in einem Krankenhaus aufhielt und somit nicht ausgeflogen werden konnte, ließ er ermorden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Beaumont |url=https://www.theguardian.com/world/2003/aug/17/peterbeaumont.theobserver |titel=Idi Amin Dada, VC, CBE .. RIP |hrsg=[[The Guardian]] |datum=2003-08-17 |sprache=en |abruf=2016-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ließ er Hunderte in Uganda lebende Kenianer ermorden, da Kenia der Befreiungsaktion Israels Unterstützung geleistet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idi Amin wollte&amp;lt;!-- wann? --&amp;gt; am [[Victoriasee]] zu Ehren [[Adolf Hitler]]s ein Denkmal errichten; diese Idee soll ihm aber vom sowjetischen Botschafter [[Alexei Wassiljewitsch Sacharow|Alexei Sacharow]] ausgeredet worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturz und Flucht ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1978 gab Idi Amin den Befehl zur Invasion Tansanias (&amp;#039;&amp;#039;Operation Magurugur&amp;#039;&amp;#039;) und löste damit den Zweiten [[Uganda-Tansania-Krieg]] aus. Mit diesem Krieg wollte er vor allem von innenpolitischen Problemen ablenken und sein durch interne Streitigkeiten von Spaltung bedrohtes Militär durch einen erfolgreichen Feldzug einigen. Durch die Besetzung und [[Annexion]] des [[Kagera (Region)|Kagera-Gebiets]] provozierte Uganda jedoch eine Reaktion Tansanias. In der Gegenoffensive wurde am 11. April 1979 die Hauptstadt [[Kampala]] von [[Streitkräfte Tansanias|tansanischen Truppen]] zusammen mit Truppen der ugandischen Exilarmee ([[Uganda National Liberation Army]]) eingenommen. Dadurch endete auch Amins Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst floh er nach [[Libyen]] und danach in den [[Irak]]. Schließlich ging er nach Saudi-Arabien ins Exil, wo ihm die Regierung unter der Bedingung, sich nicht politisch zu betätigen, eine Villa in der Stadt Dschidda zur Verfügung stellte. Dort starb der als &amp;#039;&amp;#039;Schlächter von Afrika&amp;#039;&amp;#039; titulierte Ex-Diktator, nachdem er mehrere Tage im Koma gelegen hatte, am 16. August 2003 an Bluthochdruck und Nierenversagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Als [[Vielehe|Polygamist]] heiratete Idi Amin bis zu sechs oder sieben Frauen. Von mindestens drei Frauen ließ er sich scheiden. 1966 heiratete Idi Amin seine erste Frau Malyamu und seine zweite Frau Kay. 1967 heiratete er Nora und 1972 Nalongo Madina. Am 26. März 1974 verkündete er über Radio Uganda, dass er sich von Malyamu, Nora und Kay geschieden hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;life_and_loves&amp;quot;&amp;gt;{{Cite news |date=2003-08-20 |title=Reign of Terror: The life and loves of a tyrant |work=Daily Nation |url=http://www.nationaudio.com/News/DailyNation/20082003/News/News122.html |access-date=2023-08-14 |archive-url=https://web.archive.org/web/20080206070718/http://www.nationaudio.com/News/DailyNation/20082003/News/News122.html |archive-date=2008-02-06 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |last=Kavuma |first=Richard |date=2007-06-18 |title=Special Report: Big Daddy and his women |work=The Monitor |url=http://www.monitor.co.ug/specialincludes/ugprsd/amin/articles/amin8.php |access-date=2023-08-14 |archive-url=https://web.archive.org/web/20070618171054/http://www.monitor.co.ug/specialincludes/ugprsd/amin/articles/amin8.php |archive-date=2007-06-18 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1974 wurde Malyamu in [[Tororo]] an der kenianischen Grenze festgenommen und des Schmuggels von [[Stoffballen]] beschuldigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;life_and_loves&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amin_is_dead&amp;quot;&amp;gt;{{Cite news |last=Kibirige |first=David |date=17. August 2003 |title=Idi Amin is dead |work=The Monitor |url=http://www.monitor.co.ug/specialincludes/ugprsd/amin/articles/news1.php |access-date=2023-08-14 |archive-url=https://web.archive.org/web/20070610010707/http://www.monitor.co.ug/specialincludes/ugprsd/amin/articles/news1.php |archive-date=2007-06-10 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1974 starb Kay Amin unter ungeklärten Umständen. Ihr Körper wurde zerstückelt aufgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |title=Kay Amin |url=http://www.biography.com/people/kay-amin-21075729 |access-date=2023-08-14 |website=Biography (US) |publisher=A&amp;amp;E Networks |archive-date=2016-07-25 |archive-url=https://web.archive.org/web/20160725032835/http://www.biography.com/people/kay-amin-21075729 |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nora floh 1979 nach [[Zaire]]. Ihr weiterer Lebensverlauf ist unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amin_is_dead&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1975 heiratete Idi Amin die 19-jährige [[Sarah Kyolaba]], besser bekannt unter ihrem [[Pseudonym]] „&amp;#039;&amp;#039;Suicide Sarah&amp;#039;&amp;#039;“, eine [[Go-go-Tänzer]]in in der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Revolutionary Suicide Mechanised Regiment Band&amp;#039;&amp;#039;. Die Hochzeit soll 2&amp;amp;nbsp;Millionen Pfund gekostet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarah_Amin&amp;quot;&amp;gt;{{Cite news |last=Kalyegira |first=Timothy |date=2015-06-14 |title=Sarah Amin, 1954–2015 |work=The Monitor (Uganda) |url=http://www.monitor.co.ug/Magazines/PeoplePower/Sarah-Amin-1954---2015/-/689844/2750450/-/13xv1j3z/-/index.html |access-date=2023-08-14 |archive-date=2016-08-14 |archive-url=https://web.archive.org/web/20160814045045/http://www.monitor.co.ug/Magazines/PeoplePower/Sarah-Amin-1954---2015/-/689844/2750450/-/13xv1j3z/-/index.html |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hochzeit fand während der Jahreskonferenz der [[Organisation für Afrikanische Einheit]] in Kampala statt, dessen Präsident Idi Amin zu dem Zeitpunkt wurde. [[Jassir Arafat]] war [[Trauzeuge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widow_dies&amp;quot;&amp;gt;{{Cite news |last=Nakajubi |first=Gloria |date=2015-06-15 |title=Ugandan dictator Idi Amin&amp;#039;s widow Sarah Kyolaba dies in the UK aged 59 The dictator&amp;#039;s former &amp;quot;favourite&amp;quot; ran a hair salon in north London |work=Independent (Great Britain) |url=https://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/ugandan-dictator-idi-amins-widow-sarah-kyolaba-dies-in-the-uk-aged-59-10322083.html |access-date=2023-08-14 |archive-date=2016-07-18 |archive-url=https://web.archive.org/web/20160718172639/http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/ugandan-dictator-idi-amins-widow-sarah-kyolaba-dies-in-the-uk-aged-59-10322083.html |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor Sarah Kyolaba Idi Amin kennenlernte, lebte sie mit ihrem Freund, Jesse Gitta, zusammen. Nach seinem Verschwinden bleibt ungeklärt, ob er nach seiner Flucht nach [[Kenia]] festgenommen oder [[Enthauptung|enthauptet]] wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarah_Amin&amp;quot; /&amp;gt; Das Paar hatte vier Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarah_Amin&amp;quot; /&amp;gt; Amins Ehefrau Sarah starb 2015 in [[Tottenham]], wo sie als [[Friseur]]in gearbeitet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widow_dies&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1993 ist bekannt, dass Amin mit seinen letzten neun Kindern und einer Frau, Mama a Chumaru, der Mutter der jüngsten vier seiner Kinder, zusammenlebte. Sein letztes bekanntes Kind, Tochter Iman, wurde 1992 geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |last=Foden |first=Giles |date=2007-08-04 |title=Not quite a chip off the old block |work=The Guardian |location=London |url=https://www.theguardian.com/uk/2007/aug/04/ukcrime.gilesfoden |access-date=2023-08-14 |archive-date=2017-05-10 |archive-url=https://web.archive.org/web/20170510150831/https://www.theguardian.com/uk/2007/aug/04/ukcrime.gilesfoden |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichten von &amp;#039;&amp;#039;[[Daily Monitor|The Monitor]]&amp;#039;&amp;#039; zufolge heiratete Amin erneut wenige Monate vor seinem Tod 2003.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amin_is_dead&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amin war Vater von bis zu 60 Kindern. Verschiedene unabhängige Quellen gehen von 45 oder 54 Kindern aus,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |date=2003-08-25 |title=Amins row over inheritance |work=BBC News |url=http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/3179085.stm |access-date=2023-08-14 |archive-date=2008-04-20 |archive-url=https://web.archive.org/web/20080420104409/http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/3179085.stm |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Familienmitglieder von annähernd 60 Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| url = https://www.monitor.co.ug/uganda/magazines/people-power/amin-showy-man-about-town-and-father-of-60-children-1821034| title = Amin: Showy man-about-town and father of 60 children| last = Draku| first = Franklin| date = 2019-04-20| website = Daily Monitor| access-date = 14. August 2023 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2003 war Taban Amin (* 1955),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |date=2006-10-09 |title=Son of Idi Amin threatens to sue &amp;#039;Last King Of Scotland&amp;#039; producers |page=35 |work=Jet |publisher=Johnson Publishing Company |url=https://books.google.com/books?id=fDoDAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA35 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Amins ältester Sohn, Führer der [[West Nile Bank Front]] (WNBF), einer bewaffneten Rebellengruppe, die gegen die Regierung von [[Yoweri Museveni]] kämpfte. Museveni gewährte Taban Amin 2005 [[Amnestie]], bevor Taban Amin zum &amp;#039;&amp;#039;Deputy Director General&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Internal Security Organization&amp;#039;&amp;#039; (ISO) wurde, dem Spionageabwehrdienst der [[Politisches System Ugandas|ugandischen Regierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |last=Mcconnell |first=Tristan |date=2006-02-12 |title=Return of Idi Amin&amp;#039;s son casts a shadow over Ugandan election |work=The Daily Telegraph |location=London |url=https://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/uganda/1510313/Return-of-Idi-Amins-son-casts-a-shadow-over-Ugandan-election.html |access-date=2023-08-14 |archive-date=2012-03-05 |archive-url=https://web.archive.org/web/20120305121022/http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/uganda/1510313/Return-of-Idi-Amins-son-casts-a-shadow-over-Ugandan-election.html |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein anderer Sohn Amins, Haji Ali Amin, kandidierte 2002 als Bürgermeister von [[Njeru]], wurde allerdings nicht gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |date=2002-01-03 |title=Amin&amp;#039;s son runs for mayor |publisher=BBC |url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/1740272.stm |access-date=2023-08-14 |archive-date=2011-08-27 |archive-url=https://web.archive.org/web/20110827015803/http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/1740272.stm |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2007 veranlasste der Film &amp;#039;&amp;#039;Der letzte König von Schottland&amp;#039;&amp;#039; den Sohn Jaffar Amin (* 1967),&amp;lt;ref name=&amp;quot;usatoday.com&amp;quot;&amp;gt;{{Cite news |date=2007-02-22 |title=Idi Amin&amp;#039;s son lashes out over &amp;#039;Last King&amp;#039; |work=USA Today |url=https://www.usatoday.com/life/people/2007-02-22-amin-protest_x.htm |access-date=2023-08-14 |archive-date=2012-06-25 |archive-url=https://web.archive.org/web/20120625145419/http://www.usatoday.com/life/people/2007-02-22-amin-protest_x.htm |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seinen Vater zu verteidigen. Jaffar Amin kündigte an, ein Buch zu schreiben, um den Ruf seines Vaters zu rehabilitieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |date=2007-02-22 |title=Idi Amin&amp;#039;s son lashes out over &amp;#039;Last King&amp;#039; |work=USA Today |agency=Associated Press |url=https://www.usatoday.com/life/people/2007-02-22-amin-protest_x.htm |access-date=2023-08-14 |archive-date=2009-09-19 |archive-url=https://web.archive.org/web/20090919002453/http://www.usatoday.com/life/people/2007-02-22-amin-protest_x.htm |url-status=live |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jaffar wurde als das Zehnte von Amins 40 offiziellen Kindern von sieben offiziellen Frauen bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;usatoday.com&amp;quot; /&amp;gt; Amins Sohn Faisal Wangita wurde 2007 in London wegen Mordes verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Idi Amin&amp;#039;s son jailed in London gang murder |Sammelwerk=Reuters |Datum=2007-08-03 |Online=https://www.reuters.com/article/uk-britain-amin-idUKARM34330920070803 |Abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* 1974 entstand unter der Regie von [[Barbet Schroeder]] ein Dokumentarfilm mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;General Idi Amin Dada (Général Idi Amin Dada: Autoportrait)&amp;#039;&amp;#039;, der den auf dem Höhepunkt seiner Macht stehenden Amin bei verschiedenen Auftritten, im privaten Umfeld, in Interviews und in Monologen mit der Kamera porträtiert&lt;br /&gt;
* In dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[...die keine Gnade kennen]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;Raid in Entebbe&amp;#039;&amp;#039;) von 1977 über die Flugzeugentführung in Entebbe, Uganda, wurde Idi Amin von [[Yaphet Kotto]] dargestellt. Regie führte [[Irvin Kershner]]&lt;br /&gt;
* 1981 drehte der gebürtige Inder Sharad Patel den Film &amp;#039;&amp;#039;The Rise and Fall of Idi Amin&amp;#039;&amp;#039;, der in Deutschland unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Idi Amin – Der Schlächter&amp;#039;&amp;#039; vertrieben wurde und in dem der Kenianer Joseph Olita die Hauptrolle spielte. Die britisch-kenianische Co-Produktion bediente sich nur in groben Zügen des Lebenslaufs von Idi Amin und stellte seine Terrorherrschaft nur bedingt historisch korrekt dar. Vielmehr handelte es sich hierbei um ein Politdrama mit starken Elementen des [[Exploitationfilm]]s, bei dem vor allem die Tötungen und Folterungen im Vordergrund standen&lt;br /&gt;
* In der Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die nackte Kanone]]&amp;#039;&amp;#039; von 1988 ist er (gespielt von [[Prince Hughes]]) am Anfang des Films einer der Anführer der „Achse des Bösen“, die von &amp;#039;&amp;#039;Lt. Frank Drebin&amp;#039;&amp;#039; ([[Leslie Nielsen]]) besiegt werden soll. Amin erhält hierbei einen Schlag auf den Kopf und stürzt daraufhin durch eine Fensterscheibe&lt;br /&gt;
* Bei der [[Adaption (Literatur)|Filmadaption]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht]]&amp;#039;&amp;#039; von 2006 unter der Regie von [[Kevin Macdonald]] spielte [[Forest Whitaker]] die Rolle von Idi Amin. Das Drehbuch zu dem Film verfasste [[Peter Morgan]]&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;[[Unternehmen Entebbe]]&amp;#039;&amp;#039; von 1976 wird Idi Amin von [[Julius Harris]] verkörpert. Der Film befasst sich mit der [[Operation Entebbe|Flugzeugentführung der Air France 1976]]&lt;br /&gt;
* Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[7 Tage in Entebbe]]&amp;#039;&amp;#039; von 2018, der sich auch mit der Flugzeugentführung der Air France 1976 befasst, wird Idi Amin von [[Nonso Anozie]] gespielt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Day in the Life of a Dictator&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentarfilm), Frankreich 2013, Regie: Hendrick Dusollier; Darsteller: Babby Salamshyda (Idi Amins Tochter), Jaffar Amin (Idi Amins Sohn) u. a.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt5350426|A Day in the Life of a Dictator}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Idi Amin&amp;#039;&amp;#039; (Folge 6 der Serie &amp;#039;&amp;#039;The Dictator’s Playbook&amp;#039;&amp;#039;). 53-minütige Filmdokumentation von Mark Stevenson (Australien 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Idi Amin, ein Held von Afrika?&amp;#039;&amp;#039; Zsolnay, Wien 1976, ISBN 3-552-02821-8.&lt;br /&gt;
* [[Henry Kyemba]]: &amp;#039;&amp;#039;State of Blood: The Inside Story of Idi Amin.&amp;#039;&amp;#039; 1977, ISBN 0-448-14640-1.&lt;br /&gt;
* Semakula Kiwanuka: &amp;#039;&amp;#039;Amin and the tragedy of Uganda&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Afrika-Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 104). Weltforum, München 1979, ISBN 3-8039-0177-4.&lt;br /&gt;
* Dan Wooding, Ray Barnett: &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Folter-Präsidenten. Tatsachenbericht über die Christenverfolgung in Uganda und die Foltermethoden unter Idi Amin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Liebenzeller Mission, Bad Liebenzell 1980, ISBN 3-88002-108-2.&lt;br /&gt;
* Harald Kleinschmidt, Amin Collection: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographical Catalogue of Materials relevant to the History of Uganda the Military Government of Idi Amin Dada.&amp;#039;&amp;#039; Kivouvou Verlag, 1983, ISBN 3-88827-025-1.&lt;br /&gt;
* [[Dolores Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mein Uganda.&amp;#039;&amp;#039; Mandelbaum, Wien 2003, ISBN 3-85476-189-9.&lt;br /&gt;
* [[Giles Foden]]: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte König von Schottland.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau Taschenbuch, Berlin 2003, ISBN 3-7466-1932-7.&lt;br /&gt;
* Jean-Pierre Chrétien: &amp;#039;&amp;#039;L’Afrique des Grands Lacs. Deux milles ans d’histoire.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2011.&lt;br /&gt;
* Mark Leopold: Idi Amin: &amp;#039;&amp;#039;The Story of Africa’s Icon of Evil.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven 2020, ISBN 978-0-300-15439-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{NNDB Name|992/000025917}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118502565}}&lt;br /&gt;
* David Martin: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nybooks.com/articles/1976/09/16/horror-in-uganda-ii-amins-butchery/ Horror in Uganda II: Amin’s Butchery.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New York Review of Books&amp;#039;&amp;#039;, 16. September 1976 (englisch)&lt;br /&gt;
* {{cite web |url=https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/bauplan-des-boesen--idi-amin-100.html |title=Bauplan des Bösen: Idi Amin |publisher=ZDF-Mediathek |date=2020-12-23 |language=de }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten Ugandas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118502565|LCCN=n80004342|NDL=00620262|VIAF=79044798}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amin, Idi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Uganda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Putschist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Uganda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Mau-Mau-Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ugander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amin, Idi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dada Amin, Idi (vollständiger Name); Angoo, Idi Awo-Ongo (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ugandischer Diktator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 1923 und 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koboko]], Uganda&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dschidda]], Saudi-Arabien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-13528-53</name></author>
	</entry>
</feed>