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	<title>Ideenmanagement - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:37:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ideenmanagement&amp;diff=34888&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itti: Spam</title>
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		<updated>2026-01-09T15:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Spam&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ideenmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Idea Management&amp;#039;&amp;#039;}}) umfasst die Generierung, Sammlung und Auswahl geeigneter Ideen für Verbesserungen und Neuerungen. Ziel des Ideenmanagements ist die Mobilisierung von Leistungsreserven durch die Förderung eines kreativen [[Betriebsklima|Arbeitsklimas]], um unter Einbeziehung aller Mitarbeiter die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation zu stärken. Das Ideenmanagement ergänzt das [[Innovationsmanagement]], bei dem in der Regel nur ein Teil der Belegschaft involviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Ideenmanagement wurde 1975 von dem [[Österreich]]er Siegfried Spahl erstmals vorgestellt. Ihm schwebte ein System vor, „das sich der Nutzung aller Ideen-und Kreativitätsmethoden auf breiter Basis verschreibt und das alle Aktivitäten, die in einem Nahverhältnis oder in einer Wechselbeziehung zum Vorschlagswesen stehen, mit einschließt.“ Dazu zählte er unter anderem [[Wertanalyse]], [[Null-Fehler-Strategie|Zero Defects]], [[Qualitätsmanagement|Qualitätsförderung]],  [[Gebrauchsmuster|Muster]],  [[Marke (Recht)|Marken]]  und  [[Patent]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Spahl: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Vorschlagswesen. Praxis des Ideenmanagements.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Moderne Industrie, Augsburg 1975, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff wurde aber seit den 1990er Jahren zunächst nur als [[Synonymie|Synonym]] für das [[Betriebliches Vorschlagswesen|Betriebliche Vorschlagswesen]] (BVW) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte des Ideenmanagements. Vom 19. Jahrhundert über das Dritte Reich und die DDR bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;EUREKA Impulse.&amp;#039;&amp;#039; 6/2014, S. 7. Abrufbar in: [https://www.koblank.de/bestofkoblank.htm Best of Koblank]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat sich in der Fachliteratur und in der Unternehmenspraxis die Auffassung durchgesetzt, dass ein modernes Ideenmanagement das Betriebliche Vorschlagswesen mit dem [[Kontinuierlicher Verbesserungsprozess|Kontinuierlichen Verbesserungsprozess]] (KVP) kombiniert (Ideenmanagement = BVW + KVP).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Müller-Prothmann, Nora Dörr |Titel=Innovationsmanagement. Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse |Verlag=Hanser |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-446-41799-1 |Seiten=77}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein zentrales Werkzeug bildet dabei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ideenzirkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eine organisierte und meist auch moderierte Kleingruppe, deren Mitglieder eine gemeinsame Erfahrungsgrundlage (bei Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Hierarchieebenen) aufweisen;&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Balbierz: &amp;#039;&amp;#039;Ideen entwickeln, sammeln, bewerten: mit dem Ideen-Zirkel zu neuen Produkten.&amp;#039;&amp;#039; RKW-Verlag, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Huber &amp;amp; Dietram Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Personalmanagement und Unternehmenskultur: Innovationsfähigkeit zwischen Wollen und Können.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulf Laub (Hrsg.): Innovation und Unternehmertum: Perspektiven, Erfahrungen, Ergebnisse. Springer-Verlag 2013, S. 167–183.&amp;lt;/ref&amp;gt; daneben treten zunehmend auch spielerische Elemente und Formen eines Community-basierten Ideenmanagement mit Votings.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Schat |Titel=Erfolgreiches Ideenmanagement in der Praxis: Betriebliches Vorschlagswesen und kontinuierlichen Verbesserungsprozess implementieren, reaktivieren und stetig optimieren  |Verlag=Springer-Gabler |Ort=Wiesbaden |Datum=2017 |ISBN=978-3-936608-75-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideenmanagement ist ein Oberbegriff für &amp;#039;&amp;#039;[[Partizipation|partizipative]] (mitarbeitereinbeziehende) Optimierungssysteme&amp;#039;&amp;#039;, die das Ziel haben, das Ideenpotential aller Mitarbeiter (nicht nur das der Manager und Experten) in einer Organisation zu nutzen, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. In der Praxis verwendete Begriffe für diese beiden sich ergänzenden Systeme sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Betriebliches Vorschlagswesen]] (BVW) mit &amp;#039;&amp;#039;spontaner Ideenfindung&amp;#039;&amp;#039; und einem bestimmten Bearbeitungsablauf (z.&amp;amp;nbsp;B. zentrale, dezentrale, teildezentrale Bearbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kontinuierlicher Verbesserungsprozess]] (KVP) mit &amp;#039;&amp;#039;gelenkter Ideenfindung&amp;#039;&amp;#039; in moderierten Gruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung des Ideenmanagements ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig eingesetzt ist das Ideenmanagement gleichermaßen ein Mittel zur [[Innovation]]sförderung, Kostenersparnis und [[Motivation|Mitarbeitermotivation]]. Zudem kann Ideenmanagement zu einer offenen, von Vertrauen geprägten [[Unternehmenskultur]] beitragen. Eines der bleibenden zentralen Ziele ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, wozu auch nachweisbare Einsparungen gehören. Ideenmanagement besteht mindestens aus den beiden mitarbeitereinbeziehenden Optimierungssystemen BVW und KVP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukünftige Modelle des BVW können ergänzend zur zentralen, dezentralen oder semizentralen Abwicklung auch &amp;#039;&amp;#039;Team-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Auktions&amp;#039;&amp;#039;-, &amp;#039;&amp;#039;Markt-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wikimodelle&amp;#039;&amp;#039; sein. Diese Modelle können die Kreativität aller Mitarbeiter, z.&amp;amp;nbsp;B. von  High-Potentials, Kunden und Lieferanten besser in das Ideenmanagement einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Erweiterung zum [[Wissensmanagement]] kann auch das Fortbildungswesen integriert werden. In der modernen Interpretation hat das Ideenmanagement auch den Anspruch, ein Personalentwicklungstool zu sein. Hierüber kann u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Kompetenz von Mitarbeitern entwickelt werden ([[Kompetenzmanagement]]). Ideenmanagement in Kombination mit Werkzeugen aus dem [[Personalwesen|Human Resources]] Bereich erweitern die Möglichkeiten zur Unternehmensentwicklung. Der Mitarbeiter erhält dadurch die Option, sich weiter zu [[Qualifikation (Personalwesen)|qualifizieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Ideen einen schnellen Weg in die Organisation finden, ist eine unkomplizierte Eingabe in eine Ideenmanagement-[[Datenbank]] notwendig. Mit so genannten &amp;#039;&amp;#039;Kioskterminals&amp;#039;&amp;#039; kann dies auch Mitarbeitern ohne eigenen [[Computer]]arbeitsplatz ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Ideen können auch von Kunden stammen, sodass auch eine Kombination mit dem [[Beschwerdemanagement|Beschwerde-]] und Feedbackmanagement denkbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kreativitätstechniken]]&lt;br /&gt;
* [[Design Thinking]]&lt;br /&gt;
* [[Crowdsourcing]]&lt;br /&gt;
* [[Betriebliches Vorschlagswesen]]&lt;br /&gt;
* [[Chancenmanagement]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Reinhard Krug: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau eines Ideenmanagements. Mitarbeiterbeteiligung am Veränderungsprozess&amp;#039;&amp;#039;, Ande Verlag, 2002, ISBN 3-9808545-1-5.&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Schat: &amp;#039;&amp;#039;Ideen fürs Ideenmanagement: BVW und KVP gemeinsam realisieren&amp;#039;&amp;#039;, Wirtschaftsverlag Bachem, Köln 2005, ISBN 3-89172-456-X.&lt;br /&gt;
* Hartmut Neckel: &amp;#039;&amp;#039;Modelle des Ideenmanagements. Intuition und Kreativität unternehmerisch nutzen&amp;#039;&amp;#039;, Klett-Cotta, 2008, ISBN 978-3-7910-3028-9.&lt;br /&gt;
* Alexander Brem: &amp;#039;&amp;#039;The Boundaries of Innovation and Entrepreneurship. Conceptual Background and Essays on Selected Theoretical and Empirical Aspects&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dissertation&amp;#039;&amp;#039;), Gabler, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8349-0833-9.&lt;br /&gt;
* Mario Pricken: &amp;#039;&amp;#039;Clou. Strategisches Ideenmanagement in Marketing, Werbung, Medien und Design. Wie innovative Ideenschmieden die Alchemie der Kreativität nutzen.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Schmidt, Mainz 2009, ISBN 978-3-87439-788-9.&lt;br /&gt;
* Norbert Thom, Anja Piening: &amp;#039;&amp;#039;Vom Vorschlagswesen zum Ideen- und Verbesserungsmanagement. Kontinuierliche Weiterentwicklung eines Managementkonzepts&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Kreatives Management&amp;#039;&amp;#039;), Bern 2009, ISBN 978-3-0343-0321-7.&lt;br /&gt;
* Petra Leipold: &amp;#039;&amp;#039;Führungsinstrument Ideenmanagement&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Karl Maria Laufen, 2010, ISBN 978-3-87468-251-0.&lt;br /&gt;
* Annette Blumenschein, Ingrid Ute Ehlers: &amp;#039;&amp;#039;Ideen managen. Eine verlässliche Navigation im kreativen Problemlösungsprozess&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., Springer Gabler, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-09578-9.&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Schat: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgreiches Ideenmanagement in der Praxis. Betriebliches Vorschlagswesen und Kontinuierlichen Verbesserungsprozess implementieren, reaktivieren und stetig optimieren&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-14492-0.&lt;br /&gt;
* Hartmut Neckel: &amp;#039;&amp;#039;Toolbox Ideenmanagement. Wie Unternehmen die Kreativität ihrer Mitarbeiter systematisch fördern und nutzen können&amp;#039;&amp;#039;, Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-7910-4080-6.&lt;br /&gt;
* Nils Landmann, Hans-Dieter Schat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ideen erfolgreich managen. Neue Perspektiven, aktuelle Branchenbeispiele, wissenschaftliche Grundlagen und Erkenntnisse&amp;#039;&amp;#039;, Springer Gabler, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-26519-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Norbert Thom, Michelle Etienne: &amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Vorschlagswesen: Vom klassischen Modell zum modernen Ideen-Management&amp;#039;&amp;#039;, Wirtschaftsstudium WISU, 26(6), 1997, S. 564–570.&lt;br /&gt;
* Alexander Brem, Kai-Ingo Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Betriebliches Vorschlagswesen, holistisches Ideenmanagement und die Rolle von Best Practice: Hintergrund, Konzept und Umsetzung in der Praxis&amp;#039;&amp;#039;, in: Vorausschau Und Technologieplanung, HNI-Verlagsschriftenreihe, 2007, S. 131–154.&lt;br /&gt;
* Alexander Brem, Kai-Ingo Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Innovation Management in Emerging Technology Ventures–The Concept of an Integrated Idea Management&amp;#039;&amp;#039;, in; International Journal of Technology Policy and Management, 7(3), 2007, S. 304–321.&lt;br /&gt;
* Studienband &amp;#039;&amp;#039;Ideenmanagement&amp;#039;&amp;#039; EuPD Research, 2007, ISBN 978-3-9812322-4-0.&lt;br /&gt;
* Alexander Brem, Sabine Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Implementierung eines Integrierten Ideenmanagements unter besonderer Berücksichtigung anreiz- und motivationstheoretischer Aspekte – Eine explorative Studie&amp;#039;&amp;#039;, in: Ideenmanagement, 35(2) 2009.&lt;br /&gt;
* Peter Koblank: &amp;#039;&amp;#039;Die rechtlichen Rahmenbedingungen des Ideenmanagements in Deutschland. Prämierung, Versteuerung, Mitbestimmung und weitere Aspekte&amp;#039;&amp;#039;. EUREKA impulse 2/2021. [https://www.koblank.de/ideethek/d_rrimde.pdf Online].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innovationsmanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeits- und Organisationspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätsmanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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