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	<title>Idas-Bläuling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Idas-Bl%C3%A4uling&amp;diff=1737317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-28T22:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Idas-Bläuling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Plebejus idas&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1761)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Plebejus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Polyommatinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bläulinge&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lycaenidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lepidoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Idas-Bläuling Plebeius idas Männchen-München-Garten-010.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Idas-Bläuling (&amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas&amp;#039;&amp;#039;) ♂&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Idas-Bläuling Plebeius idas Männchen-München-Garten-008.jpg|mini|Männchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lycaeidas idas 03 (HS).jpg|mini|Weibchen beim abendlichen Sonnenbad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Idas-Bläuling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Plebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;j&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;us idas&amp;#039;&amp;#039; oder veraltet &amp;#039;&amp;#039;Plebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;us idas&amp;#039;&amp;#039;; zur Schreibweise siehe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Balint&amp;quot;/&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ginster-Bläuling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Tagfalter]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Bläulinge]] (Lycaenidae), der von Europa über den Mittleren Osten bis in das Innere Asiens und in Nordamerika weit verbreitet ist. Er gehört zur Gruppe der [[Silberfleck-Bläulinge]], welche sich durch metallische Flecken auf der Hinterflügelunterseite auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Falter ===&lt;br /&gt;
Die [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] &amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas idas&amp;#039;&amp;#039; hat eine [[Flügelspannweite|Vorderflügellänge]] von 14 bis 16 Millimeter. Die Oberseite der Männchen ist kräftig metallisch blau glänzend. Am Flügelrand verläuft ein schwarzes Band, das am Hinterflügelaußenrand manchmal eine Reihe schwarzer Flecke bildet. Die Oberseite der Weibchen ist dunkelbraun und manchmal blau von der Basis bestäubt. Am Flügelaußenrand, besonders auf den Hinterflügeln, seltener auf den Vorderflügeln, ist ein oranges Band wie auf der Flügelunterseite nur ohne schwarze Flecke zu sehen. Die Flügelunterseiten beider Geschlechter sind hell (Männchen hellgrau, Weibchen hellbraun) mit weißrandigen schwarzen Flecken. In der Submarginalregion verläuft ein gewelltes oranges Band das schwarze Flecke umgibt. Diese Flecke haben auf den Hinterflügeln blaumetallisch glänzende [[Schuppe (Schmetterling)|Schuppen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Form (Biologie)|Form]] &amp;#039;&amp;#039;P. idas&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;opulentus&amp;#039;&amp;#039; ist unterseits kontrastreich gezeichnet und größer als die Nominatform, während f. &amp;#039;&amp;#039;haefelfingeri&amp;#039;&amp;#039; kleiner als die Nominatform ist und ihre Männchen oberseits intensiver blau gefärbt sind. Die zu &amp;#039;&amp;#039;haefelfingeri&amp;#039;&amp;#039; ähnliche kleine Form &amp;#039;&amp;#039;lapponicus&amp;#039;&amp;#039; hat Weibchen, deren braune Oberseiten oft blau bestäubt und deren orangen Flecken auf den Hinterflügel verkümmert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Idas-Bläuling kann mit anderen Silberfleck-Bläulingen leicht verwechselt werden. Für die sichere Unterscheidung dieser Arten ist oft eine [[Genitaluntersuchung (Entomologie)|Genitaluntersuchung]] notwendig. Die schwarze Umrandung der Vorderflügel ist bei den Männchen meist schmaler als beim [[Geißklee-Bläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Plebejus argus&amp;#039;&amp;#039;). Auch fehlt dem Idas-Bläuling der kurze Dorn an der [[Tibia (Gliederfüßer)|Tibia]] der Vorderbeine, den der Geißklee-Bläuling besitzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Higgins&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merkmale der Unterarten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;P. idas magnagraeca&amp;#039;&amp;#039; hat große Falter, die Männchen sind manchmal purpurfarben getönt mit schwarzen Adern und relativ breitem schwarzen Rand (2–3 mm). Die orangen Flecke auf den Hinterflügeln der Weibchen sind gut entwickelt, manchmal auch auf den Vorderflügeln. Die Zeichnung der Unterseite ist kräftig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;P. idas nevadensis&amp;#039;&amp;#039; hat zu &amp;#039;&amp;#039;magnagraeca&amp;#039;&amp;#039; ähnliche, aber durchschnittlich kleinere Falter.&lt;br /&gt;
* Bei &amp;#039;&amp;#039;P. idas bellieri&amp;#039;&amp;#039; variiert der schwarze Rand bei den Männchen auf [[Korsika]] zwischen einem und zwei Millimetern und auf Sardinien zwischen zwei und drei Millimetern. Die Unterseite ist gelblich oder braungrau. Die Oberseite der Weibchen ist dunkelbraun mit starker blauer Bestäubung an der Flügelbasis.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;P. idas anna&amp;#039;&amp;#039; hat weißliche Flügelunterseiten mit sehr kleinen oder fehlenden orangen Flecken und kleinen schwarzen Flecken. Die Falter können im Feld oft nicht von anderen &amp;#039;&amp;#039;P. idas&amp;#039;&amp;#039;-Unterarten unterschieden werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;P. idas lotis&amp;#039;&amp;#039; ähnelt &amp;#039;&amp;#039;P. idas anna&amp;#039;&amp;#039;, allerdings sind die kleinen orangen Flecke immer vorhanden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;P. idas atrapraetextus&amp;#039;&amp;#039; ähnelt &amp;#039;&amp;#039;[[Plebejus melissa]]&amp;#039;&amp;#039;, hat aber eine bläulich weiße Flügelunterseite und die orange Flecke sind etwas kleiner.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;P. idas scudderi&amp;#039;&amp;#039; hat kleine orange Flecke, aber die schwarzen Flecke haben die normale Größe. In Alaska sind die Oberseiten der Weibchen oft stärker blau bestäubt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;P. idas empetri&amp;#039;&amp;#039; ähnelt &amp;#039;&amp;#039;scudderi&amp;#039;&amp;#039; mit dem Unterschied, dass die Flecke auf der Unterseite groß und schwarz sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präimaginalstadien ===&lt;br /&gt;
Das Ei ist weißlich-grün. Die samtartig behaarte [[Raupe (Schmetterling)|Raupe]] hat einen schwarzen Kopf, ist meist grün oder rotbraun und selten grau. Auf dem Rücken verläuft ein dunkelbrauner oder roter Strich mit hellem Saum; an den Seiten je ein rotbrauner [[Stigmen]]streifen. Zwischen den Streifen an den Seiten sind weiße Schrägstreifen. Die [[Gürtelpuppe]] ist anfangs grün und wird später hellbraun mit rotbraunen Flecken am Kopf und den Segmenteinschnitten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forster&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Arten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Idas-argus.svg|miniatur|Vergleich der Vorderbeine von &amp;#039;&amp;#039;P. idas&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;P. argus&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
* Der [[Kronwicken-Bläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Plebejus argyrognomon&amp;#039;&amp;#039;) kommt in Europa und Asien vor und kann nur durch eine Genitaluntersuchung vom Idas-Bläuling unterschieden werden.&lt;br /&gt;
* Der [[Geißklee-Bläuling]] (&amp;#039;&amp;#039;Plebejus argus&amp;#039;&amp;#039;) kommt in Europa vor und hat einen kleinen Dorn an der Tibia der Vorderbeine, der fast nur mit einer Lupe erkennbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plebejus melissa&amp;#039;&amp;#039; kommt in Nordamerika vor. Das orange Band auf der Unterseite ist durchgängig im Gegensatz zu den dort vorkommenden &amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas&amp;#039;&amp;#039;-Unterarten, bei denen dies meist in einzelne Flecken aufgebrochen ist. Eine eindeutige Diagnose ist durch eine Genitaluntersuchung möglich, nicht jedoch durch eine genetische Untersuchung, da beide Arten noch zu nahe verwandt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knüttel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Lebensräume des Idas-Bläulings in Europa sind basische Magerrasen (Kalkgebiete) und saure Magerrasen (Heidegebiete).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt; In Nordamerika kommt er in Waldlichtungen, auf Wiesen und in der [[Tundra]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas&amp;#039;&amp;#039; ist von Europa über den Mittleren Osten bis das Innere Asiens und in Nordamerika weit verbreitet. In Spanien ist der Falter nur gebietsweise vertreten ([[Sierra Nevada (Spanien)|Sierra Nevada]], [[Montes Universales]], [[Soria]], [[Burgos]], [[Kantabrisches Gebirge]], [[Pyrenäen]] und [[Katalonien]]). Flächendeckend findet man ihn ab Frankreich, westwärts bis in den Norden [[Skandinavien]]s und im Süden bis Mittelitalien und auf dem Balkan bis in den Norden Griechenlands. Größere Lücken gibt es in Nordostfrankreich, Benelux und Deutschland. Die Art fehlt auf den [[Britische Inseln|Britischen Inseln]] und den Mittelmeerinseln mit Ausnahme von [[Sardinien]] und [[Korsika]]. Die Höhenverbreitung reicht in Europa von 200 bis 2100 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt; Die Form &amp;#039;&amp;#039;lapponicus&amp;#039;&amp;#039; kommt in Nordskandinavien vor. In den Alpen und Pyrenäen fliegt unter 1000 Meter Höhe f. &amp;#039;&amp;#039;opulentus&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1000 und 1500 Meter fliegt in beiden Gebirgen f. &amp;#039;&amp;#039;alpinus&amp;#039;&amp;#039;, der eine Übergangsform zu f. &amp;#039;&amp;#039;haefelfingeri&amp;#039;&amp;#039; darstellt, die nur in den Zentralalpen vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Higgins&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordamerika kommt &amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas&amp;#039;&amp;#039; von Alaska über das südliche Kanada (südlich der [[Hudson Bay]]) und westlich bis nach Neufundland vor. Die südliche Verbreitung endet nördlich der [[Große Seen|Großen Seen]], nur in den [[Rocky Mountains]] und in [[Kalifornien]] tritt die Art weiter südlich auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;P. idas calliopis&amp;#039;&amp;#039; kommt in Frankreich in den Departments [[Département Alpes-de-Haute-Provence|Alpes-de-Haute-Provence]] und [[Département Hautes-Alpes|Hautes-Alpes]] auf 500–1000 Meter vor. &amp;#039;&amp;#039;P. idas magnagraeca&amp;#039;&amp;#039; ist in [[Nordmazedonien|Mazedonien]], Bulgarien, Nord- und Mittelgriechenland weit verbreitet, aber immer nur lokal und in Höhenlagen von 500 bis 1800 Metern. Die Unterart fliegt in einer Generation von Juni bis Juli zwischen Gebüschen auf blumenreichen, freien Grasflächen oder in lichten Wäldern. In höheren Lagen über 1500 Meter sind die Lebensräume trockene Hänge auf sauren oder kalkigen Böden. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;nevadensis&amp;#039;&amp;#039; ist aus der spanischen Sierra Nevada beschrieben, wo sie ab 1800 Meter Höhe vorkommt. &amp;#039;&amp;#039;P. idas bellieri&amp;#039;&amp;#039; kommt auf Korsika von Meereshöhe bis auf 1400 Meter vor. Auf Sardinien lebt die Unterart im [[Monte Limbara]] und im [[Gennargentu]] auf Höhen zwischen 500 und 1000 Meter. Die Falter leben auf freien Flächen der [[Macchie]] oder der Wälder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;P. idas anna&amp;#039;&amp;#039; kommt von der kalifornischen [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]] bis ins südwestliche [[British Columbia]] in Kanada vor. Die wahrscheinlich ausgestorbene Unterart &amp;#039;&amp;#039;P. idas lotis&amp;#039;&amp;#039;, kommt nur in [[Mendocino County]], Kalifornien, und in den Bezirken [[Sonoma County|Sonoma]] und [[Marin County|Marin]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.encyclopedia.com/environment/science-magazines/lotis-blue-butterfly |titel=Lotis Blue Butterfly {{!}} Encyclopedia.com |abruf=2022-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;P. idas atrapraetextus&amp;#039;&amp;#039; reicht von [[Montana]] bis ins südliche [[Alberta]] und südostwärts bis [[Colorado]]. &amp;#039;&amp;#039;P. idas scudderi&amp;#039;&amp;#039; ist vom zentralen und südöstlichen British Columbia nach Norden bis Alaska und nach Osten bis Neufundland zu finden und &amp;#039;&amp;#039;P. idas empetri&amp;#039;&amp;#039; kommt in [[Nova Scotia]] und auf der [[Prince Edward Island]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lycaeidas idas 01 (HS).jpg|miniatur|Paarung, oben ♂, unten ♀]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Falter ===&lt;br /&gt;
Die Falter beider Geschlechter saugen Nektar an Blüten, die Männchen saugen auch oft an feuchten Stellen am Boden. Die Männchen patrouillieren häufig in ihrem Revier und werden von blauen Schmetterlingen angezogen. Wenn sie jedoch nach Weibchen suchen, schauen sie nach Faltern mit geschlossenen Flügen, die kopfüber ruhen, und damit die hellen Flügelunterseiten mit den orangen Flecken zeigen. Von Faltern, die mit dem Kopf nach oben mit geschlossenen Flügeln ruhen, werden sie weit schwächer angelockt. Die Männchen können die Weibchen visuell von denen ähnlicher Arten, wie etwa &amp;#039;&amp;#039;Plebejus melissa&amp;#039;&amp;#039;, unterscheiden. Gezeigt wurde dies mit Papierattrappen, die &amp;#039;&amp;#039;P. idas&amp;#039;&amp;#039;-Weibchen nachempfunden wurden und toten, aber echten &amp;#039;&amp;#039;P. melissa&amp;#039;&amp;#039; Weibchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knüttel&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Knüttel&amp;quot;/&amp;gt; Wenn das Männchen ein passendes paarungswilliges Weibchen gefunden hat, stößt es das passive Weibchen mit seinen Flügeln an und landet anschließend neben ihm und schlägt schnell mit seinen Flügel. Danach beginnt die Paarung. Unempfängliche oder schon begattete Weibchen versuchen zu fliehen oder sie schlagen schnell mit den Flügeln und biegen ihren Hinterleib (Abdomen) nach oben, sodass keine Kopulation stattfinden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt; Die Weibchen legen etwa 90 bis 130 Eier einzeln an den Raupennahrungspflanzen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhardt-292&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeit ====&lt;br /&gt;
Der Idas-Bläuling ist in Europa von Mitte Juni bis Mitte August zu finden. Im Süden gibt es in günstigen, warmen Jahren eine zweite Generation. In der Oberrheinebene fliegt er von Anfang Juni bis Anfang oder Mitte Juli in der ersten Generation und von Anfang August in der zweiten Generation. Diese fliegt in manchen Jahren bis Ende September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert 2-323&amp;quot;/&amp;gt; In Sachsen fliegt er von Mitte Juni bis in den September in zwei Generationen, wobei nicht klar ist, ob es jedes Jahr zwei Generationen gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhardt-293&amp;quot;/&amp;gt; Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;P. idas calliopis&amp;#039;&amp;#039; fliegt in den französischen Alpen in einer Generation von Juli bis August. &amp;#039;&amp;#039;P. idas bellieri&amp;#039;&amp;#039; fliegt auf Korsika und Sardinien in einer Generation von Ende Juni bis Juli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordamerika fliegen die Falter von Ende Juli bis Mitte August im Gebiet von [[Neufundland]] bis [[Labrador-Halbinsel|Labrador]]. Im restlichen Verbreitungsgebiet fliegen sie von Ende Juni bis Mitte August in einer Generation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raupen ===&lt;br /&gt;
Die Raupen des Idas-Bläulings schlüpfen nach der Überwinterung der Eier im Frühjahr. Die [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] sind ausgeprägt [[Myrmekophilie|myrmekophil]]. Daher findet man um sie herum oft eine Ameisengarde. Die Verpuppung findet im Ameisennest statt. &amp;#039;&amp;#039;P. idas magnagraeca&amp;#039;&amp;#039; verpuppt sich zwischen Falllaub oder an Blättern der Nahrungspflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wirtsameisen wurden [[Schwarze Wegameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Lasius niger&amp;#039;&amp;#039;), [[Aschgraue Sklavenameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Formica cinerea&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Formica selsyi]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Große Kerbameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Formica exsecta&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Formica lemani]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Furchenlippige Kerbameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Formica pressilabris&amp;#039;&amp;#039;), [[Starkbeborstete Gebirgswaldameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Formica lugubris&amp;#039;&amp;#039;), [[Rotrückige Sklavenameise]] (&amp;#039;&amp;#039;Formica cunicularia&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Formica lefrancoisi]]&amp;#039;&amp;#039; festgestellt. Bei &amp;#039;&amp;#039;P. idas magnagraeca&amp;#039;&amp;#039; findet die Symbiose mit [[Formica pratensis]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahrungspflanzen der Raupen ====&lt;br /&gt;
Die Raupen fressen [[Hülsenfrüchtler|Leguminosen]] und [[Heidekrautgewächse]]. Für &amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas idas&amp;#039;&amp;#039; sind als Nahrungspflanzen nachgewiesen: [[Besenginster]] (&amp;#039;&amp;#039;Sarothamnus scoparius&amp;#039;&amp;#039;), [[Behaarter Ginster]] (&amp;#039;&amp;#039;Genista pilosa&amp;#039;&amp;#039;), [[Gewöhnlicher Hornklee]] (&amp;#039;&amp;#039;Lotus corniculatus&amp;#039;&amp;#039;), [[Weißer Steinklee]] (&amp;#039;&amp;#039;Melilotus albus&amp;#039;&amp;#039;), [[Echter Wundklee]] (&amp;#039;&amp;#039;Anthyllis vulneraria&amp;#039;&amp;#039;), [[Besenheide]] (&amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot; /&amp;gt; Die einzige noch erhaltene Population in Baden-Württemberg ernährt sich ausschließlich von Besenginster, wobei die Weibchen lückige bis sehr lückige Besenginster-Bestände auf entkalkten Sandflächen für die Eiablage bevorzugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert2-327&amp;quot;/&amp;gt; Die Nahrungspflanzen der Raupen von &amp;#039;&amp;#039;P. idas magnagraeca&amp;#039;&amp;#039; sind im [[Vernon-Gebirge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Genista depressa]]&amp;#039;&amp;#039; und in den [[Rhodopen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cytisus villosus]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;P. idas calliopis&amp;#039;&amp;#039; ernährt sich von [[Sanddorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Hippophae rhamnoides&amp;#039;&amp;#039;) und ist eng an dessen Vorkommen gebunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordamerika gab es von [[Nova Scotia]] bis [[Neufundland]] Nachweise der Nahrungspflanzen [[Alpen-Tragant]] (&amp;#039;&amp;#039;Astragalus alpinus&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Astragalus whitneyi]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Unterart &amp;#039;&amp;#039;siskiyouensis&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Lathyrus torreyi]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lathyrus polyphyllus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lupinus parviflorus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lotus oblongifolius]]&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;nevadensis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Vicia exigua]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Schwarze Krähenbeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Empetrum nigrum&amp;#039;&amp;#039;). Von Nova Scotia bis [[Minnesota]] ist [[Sumpfporst]] (&amp;#039;&amp;#039;Ledum palustre&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;decumbens)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kalmia polifolia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Vaccinium cespitosum]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde von Linné 1761 als &amp;#039;&amp;#039;Papilio plebejus idas&amp;#039;&amp;#039; in der Fauna Suecica anhand eines Tieres aus Südschweden erstbeschrieben&amp;lt;!-- (2. Ausgabe), Seite 284. Das Synonym &amp;#039;&amp;#039;argus&amp;#039;&amp;#039; ([Denis &amp;amp; Schiffermüller], 1775) (nom. praeocc.) hatte Linné 1758 für den Geißklee-Bläuling vergeben und ist nicht gültig--&amp;gt;. Die von Boisduval 1836 unter &amp;#039;&amp;#039;calliopis&amp;#039;&amp;#039; beschriebene Art ist heute die gleichnamige Unterart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;P. idas&amp;#039;&amp;#039; wurde oft mit &amp;#039;&amp;#039;Plebejus argyrognomon&amp;#039;&amp;#039; verwechselt und unter diesem Namen beschrieben. So etwa ist der von [[Vladimir Nabokov]] 1949 beschriebene &amp;#039;&amp;#039;P. argyrognomon&amp;#039;&amp;#039; nach heutiger Nomenklatur &amp;#039;&amp;#039;P. idas&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt; Die häufigen Verwechslungen führte zu einer verwirrenden Nomenklatur und erschwert besonders Aussagen über ehemalige Vorkommen, wenn die Belegexemplare nicht mehr genitalisiert werden können (Genitaluntersuchung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten und Formen ===&lt;br /&gt;
Aufgrund lokaler und regionaler Unterschiede wurden viele Unterarten und Formen beschrieben. Der genaue Status ist bei vielen nicht abschließend geklärt. Es könnten unter den Taxa auch Arten (bonae species) dabei sein, wie etwa bei &amp;#039;&amp;#039;P. idas calliopis&amp;#039;&amp;#039;, der eine vollkommen andere Raupennahrungspflanze hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europa:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Higgins-254&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Formen:&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas opulentus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Verity}}&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas alpinus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Berce}}&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas haefelfingeri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Beuret}}, 1935&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas lapponicus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Gerhard}}, 1853&lt;br /&gt;
: Unterarten:&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas calliopis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Boisduval}}, 1832&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas magnagraeca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Verity}}, 1925&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas nevadensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Oberthür}}, 1910&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas bellieri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Oberthür}}, 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordamerika:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Unterarten:&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas anna&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Edwards}}, 1861) wird meist als eigene Art betrachtet (&amp;#039;&amp;#039;Plebejus anna&amp;#039;&amp;#039;, engl. Anna’s Blue).&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Anmerkungen Unterarten&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Comstock&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaufmann&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neitzel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas lotis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Lintner}}, 1897)&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas atrapraetextus&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Field}}, 1939)&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas scudderi&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Edwards}}, 1861)&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;P. idas empetri&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Freeman}}, 1938)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wird der Idas-Bläuling mit der Kategorie 2 (stark gefährdet) in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] geführt (Bayern und Sachsen-Anhalt Rote Liste Kategorie 2, Baden-Württemberg und Niedersachsen Rote Liste Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht)).&amp;lt;ref name=&amp;quot;RLBYTagfalter&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RLBWTagfalter&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobenstein&amp;quot;/&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;Red Data Book of European Butterflies&amp;#039;&amp;#039; bewertet den Bestand des Idas-Bläulings in Europa über 25 Jahre (1974–1999) als stabil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RedDataBook&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Baden-Württemberg]] kommt der Idas-Bläuling nur noch in der Umgebung von [[Karlsruhe]] vor, weiter nördliche gelegene Vorkommen (bis [[Mannheim]]) sind erloschen, ebenso kleine Vorkommen im unteren [[Iller]]tal und am östlichen [[Bodensee]]. Der Rückgang ist auf den Verlust von sandigen Flächen mit Besenginsterbewuchs zurückzuführen, auf denen der Besenginster entfernt und mit Kiefern aufgeforstet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert2-326&amp;quot; &amp;gt;Ebert &amp;amp; Rennwald, S. 326&amp;lt;/ref&amp;gt; In Oberbayern kommt die Art sehr lokal auf Flussschotterhalden und nährstoffarmen Brachen im Alpenraum und Alpenvorland vor. Nur auf der [[Münchner Schotterebene]] ist sie häufig anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagschmetterlinge.de&amp;quot;/&amp;gt; In Sachsen lebt der Idas-Bläuling auf Heideflächen im Flachland und kommt aktuell nur in Nordwestsachsen, im [[Elbtal]] und der [[Oberlausitz]] vor. Historische Funde sind aus dem Raum [[Chemnitz]] und aus Südwestsachsen bekannt. Meldungen aus Schneeberg im [[Vogtland]] wurden zwischenzeitlich als &amp;#039;&amp;#039;Plebejus argus&amp;#039;&amp;#039; identifiziert. Die Art ist durch Sukzession auf den Heideflächen und Aufforstung gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhardt-292&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in den [[Kalifornien]] vorkommende &amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas lotis&amp;#039;&amp;#039; (syn. &amp;#039;&amp;#039;Lycaeides idas lotis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lycaeides argyrognomon lotis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Plebejus anna lotis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=U.S. Fish and Wildlife Service |url=https://ecos.fws.gov/docs/tess/species_nonpublish/3020.pdf |titel=5-year review lotis blue butterfly (&amp;#039;&amp;#039;Plebejus anna lotis&amp;#039;&amp;#039;) |sprache=en |abruf=2022-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) – allgemein bekannt als &amp;#039;&amp;#039;lotis blue butterfly&amp;#039;&amp;#039; – steht seit 1976 auf der Liste der gefährdeten Arten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;/&amp;gt; gilt aber als ausgestorben, da er seit 1994 nicht mehr in freier Wildbahn gesehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.earthsendangered.com/profile.asp?sp=565 |titel=Lotis Blue Butterfly Facts - Photos - Earth&amp;#039;s Endangered Creatures |sprache=en |abruf=2022-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trivia: Eine Figur in [[Margaret Atwood]]s [[Oryx und Crake|MaddAddam]]-Buch-Trilogie ist nach dem &amp;#039;&amp;#039;Lotis Blue&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Anmerkungen Unterarten&amp;quot;&amp;gt;Das Taxon wird von Comstock, 1927, und Neitzel &amp;amp; Allen, 1965, als Art eingestuft, von Scott, 1986, als Unterart und Kaufman, 2006 stuft es wieder als Art ein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Knüttel&amp;quot;&amp;gt;Helge Knüttel bemerkt, dass die Untersuchungen von Ole Pellmyr nicht zweifelsfrei belegen, dass auch Pheromone bei der Partnerwahl im Spiel sind, wie es auch bei Scott zitiert wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Balint&amp;quot;&amp;gt;Z. Balint, C.S. Guppy, N.G. Kondla, K. Johnson und C.J. Durden: &amp;#039;&amp;#039;Plebeius Kluk 1780, or Plebejus Kluk, 1802?&amp;#039;&amp;#039; Folia entomologica hungarica, 62: 177–184, Budapest 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3440075737|Seite=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Higgins&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3490019180}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forster&amp;quot;&amp;gt;Walter Forster, Theodor A. Wohlfahrt: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Tagfalter. (Rhopalocera und Hesperiidae).&amp;#039;&amp;#039; Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1955, {{DNB|456642188}}, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scott&amp;quot;&amp;gt;James A. Scott: &amp;#039;&amp;#039;The butterflies of North America.&amp;#039;&amp;#039; Stanford University Press, Stanford, Kalifornien 1986, ISBN 0-8047-1205-0, Seite 406.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knüttel&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle|autor=Helge Knüttel|url=https://epub.uni-regensburg.de/2107/2/Diss_Helge_Knuettel_screen_low-res.pdf|format=PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB|sprache=deutsch|titel=Flavonoidinduzierte phänotypische Plastizität in der Flügelfärbung des Bläulings Polyommatus icarus (Lepidoptera: Lycaenidae) und ihre Bedeutung für Partnerwahl und Arterkennung|datum=Januar 2003|zugriff=12. September 2009|kommentar=Dissertation}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Steven Weiss, Nuno Ferrand|Autor=Andrea Grill, Paolo Casula, Roberta Lecis, Steph Menken|Titel=Endemism in Sardinia|Sammelwerk=Phylogeography of southern European refugia: evolutionary perspectives on the origins and conservation of European biodiversity|Verlag=Springer|Jahr=2007|ISBN=9781402049033|Seiten=277}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert 2-323&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3800134594|Seite=323}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhardt-293&amp;quot;&amp;gt;R. Reinhardt, H. Sbieschne, J. Settele, U. Fischer, G. Fiedler: Tagfalter von Sachsen. in: B. Klausnitzer, R. Reinhardt (Hrsg.): Beiträge zur Insektenfauna Sachsens Band 6. – Entomologische Nachrichten und Berichte. Beiheft 11. Verlag Bernhard Klausnitzer, Dresden 2007, {{ISSN|0232-5535}}, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert2-327&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3800134594|Seite=327}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Higgins-254&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3490019180|Seite=254}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Comstock&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=John Adams Comstock|Titel=Butterflies of California: a popular guide to a knowledge of the butterflies of California, embracing all of the 477 species and varieties at present recorded for the state|Verlag=J. A. Comstock|Jahr=1927|Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaufmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Kenn Kaufman|Autor=Jim P. Brock, Kenn Kaufman|Titel=Kaufman Field Guide to Butterflies of North America|Sammelwerk=Kaufman Field Guides|Verlag=Houghton Mifflin|Ort=Harcourt|Jahr=2006|ISBN=9780618768264|Kommentar=391 Seiten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neitzel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wilmere Jordon Neitzel, Dorothy Pogge Allen|Titel=The flora and fauna of Solano County|Verlag=Solano County Office of Education|Jahr=1965|Seiten=133 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RLBYTagfalter&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle|hrsg=Bayerisches Landesamt für Umwelt|url=http://www.lfu.bayern.de/natur/rote_liste_tiere_daten/doc/tiere/rhopalocera.pdf|titel=Rote Liste gefährdeter Tagfalter Bayerns|werk=Rote Liste|datum=2003|zugriff=2007-10-08|archiv-datum=2011-09-15|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110915194121/http://www.lfu.bayern.de/natur/rote_liste_tiere_daten/doc/tiere/rhopalocera.pdf|offline=ja|archiv-bot=2025-07-15 08:34:06 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RLBWTagfalter&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle|hrsg=Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz|url=http://www.fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/50035/rote0017.html|titel=1. Teil Tagfalter|werk=Rote Liste Baden-Württemberg|datum=1989-11-1|zugriff=2009-09-28|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20140828212719/http://www.fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/50035/rote0017.html|archiv-datum=2014-08-28|archiv-bot=2018-04-15 18:54:39 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobenstein&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Lobenstein: &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste der in Niedersachsen und Bremen gefährdeten Großschmetterlinge mit Gesamtartenverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; 2. Fassung, Stand 1. August 2004, Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 3/2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RedDataBook&amp;quot;&amp;gt;Chris A. M. van Swaay &amp;amp; Martin S. Warren: &amp;#039;&amp;#039;Red Data Book of European Butterflies (Rhopalocera)&amp;#039;&amp;#039;, Nature and Environment, No. 99, Council of Europe Publishing, Strasbourg, 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagschmetterlinge.de&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle|autor=Markus Schwibinger|url=http://www.tagschmetterlinge.de/html/tagfalter/blaeulinge/idas_plebeius.htm|titel=&amp;#039;&amp;#039;Plebeius idas&amp;#039;&amp;#039; (Idas-Silberfleck-Bläuling)|werk=Die Tagfalter Oberbayerns|zugriff=2009-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhardt-292&amp;quot;&amp;gt;R. Reinhardt, H. Sbieschne, J. Settele, U. Fischer, G. Fiedler: Tagfalter von Sachsen. in: B. Klausnitzer, R. Reinhardt (Hrsg.): Beiträge zur Insektenfauna Sachsens Band 6. – Entomologische Nachrichten und Berichte. Beiheft 11. Verlag Bernhard Klausnitzer, Dresden 2007, {{ISSN|0232-5535}}, Seite 292&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=L. G. Higgins, N. D. Riley|Titel=Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas|Verlag=Verlag Paul Parey|Ort=Hamburg und Berlin|Jahr=1978|ISBN=3-490-01918-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Tom Tolman, Richard Lewington|Titel=Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas|Verlag=Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp; Co|Ort=Stuttgart|Jahr=1998|ISBN=3-440-07573-7}}&lt;br /&gt;
* [[Walter Forster (Entomologe)|Walter Forster]], [[Theodor A. Wohlfahrt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Tagfalter. (Rhopalocera und Hesperiidae).&amp;#039;&amp;#039; Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1955, {{DNB|456642188}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Scott, James A.|Titel=The butterflies of North America|Verlag=Stanford University Press|Ort=Stanford, Kalifornien|Jahr=1986|ISBN=0-8047-1205-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=Günter Ebert, Erwin Rennwald |Titel=Tagfalter II (Augenfalter (Satyridae), Bläulinge (Lycaenidae), Dickkopffalter (Hesperiidae))|Sammelwerk=Die Schmetterlinge Baden-Württembergs|Band=Band 2|Verlag=Ulmer Verlag|Ort=Stuttgart|Jahr=1993|Seiten=321ff|ISBN=3-8001-3459-4}}&lt;br /&gt;
* R. Reinhardt, H. Sbieschne, J. Settele, U. Fischer, G. Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Tagfalter von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; In: B. Klausnitzer, R. Reinhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Insektenfauna Sachsens Band 6. – Entomologische Nachrichten und Berichte. Beiheft 11.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernhard Klausnitzer, Dresden 2007, {{ISSN|0232-5535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Plebejus idas|Idas-Bläuling (&amp;#039;&amp;#039;Plebejus idas&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Plebejus_Idas Lepiforum eV: Fotos und Taxonomie]&lt;br /&gt;
* [https://www.schmetterling-raupe.de/art/idas_s.htm Schmetterling-Raupe]&lt;br /&gt;
* [http://www.nkis.info/nkis/austaxonshow.cgi?uid=FS0022&amp;amp;tax1=7125&amp;amp;lang=g Naturkundliches Informationssystem – &amp;#039;&amp;#039;Plebeius idas&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{FaunaEuropaea|ID=e6f9bcc5-d9c2-4633-bc5c-023fa7c5a61a|WissName=Plebejus (Plebejus) idas|Rang=Art|Download=2. März 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bläulinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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